Archiv für November 2015

Jürgen Todenhöfer über den Islamischen Staat und die Anschläge von Paris   Leave a comment

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Ich halte „titel thesen temperamente“ vom ARD für eine sehr gute Sendung und mir gefällt besonders auch der Moderator Max Moor. Am Sonntag war unter anderem Jürgen Todenhöfer zu Gast und sprach über den IS. Ich halte sehr viel von Jürgen Todenhöfer und seine Kompetenz was arabisch Völker angeht. Täter, denen nicht mal das eigene Leben etwas wert ist, sind immer gefährlich und sie brauchen nicht viele Mittel dazu um Angst und Terror zu verbreiten.

Für sein aktuelles Buch war Jürgen Todenhöfer sogar im Islamischen Staat.

 

Jürgen Todenhöfer über den Islamischen Staat und die Anschläge von Paris

Jürgen Todenhöfer über den Islamischen Staat

PlayJürgen Todenhöfer und sein Sohn

Jürgen Todenhöfer über den Islamischen Staat | Video verfügbar bis 16.11.2016

Dieser Anschlag macht uns Angst. Seine Heimtücke. Seine Brutalität. Mitten in den Alltag hinein. Mit einfachsten Mitteln. Täter, denen nicht mal das eigene Leben etwas wert ist. Der absolute Horror. Wir ahnen: Es könnte uns alle überall und jederzeit treffen. Was will der IS damit bewirken?

Jürgen Todenhöfer: „Die wollen den Westen provozieren. Sie haben das ganz klare Ziel, durch diese Anschläge in Paris den Westen zu einer militärischen Intervention zu bekommen.“

 Jürgen Todenhöfer stellt sein Buch "Inside IS – 10 Tage im 'Islamischen Staat'" vor.

Jürgen Todenhöfer stellt sein Buch „Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat'“ vor.

Jürgen Todenhöfer reist seit vielen Jahrzehnten in die islamische Welt, auch in die Krisengebiete. Für sein aktuelles Buch war er sogar im „Islamischen Staat“. Zehn Tage, zusammen mit seinem Sohn Frederic. Abgesichert nur durch eine schriftliche „Überlebs-Garantie“ der obersten Kalifats-Behörde. Ein lebensgefährlicher Trip ins Reich der Finsternis, in dem viele Menschen einen relativ normalen Alltag leben. Während gleichzeitig die Dschihadisten morden, vergewaltigen und hirngewaschenen Irrsinn reden. Ein Deutscher Konvertit gab den Pressesprecher und kündigte den Terror auch in Europa an:

Dschihadist: „Wir werden definitiv zurückkehren. Und das wird nicht mit Freundlichkeiten sein oder sonst irgendwas, sondern das wird mit der Waffe sein, und mit unseren Kämpfern.“

Ziel des islamischen Staates: ein weltweites Kalifat. Andersgläubige, vor allem Schiiten und westliche Muslime müssen getötet werden!

Jürgen Todenhöfer: „Al-Qaida ist Kinderkram neben dem Islamischen Staat – der Islamische Staat ist gefährlich wegen seiner fanatischen, simplen Ideologie, die alles vereinfacht. Du darfst deine Gegner totschlagen, du darfst sie quälen, du darfst sie foltern. Du darfst alles mit ihnen machen. Und die Kombination dieses Fanatismus mit einem militärischen Drill, den sie bekommen haben von Ex-Offizieren von Saddam Husseins, die in der neuen Gesellschaft ausgeschlossen worden sind, ihre Jobs verloren haben und ihre Familie nicht mehr ernähren konnten. Das ist eine ganz gefährliche Mischung.“

In München hat Todenhöfer eine Stiftung gegründet. Der Ex-CDU-Bundestagsabgeordnete und Medienmanager hat zwei Drittel seines Vermögens für soziale Projekte gespendet. Zum Beispiel für Waisenhäuser in Afghanistan. Vier Mitarbeiter managen die Hilfs-Projekte weltweit. Auch in den arabischen Krisenregionen. Geführt wird die Stiftung von seiner Tochter Valerie.

Für Todenhöfer ist der IS ein Produkt des Westens – ein Monster, entstanden durch den Irak-Krieg  2003. Auf seiner Facebook-Seite lässt Todenhöfer keine Zweifel an den wahren Schuldigen für den Terrorismus.

Der Irakkrieg war ein idealer Nährboden für den IS: hundertausende tote Zivilisten, Leid, Elend, Rachegefühle. Gleichzeitig wurden die Armee und die sunnitischen Eliten des Landes entlassen – schlossen sich der neu gegründeten Organisation an.

Jürgen Todenhöfer: „Der IS entstand als unmittelbare Reaktion auf den Einmarsch von George W. Busch im Irak. Ursprünglich hatte der Jordanier Zarquawi vorgehabt, dass Jordanische Königshaus zu stürzen, und dann marschiert Busch im Irak ein – und er sah das als goldene Gelegenheit an, eine brutale Terror-Organisation aufzubauen, die sich dann immer weiter entwickelt hat und heute IS heißt.“

Todenhöfer ist überzeugt: Der IS braucht den Krieg mit dem Westen – um neue Anhänger zu gewinnen. Seine Thesen gefallen 500.000 Nutzern auf seiner Facebook Seite. Viele junge Deutsche Muslime fühlen sich von ihm verstanden. Zu seiner Geburtstagslesung vergangene Woche kamen 1.000 Zuhörer. Menschen, die verstehen wollen: Was passiert da gerade in der arabischen Welt?

Todenhöfer warnt vor einer Spaltung der Gesellschaft. Auch bei uns. Genau das sei eines der Ziele des IS Terrors.

Jürgen Todenhöfer: „Sie wollen, dass es einen Konflikt in unseren Staaten gibt, zwischen den gemäßigten, demokratischen Muslimen und der Bevölkerung. Und sie freuen sich, haben sie mir auch gesagt, über Organisationen wie Pegida und sie wären sehr froh, wenn es zu großen Konflikten bei uns kommt.“

Deshalb sollten wir uns davor hüten, Muslime und Flüchtlinge für die Anschläge in Sippenhaft zu nehmen. Integration sei die beste Waffe gegen Islamismus.

