Archiv für 6. Januar 2016

Reker: keine Hinweise, dass es sich bei den Tätern um Flüchtlinge handle   3 comments

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Es ist schon seltsam, dass OB-in Reker schon gleich wusste, dass es sich nicht um Flüchtlinge handelte. Obwohl von den angegriffenen Frauen und jungen Mädchen und auch anderen Anwesenden übereinstimmend gesagt wurde, dass es sich eindeutig um Nordafrikaner oder arabischstämmige gehandelt habe.

Ein Ratschlag von ihr ist sich eine Armlänge von Fremden zu halten. Einfach lächerlich so ein Vorschlag und auch noch völlig daneben. Das inkludiert ja die Frauen hätten sich falsch verhalten.
Hat Reker auch die Armlänge nicht eingehalten beim Attentat auf sie, kann man da fragen?

Das ist für die Opfer, die von allen Seiten umzingelt wurden, der reine Hohn.

 

Als Reaktion auf massenhafte Übergriffe auf Frauen vor dem Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht will die Stadt ihre Sicherheitsvorkehrungen für Großveranstaltungen verschärfen. Der deutsche Innenminister Thomas de Maiziere sprach von „einer neuen Dimension von Übergriffen“.

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Henriette Reker bei der heutigen Pressekonferenz Bild: APA

Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) sagte am Dienstag, die Behörden hätten keine Hinweise, dass es sich bei den Tätern um Flüchtlinge handle. Entsprechende Vermutungen halte sie für „absolut unzulässig“.

„Wir haben derzeit keine Erkenntnisse über Täter“, sagte der Polizeipräsident der Stadt in Nordrhein-Westfalen (NRW), Wolfgang Albers. Dutzende Frauen sollen in der Silvesternacht – wie berichtet – auf dem Bahnhofsvorplatz aus einer Gruppe von etwa 1.000 Männern heraus angegriffen worden sein.

 

Reker: keine Hinweise, dass es sich bei den Tätern um Flüchtlinge handle

 

Jedenfall gab Reker den Frauen gleich auch noch vermeintlich gute Ratschläge wie sich Frauen besser schützen könnten. Zu Recht erntete sie dafür Spott, Häme und auch massive Kritik. Reker tut so als hätten sich Frauen bei der Silvesterfeier am Kölner Hauptbahnhof falsch verhalten. Man nennt das auch auch „victim blaiming“, auf deutsch: dem Opfer wird selbst die Schuld gegeben (oder zumindest eine Mitschuld).

 

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Hier noch ein Auszug aus der FAZ

Die Stadt Köln will Verhaltensregeln aufstellen. Und zwar für Frauen und Mädchen.

Den Opfern wird eine Mitschuld zugeschoben

Ein solcher Verhaltenskodex sei nötig, „damit ihnen“, also Frauen und Mädchen, „solche Dinge“, also sexuelle Übergriffe, „nicht widerfahren“, sagte Henriette Reker. Die Stadt will die Regeln gemeinsam mit der Polizei erarbeiten und online stellen, und das besonders mit Blick auf den nahenden Karneval. Einige wichtige Verhaltensgrundsätze gab die Oberbürgermeisterin den Bürgerinnen aber jetzt schon mit auf den Weg: Frauen sollen zu „Fremden“ mindestens „eine Armlänge“ Abstand halten. Frauen sollen innerhalb der eigenen Gruppe bleiben und sich von dieser nicht trennen lassen, auch nicht in Feierlaune.

Eine Unverschämtheit

Ein Mob junger Männer macht Jagd auf Frauen, und Frauen bekommen daraufhin Verhaltenstipps? Das ist keine Prävention, das ist eine Unverschämtheit. Nicht die Opfer und potentielle Opfer müssen aufgefordert werden, ihr Verhalten überdenken, sondern die Täter gefasst und weitere Täter von ihren Taten abgehalten werden.

Abgesehen davon, dass es vollkommen unrealistisch ist, im Gedränge eines Bahnhofs und im Getümmel des Karnevals, „eine Armlänge“ Abstand von jedem „Fremden“ zu wahren, hat diese wohlmeinende Empfehlung in schlechtester paternalistischer Tradition den unangenehmen Beigeschmack, den Opfern implizit einen Teil der Verantwortung zuzuschreiben. Sie erinnert an das unselige Argumentationsmuster, nach einer Vergewaltigung der vergewaltigen Frau eine Mitschuld zu geben. War der Rock zu kurz? War der Gang zu aufreizend? Hat sie sich nicht angemessen verhalten?

Der Gewaltexzess war kein Missverständnis

Von solchen Verhaltenstipps sei es nur noch ein Schritt zu dem Hinweis, Frauen sollten das Haus besser nicht verlassen oder weite Gewänder tragen, wenn sie sich in der Öffentlichkeit bewegten, machen Nutzerinnen und Nutzer auf Twitter ihrem Unmut Luft. Unter dem Stichwort #einearmlaenge sammeln sich in den sozialen Netzwerken die Empörung und der Spott über Henriette Rekers Einlassungen. Ob das ihr Ernst sei, fragen sich viele, ob Frauen also quasi selbst Schuld wären, wenn sie die beschriebene Distanz nicht wahrten.

 

Übergriffe in Köln – Frauen, versteckt euch!

Hier noch einiges zum Hashtag #armlänge abstand

 

armlänge_Reker-n-eingehalten

https://twitter.com/IrisBuecker

 

armlaenge-victimblaiming

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armverlängerung_Reker

 

#EineArmlaenge Abstand: Oberbürgermeisterin von Köln entrüstet mit Verhaltensregeln für Frauen


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Henriette Reker: Verhaltensregeln für Frauen in Köln! | Karneval Silvester Sex Übergriffe


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Gruß Hubert