Archiv für 16. Mai 2016

„Warum sollte ich einen launischen, bösartigen, dummen Gott respektieren?“   1 comment

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Das will ich gar nicht ausführlich kommentieren, sondern nur sagen dass ich VOLL ZUSTIMME! Genau so sehe ich es auch und ich bin mir sicher viele andere auch, die nicht so mit Religion indoktriniert wurden, dass sie nicht mehr mit dem eigenen Kopf denken können. Es gibt ja Menschen, die sind regelrecht religionsverseucht und schalten dabei den Verstand aus. Ich bin mir auch sicher, dass die Welt ohne Religionen besser dran wäre. Für was sollte es die Religion brauchen? Etwa für Moral? … dass ich nicht lache!

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Stephen Fry

Screenshot des berühmten „Gott ist böse“-Interviews mit Stephen Fry

 

BERLIN. (hpd) Im vergangenen Jahr hatte Stephen Frys „Gott ist böse“-Interview in den Sozialen Medien für Aufsehen gesorgt. Nun wurde dieses Interview für den Sandford St. Martin-Preis nominiert, mit dem herausragende Leistungen in religiösen Radio- und Fernsehprogrammen ausgezeichnet werden.

Dass ein Interview mit ihm für einen religiösen Medienpreis nominiert wird, dürfte Stephen Fry ziemlich überrascht haben. Der Autor und Schauspieler Fry ist bekennender Atheist und berühmt dafür, dass er mit seiner Meinung zu Themen rund ums Religiöse nicht hinter dem Berg hält. Wahrscheinlich war dies einer der Gründe für seine Einladung in die Religions-Sendung „The Meaning of Life“ („Der Sinn des Lebens“) des öffentlich-rechtlichen irischen Fernsehsenders RTÉ One im Februar 2015. Im Laufe der Sendung stellte Moderator Gay Byrne seinem atheistischen Gast die Frage, was er denn tun würde, falls er nach seinem Tod doch unerwarteterweise vor der Himmelspforte stünde und den Herrgott träfe. Fry sagte es ihm:

„Ich würde sagen: Knochenkrebs bei Kindern? Was soll das denn bitte? Wie kannst du es wagen! Wie kannst du es wagen, eine Welt zu schaffen, in der es so viel Elend gibt, das wir nicht verschuldet haben? Das ist nicht in Ordnung! Das ist durch und durch böse. Warum sollte ich einen launischen, bösartigen, dummen Gott respektieren, der eine Welt erschaffen hat, die voll Ungerechtigkeit und Schmerz ist? Das ist das, was ich sagen würde.“

Der sichtlich erschütterte Moderator fragte Fry daraufhin, ob er glaube, dass er auf diese Weise von Gott in den Himmel gelassen würde.

„Nein, aber das würde ich auch gar nicht wollen“, erwiderte Fry. „Zu seinen Bedingungen will ich da nicht rein. Sie sind falsch. Wenn ich sterbe and es wären Pluto oder Hades oder die griechischen Götter da oben, dann wäre das schon etwas anderes. Denn die griechischen Götter haben nicht so getan, als wären sie nicht menschlich, was ihre Gelüste, ihre Launen und ihre Unvernunft betraf. Sie taten nicht so, als seien sie allsehend, allwissend, allgütig.

Denn der Gott, der dieses Universum geschaffen hat – falls es von einem Gott geschaffen wurde – ist ziemlich eindeutig ein Wahnsinniger. Ein komplett Wahnsinniger. Völlig egoistisch. Wir sollen unser Leben auf den Knien verbringen, um ihm zu danken? Was für ein Gott würde das verlangen?

Ja, die Welt ist großartig! Aber es gibt darin auch Insekten, deren gesamter Lebenszyklus darauf basiert, dass sie sich in die Augen von Kindern graben und sie erblinden lassen. Sie fressen sich vom Inneren der Augen nach außen. Warum? Warum hast du uns das gegeben? Du hättest leicht eine Schöpfung machen können, in der sowas nicht existiert. Das ist einfach nicht akzeptabel! Beim Atheismus geht es nicht nur darum, nicht daran zu glauben, dass es einen Gott gibt. Angenommen es gibt einen Gott, was für ein Gott ist er dann? Das liegt doch klar auf der Hand: Er ist ein Monster, ein komplettes Monster, und verdient keinerlei Respekt welcher Art auch immer.