Und was hilft gegen den IS-Terror-Staat? Todenhöfer plädiert dafür, den IS von jeder Versorgung abzuschneiden: von der Versorgung mit Waffen, vom Nachschub mit neuen Kämpfern. Statt Krieg fordert Todenhöfer Diplomatie. Eine Aussöhnung der arabischen Welt. Vor allem der Schiiten und der Sunniten – das würde den Terror stoppen.

Jürgen Todenhöfer: „Die entscheidende Lösung ist ein bisschen komplizierter. Die Entscheidung wird nicht in Syrien, die wird im Irak fallen. Weil dort der IS besonders stark ist.

Und der IS kann im Irak nur überleben, weil ihn das eine Drittel von jeder politischen Teilhabe ausgeschlossener Sunniten unterstützt. Das sind 10 Millionen Menschen, die die einfach machen lassen. Und wenn man diese 10 Millionen Menschen durch eine echte, große, politische Anstrengung wieder im Irak integrieren würde, so dass es eine nationale Aussöhnung gäbe und wieder ein Land würde, dann sitzt der IS auf dem Trockenen. Das ist wie wenn Sie einem Fisch das Wasser entziehen.“

Eine Diplomatische Lösung? Verhandeln? Ist das nicht gefährlich naiv angesichts des Terrors?

Nein – denn eine Eskalation der Gewalt wäre ganz im Sinne des IS. Diesen Sieg darf er nicht davon tragen.

Bericht: Philipp Engel

Jürgen Todenhöfer „Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat'“
288 Seiten, € 17,99
ISBN 978-3570102763

Jürgen Todenhöfer über den Islamischen Staat und die Anschläge von Paris

 

 

Gruß Hubert

Der Mann hinter den Mördern   Leave a comment

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Heute wurde bekannt gegeben, dass Abdelhamid Abaaoud tot ist. Jetzt kann er keine Leichen mehr von „Ungläubigen“  hinter seinem Pick-up nachschleifen, und all die anderen Schandtaten, die er begangen hat.

Abdelhamid Abaaoud : Der Mann hinter den Mördern

Abdelhamid Abaaoud war schon vor den Anschlägen vom 13. November der meistgesuchte Islamist Belgiens. Nun soll er der Drahtzieher der Attentate sein. Wer ist er?

Ein undatiertes Bild von Abdelhamid Abaaoud, veröffentlicht vom Islamischen Staat

Ein undatiertes Bild von Abdelhamid Abaaoud, veröffentlicht vom Islamischen Staat © Balkis Press/Abacapress/dpa

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Ein Mann mit Vollbart sitzt am Steuer eines Pickup-Trucks. Er schaut lachend aus dem Seitenfenster. An die Ladefläche des Trucks hat jemand ein Seil gebunden, an dem Seil hängen verstümmelte Leichen. „Früher“, sagt der Mann in die Kamera, „habe ich einen Jetski transportiert oder ein Motorcrossrad. Nun aber, auf Allahs Wegen, schleppe ich Leichen von Ungläubigen hinter mir her.“ Dann gibt der Mann Gas. Die toten Körper schleifen über den Boden.

, veröffentlicht imDie Szene stammt aus einem Propaganda-Video des „Islamischen Staates“ (IS) März 2014, gedreht an einem Ort namens Hraytan in der Nähe von Aleppo im Norden Syriens. Der Mann in dem Video ist einer der meistgesuchten islamistischen Terroristen Europas: Abdelhamid Abaaoud, ein 28 Jahre Jahre alter Belgier, von dem die Ermittler vermuten, er sei der Drahtzieher der jüngsten Anschläge von Paris gewesen. Nach Angaben der Washington Post ist Abaaoud bei der Razzia im Pariser Stadtteil Saint Denis getötet worden. Der Pariser Staatsanwalt hat dies nicht bestätigt (Anmerkung: jetzt ist es bestätigt). Sicher ist aber schon jetzt, dass Abaaouds Biographie Antworten auf die Fragen liefern könnte, was die Täter antrieb.

 

Wer ist Abdelhamid Abaaoud?

Wer das herausfinden will, der kann in den Westen von Brüssel schauen, in den Stadtteil Sint-Jans-Molenbeek. Dort wuchs Abaaoud auf, wie viele andere Islamisten. Hier fand er Freunde, darunter Bahim Abdeslam, der sich im Pariser Café Comptoir Voltaire in die Luft sprengte. Man kann sich IS-Propaganda-Videos anschauen, in denen Abaaoud als Kämpfer auftritt, hinter Sandsäcken liegend, im Hintergrund hört man Schüsse. Mit ruhiger Stimme sagt er da: „Ich bete, dass Allah diejenigen vernichtet, die sich im widersetzen.“ Man kann auch die Interviews lesen, die er englisch- und französischsprachigen Magazinen des IS gab und in denen Abaaoud die europäischen Sicherheitsbehörden verhöhnt, die ihn bisher nicht daran hindern konnten, unerkannt durch Europa zu reisen.

Oder man hört Alain Grignard zu.

Grignard ist Polizist. Kaum jemand kennt die belgische Islamistenszene besser als er. Schon 1985 war Grignard der erste Teamleiter der neu gegründeten Brüsseler Anti-Terror-Einheit. An der Universität Lüttich lehrt er politischen Islam. Seit 2005 führt Grignard Ermittlungen gegen militante Islamisten, im gleichen Jahr hob er eine Zelle rund um eine belgische Selbstmordattentäterin im Irak aus. Er ermittelte auch über das Attentat auf das Jüdische Museum in Brüssel 2014. Schließlich war er am Einsatz gegen eine islamistische Terrorgruppe in Verviers im Januar 2015 beteiligt. Die Polizei verhinderte damals eine Anschlagsserie, an der auch Abaaoud beteiligt war.

Grignard sagt: „Wir haben es zu tun mit Leuten, die sich am besten als ‚islamisierte Radikale‘ beschreiben lassen.

