Archiv für 10. Februar 2016

Das große Herz eines Tieres   2 comments

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Obwohl die Hündin Grivita in Rumänien schreckliche Gewalt durch einen Mensch erlebt hat, hat sie die Liebe zu den Menschen nicht verloren. Da muss man schon ein ganz großes Herz haben. So eine Geschichte muss einem schon nahe gehen.

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Was wurde aus Hündin Grivita?

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Eine glückliche Hündin mit tragischer Vorgeschichte.
© VIER PFOTEN | Jo Sax

 

Können Sie sich noch an die dramatische Geschichte über eine Streunerhündin in Rumänien erinnern? Vor ein paar Jahren fanden wir die Streunerhündin in der Nähe des Bahnhofs in Bukarest mit einerm komplett zertrümmerten Kiefer. Ein Mensch hatte das Tier mit einem schweren Gegenstand brutal angegriffen. Unsere Tierärzte leisteten sofort Erste Hilfe und brachten sie anschließend in eine Klinik.

 

Grivita hat sich schnell erholt

Obwohl der Zustand der rumänischen Hündin bedenklicher war als ursprünglich angenommen, hat sie alle Operationen sehr gut überstanden. Anfangs hatte sie zwar noch einige Schwierigkeiten mit dem Fressen, da es für Grivita nicht einfach war, Futteraufnahme und Atmung zu koordinieren. Mittlerweile frisst sie aber wie jeder andere Hund und hat ihre Lebensfreude nicht verloren.

 

Leider war es schwer die etwas entstellte Hündin zu vermitteln. Doch …
© VIER PFOTEN | Andreea Balaurea

 

Happy End für die Streunerhündin

Natürlich war es nicht einfach die Streunerhündin zu vermitteln, da ihre Schnauze natürlich sehr entstellt ist. Doch eine VIER PFOTEN Mitarbeiterin hat sich damals sehr intensiv um Grivita gekümmert und war sehr berührt von der Geschichte. Die Streunerhündin ist ihr so sehr ans Herz gewachsen, dass sie sich dazu entschlossen hat, die Hündin zu adoptieren. Sie kümmert sich weiterhin liebevoll um Grivita und freut sich über ihre Lebensfreude.

Trotz aller dramatischen Umstände begrüßt die ehemalige Streunerhündin andere Hunde und vor allem Menschen mit einem wedelnden Schwanz. Diese Geschichte zeigt uns erneut, wie groß das Herz eines Tieres ist.

 

Das große Herz eines Tieres

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Hier sieht man welche Lebensfreude Grivita hat, wie sie im Schnee herum tollt, trotz ihrer schrecklichen und traumatischen Erlebnisse.

What became of the dog Grivita? 

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 10. Februar 2016 von hubert wenzl in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

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Kein Tier stirbt freiwillig   Leave a comment

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Es ist ein Irrtum zu glauben, dass man mit Bio-Fleisch sein Gewissen ruhigstellen könnte (soweit man überhaupt so weit denkt…, denken will). Aber wie sagte schon Bertold Brecht: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral!“

Auch diese Tiere müssen getötet werden, wenn man sie essen will. Tatsache ist, dass kein Tier freiwillig stirbt, denn auch Tiere haben einen Selbsterhaltungstrieb und leben nicht weniger gern als wir Menschen. Oder sollten sie sagen (singen): wir sind Nicht gekommen um zu bleiben, sondern um gefressen zu werden?

Kein Tier stirbt freiwillig

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Wer glaubt, dass sein Bio-Fleisch von rundum glücklichen Tieren stammt, war schon vor dem Fall Herrmannsdorfer naiv. Wer sich an den Zuständen stört, der hat letztlich nur eine Möglichkeit.

Kommentar von Andreas Schubert

Szene aus der Science-Fiction-Serie „Per Anhalter durch die Galaxis“: Ein Rind kommt in einem Restaurant an den Tisch des Gastes und preist seine besten Stücke an. Dann sagt es noch: „Ich eile sofort und erschieße mich – keine Angst, ich mache es sehr human.“ Tierschützer und Vegetarier dürften diese Szene wohl nie sonderlich lustig gefunden haben. Und überzeugte Fleischesser haben vielleicht immerhin für einen Moment geschmunzelt und gedacht, ach, wenn’s nur so wäre – bevor sie wieder auf ihren üblichen Verdrängungsmodus umgeschaltet haben.

Wer die Schweine schreien hört, kann sich seinen Teil denken

Die Wahrheit ist natürlich die: Kein Nutztier, sei es auch unter dem Label artgerecht oder biologisch gehalten, lebt ein wirklich natürliches Leben. Und wer am Münchner Schlachthof die vor Angst schreienden Schweine in den Transportern hört, kann sich denken, dass die Tiere nicht freiwillig sterben.

Der Name Nutztier besagt ja schon, dass die meisten davon einzig und alleine dazu da sind, als Lebensmittel zu enden. Die Rassen sind vom Menschen auf Fleisch-, Fell- oder Milcheffizienz hingezüchtet. Und weil auch biologisch wirtschaftende Betriebe wie die Herrmannsdorfer Landwerkstätten sich rechnen müssen, geht das auch nur, indem sie Kompromisse eingehen – legale, wohlgemerkt.

So leben auch Bio-Schweine in Ställen, in denen sie fixiert werden dürfen, etwa um die Ferkel nicht zu erdrücken. Es ist das gute Recht von Tierschützern, auf solche Bedingungen hinzuweisen. Es ist aber auch das Recht der Züchter, im Rahmen der Gesetze Tiere zu halten.

Ein glückliches Leben für die Tiere lässt sich auch mit Bio-Aufpreis nicht kaufen

Fleisch wird immer eine gefragte Ware sein. Fleischesser müssen sich dessen bewusst sein, dass es biologisch gehaltenen Tieren zwar deutlich besser geht als solchen in den Massenställen der konventionellen Landwirtschaft. Aber darauf zu vertrauen, dass man nur ein bisschen mehr Geld für einen Bio-Schweinebraten ausgeben muss, und das Tier hatte ein rundum glückliches Leben, ist naiv. Wer sich an den Zuständen in Herrmannsdorf stört, dem bleibt nur eines: der komplette Verzicht auf Fleisch.

Fleischproduktion in Deutschland

Was Sie über Massentierhaltung wissen sollten

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fleischproduktion-in-deutschland-was-sie-ueber-massentierhaltung-wissen-sollten-1.1899021

Kein Tier stirbt freiwillig

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Gruß Hubert