Archiv für 15. Mai 2016

TTIP: Nur der EU-Austritt schützt Österreich sicher!   Leave a comment

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Ich kann dem nur voll zustimmen, was da gesagt wird, nicht zuletzt auch weil TTIP zu noch mehr Tierquälerei, Ausbeutung und Klonfleisch durch TTIP und CETA führen  würde – neben der Absenkung der Standards zugunsten der USA.

 

TTIP: Nur der EU-Austritt schützt Österreich sicher!

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Überparteiliches EU-Austritts-Komitee zu heutiger Veröffentlichung streng geheimer Verhandlungspapiere

Zeiselmauer (OTS) – Die Enthüllung der bislang geheimen Papiere über das so genannte Freihandelsabkommen TTIP bestätigt das, wovor Kritiker schon längst warnten: TTIP wird die – ohnehin schon niedrigen – Lebensmittel-, Umwelt-, Konsumenten- und Tierschutzstandards der EU noch weiter senken und Massen an US-Gentechnik- und Klonfleisch-Produkten auch nach Österreich bringen. „Der sicherste und wahrscheinlich einzige Weg, diesem Monsterabkommen zu entgehen, ist der Austritt Österreichs aus der EU.

Erst dann kann unser Land als souveräner Staat sein Schicksal wieder in die eigenen Hände nehmen“, erklärt heute Inge Rauscher, die Bevollmächtigte des überparteilichen EU-Austritts-Volksbegehrens, welches letzten Juli von mehr als 261.000 Bürgern unterschrieben wurde.

Mag. Klaus Faissner, freier Wirtschafts- und Umweltjournalist, ergänzt: „TTIP bringt – ebenso wie das EU-Kanada-Abkommen CETA – nur Vorteile für Konzerne wie Monsanto & Co. Es ist vorauszusehen, daß die klein- und mittelständige heimische Wirtschaft sowie die österreichischen Bürger dabei völlig unter die Räder kommen. Unabhängige Studien zeigen dies schon lange: Die Tufts Universität in Massachusetts in den USA errechnete z.B., daß TTIP in der EU 600.000 Arbeitsplätze bis zum Jahr 2025 vernichten und zu Einkommensverlusten von 165 bis zu 5.000 Euro pro Person und Jahr führen werde! Auch Steuereinnahmen und Wirtschaftsleistungen würden erheblich schrumpfen.“

EFTA statt TTIP & EU

Das erfolgreiche EU-Austritts-Volksbegehren des Vorjahres war ein erster Schritt zu mehr Wohlstand, höheren Standards und mehr Unterstützung für die heimische Wirtschaft. Jetzt geht es darum, eine Volksbefragung zum Thema zu erreichen. Als wirtschaftliche Alternative zur EU und zu TTIP & Co gibt es die Europäische Freihandelszone EFTA: Sie besteht aus den Nicht-EU-Mitgliedern Schweiz, Liechtenstein, Norwegen sowie Island und hat nach wie vor aktuelle ausverhandelte Abkommen mit Ländern aus aller Welt. Die Mitgliedsstaaten sind politisch in keiner Weise eingeschränkt, und die Landwirtschaft als besonders sensibler Bereich ist ausgenommen. Im Unterschied zur EU geht es hier wirklich um gute Handelsbeziehungen und nicht um das Niederreißen von jahrzehntelang erkämpften Standards.

Noch mehr Tierquälerei, Ausbeutung und Klonfleisch durch TTIP und CETA!

„Diese streng geheim verhandelten Freihandelsabkommen zwischen der USA, Kanada und der EU würden auch weiterer Tierquälerei Tür und Tor öffnen“, ist Tierarzt Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann der Tierschutzorganisation ANIMAL SPIRIT, überzeugt. „Noch mehr Freihandel würde Tiere noch rechtloser machen und noch längeren Transporten aussetzen, was auch umweltpolitisch – in Zeiten des Klimawandels – ein nicht hinnehmbarer Wahnsinn wäre. Zudem würden die in der EU ohnehin nicht allzu strengen Tierschutz-Standards weiter reduziert und auf amerikanische Verhältnisse herabgesenkt werden: Monster-Legebatteriebetriebe ab 1 Mio Tieren, Einzelboxen der Kälber oder durchgehende Kastenstandhaltung bei Muttersauen. Außerdem würden uns dann chemische Zusätze und Verfahren in der Lebensmittelproduktion – u.a. die hierzulande in der Landwirtschaft noch verbotene Gentechnik – `beglücken`, ohne Chance dagegen zu klagen! Noch extremere Massentierhaltungen und Tierfabriken wären die `Gewinner` und das seit EU-Beitritt ohnehin immens gewachsene Bauernsterben würde noch weiter verstärkt.“

