Archiv für 15. April 2016

Glauben statt Wissen   Leave a comment

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Man kann sich bei der ganzen Gender-Diskussion wirklich nur fragen: warum wehrt sich denn niemand?

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Kommentar zu „Gender-Studies“
Eine indoktrinäre Pseudowissenschaft, die wesentliche biologische Prinzipien verleugnet, macht sich an Deutschlands Universitäten breit. Warum wehrt sich niemand dagegen?

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Glauben statt Wissen

Die moderne Welt im trüben Licht der Gender-Studies

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Im Juli gab der Kasseler Evolutionsbiologe Ulrich Kutschera einem Radiosender ein Interview zum Thema „Gender-Mainstreaming“. Darin griff er die um sich greifenden „Gender-Studies“ an deutschen Universitäten an.

Kutschera kritisierte, dass mit dieser angeblichen Forschung eine „quasi- religiöse Strömung gleich einem Krebsgeschwür“ an Hochschulen Fuß fasse, und verglich die Genderbewegung mit spirituellen Praxen und sektenförmigen Strukturen. Eindringlich warnte er vor einer bevorstehenden „Genderisierung der Biologie“.

Er sehe enorm viele Parallelen der Genderforschung mit dem biologisch ebenfalls unsinnigen Kreationismus, so Kutschera weiter. Das alles habe mit Naturwissenschaft nichts zu tun, denn: „Naturwissenschaftler erforschen reale Dinge, die wirklich existieren“; die Genderisten hingegen theoretisierten vor sich hin und würden die biologischen, durch Experiment und Beobachtung gesicherten Grundlagen völlig außer acht lassen: „Das ist eine feministische Sekte, die uns da ihren Unsinn aufdrückt.“

Droht eine Genderisierung der Biologie?

Man sollte meinen, dass der Evolutionsbiologe für seine harschen, in der Sache jedoch zutreffenden Worte aus Naturwissenschaftlerkreisen lauten Beifall erhalten habe. Leider war es nicht so. Zwar berichtet Kutschera, er habe „tonnenweise zustimmende Mails von Männern und Frauen aus ganz Deutschland“ erhalten, und ein Blick in die Online-Foren diverser Zeitungen offeriert das gleiche Bild: die Gender-Ideologie wird von der Bevölkerung zweifellos mehrheitlich abgelehnt. Nur ausgerechnet im deutschen Biologenwald herrscht bislang duckmäuseriges Schweigen.

Derweil schwoll an Kutscheras Heimatuni dem Allgemeinen Studentenausschuss (AStA) der Kamm: Er beschwerte sich bei der Universitätsleitung über den aufmüpfigen Professor. Wir zitieren aus dem Brief des AStA an das Uni-Präsidium:

Unserer Auffassung nach sind die Behauptungen Kutscheras bezüglich der Genderforschung unhaltbare Unterstellungen (…) Das Interview schadet unserer Auffassung nach dem Ansehen der Universität Kassel. (…) Dementsprechend fordern wir Sie auf zu dem Interview (…) in einer für die Öffentlichkeit geeigneten Form Stellung zu nehmen.

Raten Sie mal, wie Kassels Universitätspräsident Rolf-Dieter Postlep auf das Ansinnen des AStA reagierte? Genau: Er kuschte vor den paar erzürnten Studenten, die das Fehlen rationaler Argumente mit Lautstärke übertünchten, und erteilte seinem verdutzten Professor eine phrasenverpackte Rüge: Die Universität Kassel begreife Gleichstellung und Diversity „als zentrale Themen ihrer Entwicklung“; man pflege eine „von gegenseitiger Anerkennung und Teilhabe aller Mitglieder der Hochschule geprägte Organisationskultur“, und werde „mit Herrn Prof. Kutschera das Gespräch suchen, um ihn an diese Grundsätze zu erinnern“.

Mit anderen Worten: Nach Meinung ihrer Universitätsleitung dürfen Kasseler Professoren das Treiben von Kollegen nicht öffentlich kritisieren – selbst wenn diese dogmatisch arbeiten und ihre Tätigkeit offenkundig die an Wissenschaft gestellten Mindestanforderungen verfehlt.

Die Reaktion des Uni-Präsidiums erstaunt nicht wirklich. Vor neun Jahren berichtete Laborjournal über anthroposophische Umtriebe am Agrarwissenschaftlichen Institut der Uni Kassel („Der Gnomen-Klüngel“, LJ 2006/12). Zum Besseren geändert hat sich seitdem nichts.

