Archiv für 2. November 2015

GEORG DANZER – A alte Drecksau   Leave a comment

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Auszug aus Tagesspiegel.

Danzer gehörte mit Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich zu den Musikern, die den „Austropop“ in den 1970er und 1980er Jahren über die österreichischen Grenzen hinaus bekannt machten. Seine Fans begeisterte er mit virtuosem Gitarrenspiel, Wortwitz und Wiener Schmäh.

Danzer, der am 7. Oktober 1946 in Wien zur Welt kam, veröffentlichte im Laufe seiner Karriere insgesamt 40 Alben. Mit seinem Hit „Jö Schau“ über den „Nackerten im Hawelka“ aus dem Jahr 1975 eine Hommage an das gleichnamige Wiener Caféhaus, schrieb der Musiker österreichische Popgeschichte. Die Single „Morgenrot“ machte ihn auch in Deutschland zu einer Identifikationsfigur für die Alternativszene, mit dem Titel „Friede“ meldete er sich prominent in der Friedensbewegung zu Wort.

Gesellschaftskritik mit Wiener Schmäh

Zu seinen größten Hits zählen der teilweise mit Sendeverbot belegte Song „War das etwa Haschisch?“ (1977), „Der legendäre Wichser-Blues“ (1977), „Morgenrot“ (1978), „Weiße Pferde“ (1984) oder „Die Schönen und die Reichen“ (1989). Danzer verband die gesellschaftskritische Haltung der Alternativszene mit dem legendären Wiener Schmäh und kontrastierte lyrische, gefühlvolle Songs mitunter mit deftigen Texten.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/georg-danzer-an-krebs-gestorben-austropopper-mit-schmaeh/965992.html

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glG Hubert

Veröffentlicht 2. November 2015 von hubert wenzl in Musik

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