Archiv für 3. November 2015

Komm Großer Schwarzer Vogel – Ludwig Hirsch 1993   Leave a comment

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Komm, großer schwarzer Vogel

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Komm, großer schwarzer Vogel
Komm jetzt!
Schau
Das Fenster ist weit offen
Schau
Ich hab‘ dir Zucker auf’s Fensterbrett gstreut!

Komm, großer schwarzer Vogel
Komm zu mir!
Spann deine weiten sanften Flügel aus
Und leg sie auf meine Fieberaugn!
Bitte
Hol‘ mich weg von hier!

Und dann fliegen wir auf
Mitten in’n Himmel rein
In eine neue Zeit
In eine neue Welt
Und ich werd‘ singen
Ich werd‘ lachen
Ich werd‘ „Das gibt’s nicht!“ schrei’n!
Denn ich werd‘ auf einmal kapier’n
Worum sich alles dreht!

Komm, großer schwarzer Vogel
Hilf mir doch!
Press dein‘ feuchten, kalten Schnabel
Auf meine wunde, meine heiße Stirn!

Komm großer schwarzer Vogel
Jetzt wär’s grad günstig!
Die anderen da im Zimmer schlafen fest
Und wenn wir ganz leise sind
Hört uns die Schwester nicht!
Bitte
Hol mich weg von hier!

Und dann fliegen wir auf
Mitten in’n Himmel rein
In eine neue Zeit
In eine neue Welt
Und ich werd‘ singen
Ich werd‘ lachen
Ich werd‘ „Das gibt’s nicht!“ schrei’n!
Denn ich werd‘ auf einmal kapier’n
Worum sich alles dreht!

Ja, großer schwarzer Vogel
Endlich!
Ich hab‘ dich garnicht reinkommen gehört
Wie lautlos du fliegst
Mein Gott, wie schön du bist!

Auf geht’s
Großer schwarzer Vogel
Auf geht’s!
Papa, ihr meine Lieben daheim
Du, mein Mädel
Und du, Mama, Papa!
Bitte, vergesst mich nicht!

Auf geht’s
Mitten in den Himmel rein
Nicht traurig sein
Nein, nein, nein
Da ist kein Grund zum Traurigsein!

Ich werd‘ singen
Ich werd‘ lachen
Ich werd‘ „Das gibt’s nicht!“ schrei’n!
Ich werd‘ auf einmal kapier’n
Ich werd‘ glücklich sein!

Ich werd‘ singen
Ich werd‘ lachen
Ich werd‘ „Das gibt’s nicht!“ schrei’n!
Ich werd‘ auf einmal kapier’n
Ich werd‘ glücklich sein!

Ja, ich werd‘ singen
Ich werd‘ lachen
Ich werd‘ endlich glücklich sein!
Werd‘ endlich kapier’n
Ich werd‘ glücklich sein!

Ich werd‘ singen
Ich werd‘ lachen
Ich werd‘ „Das gibt’s nicht!“ schrei’n!
Ich werd‘ auf einmal kapier’n
Ich werd‘ glücklich sein!

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http://lyrics.wikia.com/wiki/Tim_Fischer:Komm_Gro%C3%9Fer_Schwarzer_Vogel

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 3. November 2015 von hubert wenzl in Uncategorized

Redebeitrag zum internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche   Leave a comment

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Die schlechtesten Karten bei Tierversuchen haben Ratten und Mäuse, denn für sie interessiert sich, auf gut deutsch gesagt, keine Sau.

„In jeder Minute, die vergeht, wird irgendwo ein unschuldiges Leben gequält. Mit der Begründung, dass das menschliche Leben den höheren oder höchsten Stellenwert einnimmt und andere Lebensformen für seine Zwecke missbrauchen darf. Tierversuche sind Missbrauch, nichts anderes, und ethisch unvertretbar. Sie sind ein Missbrauch gegen das Leben und schwächere Wesen, die sich nicht gegen ihre Peiniger wehren können.“

Redebeitrag zum internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche in München am 18.4.2015

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„Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten, würden alle Menschen zum Vegetarier werden“ , lautet ein bekanntes Zitat von Paul McCartney. Was wäre, wenn die unzähligen Tierversuchslabore Wände aus Glas hätten? Wenn die Türen weit offen stünden und die Schreie der Opfer auf die Straßen dringen würden? Wenn auf jeder Medikamentenpackung das Bild einer leidenden Maus oder Ratte abgebildet wäre? Würden die Menschen dann endlich zu Tausenden auf die Straße gehen und ein Ende dieser unnötigen Qualen fordern?
Rund drei Millionen Tiere starben allein in Deutschland im Jahre 2013 für Tierversuche; vor allem Mäuse und Ratten. Wären die Tierversuchslabore der LMU und des Klinikum Rechts der Isar mit bayerischen Rauhaardackeln überfüllt, hätte in München schon längst eine Revolution stattgefunden.