Ein bestimmtes Thema wie in diesem Fall „Gender“ ist aber nicht schon allein deswegen Wissenschaft, weil es von Professoren an Universitäten betrieben wird. Dazu braucht es weit mehr: ernsthafte, planmäßige Versuche, um in systematischer und nachprüfbarer Weise die Wahrheit herauszufinden und so neue Erkenntnisse zu gewinnen. Eine Weltanschauung wie „Gender-Studies“ ist daher keine Wissenschaft, da sie eine Verifizierung weitgehend ablehnt und wesentliche naturwissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert oder leugnet. Einige Beispiele hierfür:

Was Gender-Studies uns lehren wollen

Der Genderforscher Heinz-Jürgen Voß lehrt an der Hochschule Merseburg unter anderem „Angewandte Sexualwissenschaft“. Er behauptet, es gäbe „unzählige“ Geschlechter, und dass „X- oder Y-Chromosom nicht bestimmen, ob wir Penis oder Vagina bekommen“. Die biologische Zweiteilung, die fälschlicherweise auch im Biologiestudium vermittelt werde, hätten die Nazis [sic!] erfunden und müsse abgeschafft werden. Weiter behauptet Voß, dass Biologie und Medizin „weit davon entfernt“ seien, ein einigermaßen überzeugendes Modell von Geschlechtsentwicklung vorzuweisen.

Damit geht Voß mit der Gendertheorie konform, welche besagt, dass es gar keine Geschlechter wie Mann und Frau gebe.

Die Germanistin Franziska Schößler lehrt an der Universität Trier Drama und Theater; Literatur und Ökonomie; kulturwissenschaftliche Literaturtheorie – und: Gender Studies. Schößler schreibt in ihrem Werk Einführung in die Gender Studies: „Es sind vor allem kulturelle Akte, die einen Mann zum Mann machen.“ Kein Wort von Geschlechtschromosomen und Hormonen.

Die Absurdität der Gender-Studies illustriert auch die Hamburger Genderforscherin Hannelore Faulstich-Wieland, die sagt, es habe „gesellschaftliche Gründe“, wenn Männer im Marathonlauf schneller seien als Frauen und überhaupt:„Naturwissenschaft ist eine Konstruktion.“

Nach Medienangaben existieren in Deutschland mittlerweile fast 200 Professuren für „Gender-Studies“. Wo bleibt der breite, energische Widerstand der Biologieprofessoren?

Von Winfried Köppelle

 

Glauben statt Wissen

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Gruß Hubert

 

Psychiater Heinrich Gross – Am Spiegelgrund   3 comments

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Wieder so ein prominenter Psychiater, der trotz zahlreicher Morde an Kindern in der NS-Zeit, ungeschoren davon kam.

Am Spiegelgrund

Grabstelle der Kindereuthanasie-Opfer am Zentralfriedhof
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Der Name Am Spiegelgrund bezeichnete von 1940 bis 1945 eine Jugendfürsorgeanstalt auf dem Anstaltsgelände der Heil- und Pflegeanstalt „Am Steinhof“ (dem heutigen Otto-Wagner-Spital) auf der Baumgartner Höhe in Wien. Diese teilte sich in ein Erziehungsheim und eine „Nervenheilanstalt für Kinder“, zu der auch eine sogenannte Kinderfachabteilung gehörte, in der kranke, behinderte und „nicht erziehbare“ Kinder und Jugendliche medizinischen Versuchen ausgesetzt und gequält wurden. Mindestens 789 von ihnen wurden ermordet.[1] Heute gilt der Name Am Spiegelgrund als Synonym für Verbrechen der NS-Medizin und „eine bedrohliche, demütigende, in vielen Fällen auch tödliche „Heil“-Pädagogik“.

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Aktion T4

Die Einrichtung der Jugendfürsorgeanstalt Am Spiegelgrund wurde erst möglich, nachdem etwa 3200 bzw. zwei Drittel der Patienten der psychiatrischen Heil- und Pflegeanstalt im Zuge der Aktion T4 abtransportiert und die Pavillons dadurch geleert wurden. Die Patienten wurden, teilweise nach einem Zwischenstopp in den Anstalten Niedernhart bei Linz oder Ybbs an der Donau, in die Tötungsanstalt Hartheim überstellt und dort vergast.

