Archiv für 12. September 2015

Seasons In The Sun – Terry Jacks 1974   Leave a comment

 

 

 

Seasons In The Sun

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Auf Wiedersehen, mein vertrauter Freund,
Wir kannten uns seit wir neun oder zehn waren
Zusammen kletterten wir auf Hügel und Bäume
Lernten die Liebe und das Alphabet
Schürften unsere Herzen und unsere Knie auf

Auf Wiedersehen mein Freund,
Es fällt schwer zu sterben,
Während all die Vögel am Himmel singen
Jetzt wo der Frühling in der Luft liegt
Überall schöne Mädchen sind
Ich werde dort sein, wo du an mich denkst

Wir hatten Freude, wir hatten Spaß,
Wir hatten Zeiten in der Sonne
Doch die Hügel auf die wir kletterten,
Waren nur Jahreszeiten, die keine waren [1]

Auf Wiedersehen Papa, bitte bete für mich,
Ich war das schwarze Schaf der Familie
Du hast versucht mir den Unterschied zwischen Gut und Böse beizubringen
Zu viel Wein und zu viel Gesang,
Ich frag mich, wie ich überhaupt klar gekommen bin

Auf Wiedersehen Papa, es fällt schwer zu sterben
Während all die Vögel am Himmel singen
Jetzt wo der Frühling in der Luft liegt,
Kleine Kinder überall sind,
Dort, wo sie sind, werde auch ich sein

Wir hatten Freude, wir hatten Spaß,
Wir hatten Zeiten in der Sonne
Doch der Wein und der Gesang
Sind vergangen wie die Jahreszeiten

Auf Wiedersehen Michelle, meine Kleine
Du gabst mir Liebe und hast mir geholfen
Das Glück zu finden
Und immer wenn ich nicht gut drauf war
Warst du da
Und hast mich wieder geerdet

Auf Wiedersehen Michelle, es fällt schwer zu sterben
Während all die Vögel am Himmel singen
Jetzt wo der Frühling in der Luft liegt
Mit den Blumen überall
Ich wünschte wir könnten es zusammen erleben

Wir hatten Freude, wir hatten Spaß,
Wir hatten Zeiten in der Sonne
Aber die Sterne, die wir erreichen konnten
Waren nur die Seesterne am Strand

Wir hatten Freude, wir hatten Spaß,
Wir hatten Zeiten in der Sonne
Doch der Wein und der Gesang
Sind vergangen wie die Jahreszeiten

Wir hatten Freude, wir hatten Spaß,
Wir hatten Zeiten in der Sonne
Doch die Hügel auf die wir kletterten,
Waren nur Jahreszeiten, die keine waren

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[1] „Seasons out of time“ (wörtl. „unzeitgemäße Jahreszeiten“) kann man als poetische Formulierung höchst unterschiedlich übersetzen.
Ob damit so etwas wie „entrückte Erlebnisse“ oder „unwiederbringliche Momente“ oder „Vergängliches“ oder „der richtige Ort zur falschen Zeit“ gemeint sein soll, bleibt der Interpretation überlassen.
Wenn man „Jahreszeiten“ als Anspielung auf Lebensabschnitte (Frühling = Kindheit, Winter = Alter) ansieht, könnte man es auch als „zu schnell vorübergegangene Momente“ interpretieren – die schönen Erlebnisse waren halt leider viel zu kurz und flüchtig im Vergleich zum Rest des Lebens.

 

http://www.songtexte.com/uebersetzung/terry-jacks/seasons-in-the-sun-deutsch-13d69dd1.html

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glG Hubert

 

Veröffentlicht 12. September 2015 von hubert wenzl in Uncategorized

Journalist Köppel – Auf Angriff gebürstet   1 comment

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Der Journalist Roger Köppel wird gerne zu Talk-Runden eingeladen. Man lädt da ja gern ein bis zwei Leute ein, die mit provokativen Ansichten die Sendung lebhaft und emotional machen. So glaubt man auch die Zuschauer bei der Stange zu halten. Mir fiel dieser Köppel schon öfter unangenehm auf.

Aus der FAZ

Auf Angriff gebürstet

Roger Köppel ist der umstrittenste Journalist der Schweiz. Mit seiner „Weltwoche“ attackiert er den linksliberalen Mainstream – und geht ein hohes Risiko ein.

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Besonders schweizerisch sieht es im Konferenzraum nicht aus. Statt Heidi-Postern hängen riesige Fotos von exotischen Models an den Wänden. Auf den Holztisch in der Mitte hat Roger Köppel einen Stapel der aktuellen „Weltwoche“ gelegt. Er hat die Zeitschrift völlig umgekrempelt, modernisiert und von links nach rechts gedreht. Für seine Leser repräsentiert sie die besten Seiten der Schweiz. Für viele Intellektuelle ist sie ein rotes Tuch. Manche hassen Köppel. „Ist ein Journalist nicht links, muss er entweder krank, gekauft, ferngesteuert oder auf andere Weise defekt sein“, sagt er ironisch. Die Angriffe spornen ihn eher an, noch mehr gegen den Mainstream zu schwimmen.