Wachstums-Hormone und Antibiotika sind in Amerika erlaubt, um eine noch höhere Milchproduktion oder noch schnelleres Wachstum bei den bereits jetzt extrem ausgebeuteten „Nutztieren“ zu erzwingen. Das berühmt gewordene „Chlorhuhn“ kaschiert durch Abtötung von Keimen nach der Schlachtung lediglich noch engere, brutalere und unhygienischere Haltungsbedingungen während der Mastzeit. „Die Lobbys der Fleisch-Industrie wollen das alles `dank` TTIP & CETA auch für den EU-Markt erreichen. Ähnliches gilt für Klonfleisch: Dieses ist in den USA schon jetzt ohne Kennzeichnung in den Regalen, die EU-Kommission möchte dasselbe zumindest für die Nachkommen von Klontieren durchsetzen“, so Dr. Plank abschließend.

Die Mitglieder des überparteilichen EU-Austritts-Komitees fassen zusammen: „Bei TTIP und CETA geht es in Wirklichkeit vor allem um den Abbau aller Standards, egal ob es sich um Umwelt, Lebensmittel, Tierschutz oder Soziales handelt; um private Schiedsgerichte, durch die große Konzerne Staaten verklagen können, weil sie durch strengere Gesetze weniger Gewinne machen würden; um die Prüfung aller neuen Gesetze auf Wirtschaftlichkeit: im sogenannten „Rat für Regulatorische Kooperation“ bekommen Konzerne Gesetzesentwürfe vor den Parlamenten zu Gesicht; und nicht zuletzt geht es um industriefreundliche Zulassungsverfahren: Nicht mehr das Volk oder Politiker würden über die Zulassung entscheiden, sondern alleine Wissenschaftler, die meist eng mit Konzernen zusammenarbeiten bzw. sogar von diesen finanziert werden.“

Rückfragen und Kontakt siehe im Link.

TTIP: Nur der EU-Austritt schützt Österreich sicher!

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Gruß Hubert

 

Über empathieloses Pack   1 comment

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Am besten gefällt mir was Karsten Lampe über Gutmenschen und die Keule dazu ganz zum Schluss sagt. „Die ganze Welt der Körperflüssigkeiten steht dir offen und du entscheidest dich für Gutmensch?“

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Ach du Scheiße, jetzt ist es also passiert. Ich hätte ja vieles für möglich gehalten. Ich bin ja geistig flexibel und betreibe mehrmals die Woche Vorstellungskrafttraining.
Würde beispielsweise die FAZ morgen titeln: „Schweine fliegen!“, ich dächte flugs an eine Werbe-Kollaboration zwischen örtlicher Metzgerei und einem Katapult-Verleihservice. Schließlich haben es heute weder die mittelständischen Handwerksbetriebe noch die Freunde mittelalterlicher Belagerungswaffen besonders leicht. Das verbindet und so einiges klingt ja bescheuert, bis es dann doch ein virales Video wird. SCHINKEN WINGS. Kann ich mir vorstellen. Aber dass ich jemals den Tag erleben würde, an dem ich
TIL SCHWEIGER einen progressiven Denker und moralisches Vorbild nennen muss, scheiß die Wand an.

Til Schweiger, der schon mal öffentlich eine Meldepflicht für Sexualstraftäter forderte.
Til Schweiger, dessen Genuschel an der Grenze zum Infraschallbereich vielerorts ein beliebtes Ratespiel für die ganze Familie darstellt.
Der Mann, der uns den Keinohrhasen und das Zweiohrküken geschenkt hat und nur noch schnell ein Schleifchen um die Fünfnasenspinne und den Dreisackelefanten wickelt.
Til Schweiger, der so sehr Mitte der Gesellschaft ist, dass sich Zugvögel an ihm orientieren. Selbst dieser Mann hat begriffen, die Nazis sind unter uns.
Und wenn sich selbst Til Schweiger positioniert, sich engagiert, kann ich dann weiter schweigen? Ich wollte mich nicht zur Flüchtlingspolitik in Deutschland äußern. Weil das eh schon alle tun. Weil ich nicht dachte, etwas Neues zum Thema beisteuern, die Lärmfronten durchbrechen zu können. Weil die Bilder sprachlos machen und es von der Sprach- zur Gehörlosigkeit manchmal ein bequemer, ein kurzer Weg ist. Aber auch, weil man es damit herbeiruft, das empathielose Pack.
Jeder Satz, jede Einlassung zum Thema ist eine Beschwörungsformel in den Ohren der besorgten Patridioten. Kaum, dass du die ENTER-Taste gefunden hast, hörst du hinter dir ein „Puff!“, und riechst diese unverwechselbare Mischung aus Schwefel und in Angstschweiß getränkten Tennis-Socken.