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© Foto: Ärzte gegen Tierversuche

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In jeder Minute, die vergeht, wird irgendwo ein unschuldiges Leben gequält. Mit der Begründung, dass das menschliche Leben den höheren oder höchsten Stellenwert einnimmt und andere Lebensformen für seine Zwecke missbrauchen darf. Tierversuche sind Missbrauch, nichts anderes, und ethisch unvertretbar. Sie sind ein Missbrauch gegen das Leben und schwächere Wesen, die sich nicht gegen ihre Peiniger wehren können. Und dieser Missbrauch findet in einer Zeit statt, die so aufgeklärt ist, wie niemals zuvor. Es gibt bereits tierversuchsfreie Testverfahren und das Wissen, dass Versuche am Tier nicht auf den Menschen übertragbar sind.
Und wie sollten sie es bei genauerer Betrachtung auch sein? Der menschliche Organismus in seiner Gesamtheit ist ganz anders als der eines Tieres. So viele verschiedene Faktoren spielen eine Rolle, warum eine Krankheit entsteht und ebenso viele, damit ein Gesundungsprozess in Gang gesetzt wird. Genetische Voraussetzungen, Umwelteinflüsse, Ernährungsgewohnheiten, das seelische Befinden etc.
Doch die Pharmaindustrie macht weiter mit Heilsversprechen und grausamen Tests. Sie hält beharrlich an dem Irrglauben der Tierexperimente fest, eines der düstersten Kapitel in der Menschheitsgeschichte und eines der größten Unrechte. Aus diesem Irrglauben ist ein Mythos entstanden, mit dem sich Pharmakonzerne jedoch absichern und dem Konsumenten vorgaukeln, dass ein Arzneimittel sicher sei, weil es ja an Tieren getestet wurde. Schon längst ist dieser Mythos dank Organisationen wie Ärzte gegen Tierversuche entzaubert, die oft tödlichen Nebenwirkungen von Medikamenten bekannt. Wie können wir Menschen erwarten, dass uns etwas wirklich gesund macht und uns das Leben schenkt, wenn es mit dem Tod anderer Wesen verbunden ist? Das ist absurd.
Aber es wird weitergeforscht auf Kosten anderer Lebewesen, denn in die Tierversuchsforschung fließen viele staatliche Gelder und schließlich nickt der Gesetzgeber nach wie vor zu diesem Irrglauben. Es gab auch einmal den Mythos von bösen Hexen und dem Teufel, es gab Sklavenhaltung und Sklavenarbeit, die Annahme, dass es Menschen erster, zweiter und dritter Klasse gibt und dass jene, die auf der untersten Stufe stehen, nach Belieben ausgebeutet werden können.

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© Bild: Ärzte gegen Tierversuche
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In der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen aus dem Jahre 1948 heißt es gleich zu Beginn: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“
Dieser Passus liest sich traurigerweise auch heute noch wie eine schöne Zukunftsvision. Und leider gilt er nur dem Menschen und nicht auch jenen Mitbewohnern dieses Planeten, die schon lange vor uns da waren. Jene, welche für das Gleichgewicht in der Natur sorgen, das der Mensch immer mehr zerstört.
Warum begegnen wir den Tieren nicht genauso im Geist der Brüderlichkeit, sondern unterwerfen sie, wie die Sklaven von einst, beuten sie aus, quälen und töten sie? Mit welcher berechtigten Begründung? Es gibt sie nicht und es ist ein immenses Unrecht, welches den Tieren in diesem aufgeklärten Zeitalter mehr denn je angetan wird. Sie werden ihrer Würde beraubt und ihres naturgegebenen Rechts auf Leben. Ehrfurcht und Achtung vor allem Leben ist etwas, das vielen Wissenschaftlern fehlt. Und wären die Wissenschaftler und Forscher tatsächlich mit Gewissen und Vernunft begabt, würden sie auch nicht so viel grausame und absurde tierexperimentelle Grundlagenforschung betreiben, wie z. B. Skorpione in den Weltraum zu schicken, um den Einfluss der Schwerkraft auf Tiere zu erforschen oder jungen Ratten Alkohol in die Bauchhöhle zu spritzen, um nachzuweisen, dass Alkohol Kindern und jugendlichen Menschen schadet.

Nur weil ein Unrecht von der offiziellen Gesetzgebung zu einem gegebenen Zeitpunkt in der Geschichte noch nicht als Unrecht angesehen wird, bedeutet dies bei Weitem nicht, dass es sich nicht um ein solches handelt. Die Liste jener Menschen, die erst rückwirkend als Opfer menschlicher Grausamkeit und Irrtümer anerkannt wurden, ist unendlich lang. Wenn die Tiere eines Tages als Opfer eines anthropozentrischen Herrschaftssystems anerkannt werden, wird alles Papier nicht ausreichen, um ihre Namen und Zahlen aufzuschreiben.
Dieser Planet ist ein lebendiges Ganzes, ständig finden Interaktionen zwischen allen Bewohnern statt und wir Menschen tragen in erster Linie eines: Verantwortung. Als vernunftbegabte Wesen, die wir sein sollten, können und müssen wir Irrtümer erkennen und die Mythen, die aus ihnen entstanden sind, revidieren und die Opfer als solche anerkennen.
Der Weg in eine tierleidfreie Welt ist noch weit. Es ist ein schmaler Pfad, doch er wird immer breiter, weil ihn immer mehr Menschen beschreiten, die ein mitfühlendes Herz gegenüber allen Lebewesen besitzen.
Von Daniela Böhm