Ohne Zweifel ist der 46 Jahre alte Journalist (jetzt 49 Jahre, der Artikel ist von 2012) heute der größte Unruhestifter der Schweizer Medienszene. Und auch in deutschen Talkshows besetzt er häufig die Position des politisch Unkorrekten. Wer Köppel in der Förrlibuckstraße im Nordwesten Zürichs besucht, in einem eher tristen Gewerbebau aus Beton und Glas, wo auch der Springer-Verlag seine Schweizer Magazine produzieren lässt, der trifft einen smarten, hellwachen, auch angespannt wirkenden Mann. Seine kleinen Augen blitzen, er holt mit den Armen weit aus, klopft auf den Tisch und schiebt das markante Kinn vor, wenn er von seiner Mission als Verleger der „Weltwoche“ redet. „In der Demokratie haben Zeitungen die Aufgabe, Meinungsvielfalt herzustellen, aber faktisch haben wir wenig Meinungsvielfalt, die meisten Journalisten schreiben konformistisch über bestimmte Themen.“

Köppel liebt die heißen Eisen, die andere für politisch unkorrekt oder zu sensibel halten. Er sieht sich nicht als „rechts“, sondern als klassischen Liberalen. Keine andere deutschsprachige Zeitschrift schreibt derart scharf gegen den Steuer- und Wohlfahrtsstaat, der die Bürger entmündige. Gegen Sozialleistungsmissbrauch, den die Linke schweigend dulde. Gegen eine unkontrollierte Zuwanderung, welche schwer zu integrieren sei. Köppels Zeitschrift hat Sarrazins Buch gegen Kritiker verteidigt und den Minarett-Entscheid der Schweizer als legitimen Ausdruck direkter Demokratie gefeiert.

Anpasser und Problemverdränger

Seine Kritiker sagen, Köppel betreibe Polemik und schüre Angst. Köppel sieht das ganz anders: Die meisten Journalisten seien Anpasser und Problemverdränger. „Wir sind der Stachel im Fleisch der ganzen medialen Szene, und wir kümmern uns nicht um politisch korrekte Meinungsdiktate.“ Die Rolle des kritischen Journalisten vergleicht er mit der eines Arztes: „Wenn der Patient zum Arzt geht, will er auch nicht gerne hören, dass er eine Krankheit hat, aber der Arzt muss ihn darauf aufmerksam machen.“ Köppel sucht fieberhaft nach Enthüllungsgeschichten. So hat die „Weltwoche“ jüngst durch aggressive Berichte den Fall des Notenbankpräsidenten Philipp Hildebrand herbeigeführt, der über dubiose Devisengeschäfte stolperte.

Das Interesse an der Politik hat Köppel erst spät entwickelt. Seine Familie beschreibt er als völlig unpolitisch. Der Vater arbeitete hart. Nach einer Maurerlehre gründete er bei Zürich ein Bauunternehmen, das in seinen besten Tagen etwa 150 Arbeiter beschäftigte. Die Mutter machte die Buchhaltung. Als sich die Eltern scheiden ließen, zog Köppel mit der Mutter. Als er 13 Jahre alt war, starb seine Mutter; fortan lebte er beim zehn Jahre älteren Bruder.

Berufswunsch Musiker

Dass diese Kindheit nicht leicht war, darüber verliert Köppel im Gespräch kein Wort. Vielmehr erzählt er vom Hockeytraining und vom Schlagzeug-Spielen. Als Jugendlicher hatte er den Berufswunsch Musiker. Dafür reichte sein Talent nicht, merkte er dann, doch noch heute liebt er Jazz. Vom Journalismus war damals keine Rede. Nur eine Lehrerin habe ihm prophezeit: „Der Roger wird bestimmt mal Reporter.“

Dass es so kam, ist ein Zufall. Ein Regionalblatt sucht einen freien Mitarbeiter, Philosophiestudent Köppel sieht die Anzeige und probiert es als Nebenjob. Später schreibt er für den Sportteil der „Neuen Zürcher Zeitung“. Im Studium widmet er sich vor allem der politischen Philosophie. Besonders angetan haben es ihm die schottischen Aufklärer wie David Hume und Adam Smith sowie moderne klassische Liberale. Er schätzt Hayek mehr als Habermas. (Anmerkung: das glaube ich… als (Neo)-Liberaler).

Journalist Köppel – Auf Angriff gebürstet

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Hier noch ein Auszug aus der Huffingtonpost

Roger Köppel: Die bedenklichen Ansichten des Journalisten, der bei Jauch gegen Flüchtlinge hetzte

KPPEL
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Es gibt viele Menschen, die etwas gegen Flüchtlinge haben, aber nur wenige können es so eloquent verpacken wie der Schweizer Roger Köppel.

Der Chefredakteur der rechtskonservativen „Weltwoche“ verteilt krasse Sprüche am Fließband, wenn man ihn lässt. Und am Sonntagabend ließ Günther Jauch ihn.

Köppel forderte ganz offen, dass man den „Todeskanal“ über den die „muslimischen Massen“ kommen, endlich dichtmache.

Das deckte sich mit dem, was Köppel sonst so von sich gibt. Ein paar Beispiele:

„Wir dürfen nicht die ermutigen, die kein Asyl verdient haben.“

„Wir müssen Grenzen absichern.“

„Wir können nicht ganz Afrika aufnehmen.“

Köppel, der selbsternannte Märtyrer

Harte Töne. Als Journalist weiß Köppel, wie Botschaften aussehen müssen, damit sie bei den (richtigen) Menschen ankommen. Und, davon darf man ausgehen: Er sagt die Dinge nicht nur – er meint sie auch so.

Köppel hat sich nach Kräften dafür eingesetzt, dass die Schweizer sich in einem Volksentscheid gegen „Masseneinwanderung“ entschieden haben. Er ist einer, der selbst vielen in der CSU zu rechts wäre.

Hier weiterlesen:

http://www.huffingtonpost.de/2015/04/20/roger-koeppel-jauch-fluechtlinge_n_7098846.html

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Gruß Hubert