Archiv für 1. Mai 2016

Rita die Tapfere   Leave a comment

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Was soll man sich erwarten von einer Menschheit, bei der es solche Vorkommnisse und Bilder gibt, oder von Religionen die sich bei dem milliardenfachen Tierleid ausschweigt, es nur das große Schweigen im Walde gibt, denn halten? Was soll man von einer Moral halten, bei denen Tiere nicht mal erwähnt werden. Zumindest für die Gläubigen wurden sie ja auch von einem „Schöpfer“ geschaffen. Warum diese Differenzierung zwischen menschlichem und tierischem Leid? Jedenfalls müsste sich ein Schöpfer, so es ihn denn gäbe, schämen welche „Ebenbilder“ er da geschaffen hat. Für mich ist es jedenfalls besser und heilsamer diesen religiösen Krampf beiseite zu lassen. Da wende ich mich lieber Tieren mit großen Seelen zu, so wie eben zum Beispiel dieser Rita, die von menschlichen Bestien grausamst gequält… ja regelrecht gefoltert wurde. Es ist ganz schlimm was vor allem in Rumänien und Bulgarien mit streunenden Hunden und Katzen passiert. Man kann es nur eine große Schande nennen.

Für mich sind Tiere eine Wohltat auf dieser Welt. Sie helfen Unerträgliches eher auszuhalten. Wenn ich Gutes suche, finde ich es immer bei Tieren, sehr selten aber bei Menschen. Ohne Tiere wäre für mich das Leben nicht lebenswert. Wehe wenn der Mensch für seine Untaten an Tieren einmal die Rechnung präsentiert bekäme.

Ein kleiner Trost ist es, dass es auch Menschen gibt, denen das Schicksal der Tiere nicht gleichgültig ist und nicht nur den eigenen Egoismus und die Selbstdarstellung zelebriert (Selfies) und sich egozentrisch um ihr vermeintlich ewiges Leben (das ihnen von Heilsbetrügern verheißen wird) kümmert.

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Rita die Tapfere

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Der Mensch ist schlimmer als die Grabwespe – diese frisst ihre Opfer aus Notwendigkeit, der Mensch aus allen anderen Gründen! Dieser Nichtsnutz sollte die Kurve kratzen – zum Wohl der Natur, der Tiere und des Planeten!

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Rita & Coco

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Nach Jahren der Misshandlung: Hund erfährt zum ersten Mal Streicheleinheiten

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Gruß Hubert

Die Burka-Frau, die sich vor Gericht nicht entschleiern wollte   Leave a comment

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Dümmer, sturer und starrköpfiger geht es nimmer, wenn sich eine muslimische Frau nicht einmal vor Gericht entschleiern wollte. Wie könnte man da überhaupt wissen ob die richtige Frau vor Gericht erscheint. Diese Frau beweist mit vollkommener Sicherheit, dass sie nicht nach Deutschland passt. Da könnte man noch so viel Verständnis haben – das geht einfach nicht. Ich kann nicht nachvollziehen, dass solche Leute überhaupt nach Deutschland oder allgemein nach Europa kommen. Dann bleib doch zu Hause, würde ich zu so einer sagen – oder gehe in ein islamisches Land.

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Amira B. ist die Frau, die sich vor Gericht geweigert hatte, ihren Schleier zu lüften. Jetzt erklärt sie, warum sie in Begleitung eines Dolmetschers kam – und was sie in Deutschland erleiden musste.

 

Ein Leben unter dem Schleier, im besten Falle übersehen, im schlimmsten angefeindet: Amira B., die Frau, die sich geweigert hat, ihr Gesicht im Gerichtssaal zu zeigen © Astrid Schmidhuber Ein Leben unter dem Schleier, im besten Falle übersehen, im schlimmsten angefeindet: Amira B., die Frau, die sich geweigert hat, ihr Gesicht im Gerichtssaal zu zeigen

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Sie erscheint genauso, wie sie vor Gericht erschienen war. Derselbe graue Mantel, die große braune Umhängetasche, die schwarzen Handschuhe und der braune Schleier, der ihr Gesicht und ihre Augen verhüllt. „Hallo“, sagt Amira B. und lüftet kurz das Gaze-Tuch, das ihre Augen verschleiert. Dann fällt es wieder und ihr Blick ist nur noch zu erahnen. Frauen dürfen sie zwar unverschleiert sehen, aber ihr Anwalt steht neben ihr, seine Anwesenheit ist ihr wichtig. Ohne ihn hätte sie dem Treffen in seiner Münchner Kanzlei nicht zugestimmt.

Ihre Kleidung trägt sie wie eine Rüstung. Nichts daran wird sie während des Gesprächs verändern, selbst die Handtasche nicht ablegen. Sie umklammert sie, als wolle sie sich daran festhalten.

Amira B., 43, ist die Frau, über die sich das Land vor Kurzem empörte, weil sie sich vor Gericht weigerte, ihr Gesicht zu zeigen. „Gericht will Burka-Frau entschleiern“ schrieben die Boulevardzeitungen. Die Muslimin hatte einen Mann verklagt, der sie wegen ihrer Verschleierung beleidigt hatte. Schon in der ersten Verhandlung hatte sie sich geweigert, ohne Gesichtsschleier gegen ihn auszusagen. Der Richter hatte dies akzeptiert. Nicht aber die Richterin im Berufungsprozess. Sie bestand auf einer Aussage ohne Schleier.

Sie fühlt sich ungerecht behandelt

Von Weinkrämpfen geschüttelt hatte Amira B. damals den Saal betreten, immer wieder musste ihr Anwalt sie beruhigen. Doch erst nachdem die Richterin ihr mit rechtlichen Konsequenzen drohte, nahm sie den Schleier ab.

An diesem Vormittag ist Amira B. gekommen, um ihre Sicht zu erläutern. Warum sie den Prozess angestrengt hat und was es heißt, mit Vollverschleierung in Deutschland zu leben. Es gehe ihr nicht gut, sagt sie gleich zu Beginn. Der Prozess habe Spuren hinterlassen. Dass die Richterin sie anfangs zwingen wollte, ihr Gesicht auch vor dem Mann zu entschleiern, den sie wegen grober Beleidigung angezeigt hatte, versteht sie bis heute nicht. Sie fühlt sich ungerecht behandelt. Respektlos sei das ihr und allen Muslimen gegenüber gewesen, sagt sie.

Das Münchner Gericht hatte sogar das Gutachten eines saudischen Islamgelehrten eingeholt, das besagte, muslimische Frauen dürften ihren Schleier vor Gericht durchaus ablegen. Auch auf den Vorschlag des Verteidigers war es eingegangen und hatte den Beklagten angewiesen, sich während der unverschleierten Aussage von Amira B. wegzudrehen, damit er ihr Gesicht nicht sehen konnte. Doch all diese Bemühungen lässt sie bis heute nicht gelten. Es sei doch nur noch um ihren Schleier gegangen und nicht mehr um die Beleidigung, die sie ertragen musste. „Und da soll ich mich freuen, dass sich der Mann weggedreht hat?“

 

Die Burka-Frau, die sich vor Gericht nicht entschleidern wollte

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Gruß Hubert