https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Spiegelgrund

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Nun zu Heinrich Gross

Heinrich Gross (* 14. November 1915 in Wien; † 15. Dezember 2005 in Hollabrunn) war ein österreichischer Arzt, der als Stationsleiter der „Reichsausschuß-Abteilung“ an der Wiener „Euthanasie“-Klinik Am Spiegelgrund behinderte Kinder für Forschungszwecke missbrauchte und an ihrer Ermordung beteiligt war. Seine Nachkriegskarriere konnte er auf der während der NS-Zeit entstandenen Gehirnsammlung aufbauen, die er für 34 wissenschaftliche Arbeiten heranzog. Er wurde Leiter des eigens für ihn geschaffenen Ludwig Boltzmann-Instituts zur Erforschung der Mißbildungen des Nervensystems und meistbeauftragter Gerichtspsychiater Österreichs. In dieser Funktion traf er 1975 auf den Spiegelgrund-Überlebenden Friedrich Zawrel, der den Anstoß dazu gab, dass die Öffentlichkeit von Gross’ Vorleben erfuhr. Als Werner Vogt ihn 1979 der Ermordung hunderter Kinder bezichtigte, strengte Gross ein Verfahren gegen Vogt wegen übler Nachrede an. Vor dem Oberlandesgericht Wien konnte ihm die Mitbeteiligung an den „Euthanasie“-Morden nachgewiesen werden. Strafrechtlich konnte er dafür jedoch nicht belangt werden, weil die Staatsanwaltschaft sich jahrelang weigerte (Anmerkung: warum wohl?), ihn des Mordes anzuklagen, und Totschlag verjährt war. Erst 1997 kam es zur Mordanklage. Die Verhandlung sollte am 21. März 2000 stattfinden, jedoch wurde Gross für nicht vernehmungsfähig erklärt und die Verhandlung für unbestimmte Zeit aufgeschoben. Im August 2005 tauchten Verhörprotokolle Erwin Jekelius aus Archiven der russischen Militärstaatsanwaltschaft aus den Jahren 1945 bis 1948 auf, die Gross schwer belasteten, doch die Staatsanwaltschaft wurde nicht mehr aktiv, Gross verstarb noch im selben Jahr.

[…]

Am Spiegelgrund

Hauptartikel: Am Spiegelgrund

Am 18. November 1940 begann Gross unter dem ärztlichen Leiter Erwin Jekelius und dessen Stellvertreterin Margarethe Hübsch (Jekelius wurde ab Juli 1942 durch Ernst Illing abgelöst) als Aushilfsanstaltsarzt am Spiegelgrund, wurde aber bald Anstaltsarzt; zunächst in der „Schulkinderabteilung“ für schwer erziehbare Kinder der am 24. Juli 1940 in neun Pavillons des Spitalskomplexes eingerichteten Jugend-Fürsorgeanstalt. Deren Aufgabe war die „Beobachtung psychopathischer oder erbkranker Kinder, die nach zwei- bis dreimonatigem Aufenthalt an die einzelnen Anstalten zur weiteren Behandlung und Erziehung abgegeben werden sollten“. Dort versuchte Gross, Kinder mit sadistischen, für sie qualvollen Maßnahmen wie „Speibinjektionen“ zu disziplinieren. Mit der Gründung der „Säuglingsabteilung“ im April 1941, die intern alsReichsausschußabteilungbekannt und die zweite ihrer Art im Großdeutschen Reich war, übernahm Gross deren Leitung. In dieser „Reichsausschußabteilung“, die sich im Pavillon 15 befand, fanden bis 1945 „Euthanasie“-Morde statt. Häufig verfasste Gross die Meldungen an den Reichsausschuss. Stellte er eine negative Prognose, führte das dazu, dass der Reichsausschuss deren Tötung genehmigte. Lag die Genehmigung vor, wurde meist das Pflegepersonal angewiesen, dem Kind Gift ins Essen zu mischen oder es wurde injiziert, wobei es so dosiert war, dass die Kinder nicht sofort, sondern mehrere Tage lang, häufig an Lungenentzündung und anderen Folgekrankheiten, qualvoll starben – „da man den Eltern dieser Kinder Gelegenheit bieten wollte, ihre Kinder noch lebend zu sehen“, wie Illing am 22. Oktober 1945 aussagte.[4] Gross erledigte auch die Korrespondenz mit den Eltern der Kinder, die über eine plötzliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes informiert wurden, ehe die Kinder starben.

Gross besuchte im Juni/Juli 1941 und im Jänner 1942 Weiterbildungskurse in Brandenburg an der Havel, wo sich eine T4-Tötungsanstalt befand und in der Landesanstalt Görden bei Brandenburg unter dem Leiter Hans Heinze seit 1939 die erste Kinderfachabteilung eingerichtet war. Was genau Gross dort gelernt hat, ist nicht bekannt, jedoch stieg die Sterblichkeitsrate der „Kinderfachabteilung“ nach seiner Rückkehr drastisch an: Während im ersten Halbjahr 1941 22 Kinder den Tod fanden, waren es im zweiten Halbjahr bereits 72.[3][2] Von den getöteten Kindern wurden Gehirne und Rückenmarksstränge entnommen und für Forschungszwecke aufbewahrt.[5] Gross bekam im Oktober 1941 eine Dienstwohnung für sich und seine Familie am Gelände der Klinik. Per 11. November 1941 wurde er rückwirkend ab 1. Februar 1940 in den Dienst der Gemeindeverwaltung des Reichsgaues Wien übernommen, was eine Nachzahlung an Bezügen bedeutete. Zudem bekam er eine „einmalige Sonderzuwendung“ für das Jahr 1941, die der SS-Hauptsturmführer Hermann (Sicherheitsdienst des Reichsführers SS, SD-Leitabschnitt Wien) für ihn erwirkte.[1]