Diese jungen Muslime aus den Großstädten von Belgien, Frankreich und anderen europäischen Ländern, die dem IS beigetreten sind, waren schon radikal, bevor sie religiös wurden. Viele waren wichtige Mitglieder von Straßengangs. Der IS legitimiert nun ihr Straßengewalt-Credo.“

Ein Jahr katholische Schule

Abdelhamid Abaaoud war – so viel lässt sich aus den wenigen Schilderungen seiner Jugend lesen – ein Kind der Straße. Der Vater war aus Marokko nach Belgien gekommen und hatte sich einen kleinen Klamottenladen in Molenbeek aufgebaut. Reich wird man damit nicht, zumal wenn vier Kinder zu versorgen sind. Die Familie Abaaoud lebte in ärmlichen Verhältnissen in einer Wohnung in der Rue de l’avenir unweit des Marktplatzes von Molenbeek, gleich neben der Polizeistation.

Dennoch boten sich Abaaoud Aufstiegschancen. Die Eltern schickten ihn auf eine gute Schule: Das katholische Collège Saint-Pierre d’Uccle in der Rue du Doyenné, 1905 gegründet, ein lang gestreckter Backsteinbau in einem gutsituierten Viertel der Stadt. Der Direktor des Collège, Georges Tremouroux, will sich zu seinem früheren Schüler nicht äußern. Doch offenbar fand Abaooud als Schüler keinen Anschluss an die belgische Mehrheitsgesellschaft. Die New York Times will erfahren haben, dass Abaaoud nur ein Jahr an der Schule blieb und dann plötzlich verschwand.

Hass auf Polizei und Staat

In den folgenden Jahren geriet Abaaoud in Konflikt mit dem Staat. Mehrfach wurde er wegen diverser Kleindelikte von der Polizei verfolgt. Seine Schwester erzählte dem Brüsseler Standaard, ihr Bruder habe Polizisten gehasst. Seit seiner Pubertät habe er Probleme mit Beamten gehabt. Er sei festgenommen worden wegen Schlägereien, Trunkenheit, solchen Dingen. Manchmal habe er sich geweigert, den Polizeibeamten seinen Ausweis zu zeigen.

Die Schwester berichtet auch, Abaaoud habe erzählt, er sei von Polizisten misshandelt worden. Mehrmals hätten sie ihn nach Festnahmen auf der Wache mit Schlagstöcken und Telefonbüchern geschlagen. Kann man solchen Vorwürfen glauben? Jedenfalls entstand in jener Zeit wohl sein Hass auf den Staat.

Dieser Hass, so scheint es, war älter als Abaaouds religiöser Fanatismus. Seine Schwester sagt: „In den Gefängnissen von Vorst und Sint-Gillis, wo er vor einiger Zeit einsaß, hat er sich radikalisiert. Viel mehr als auf der Straße.“ 2010 war Abaaoud wegen eines bewaffneten Überfalls zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Im Gefängnis traf er einen weiteren mutmaßlichen Attentäter von Paris: Salah Abdeslam.

Von , , und

Der Mann hinter den Mördern

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Gruß Hubert

 

Die Soziologie des Vertrauensvorschusses: De Maiziere macht Terrortainment   1 comment

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De Maiziere: „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern“. Genau mit dieser Äußerung verunsichert er die Bevölkerung erst recht. Kaum vorstellbar, dass das unabsichtlich war, oder? So eine Äußerung geht gar nicht. Damit wird er zum Verunsicherungsminister.

Angst wirkt besser, wenn sie diffus bleibt. Daher die Meldung: Du musst Angst haben. Die Welt ist gefährlich. Alle lauern darauf, dich in die Luft zu sprengen. Wenn Du wüsstest, was ich weiß, Du würdest Amok laufen, wärst hysterisch und alles andere als ruhig. Nun, da Du weißt, dass es für Dich Grund gibt, verunsichert, hysterisch und voller Angst zu sein, aber sonst nichts, nun bist Du so richtig verunsichert – oder?

Ein Vorschuss ist eine sofortige Leistung, die im Hinblick auf eine noch zu erbringende Leistung gewährt wird.

Ein Vertrauensvorschuss ist entsprechend das Entgegenbringen von Vertrauen im Hinblick auf eine noch zu erbringende Leistung.

Soviel vorab.

Gestern haben wir einen neuen Begriff geprägt: Terrortainment.

Terrortainment setzt sich aus Terrorismus und Entertainment zusammen und beschreibt die Darbietung terroristischer oder mit Terrorismus verbundener Inhalte im Unterhaltungsformat. Terrortainment kann in Form einer Sondersendung, eines Liveblogs, einer Pressekonferenz oder einem sonstigen Sendeformats dargeboten werden, wichtig ist, dass Terror als solcher nicht vorkommt. Terror, der Anlass für das Terrortainment, ist das Imaginierte, das Vorgestellte, die Rauchwolke am Himmel des eingebildeten Bombardements.

Denn: Terrortainment ist keine Reality Show. Terrortainment arbeitet mit der Einbildung, der Vorstellungskraft derer, die sich dem Terrortainment aussetzen. Deshalb wird im Terrortainment nichts Konkretes gesagt. Es wird vielmehr mit Angst und der Erzeugung von Unsicherheit gearbeitet. Denn: Nichts steigert die Angst vor dem unfassbaren Grauen, nichts macht Menschen gefügiger als das Wissen, um die Unsicherheit der eigenen Existenz, deren Abhängigkeit von der Willkür Dritter.

VertrauensvorschussTerrortainment macht sich diese Angst zunutze, etwa in der Weise, wie dies Thomas De Maiziere, der derzeit den Innenminister gibt, gestern in einer Pressekonferenz getan hat:

“Wenn er berichten würde, welcher Art die Hinweise auf den bevorstehenden Terrorakt gewesen und von wem diese Hinweise gekommen seien, würde er die ‘Sicherheit des Landes’ gefährden. Teile der Antwort, so de Maizière weiter, würden ‘die Bevölkerung verunsichern’, andere Teile die künftige Arbeit der Sicherheitsbehörden erschweren.

Den Inhalt dieser Warnungen, den Grund also, der zur Absage des Fußballspiels geführt hatte, den nannten weder de Maizière noch Pistorius. Stattdessen bat de Maizière die Öffentlichkeit ‘um einen Vertrauensvorschuss’ in dieser ‘ernsten Lage’.