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Redebeitrag zum internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 3. November 2015 von hubert wenzl in Tiere, Tierschutz

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Ernennung Hitlers zum Reichskanzler   Leave a comment

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In der heutigen Lage in Deutschland mit einer extremen Polarisierung wegen der Flüchtlingsfrage, schadet es nicht wieder mal an den böhmischen Gefreiten zu erinnern. Die einen scheinen es vergessen zu haben – andere wieder möchten eine Wiederbelebung dieser kruden und menschenverachtenden Zeit.

Hier ein Bericht von Radio Bremen.

Rückblick auf den 30. Januar 1933

Ernennung Hitlers zum Reichskanzler

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt. Zu diesem Zeitpunkt rechnete kaum jemand damit, dass Adolf Hitler Deutschland und Europa in eine Katastrophe führen und sein Regime erst 12 Jahre später, mit dem Sturm alliierter Truppen auf Berlin, enden würde.

Als der Generalfeldmarschall des Ersten Weltkriegs, Paul von Hindenburg, in seiner Funktion als Reichspräsident den ihm lange suspekten „böhmischen Gefreiten“ Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannte, war – wie der Berliner Journalist Jochen Klepper schrieb – das „Bündnis zwischen Adel und Pöbel“ perfekt. Bereits am selben Abend ziehen 15.000 SA-Männer und Einheiten des Stahlhelm-Bundes mit Fackeln und trommelnd durch das Brandenburger Tor.

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Fackelzug durchs Brandenburegr Tor [Quelle: DPA]Quelle: DPA

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Für einen NS-Film nachgestellte Szene des Fackelzugs der SA durch das Brandenburger Tor.

Hier eine Audio-Datei (mp3) zum hören und zum downladen:

30. Januar 1933: Hitler wird Reichskanzler, [3:01]
Ein Beitrag von Harald-Gerd Brandt.

„Wir haben uns Herrn Hitler engagiert“


Der Berliner Rundfunk berichtet: „Wie ungeheuer groß dieser Moment, dieser Augenblick ist – wie die Trauben hängen die Menschen oben an den Bäumen um etwes sehen zu können.“
Zum Vizekanzler ernennt Reichspräsident Hindenburg einen konservativen Vertrauten, den ehemaligen Zentrumspolitiker Baron Franz von Papen. Der war bereits 1932 sechs Monate lang Reichskanzler gewesen war und glaubt nun, er könne die NSDAP und Hitler zähmen: „Wir haben uns Herrn Hitler engagiert. In zwei Monaten haben wir Hitler in die Ecke gedrückt, dass er quietscht.“

Grundrechte außer Kraft gesetzt

Doch Hitler hatte sich die Kontrolle über die preußische Polizei gesichert und die Zusage für sofortige Neuwahlen. Unter dem Vorwand der „Abwehr kommunistischer staatsgefärdender Gewaltakte“ werden per Notverordnung wichtige Grundrechte außer Kraft gesetzt und der Reichspräsident lässt das Parlament auflösen.

Bereits im Vorjahr hatte Hitler angekündigt: „Sie haben ganz recht – wir sind intolerant! Ich habe mir ein Ziel gestellt: Nämlich die 30 Parteien aus Deutschland hinauszufegen.“

Bevor Hitler die Parteiendemokratie „hinausfegt“, lässt er bereits vier Tage nach seiner Machtübernahme die sozialdemokratische Presse verbieten. Fünf Tage nach seiner Ernennung verspricht Kanzler Hitler den Befehlshabern der Marine und des Heeres, keine weiteren pazifistischen Betätigungen mehr zu gestatten:

„Ertüchtigung der Jugend und Stärkung des Wehrwillens mit allen Mitteln. Todesstrafe für Landes- und Volksverräter. Straffste autoritäre Staatsführung. Beseitigung des Krebsschadens der Demokratie.“

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Demokratie „hinausgefegt“

In wenigen Wochen werden 10.000 Menschen verhaftet: Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter, kritische Literaten – darunter Carl von Ossietzki. Der schreibt:

„Der Nationalsozialismus bringt wenigstens die letzte Hoffnung von Verhungernden: den Kannibalismus – man kann sich schließlich noch gegenseitig fressen…“.

Die Herrschaft Adolf Hitlers endete 1945, während des Sturms allierter Truppen auf Berlin.

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Ernennung Hitlers zum Reichskanzler
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Gruß Hubert