In dem Moment, in dem man ihn aus seinem Leben vertreibt, wird das Leben einfacher, echter, reiner und ist es meiner Meinung nach mehr wert, gelebt zu werden.“

Das Interview machte nach der Ausstrahlung der Sendung in den sozialen Netzwerken weltweit umgehend die Runde und wurde nun in der Kategorie „Bestes Interview des Jahres“ für den renommierten Sandford St. Martin-Preis nominiert.

Mit dem Preis werden herausragende Leistungen in religiösen Radio- und Fernsehprogrammen ausgezeichnet. Ob Stephen Fry zu den Gewinnern gehört, wird bei der Preisverleihung am 8. Juni bekanntgegeben.

Von Daniela Wakonigg

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„Warum sollte ich einen launischen, bösartigen, dummen Gott respektieren?“

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Gruß Hubert

 

Zur Messe „Reiten, Jagen, Fischen“ in Erfurt 2016   Leave a comment

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Man sieht an dem Beispiel wieder mal was Medien unterschlagen. Leserbriefe die die Jägerslügen aufdecken werden nicht veröffentlicht. Die einflußreiche und verdammte Jägerslobby muss ja von den Medien geschützt werden.

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Unsplash / Pixabay

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An die
TLZ-Chefredaktion Leserbriefe per E-Mail an: leserbriefe@tlz.de
z. Hd. stellv. Chefredakteurin Gerlinde Sommer redaktion@tlz.de
Marienstraße 14 per Telefax an: (03643) 206 422
99423 W e i m a r
Gotha, den 19.03.2016

 

Zur Messe „Reiten, Jagen, Fischen“ in Erfurt vom 18. bis 20.März 2016
Leserbrief-Erwiderung auf die Veröffentlichung vom 18.03.2016
unter der Überschrift „Tierschützer rufen zum Messeboykott auf“

 

Sehr geehrte Frau Sommer,
daß Sie meinen gestrigen Leserbrief „Reiten, Jagen, Fischen“, eine Messe von Tierqualpraktiken, die verboten gehört!“nicht veröffentlichen, war mir bereits klar, als ich ihn schrieb.

Journalisten, die für die Jagd und andere Tierqualpraktiken immer genügend Platz für deren Darstellung zur Verfügung stellen – bestes Beispiel das heutige Hurraschreien über die Messe „Reiten, Jagen, Fischen“ – haben natürlich für die Auffassung von Tierschützern, auch wenn sie der sachlichen Aufklärung der Leser dienen, keinen Platz mehr.

Tierquäler, als anscheinend journalistisch hochgeachtete Menschen, dürfen die Bürger mit Unterstützung des deutschen Journalismus bedenkenlos mit den infamsten Lügen verdummen, eine evtl. Richtigstellung der verlogenen Jägeraussagen sind Journalisten leider nicht bereit zu drucken.

Wen wundert es am Ende dann schließlich noch, daß eine solche Presse als „Lügenpresse“ in der Öffentlichkeit verschrieen wird.
Daß in Deutschland das Weh und Leid von Tieren keinerlei Journalistische Fürsprache hat, beweisen Journalisten immer wieder aufs Neue – siehe in der TLZ-Ausgabe von heute, dem 19.03.2016, die Pressedarstellungen: „Jagen und Fischen ist ein Wirtschaftsfaktor“ und „Auge in Auge mit dem Goldmedaillen-Hirsch auf der Messe „.

Sie dürfen auf Ihre tierverachtende Einstellung ganz besonders stolz sein, zumal mir gegenüber Ihr Chefredakteur am Telefon behauptete, daß Leserbriefe immer veröffentlicht würden!!!

Im Namen der Tierschutz-Union und aller Menschen,
denen unsere Natur, die Tiere und auch ihre Mitmenschen noch etwas bedeuten.

Mit freundlichen Grüßen

Harald von Fehr, Kooperationsleiter der Tierschutz-Union

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Zur Messe „Reiten, Jagen, Fischen“ in Erfurt 2016

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Gruß Hubert