Hier sind alle Elemente des Terrortainments vorhanden. Die unfassbare, ja unaussprechliche Gefahr, die große Gefährdung als ernste Lage, die aus der unfassbaren und unaussprechlichen Gefahr resultiert, eine so große Gefahr, dass sie, wäre sie konkret bekannt, die Bevölkerung verunsichern würde. Ganz im Gegensatz zu De Maiziere, der es gewohnt ist, mit Gefahren zu leben. Er trotzt IS und allen Terroristen, steht mannhaft seinen Rambo und trotz allen reporterischen Mühen zu seiner Weigerung, den konkreten Kern der Angst, die er verbreiten will, zu benennen.

Denn: Angst wirkt besser, wenn sie diffus bleibt. Daher die Meldung: Du musst Angst haben. Die Welt ist gefährlich. Alle lauern darauf, dich in die Luft zu sprengen. Wenn Du wüsstest, was ich weiß, Du würdest Amok laufen, wärst hysterisch und alles andere als ruhig. Nun, da Du weißt, dass es für Dich Grund gibt, verunsichert, hysterisch und voller Angst zu sein, aber sonst nichts, nun bist Du so richtig verunsichert – oder?

Gut so, denn Verunsicherung aufgrund einer Gefahr, die man nicht kennt und nicht einschätzen kann, lässt Dich Dich nach Hilfe umschauen und beim Umschauen, siehst Du ihn, den De Maiziere, den Rambo der deutschen Innenpolitik, dem auch sein konkretes Wissen um die konkrete Gefahr für andere nicht wanken lässt, der wacker das deutsche Volk vor allen Gefahren, der er und nur er kennt, schützt.

 

Zeit für einen Vertrauensvorschuss.

Wofür?

Für die Illusion der Gefahr, auf der die konkrete Angst baut, die der Illusionär dann schüren wird.

 

TerrortainmentTerrortainment spielt mit der Illusion von Realität. Man ist bei der Razzia im Vorort dabei und doch nicht. Der Reporter steht vor dem Ort der Kampfhandlung, berichtet mit Rauchwolken im Hintergrund. Die anschließenden Meldungen, Tote, Verletzte oder Fehlalarm, ihr Inhalt ist irrelevant, relevant ist der Nervenkitzel. Man war live dabei, die Gefahr ist real, die Angst ist berechtigt.

Und der Vertrauensvorschuss?

Nun: Ein Vertrauensvorschuss ist das Entgegenbringen von Vertrauen im Hinblick auf eine noch zu erbringende Leistung. Wenn de Maiziere, um einen Vertrauensvorschuss bittet, dann tut er dies im Austausch für die Leistung: kein Anschlag.

Tatsächlich: Es ist nichts passiert gestern – oder? Kein Bombenanschlag, kein Selbstmordattentat, nicht einmal De Maiziere, der Geheimnisträger, war Gegenstand terrortischer Aktivitäten. Der Vorschuss an Vertrauen, er hat sich also gelohnt – oder ist das ein Fehlschluss?

Lassen wir die Frage, Frage sein und freuen uns am Terrortainment und an der Illusion, dass auch der zweite angeblich geplante und nur Eingeweihten bekannte terroristische Anschlag in Niedersachsen vereitelt wurde.

That’s Terrortainment.

 

Die Soziologie des Vertrauensvorschusses: De Maiziere macht Terrortainment

Na dann, viel Spaß beim Angst haben!

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Gruß Hubert

 

Mit der muslimischen Zuwanderung wird auch das Schächten zunehmen   Leave a comment

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Hier ein Dokument von pro iure animalis, das darauf hinweist, wie sehr das Schächten mit muslimischen Einwanderern zunehmen wird. Juden und Moslems unterliegen auch einem Irrtum, wenn sie glauben, dass das Fleisch mit dem Schächten ohne Blut wäre. Sie berücksichtigen nicht, dass das Blut aus den Kapillaren (feinste Verästelungen in den Arterien und Venen) nicht heraus fließen kann. Das müsste sich im 21. Jahrhundert eigentlich herumgesprochen haben. Konsequenterweise dürften sie dann kein Fleisch essen.

Liebe Freunde der Tiere,

geben wir uns keiner Illusion hin und schauen dem Kommenden ins grausame Gesicht. Die massive Zuwanderung aus überwiegend islamischen Ländern wird das Tierelend in Europa in eine neue Dimension heben, denn es ist nun einmal Fakt, dass der Islam die Schächtung von Tieren als Schlachtmethode seinen Glaubensanhängern vorschreibt. Und es wird weiter Fakt sein, dass die europäische Politkaste diese Schlachtmethode aus Gründen der „Religionsfreiheit“ zunehmend tolerieren und flächendeckend akzeptieren wird – willkommen in der frühmittelalterlichen Geisteswelt des siebten Jahrhunderts!

Wir haben zu diesem Thema deshalb zwei Gesichtspunkte zusammengestellt, die in der bisherigen Sichtweise noch nicht gebührend hervorgehoben wurden. Beginnen wir mit einer Ausarbeitung von Dr. Karim Akerma und runden das Bild der Grausamkeiten mit Bemerkungen zu diversen Bibelstellen aus dem AT als wesentlichen Baustein der drei monotheistischen Religionen ab.

Warum Juden und Moslems kein Fleisch essen dürfen und das Schächten überflüssig ist

Beim Schächten wird der Blutkreislauf eines Tieres durch einen Kehlenschnitt so unterbrochen, dass das schlagende Herz das Blut nach draußen pumpt. Juden und Moslems schächten Tiere deswegen, weil ihre Religion es ihnen gebietet, kein Blut zu verzehren. „Allein esset das Fleisch nicht mit seinem Blut, in dem sein Leben ist“, heißt es im ersten Buch Mose (9,4). Im Koran ist es die fünfte Sure (Vers 3), die allen Moslems den Verzehr von Blut verbietet.