Am 26. März 1942 wurde Gross zur Wehrmacht nach Hollabrunn einberufen, befand sich aber am 5. Mai 1942 schon wieder am Spiegelgrund, da er per 27. April als unabkömmlich für die (mit der „Euthanasie“ befasste) Kanzlei des Führers gestellt wurde. Gross führte seine Tätigkeit als Gutachter auch in Ybbs aus und befand sich im Mai 1942 mehrere Tage im Kinderheim Frischau bei Znaim, um die dort untergebrachten Kinder zu sichten und zu selektieren.

Unter Illing als neuem ärztlichen Leiter des Spiegelgrunds ab 1. Juli 1942 teilte Gross die Leitung der „Säuglingsabteilung“ mit Marianne Türk. Bis zu diesem Zeitpunkt kamen auf der Abteilung unter Gross’ Leitung 336 Kinder ums Leben, wobei er in 238 Fällen auch den Totenschein unterschrieb.[5] Mit Illings Eintreffen begann Gross auch an medizinischen Experimenten mitzuwirken. So wurden an fast allen Kindern des Spiegelgrunds Pneumoencephalographien vorgenommen – in vielen Fällen durch Gross. Das Forschungsinteresse Illings galt nämlich dem Nachweis, dass Tuberöse Sklerose durch die Pneumoencephalographie bereits beim lebenden Patienten diagnostiziert werden könne. Oft überlebten die Kinder die extrem schmerzhafte Untersuchung nicht, bei der für eine Röntgenaufnahme über das Rückgrat Luft in die Gehirnkammern gepresst wurde. Gross und Illing nahmen dabei weder Rücksicht auf den Gesundheitszustand der kleinen Patienten noch war medizinische Notwendigkeit gegeben. Ihr Interesse galt einzig der Forschung. Um die Diagnosen klinisch zu belegen, war es notwendig, von den verstorbenen Patienten Hirnschnitte anzufertigen.[1][2]

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Kriegsende und Nachkriegszeit

Auch war es ein Glück für Gross, dass er nur in einem Fall angeklagt wurde. Der Justizminister Josef Gerö drängte bereits bei Illings Verfahren darauf, umgehend Anklage zu erheben und das weitere Studium der Patientenakten bleiben zu lassen, und so gab sich die Staatsanwaltschaft bei Gross mit einem Fall zufrieden, ohne weitere Untersuchungen oder Zeugenvernehmungen durchzuführen. Auch über Widersprüche in Gross’ Aussagen darüber, wie weit er vom Reichsausschuß wusste, sah man hinweg, und offensichtlich falsche Entlastungsaussagen wurden nicht hinterfragt (Anmerkung: Ich staune wieder). In Erster Instanz wurde er nur für seine Mithilfe durch das Verfassen von Gutachten zu zwei Jahren Haft verurteilt. Da die Strafe jedoch genau der Dauer der Untersuchungshaft entsprach, ging er bereits am 1. April 1950 wieder frei.

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Karriere im Nachkriegsösterreich

Gross rehabilitierte sich wie viele andere ehemalige Nationalsozialisten über den Bund Sozialistischer Akademiker (BSA) und konnte durch die dort geknüpften Verbindungen erneut in den Dienst der Stadt Wien treten. Er absolvierte eine Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Neurologie an der Nervenheilanstalt Rosenhügel, die zu der Zeit unter der Leitung von Erwin Stransky stand. 1953 trat er der SPÖ bei.[6] Nach Abschluss seiner Ausbildung kehrte er 1955 auf den Steinhof (heute Otto-Wagner-Spital) zurück.

Gross setzte seine Forschungen an den Kinderhirnen fort und publizierte zwischen 1954 und 1978 34 Arbeiten, deren Schwerpunkt weiterhin „angeborene und frühzeitig erworbene hochgradige Schwachsinnszustände“ waren. Teilweise entstanden diese Veröffentlichungen gemeinsam mit Franz Seitelberger, Barbara Uiberrak, Elfriede Kaltenbäck (einer Mitarbeiterin Gross’ im Neurohistologischen Laboratorium, später im Ludwig-Boltzmann-Institut), Hans Hoff und anderen. Auf die NS-Zeit hinweisende Lebens- und Sterbedaten wurden im Allgemeinen vermieden, als Herkunft des „Materials“ wurde die Prosektur des Steinhof angegeben.

