Luchsschützin ist die Jagdkarte los   Leave a comment

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Meist sind es Leute der „feinen Gesellschaft“, Prominente, die der Jagd, oder auch Sport, Vergnügen, Leidenschaft, wie sie dieses feige und niederträchtige Tun oft nennen, frönen. Bei Menschen würde man es kaltblütigen Mord nennen – warum nicht auch bei Tieren? Für mich sind das nichts anderes als Lustmörder. Da man auf Menschen nicht schießen darf, „begnügt“ man sich notgedrungen mit Tieren. Das verstehe ich unter Abschaum, wenn ich Menschen da einordnen sollte. Einen Luchs abzuschießen, der streng geschützt ist, braucht schon sehr verwerfliche Menschen, die auch davor nicht Halt machen. Wie kann man so schöne und seltene Tiere wie einen Luchs abschießen? Aber wenn manche Jäger irgendein Wild sehen, dann kennen sie keine Hemmung mehr. Die Lust des Tötens ist größer. Im Gebüsch hätte sie einen Fuchs vermutet. Vermutet? Und was wenn es ein Mensch oder ein Kind gewesen wäre? Das kennen wir schon, was da schon alles verwechselt wurde… Im Wald lebt man als Spaziergänger oder Wanderer nicht ungefährlich wegen dieser Jäger.

Ihr Mann fuhr auch noch  betrunken mit seinem Geländewagen zu seiner Jagdhütte und mähte einen Stromverteiler der Energie AG um. Auch das passiert nicht so selten, dass Jäger betrunken bei der Jagd sind und so mit Geländewagen herumfahren.

Ich hoffe die Berufung geht für das Ehepaar negativ aus.

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Luchsschützin ist die Jagdkarte los

MOLLN, LINZ. Magistrat Linz entzog Ingrid W. Jagdkarte, jetzt entscheidet Landesverwaltungsgericht.

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Luchsschützin ist die Jagdkarte los

Abschuss eines Luchses wurde mit Entzug der Jagdberechtigung bestraft. Bild: Weihbold

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„Solche Leute haben mit einer Jagdwaffe mit Wald nichts verloren“, sagt der Direktor des Nationalparkes Kalkalpen, Erich Mayrhofer. Die Bezirksbehörde des Linzer Magistrats hat das ähnlich gesehen. Der Linzerin Ingrid W. als auch deren Gatten Harald W. wurde ein Bescheid zugestellt, dass die Jagdkarte entzogen wird und das Waidhandwerk nicht mehr ausgeübt werden darf.

 

Die Frau hatte behauptet, irrtümlich im Jagdrevier ihres Mannes in Kleinreifling einen Luchs abgeschossen zu haben, weil sie im Gebüsch einen Fuchs vermutet hätte. Gemeinsam mit ihrem Ehemann fuhr sie aber geradewegs mit dem Kadaver des getöteten Kuders zu einem Tierpräparator, um die Trophäe ausstopfen zu lassen. Mit dem illegalen Abschuss des Luchses steht das Wiederansiedelungsprojekt der Raubkatzen mit den Pinselohren an der Kippe, der Nationalpark muss das gewilderte Tier nun wieder aufwändig nachbesetzen. Ingrid W. wurde für ihren angeblichen „Fehlschuss“ am Landesgericht Steyr zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt, erst vor kurzem hat auch das Linzer Oberlandesgericht den Richterspruch in seinen wesentlichen Teilen bestätigt.

Von der Bezirksverwaltung des Linzer Magistrates hat es geheißen, man warte den Strafprozess ab. Unterdessen hat nicht nur Ingrid W. einen Bescheid zum Entzug der Jagdkarte zugestellt bekommen, sondern auch ihr Ehemann Harald W. Dieser ließ Zweifel an seiner Zuverlässigkeit aufkommen, als er betrunken mit seinem Geländewagen fuhr und auf dem Weg zu seiner Jagdhütte einen Stromverteiler der Energie AG niedergemäht hatte. Der Leiter der Linzer Bezirksverwaltung, Rudolf Huber, verwies auf Anfrage der OÖNachrichten auf seine Amtsverschwiegenheit. Aus selbigem Grund erteilte auch das Landesverwaltungsgericht keine Auskunft. Die OÖNachrichten konnten allerdings in Erfahrung bringen, dass das Verfahren nun beim Landesverwaltungsgerichtshof liegt, demnach das Ehepaar W. Berufung eingelegt hat.

 

Luchsschützin ist die Jagdkarte los

 

Gruß Hubert

 

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