Als die Bücher des Alten Testaments und der Koran niedergeschrieben wurden, hatte man vielleicht guten Grund zu der Annahme, dass ein geschächtetes Tier tatsächlich blutleer ist. Etwa im Jahr 1618 entdeckte der Engländer William Harvey den Blutkreislauf und 1661 sah der italienische Anatom Marcello Malpighi, dass Arterien und Venen feinste Verästelungen haben, die Kapillaren. Für das Schächten hat die Entdeckung des Kapillarnetzes eine ungeheure Bedeutung: Die Kapillaren sind so dünn, dass das Blut nicht hinauslaufen kann. Weshalb sie auch nach dem Schächten Blut enthalten.
Ganz gleich wie lange der Todeskampf des Tieres bei schlagendem Herzen nach dem Kehlenschnitt gedauert haben mag und unabhängig davon, wie lange man das Tier nach dem Schächten mit dem Kopf nach unten aufgehängt haben mag: Das Blut aus den Kapillaren tritt nicht aus. Für jeden Juden und Moslem, der es mit seiner Religion ernst meint, ist dies eine äußerst wichtige Information. Die folgende Aufstellung zeigt die Konsequenzen:

    Ihre Religion gebietet es Juden und Moslems, kein tierisches Blut zu verzehren, weil es als unrein gilt. Gläubige Juden und Moslems wollen daher kein tierisches Blut zu sich nehmen.
    Aufgrund der jüdischen und moslemischen Glaubensvorstellungen werden somit täglich Millionen Tiere geschächtet und verspeist.
    Seit längerem ist bekannt, dass geschächtete Tiere und abgehangenes Fleisch nicht blutleer sind.
    Bislang schlecht informierte Juden und Moslems, denen jetzt bekannt wird, dass das von ihnen verspeiste Fleisch stets bluthaltig ist, müssen sofort aufhören es zu verzehren, wenn sie dem Gebot ihrer Religion weiterhin Folge leisten wollen.
    Nun könnten manche Juden und Moslems die religiösen Gebote weniger ernstnehmen und sagen, dass man das Gebot der Blutlosigkeit allen Fleisches ruhig übergehen kann. Wenn dem aber so ist, dann benötigt man auch das Schächten nicht mehr.

Zusammengefasst:

Juden und Moslems, die die Gebote ihrer Religion ernstnehmen, werden aufhören, Fleisch zu essen, sobald ihnen bekannt wird, dass es stets Blut enthält. Juden und Moslems, die meinen, dass man das Blutverbot nicht so ernst nehmen sollte, haben auch keinen Grund mehr, zu verlangen, dass Tiere geschächtet werden. Das Schächten hätte seinen Sinn verloren, da Blut im Fleisch nun doch akzeptiert wird.
Im Endeffekt müssen also alle informierten Juden und Moslems entweder zu Vegetariern werden oder das Schächten einstellen. Vielleicht verstoßen zahlreiche Juden und Moslems unwissentlich gegen das Gebot, kein Blut zu essen. Weisen wir sie also darauf hin. Gute Juden und Moslems werden uns dafür dankbar sein.

Karim Akerma, 20. April 2014, http://www.akerma.de/

 

Schächten – die verlogene Begründung durch Religionen

 

Schächten ist eine der grausamsten Methoden, ein Tier zu töten. Vorgebliche Begründung für die Notwendigkeit des Schächtens sind Religionsvorschriften, die bis zu ca. 2.800 Jahre zurückreichen. Diese archaisch-brutalen Vorschriften werden mit rigider Konsequenz allerdings nur gegenüber der wehr- und rechtlosen Tierwelt umgesetzt.
Angebliche Gottesvorschriften aus der gleichen Zeit, die Brutalität, Genozid und Mord gegen Menschen fordern, befolgt man heute so gut wie nicht mehr, da diesem abstrusen Treiben die weltliche Gesetzgebung inzwischen einen Riegel vorgeschoben hat.
Damit Sie sich gezielt einmal über die Grausamkeit der „heiligen“ Vorschriften informieren können, haben wir eine Zusammenstellung aus den ersten Büchern der Bibel erstellt, die Grausamkeiten gegen den Mensch fordern.
Urteilen Sie also selbst, mit welcher Begründung diese „Gottesbefehle“ nicht mehr vollzogen werden, die Grausamkeiten jedoch gegen die Wehrlosesten, gegen die Tierwelt, beibehalten werden.

Die Liste der Bibelstellen und weitere Infos zur Schächtproblematik finden Sie hier:

http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1022&Itemid=54

http://www.pro-iure-animalis.de/schaechten

für pro iure animalis
Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos

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Gruß Hubert

Horror am Schlachthof   Leave a comment

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Hier ein Interview von der Albert Schweitzer Stiftung.

Schlachthaus-Interview mit einer Mitarbeiterin

 

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Hunderttausende unzureichend betäubte Tiere pro Jahr, geschlachtete Kühe, deren Föten im Mutterleib qualvoll ersticken – immer wieder wird auch in den Medien von einem brutalen Umgang mit den Tieren und mangelnden Kontrollen berichtet.

Wie erleben die MitarbeiterInnen der Schlachthäuser die dortigen Zustände? Wir veröffentlichen hier ein exklusives Interview mit der ehemaligen Schlachthaus-Mitarbeiterin Anna (Name geändert). Sie gibt uns einen Einblick in den Alltag des Schlachtbetriebs, berichtet über die mangelhafte Versorgung der Tiere und von Verstößen gegen Tierschutzauflagen. Lesen Sie hier das komplette Interview:

Was genau waren Ihre Aufgaben im Schlachthaus?
Mein Aufgabengebiet umfasst die Unterstützung und Überprüfung von Überwachungstätigkeiten eines Schlachthauses, inklusive der Schulung von Labormitarbeitern und der Einarbeitung amtlicher Tierärzte und Fachassistenten. Hierbei überprüfe ich die Einhaltung der QS- und HACCP-Vorgaben [Anmerkung: Zwei Prüfsysteme, die die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern gewährleisten sollen] sowie alle notwendigen Dokumentationen, gestützt durch Verordnungen zu Tierschutz, Transport, Anlieferung, Schlachthygiene, Fleischbeschau und Weiterem.
Ich verfüge zudem über einen Nachweis als Tierschutzbeauftragte bei der Tötung von Schlachttieren.