[…]

Wiedersehen mit Friedrich Zawrel

In seiner Funktion als Gerichtspsychiater saß Gross am 27. Dezember 1975 dem ehemaligen Spiegelgrund-Insassen Friedrich Zawrel gegenüber. Zawrel hatte über all die Jahre Gross’ Tätigkeit als Gerichtspsychiater in den Zeitungen verfolgt und konnte nicht verstehen, „wie es möglich war, dass ein Mann mit so einer Vergangenheit eine so wichtige Stellung im Justizapparat haben konnte, zumal seine Vergangenheit durch den Prozess vor dem Volksgericht bekannt war“.[1] Gross gegenübersitzend sagte Zawrel:[3]

„Glauben Sie mir, ich kenne Menschen, die haben hunderttausende Mal mehr verbrochen wie ich, aber die sind heute wieder angesehene Leute, sind in hohen Funktionen und so.“

Gross verstand nicht und erkannte Zawrel nicht. Auf die Frage, ob er schon einmal psychiatriert worden sei, antwortete Zawrel:[3]

„Herr Doktor, für einen Akademiker haben Sie aber ein sehr schlechtes Gedächtnis. […] Herr Doktor, können Sie überhaupt noch gut schlafen? Haben Sie schon vergessen die vielen toten Kinder vom Pavillon 15, haben Sie schon die gemarterten und misshandelten Kinder vom Pavillon 17 vergessen?“

Mit dem Gutachten, das Gross anfertigte, sprach er sich dafür aus, Zawrel im Anschluss an die Haft in einer Anstalt für gefährliche Rückfallstäter für immer hinter Gitter zu behalten und untermauerte dies u. a. mit einem Gutachten Illings aus dem Jahr 1943. Zawrel wehrte sich, indem er mittels eines Kassibers Kontakt zum Kurier aufnahm. Wolfgang Höllrigl, der Zawrel interviewte, veröffentlichte am 17. Dezember 1978 den ganzseitigen Artikel „Ein Häftling erkannte in Österreichs meistbeschäftigtem Gerichtspsychiater Dr. Gross einen NS-Arzt wieder. Ein Arzt aus der NS-Mörderklinik“ erschien. Nicht nur die Vergangenheit von Gross wurde darin beleuchtet, auch einige auf Basis seiner Gutachten gefasste Urteile aus großen Prozessen wurden kritisch unter die Lupe genommen.[8]

Gross’ Klage gegen Werner Vogt

„Nun also macht sich Gross, der selbst an der Tötung Hunderter Kinder mitbeteiligt war, über die Tötungsdelikte Geisteskranker her.“

Vogt, sein Verteidiger Johannes Patzak und der Medizinhistoriker Michael Hubenstorf recherchierten den Werdegang von Gross und analysierten seine wissenschaftliche Publikationen ebenso wie die Verfahrensakten gegen Illing 1946 und Gross 1950. Als Zeugin wurde die Krankenschwester Anna Katschenka geladen, doch sie erlebte den Verhandlungstermin nicht mehr. Als der Kronzeuge Friedrich Zawrel zu erzählen begann, schnitt Richter Bruno Weis ihm das Wort mit „das gehört nicht hierher“ ab. Das Verfahren führte in Erster Instanz am 22. Februar 1980 zu einem Schuldspruch für Vogt, der zu einer Geldstrafe von 32.000 Schilling sowie zu einer Geldbuße an Gross von 10.000 Schilling verurteilt wurde. Die Strafe sollte generalpräventiv wirken, also mögliche Folgetäter abschrecken. Vogt legte Berufung ein.[2][1]

In der Folge klagten sich 3.600 Menschen selbst an, weil sie auf einer Unterschriftenliste das Zitat jener Formulierung, wegen der Vogt angeklagt wurde, unterschrieben hatten, darunter etwa Christine Nöstlinger, Peter Turrini, Dieter Seefranz, Anton Pelinka, Alfred Hrdlicka und Sigi Maron. Gross strengte kein Verfahren gegen sie an. Jedoch verklagte er im Jänner 1981 die Kabarettisten Erwin Steinhauer und Götz Kauffmann, die Gross in einer im November 1980 im ORF ausgestrahlten Kabarett-Sendung parodierten. Sie wurden ein Jahr später freigesprochen.[1]

[…]

Mordanklage

[…]

Erwin Rasinger:[7]

„Ich kann es nicht akzeptieren, daß man im medizinischen Bereich Naziverbrechen bagatellisiert. Die Ärzte waren auch in Österreich Teil einer grauenhaften Tötungsmaschinerie, die nicht nur Andersdenkende, andere Rassen, sondern auch Kranke und Behinderte brutal ermorden ließ. … Ich stehe nicht an, mich als Arzt bei den vielen Opfern und Hinterbliebenen des Dritten Reiches zu entschuldigen, da wir Ärzte sehr viel Mithilfe geleistet haben, daß im Rassenwahn und in falscher Pflichterfüllung Hunderttausende, Millionen von Menschen zu Tode kamen. Ich persönlich schäme mich.“