Könntest du die Gesichter hinter den Bildschirmen sehen, es wären die von Hunden, kurz bevor Herrchen das Stöckchen wirft. „Gleich geht’s los! Gleich geht’s los!“ steht es da in gotischen Lettern auf Stirne geschrieben, unter denen Speichel zäh auf Tastaturen tropft. Denn für das Pack ist immer Endspiel, ein wir gegen die, bei dem nur eine Seite gewinnen kann. Da gibt es kein Unentschieden und schon gar kein Miteinander, sondern nur die Furcht vorm Verlieren, vorm Verlieren auch nur des allerkleinsten Teil des eigenen Wohlstandes.

„Deutsche Kinder hungern, aber die haben alle iPhones.“, plärrt das Pack.
Ich möchte antworten, entscheide mich dann aber dagegen, weil ich dafür mein altes Nokia 5110 erst unter dem Hügel toter Kinder suchen müsste, der sich auf den Straßen türmt.
„Das sind doch alles nur junge Männer im wehrfähigen Alter. Das sind keine Flüchtlinge, dass sind Deserteure!“, schimpft das Pack bis ich mir wünsche, es gäbe irgendwo, wo es keinen stört, in der Uckermark vielleicht, einen netten kleinen Krieg für dich. Irgendein hübsches, ausgebombtes Dreckloch, in dem du schlammgesichtig zeigen darfst, dass das doch alles halb so schlimm ist und ich dich dabei nicht sehen muss.
„Wenn die hier schon auf Staatskosten rumlungern, könnten die doch z.B. Müll aufsammeln!“, verlangt das Pack! Es bedarf schon eines besonderen Verstandes, um derart multidimensionale, vielfach in sich selbst gestürzte Quantenblödheit hervorzubringen. Was denn nun? Sollen die Asylbewerber arbeiten? Dann bräuchten die eine Arbeitserlaubnis. Aber dann würden sie dir ja den Job wegnehmen. Das Pack argumentiert, dass hier nur niedere Hilfsarbeiten gemeint sind, die auch ein dressierter Dobermann zufriedenstellend erledigen könnte, worauf hin ich antworten müsste:
Sag ich doch.

„Nenn mich nicht Nazi, nur weil ich ausspreche, was viele denken!“, fordert das Pack.
„Ich bin weder links noch rechts!“, behauptet das Pack.
„Klar, deine Dummheit ist überparteilich UND orientierungslos. Das macht es gleich viel besser.“, antworte ich und bereue es sofort. Dem Affen Zucker geben, sagt der Volksmund.

Ich habe dem Affen gerade keinen Zucker gegeben, sondern eine Crack-Kalaschnikow. Feuerstöße aus Silben, jedes Ausrufezeichen eine Patrone, zerfetzen das Bisschen Deckung, dass ich mir aus meinen Argumenten gezimmert hatte.
Es herrscht Krieg in den Köpfen, doch gestorben wird da auch.

Und dann holt das Pack aus seiner Höhle die ultimative Waffe, die GUTMENSCHENKEULE, und ich frage mich: Echt? Was sagt es über dich aus, wenn deine schlimmste Beleidigung darin besteht, mich einen guten Menschen zu nennen? Du könntest mich einen halbgebildeten Mediengläubigen, eine Zecke am Skrotum des Volkskörpers oder auch Erzherzog von Großkotzistan nennen. Die ganze Welt der Körperflüssigkeiten steht dir offen und du entscheidest dich für Gutmensch?

Definierst du sich selbst dann als Schlechtmensch? Hältst du den Egoismus, die Unterdrückung für einen notwendigen Teil deiner selbst?

Ich wäre so gerne ein echter Gutmensch, einer der Anderen hilft und daran glaubt, dass alles besser wird, solange man es nur immer wieder versucht. Es gelingt mir nur selten und noch seltener, seitdem du Pack in mein Leben getreten bist. Aber vielleicht muss ich auch nicht gleich ein Gutmensch werden. Vielleicht kann ich für den Anfang ein bisschen mehr wie Til Schweiger werden.

Über empathieloses Pack

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 15. Mai 2016 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

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