Wie viele Tiere werden dort jährlich geschlachtet und welche?
Insgesamt etwa 60.000 Tiere. Rinder und Schweine (ca. 35.000), Pferde, Schafe und Ziegen.

Wie ist der gesundheitliche Zustand der Tiere bei der Anlieferung und welche Verstöße kommen hierbei vor?
Der gesundheitliche Zustand der Tiere ist sehr unterschiedlich. Es gibt regelmäßig überladene Transporter mit wesentlich mehr Tieren als erlaubt. Manche Tiere können den LKW nicht mehr durch eigene Kraft verlassen, da sie beim Transport verletzt wurden oder bereits beim Verladen krank
waren. Auch werden Bullen verschiedener Lieferanten oder landwirtschaftlicher Betriebe zusammen in die Warteboxen gestellt (Anmerkung: Die Tiere sehen sich häufig als Rivalen und gehen dann aufeinander los), ebenfalls häufig mehr Tiere als erlaubt. Das führt oft zu tot getrampelten oder schwer verletzten Tieren. Auch sind es ein und dieselben Landwirte, die immer wieder schwer kranke Tiere anliefern oder Tiere, die starken Parasitenbefall in den Organen haben.

Werden solche Verstöße dokumentiert und gemeldet?
Es werden nur selten Verstöße dokumentiert und wenn doch, dann nur, um eine realistische Dokumentation vorzuweisen. Der zuständigen Behörde werden Verstöße jedoch nie gemeldet.

Wieviel Zeit vergeht von der Ankunft der Tiere bis zu ihrer Schlachtung?
Teilweise vergehen bis zu 15 Stunden. Die Großlieferanten liefern, wann es in ihren Zeitplan passt. Nur Pferde werden so terminiert, dass sie direkt nach der Anlieferung geschlachtet werden, da unter den Schlachtpferden häufig Einzeltiere sind, bei denen die Besitzer Wert auf eine schnelle Schlachtung legen.

Werden die Tiere bei längeren Wartezeiten versorgt?
Ja, sie werden mit Wasser versorgt. Gefüttert werden die Tiere nicht, es wird aber dokumentiert, dass Futter zur Verfügung stehen würde.

Was geschieht mit verletzten Tieren, die zum Beispiel nicht mehr richtig laufen können?
Da sie das Schlachthaus nicht mehr verlassen dürfen, werden sie geschlachtet und untauglich gestempelt. Es ergeht eine Meldung laut EU-Verordnung in welcher die Gründe angegeben werden und der Tierhalter hierüber informiert wird. Normalerweise müssten sie unter Berücksichtigung der Tierschutzvorgaben sofort getötet werden, aber das lässt der Schlachtablauf oft nicht zu. Die Tiere müssen deshalb manchmal bis zum Ende des Schlachttages Qualen erleiden.

Wie gründlich werden die Tiere von den amtlichen Tierärzten untersucht?
Eine Lebendbeschau erfolgt selten bis nie, wird aber immer dokumentiert, da diese gesetzlich vorgeschrieben ist. In 70% der Fälle ist kein Veterinär anwesend, wenn die Tiere abgeladen werden oder in den Boxen stehen. Die Fleischbeschau am toten Tier wird sorgfältig nach altem Standard durchgeführt, das heißt es werden immer Organe und Gewebe angeschnitten, nicht nur bei Verdacht oder stichprobenartig. Unsere amtlichen Tierärzte stehen der visuellen Fleischbeschau (Anmerkung: Fleischuntersuchung in Form lediglich einer Besichtigung der Oberfläche), die nun neu in die Verordnung aufgenommen wurde, sehr skeptisch gegenüber, da sie nicht praxistauglich ist, aber umgesetzt werden muss.

Was passiert, wenn ein Tier nicht richtig betäubt wurde?
Bei den Rindern wird nachbetäubt. Unsere Schlachtzahlen sind niedrig, so dass es zu keinem Zeitdruck für die Arbeiter kommt. Bei den Schweinen kommt es vor, dass die Tiere nur leicht betäubt oder wieder bei vollem Bewusstsein in der Brühmaschine landen. Ich schätze bei 20 Prozent der Tiere ist das der Fall! Die Brühmaschine ist ein Bad mit kochend heißem Wasser, in welches die Tiere eingetaucht werden, um die Haare vom Körper zu entfernen und die Haut aufzuweichen.

Wie gehen die Arbeiter mit den Tieren um? Gibt es Verstöße gegen Tierschutzauflagen?
Die Arbeiter im Treibgang sind rüde und grob und benutzen den Elektrotreiber häufiger als nötig. Sie treiben die hinteren Tiere immer weiter an, so dass die vorderen Tiere oft fast erdrückt werden und panisch gegen die Wände rennen.
Bei der Tötung von Rindern und Pferden gibt es wenige bis keine Verstöße, nur die Elektrobetäubung der Schweine verläuft mangelhaft.

Die Überfüllung der Warteboxen ist ein schwerwiegender Verstoß ebenso wie die überladenen LKWs bei der Anlieferung. Regelmäßig, also an jedem Schlachttag, werden kranke Tiere mit gebrochenen Gliedmaßen oder schweren Erkrankungen angeliefert. Alle diese Fälle müssten gemeldet werden, aber dies passiert nie. Ich schätze, es sind bis zu 8 Tiere jeden Tag!

Wie schätzen Sie den Einfluss der Tätigkeit des Schlachtens auf das Allgemeinbefinden der Mitarbeiter ein?
Eine Verrohung und Gewöhnung findet natürlich statt. Dies kann ich ja selbst bei mir beobachten. Ich habe mich auch an den Anblick des vielen Blutes, der abgehackten Beine und Schwänze gewöhnt. Allerdings zeigen die Mitarbeiter kein Schuldbewusstsein oder schlechtes Gewissen. Sie essen alle gerne und viel Fleisch und sehen ihre Tätigkeit als ganz normal an.

Ich möchte noch eine kurze persönliche Stellungnahme abgeben:
Auf unserem Schlachthaus wird wahrscheinlich noch am korrektesten gearbeitet. Der Umgang mit den Tieren und die Qualität des Fleisches sind überdurchschnittlich. Doch auch bei uns passieren täglich Dinge, die nicht passieren dürften! Ich litt unter psychosomatischen Beschwerden. Das Gefühl zu ersticken, zunächst nur beim Betreten des Schlachthauses, später beim bloßen Gedanken. Ich hatte Schlafstörungen und Alpträume.