[…]

Das Justizministerium lehnte die Einstellung des Verfahrens gegen Gross ab. Ende 1997 wurde das Strafverfahren wegen Mordes eingeleitet. Sepp Rieder, damals Gesundheitsstadtrat und Vizebürgermeister Wiens, bezeichnete Gross im Jänner 1998 während einer Pressekonferenz zum Symposium „Zur Geschichte der NS-Euthanasie in Wien“ als Mörder.[

Am 21. März 2000 saß Gross auf der Anklagebank, die Verhandlung wurde jedoch nach 30 Minuten aufgrund eines neuerlichen Gutachtens des Psychiaters Haller vertagt und nicht wieder aufgenommen. Haller attestierte Gross fortgeschrittene vaskuläre Demenz und eine ausgeprägte Depression.[12] Der New Yorker Psychiater und Gerichtssachverständige Peter Stastny stellte zum Gutachten fest:

„Unerklärlich sind mir die Umstände, unter denen das psychiatrische Gutachten gemacht wurde und – vor allem – warum es vom Gericht als schlüssig akzeptiert wurde. […] Aus den Befunden – sowohl Computertomografie (CT) wie Tests wie Beobachtung – werden Schlüsse gezogen, die daraus nicht ableitbar sind. So wird die Diagnose der Demenz und einer ausgeprägten Depression auch auf die CTs gestützt. […] Der zweite von Dr. Haller angewandte Test der zerebralen Insuffizienz ist überhaupt nicht mehr gängig. Das Konzept der zerebralen Insuffizienz wird heute weder klinisch noch wissenschaftlich verwendet.“[13]

 

Psychiater Heinrich Gross – Am Spiegelgrund

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Ein ganz normaler Arzt. I


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Gruß Hubert

 

Fieberhaft -Grauenhaft   Leave a comment

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Erstaunt, erschüttert und entrüstet, das sind die Worte, die mir dazu einfallen was in einigen Psychiatrien in Österreich, gegenständlich hier in der Klinik Hoff, stattfand. Unter anderem wurden da Patienten absichtlich mit dem Malariaerreger infiziert (auch wenn man das noch offiziell abzustreiten versucht, die Faktenlage ist aber erdrückend). Was da so alles in Psychiatrien unter „Therapie“ läuft…?! So wie zum Beispiel diese „Malariatherapie“.

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Der spätere Palmers-Entführer Reinhard Pitsch wurde 1968 in der Klinik Hoff mit Elektroschocks traktiert und mit Malaria infiziert: Therapie, Forschung oder Strafe?

Mit dem schwarzen Hut auf dem Kopf und der Zigarette zwischen den Lippen wirkt Reinhard Pitsch wie ein Agent aus einem Nachkriegs-Thriller. Zackig eilt er über das AKH-Areal in Wien und deutet auf eine Stelle, an der nichts zu sehen ist. Vor 40 Jahren stand hier eine Trafik. „Da habe ich Zeitungen und Zigaretten für alle geholt“, sagt er und rennt weiter Richtung Klinik Hoff. Auch sie gibt es nicht mehr. Das Gebäude wurde in den 1970er-Jahren abgerissen, als das neue AKH Platz brauchte. Nur ein paar alte Nebentrakte sind noch übrig. „So hat sie auch ausgesehen, die Klinik Hoff“, sagt Pitsch.

Der 57-Jährige gehört zu den ehemaligen Patienten, die in den 1950er- und 1960er-Jahren in der Psychiatrie mit Malaria infiziert worden sein sollen. Ein Dutzend hatte sich bis vergangene Woche beim Wiener Rechtsanwalt Johannes Öhlböck gemeldet. Juristisch ist nichts mehr auszurichten, dennoch will er für seine Mandanten Entschädigungszahlungen erstreiten: „Ich kämpfe dafür, dass die Verjährung fällt. Das wurde in Deutschland und Großbritannien in vergleichbaren Fällen schon gemacht, bei uns ist das Neuland.“

Ein paar hundert Meter Luftlinie von der abgerissenen Hoff-Klinik entfernt liegt das Institut für die Geschichte der Medizin. Michael Hubenstorf, sein Leiter, soll den Nachlass des 1969 verstorbenen Klinikchefs und Psychiaters Hans Hoff sichten. Letzte Antworten dürfe man sich davon nicht erwarten, warnt er. Private Fotos und Briefe, auch ein paar wissenschaftliche Arbeiten seien darin zu finden, bisher aber nichts zu den ominösen Fiebertherapien.

