Kein Scherz: Saudi Arabien beschwert sich über Menschenrechtsverletzungen in Norwegen   Leave a comment

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Frechheit und Ignoranz kennt keine Grenzen. Das zeigt wieder mal die Beschwerde von Saudi Arabien, wo beklagt wird, dass in Norwegen die muslimische Minderheit nicht geschützt wäre und Religionskritik nicht verboten ist (!!) Gerade die Saudis…

Kein Scherz: Saudi Arabien beschwert sich über Menschenrechtsverletzungen in Norwegen
 
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Ja, Sie haben richtig gelesen. Das Land, dass für seine Menschenrechtsverletzungen bekannt ist, hat beschlossen Norwegen eine Moralpredigt zu halten. Die Golf-Monarchie kritisiert, dass in Norwegen muslimische Minderheiten nicht geschützt würden und dass Religionskritik nicht verboten ist. Allein in diesem Jahr wurden 151 Personen (einschließlich Kinder und geistig Behinderte) in Saudi Arabien geköpft. In Anbetracht dessen erscheint der saudische Einwand wie ein schlechter Scherz.

Ein Kommentator erklärt diese unglaubliche Ignoranz mit Narzissmus, dem viele Politiker und Führer unterliegen.

Andres Tradler

Versteht doch bitte, dass die allermeisten Führer Narzissten sind. Die sind krank, unfähig eigene Fehler zu erkennen, sind ganz leicht gekränkt und schießen sich sofort auf ihren Feind ein. Unfähig, zu vergeben. Nur von solchen Menschen werden wir geführt, denn der Narzisst hat die innere Überzeugung, alles sei Schein und ist dementsprechend geübt in diesem Verstellen. Er ist unfähig zur Empathie und nur sein Erfolg, den er festmacht an seiner Fähigkeit, etwas darzustellen, ist das allerwichtigste für ihn, er ist skrupellos, wenn es für ihn vorteilhaft ist. Diese Leute tun immer so, als ob, sind aber die lieblose kriegszüchtende Pestilenz dieser Erde.

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Kein Scherz: Saudi Arabien beschwert sich über Menschenrechtsverletzungen in Norwegen

 

 

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Hier noch ein Auszug aus einem meiner Beiträge.

Neuer „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat aus Saudi Arabien – ein schlechter Witz

Faisal Bin Hassan Trad aus  Saudi-Arabien ist der neue „Experte“ der Vereinten Nationen für Menschenrechte.
Geht’s noch perverser? Das ist ein ganz schlechter Witz. Gerade aus Saudi-Arabien soll der neue „Experte“ für Menschenrechte kommen, einem Land wo noch geköpft und gekreuzigt wird. Man macht den Bock zum Gärtner.

Bizarr: Neuer „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat aus Saudi Arabien – Regimekritiker werden geköpft und gekreuzigt

 

Saudi Arabien

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Ali Al-Nimr soll enthauptet werden, dann soll sein kopfloser Körper aufgehängt und öffentlich ausgestellt werden. Der neuste grausame Akt der IS-Dschihadisten? Nein: Ein Urteil des Obersten Gerichtshofes in Saudi Arabien.

Das Vergehen: Al-Nimr wurde wegen Disloyalität zum Herrscher zum Tode verurteilt, weil er vor vier Jahren an Demonstrationen und Protesten teilgenommen und Slogans gegen den Staat gerufen hat. Außerdem habe er sein Handy benutzt, um für Demonstrationen zu mobilisieren. Er wurde auch verurteilt, weil er gesuchte Menschen versteckt und die Polizei mit Molotov Cocktails angegriffen haben soll. Obwohl die Staatsanwaltschaft dazu keinerlei detaillierte Beweise geliefert hat.

Al-Nimr war zu dem Zeitpunkt der Taten, die ihm vorgeworfen werden,17 Jahre alt. Er selbst streitet diese Vorwürfe ab und hat erklärt, dass er zu einem Geständnis gezwungen wurde.

Saudi-Arabien – Rangliste der Pressefreiheit — Platz 164 von 180

Das Königreich betrachtet Medien als Propaganda- und Erziehungsinstrument; Zensur ist in Saudi-Arabien alltäglich. Verboten sind etwa Kritik an Religionsführern und ungenehmigte Berichte über Gerichtsverfahren. Lange Haftstrafen, Veröffentlichungs- und Reiseverbote sind häufig. Bestraft werden beispielsweise Berichte über die Proteste der schiitischen Minderheit oder Kritik an der Diskriminierung von Frauen. Bei Gotteslästerung – die sehr weit ausgelegt wird – droht die Todesstrafe.Rund 400.000 Internetseiten sind gesperrt. Dennoch ist das Internet als Alternative zu den umfassend kontrollierten traditionellen Medien sehr populär.

Per Stellenanzeige werden acht Henker gesucht, die bereit sind, andere zu köpfen.

 

Ein Bild Greifer aus einem undatierten Video LiveLeak.com posted zeigt ein Saudi Henker sein Schwert vor der Enthauptung ein Sträfling.

Ein Bild aus einem undatierten Video zeigt ein Saudi Henker bei der Enthauptung

 

Im Mai wurde bekannt, dass Saudi-Arabien 8 Henker sucht. Besondere Qualifikationen braucht man nicht für den Job, Berufserfahrung auch nicht. Kandidaten für die acht Stellen als „religiöse Funktionäre“, die auf dem Portal der saudi-arabischen Regierung ausgeschrieben sind, müssen eigentlich nur eins mitbringen: Die Bereitschaft, „die Todesstrafe zu vollstrecken“ und Amputationen durchzuführen – das ist die Strafe für geringere Vergehen, etwa Diebstahl.

 

 

 

Gruß Hubert

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