Ich habe viele Missstände angesprochen, Verbesserungen erarbeitet und umgesetzt. Dies lag in meinem Verantwortungsbereich. Bauliche Zustände, Geräte und Equipment wurden (leider nie zeitnah) notgedrungen verbessert. Das Verhalten (tierschutzrelevantes Verhalten) der Mitarbeiter war nur so lange korrekt, wie kontrolliert wurde. Danach hörte ich an der Art der Schreie der Tiere, wenn sie fehlbetäubt oder misshandelt wurden (Elektrotreiber, Schläge).

Der Schlachthausbetreiber ist in dieser Branche einer der “Guten“. Seit sich tierschutzrechtliche Verstöße beim Treiben und Betäuben der Tiere gehäuft haben, wird der Betrieb videoüberwacht, um die Mitarbeiter zu korrektem Arbeiten zu zwingen. Zum Beispiel wurde festgestellt, dass Schweine nicht vorschriftsmäßig betäubt wurden.

Unser Schlachthaus verfügt über gut ausgebildete und gut bezahlte Fachkräfte im Gegensatz zu vielen Großschlachtbetrieben, die 3 €-Hilfsarbeiter aus dem Ausland beschäftigen.

Wir haben zwei sehr erfahrene und zuverlässige amtliche Tierärzte, die ihr Bestes geben, aber in dieser Branche ist das immer eine Gratwanderung. Der Schlachthofbetreiber lässt sich nicht diktieren, wie er zu arbeiten hat. Sobald der Druck zu groß wird, droht er mit Schließung und dem Verlust unzähliger Arbeitsplätze für diesen Standort.

Deshalb wende ich mich an Sie. Wenn in unserem kleinen, doch recht vernünftig arbeitenden Schlachthaus viele Dinge im Argen liegen, dann kann in den Großschlachtereien unmöglich alles korrekt und tierschutzrechtlich einwandfrei ablaufen. Das kann nur eine Lüge sein, die wir alle gerne glauben wollen.

Die Aufgabe der amtlichen Tierärzte, der Veterinärfachassistenten und der Qualitätsmanager ist es, in ihrer Dokumentation zu schreiben, dass der Schlachtbetrieb einwandfrei arbeitet, damit dieser rechtlich auf der sicheren Seite ist. Doch die Wahrheit sieht ganz anders aus.

Neulich habe ich mich mit unserem amtlichen Tierarzt über die Tötung hochtragender Kühe und das Absterben der Kälber durch Sauerstoffverlust unterhalten und wir sind zum gleichen Fazit gekommen: Dies ist der gnädigste Tod, den ein Tier im Schlachthaus haben kann!

 

Horror am Schlachthof

 

Hier noch ein Video vom NDR.

7 Tage… unter Schlachtern – 7 Tage – NDR

 

Ein Metzger: Ich liebe meine Job. Er freut sich schon, wenn er nach einer Woche Urlaub wieder an die Arbeit kann. Man muss einfach nur Spaß dabei haben. Ein ehemaliger Meister sagte zu ihm: weißt du was, du lernst eigentlich gar nicht Fleischer, du lernst Künstler, denn das was du da machst ist Kunst. Der Metzgermeister behauptet auch noch, wenn es keine Metzger gäbe würde, würde die Menschheit verhungern. Dass es auch Menschen gibt, die ohne Fleisch leben ist scheinbar noch nicht bis zu ihm vorgedrungen.

Was sind das für Menschen????

 

Gruß Hubert

 

Hamed Abdel-Samad: Deutschland muss die Wahrheit über den Islam erfahren   1 comment

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Islamophobie ist keine Krankheit, denn Phobie ist eine Krankheit und diese Leute haben berechtigte Ängste vor dem Islam, sagt Hamed Abdel-Samad – und damit hat er zu hundert Prozent recht. Über die Hälfte der deutschen Gesellschaft hat die Nase gestrichen voll vor dieser Verniedlichung des Islam bei jeder Gelegenheit, Verharmlosung und unter dem Teppich kehren. Der Islamismus ist genau so alt wie die islamische Geschichte selbst. Die Moderatoren wollen ihn abwürgen, aber er wehrt sich und sagte er verlasse die Diskussion, wenn er nicht zu Ende reden dürfe. Er hält dieser deutschen konvertierten Muslimin auch die Sure Nummer 47 unter die Nase, wo steht: „Wenn ihr auf die Ungläubigen trefft, dann enthauptet sie“.
Hamed Abdel-Samad ist der Sohn eines ägyptischen Imams und der Name heißt übersetzt „der dankbare Sklave Gottes“.

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Hamed Abdel-Samad: Deutschland muss die Wahrheit über den Islam erfahren

 