Hubenstorf: „Alles, was seine Arbeit betraf, hat Hoff über die Klinik abgewickelt. Mit jetzigem Wissensstand vermag ich deshalb nur zu sagen, dass die Fieberkuren in den Handbüchern damals bereits als obsolet abgelegt waren.“

Wenn die Berichte ehemaliger Patienten stimmen, wonach diese Kuren bis Ende der 1960er-Jahre praktiziert wurden, wirft das viele Fragen auf: Was wollten der berühmte Klinikchef Hans Hoff und der ihm eng verbundene Kinderpsychiater Walter Spiel mit den Malaria-Schüben eigentlich heilen? Dienten diese Forschungszwecken, waren es Strafsanktionen, oder wurden Patienten als lebende Depots benützt, um die Erreger der Tropenkrankheit verfügbar zu halten?

1968 war Pitsch 14, ein aus der Bahn geworfenes Scheidungskind, das mehrmals von zu Hause ausriss. Seine Mutter, eine Volksschullehrerin, wandte sich an den Kinderpsychiater Walter Spiel. Zwei, drei Mal bestellte dieser den Jugendlichen zu sich in die Ordination, am 26. November 1968 wies er ihn in die Klinik Hoff ein. Die Diagnose lautete: „Hebephrenie“, jugendliches Irresein.

Auf der halboffenen Station B 6 war Pitsch einer von wenigen Jugendlichen unter lauter Erwachsenen. In der ersten Woche habe man ihn mit Elektroschocks traktiert, „nicht unerträglich schmerzhaft, aber extrem unangenehm“, sagt er. „Offenbar haben sie nicht geholfen, denn danach bin ich zur Fieberkur auserkoren worden. So haben das die Pfleger und Ärzte genannt: Fieberkur.“

Pitsch sagt, man habe ihm das Malaria-infizierte Blut eines anderen Patienten intramuskulär gespritzt. Er habe hoch zu fiebern begonnen, sei tags darauf fieberfrei gewesen und habe am übernächsten Tag erneut hohes Fieber bekommen: „Wenn das Fieber an die 42 Grad erreichte, habe ich Chinin bekommen, und es ist hinuntergerasselt.“ Das ging zwei Wochen lang so. Dann habe man Blut aus seinen Venen gezapft und an den nächsten Patienten weitergegeben. Die restlichen Tage in der Klinik habe er dann „irgendwelche Medikamente bekommen, an die ich mich nicht erinnern kann und die auch nichts nützten“. Einen Tag vor Weihnachten 1968 wurde Pitsch entlassen.

Die Malaria-Therapie in der Hoff’schen Klinik war kein Geheimnis, sagt der Neurologe und Psychiater Bernd Küfferle, der 1965 dort zu arbeiten anfing. Nach seinem Wissensstand war es aber „keine Routinebehandlung“. Wie die Ärzte an die benötigten Malaria-Erreger herankamen, ob sie infiziertes Blut von Malaria-Patienten in anderen Wiener Spitälern bezogen oder von Tropeninstituten, kann derzeit keiner der Zeitzeugen sagen.

„Wenn wir mit der Penicillin-Behandlung keinen vollen Effekt erreichen, wenden wir auch hier die Fiebertherapie an“, heißt es in einem von Hoff herausgegebenen Lehrbuch aus dem Jahr 1960. Selbstkritisch wird dort festgehalten, dass in den USA auf die Fieberkur „bereits vollständig verzichtet“ und nur noch Antibiotika verabreicht werden und dass „berichtete Erfolge (nach der Malaria-Kur, Anm. d. Red.) nicht sehr überzeugend sind, da größere Statistiken fehlen“. In Österreich wurde die veraltete Methode dennoch weiter angewandt – nicht nur für Geistesstörungen, die durch Syphilis hervorgerufen worden waren, sondern auch für kranke Kinder und Jugendliche.

Der Kinderpsychiater Walter Spiel, der in dieser Zeit an der Hoff’schen Klinik arbeitete und in den 1970er-Jahren die erste Kinderpsychiatrische Abteilung gründete, veröffentlichte 1961 rund 90 Fallgeschichten von Kindern im Alter von sechs bis 14 Jahren. („Die endogenen Psychosen des Kindes- und Jugendalters“). Bei den meisten von ihnen waren „schizoide Psychosen“ diagnostiziert worden, bei etwa 20 Kindern „manisch-depressive“ Störungen. Nach Ansicht von Spiel hatte sich in akuten Fällen die Elektroschock-Therapie bewährt. Die Insulinschockbehandlung – dabei wurde den Kindern Insulin gespritzt und ein durch künstliche Unterzuckerung herbeigeführter Komazustand erzeugt – soll wenig gebracht haben. Die Fiebertherapie wurde angewandt, wenn alles andere schon versagt hatte. Nach Spiels Publikation handelte es sich einmal um ein 14-jähriges Mädchen, das erst mit Elektroschocks und dann mit der „Fieberkur“ behandelt wurde, ein anderes Mal um eine 13-Jährige. Eine Verbesserung des Zustands trat in keinem der beiden beschriebenen Fälle auf.