Videotext.
Was Deutsche sich nicht trauen zu sagen, sagt Hamed Abdel-Samad in einer öffentlichen Talkshow. Nachdem Abdel-Samad am 4. Juni 2013 bei einem Vortrag in Kairo der Muslimbruderschaft „islamischen Faschismus“ vorgeworfen und gesagt hatte, „dass dieser Faschismus in der Entstehungsgeschichte des Islams zu begründen“ sei, wurden am nächsten Tag im Internet Mordaufrufe gegen ihn veröffentlicht. Am 7. Juni rief Assem Abdel-Maged, ein Führer der Gamaa Islamija und Verbündeter von Staatspräsident Mohammed Mursi, im ägyptischen Fernsehen zum Mord an Abdel-Samad auf, weil dessen Äußerungen eine Beleidigung des Propheten gewesen seien. Übliche Aufenthaltsorte von Abdel-Samad in Kairo wurden im Internet veröffentlicht. Abdel-Samad forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle öffentlich auf, den Mordaufruf schärfstens zu kritisieren und den ägyptischen Präsidenten Mursi aufzufordern, diesen ebenfalls zu verurteilen. Mahmoud Shaaban, Professor an der al-Azhar-Universität in Kairo, wiederholte den Mordaufruf, und Abdel-Samad forderte in der Zeitung al-Ahram seinen Schutz durch die ägyptische Justiz. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung wandte sich über die Süddeutsche Zeitung an die ägyptische Regierung, und das Auswärtige Amt erklärte dem Geschäftsträger der ägyptischen Botschaft, die ägyptische Regierung solle Veröffentlichungen von Mordaufrufen unterbinden. Unterdessen verkündete Assem Abdel-Maged, bei den für den 30. Juni angekündigten Demonstrationen gegen Präsident Mursi seien seine Mitstreiter nicht für Gewalt verantwortlich. Abdel-Samad war derweil in Ägypten untergetaucht und berichtete sowohl von falscher Gleichsetzung der Opposition mit seiner Meinung als auch von der Unterstützung durch Andersdenkende. Weder der Präsident noch die Justiz von Ägypten reagierten auf seine Bedrohung. Schließlich forderte Außenminister Westerwelle über Facebook, die ägyptische Regierung solle gegen die Urheber des Mordaufrufs vorgehen, das Auswärtige Amt sei in direktem Kontakt mit Abdel-Samad und habe ihm konkrete Hilfe angeboten. Als die angekündigten Demonstrationen gegen Präsident Mursi stattfanden, war Abdel-Samad wieder in Deutschland und begann eine Vortragsreise. Am 7. Juli 2013 wurde wegen Straßenschlachten nach der Absetzung Präsident Mursis ein Haftbefehl auf Assem Abdel-Maged ausgestellt, der zum Mord an Abdel-Samad aufgerufen hatte.

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Der Prophet Mohammed – eine Abrechnung von Hamed Abdel-Samad


http://youtu.be/8BinUZPa9n4
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Islamkritiker Hamed Abdel Samad Die meisten, die herkommen, denken nicht an Integration_xvid.avi
(Video von Sabine)

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http://www.4shared.com/web/embed/file/LXWXwOCTce

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Gruß Hubert

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Das mutmaßliche Bekennerschreiben des IS im Wortlaut   4 comments

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Terror-Attacke in Paris

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129 Menschen sind einer Terror-Attacke in Paris zum Opfer gefallen. Auf Twitter verbreitete sich die französische Version eines Bekennerschreibens der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) – ob es tatsächlich von den Drahtziehern stammt, ist nicht verifiziert. Hier lesen Sie den Wortlaut in einer deutschen Übersetzung.

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„Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen,

Allah der Höchste hat gesagt: Und sie dachten tatsächlich, ihre Festungen würden sie vor Allah verteidigen. Aber Allah kam zu ihnen; dort, wo sie ihn nicht erwartet hätten, und hat den Terror in ihre Herzen geworfen. Sie haben ihre Häuser mit eigenen Händen zerstört, mit den Händen der Gläubigen. Zieht daraus eine Lehre, Ihr, die klar sehen könnt. Sure 59, Vers 2 
In einer gesegneten Attacke, die Allah ermöglichte, nahm eine Gruppe von Gläubigen, Soldaten des Kalifats, Allah gab ihnen Macht und Sieg, die Hauptstadt der Abscheulichkeit und der Perversion zum Ziel, die Hauptstadt, die das Banner des Kreuzes in Europa trägt, Paris.
Eine Gruppe, die sich vom Diesseits losgesagt hat, ist auf den Feind zugegangen, hat den Tod gesucht in Allahs Weg, hat seiner Religion Hilfe geleistet, seinem Propheten und seinen Getreuen, und wollte so seine Feinde erniedrigen. Sie waren wahrhaftig mit Allah, wir betrachten sie so. Allah hat es durch ihre Hände geschafft und Angst in die Herzen der Feinde in ihrem eigenen Land gebracht.

Acht Brüder, die Sprengstoffgürtel und Sturmgewehre trugen, haben minutiös vorher ausgewählte Ziele im Herzen der französischen Hauptstadt anvisiert, das Stade de France während des Spiels Frankreich-Deutschland, bei dem der Dummkopf Frankreichs François Hollande anwesend war, Bataclan, wo sich hunderte Götzendiener in einer perversen Feier versammelt hatten, genauso wie andere Ziele im zehnten, elften und 18. Arrondissement und das alles simultan.

Paris zitterte unter ihren Füßen und die Straßen von Paris wurden zu eng für sie.

Die Bilanz dieser Attacken sind mindestens 200 Tote und noch mehr Verletzte, die Lobpreisung und der Verdienst gebühren Allah.

Allah hat unseren Brüdern, das ermöglicht, was sie sich erhofften (den Weg der Märtyrer), sie haben ihre Sprengstoffgürtel ausgelöst, inmitten der Ungläubigen, nachdem sie ihre Munition verschossen hatten. Möge Allah sie als Märtyrer akzeptieren und uns ermöglichen, ihnen nachzufolgen. Frankreich und alle, die seinem Weg folgen, müssen wissen, dass sie die Hauptziele des „Islamischen Staates” bleiben, und dass sie weiter den Geruch des Todes riechen werden, weil sie den Kreuzzug anführen, weil sie es wagten, unseren Propheten zu beleidigen, weil sie sich damit brüsteten, den Islam in Frankreich zu bekämpfen und Muslime auf dem Boden des Kalifats anzugreifen, mit ihren Flugzeugen, die sie in den übel riechenden Straßen von Paris nicht schützen konnten. Diese Attacke ist nichts weniger als der Anfang des Sturms, und eine Warnung für alle, die meditieren und daraus eine Lektion lernen wollen.

Allah ist der Größte. Die Macht geht allein von Gott und seinem Gesandten und den Gläubigen aus. Aber die Heuchler wissen nicht Bescheid. Sure 63, Vers 8“

Das Bekenntnis ist kritisch zu betrachten. Denn der IS spricht unter anderem von Anschlägen im 18. Arrondissement. Dort ist jedoch nach Aussagen der Polizei nichts passiert. Die Ermittlungen laufen.

Die französische Version des Bekennerschreibens hatte sich über Twitter verbreitet.

Das mutmaßliche Bekennerschreiben des IS im Wortlaut

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 15. November 2015 von hubert wenzl in Politik

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