Die Fieberkur gründet in Vorstellungen aus der Zeit um die Jahrhundertwende, als man davon ausging, dass „Irresein“ durch die kathartische Wirkung des Fiebers geheilt oder zumindest verbessert werden könnte. Fieber durch Malaria eignete sich deshalb zur Kur, weil man die Fieberschübe mit Chinin unter Kontrolle halten konnte. In den NS-Konzentrationslagern wurde mit dem Malaria-Erreger experimentiert, um einen Impfstoff zu finden.

Hoff und Spiel stehen in der Psychiatrie nach 1945 für Aufgeschlossenheit und Innovation. An seiner Klinik förderte Hoff unterschiedliche Methoden, von Elektroschocks bis Psychoanalyse (siehe Kasten). 1953 kritisierte er auf einer Psychohygiene-Tagung in Wien Psychiater, die behaupteten, Schizophrenie sei auch erblich bedingt, und geißelte den „alten Geist“ in den Erziehungsheimen, den man aus einer überwundenen Periode kenne.

„Insofern erstaunt mich der Einsatz der Fiebertherapie doch sehr stark“, sagt Medizinhistoriker Hubenstorf. Er stellt sich nun auf eine mühsame Wühlarbeit ein. Die Krankengeschichten in öffentlichen Krankenhäusern müssen 30 Jahre lang aufbewahrt werden. Das bedeutet, dass derzeit die Akten aus dem Jahr 1981 geschreddert werden, alles davor ist vermutlich vernichtet.

Der „alte Geist“ wehte freilich auch unter dem Kinderpsychiater Walter Spiel noch eine Weile weiter. 1977 brachten Mitarbeiter der Klinik ein Rundschreiben an die Öffentlichkeit, mit dem Spiel einige „in Vergessenheit geratene Prinzipien eines Klinikbetriebs“ in Erinnerung ruft. Wörtlich heiß es, die „Anordnungen sämtlicher Personen gegenüber Patienten seien durchzusetzen, d. h. im Fall des Widerstandes oder der Widersetzlichkeit ist offensichtlich ein Krankheitszustand gegeben, der vom Dienstarzt in entsprechender Weise zu behandeln ist (Bettruhe, evt. beruhigende Medikation)“.

Als Pitsch Ende 1968 in die Psychiatrie eingewiesen wurde, hatte Klinikchef Hoff nicht einmal mehr ein Jahr zu leben. Historiker Hubenstorf weiß aus „allen möglichen Quellen, dass der Mediziner zu dieser Zeit bereits an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit war“. Der Patient Pitsch hatte nur ein Mal mit dem Klinikchef persönlich zu tun.

Hoff hatte den Jugendlichen, dem Tests zuvor einen IQ von 165 attestiert hatten, in den Hörsaal rufen lassen. Als er in den dreistöckigen wie ein Amphitheater angelegten Raum kam, stand der Professor am Projektor und warf Fragen an die Wand. „Er hat vor allen Leuten einen Intelligenztest mit mir gemacht, bei dem die Aufgaben immer schwieriger wurden“, sagt Pitsch. Plötzlich habe er ein schneidendes „Falsch!“ gehört, und er, Pitsch, habe Hoff frech entgegengeschleudert: „Lügen Sie doch nicht so, schauen Sie nach!“ Tatsächlich sei seine Antwort damals richtig gewesen, im abgedunkelten Saal hätten ein paar Studenten gekichert.

Der Eklat habe sich herumgesprochen. Pitsch, der 1977 mithalf, den Industriellen Walter Palmers zu entführen, und dafür fast vier Jahre im Gefängnis saß, hatte damals bereits erste Kontakte zu linken Zirkeln geknüpft. Einer seiner Genossen studierte Medizin und hatte die Vorführung miterlebt. Müsste Pitsch sich rückblickend zwischen Psychiatrie und Gefängnis entscheiden, würde er Zweiteres wählen: „Da habe ich wenigstens keine Elektroschocks und keine Fieberkur gekriegt, und es hat mich niemand mit Medikamenten vollgestopft, von denen ich nicht wusste, wogegen sie sein sollen.“

Irgendwann in den frühen 1970er-Jahren habe er Walter Spiel in den Räumlichkeiten von Günther Nennings Zeitschrift „Neues Forum“ getroffen. Ein paar Dutzend Psychiatriekritiker hätten sich dort zu einer Diskussionsrunde eingefunden. Er, Pitsch, habe dem Kinderpsychiater damals vor allen Leuten die Fieberkuren an den Kopf geworfen: „Die Empörung war groß, und Spiel hat sich herausgewunden. Das Thema hat damals niemanden interessiert.“

Fieberhaft -Grauenhaft

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Gruß Hubert