Archiv für 4. Juni 2016

Donald Trump – Wie tiefer desto besser   Leave a comment

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Das Erstaunlichste am Phänomen Trump ist für mich, wie er bei den Republikanern überhaupt als Kandidat in Frage kam und noch mehr wie er es an die erste Stelle schaffte. Er simplifiziert komplizierte Dinge und reiht eine Stänkerei an die nächste. Ich bin neugierig wie viele Stimmen er von Frauen erhält. Denn die Beleidigungen ihnen gegenüber sind kaum zu toppen. Wenn eine Frau nicht an Alzheimer leidet, dürfte sie ihn nicht wählen. Reihenweise sind promimente Frauen von ihm aus unattraktiv – von außen und von innen… usf. beleidigt worden. Einfach unwürdig für einen Kandidaten von Präsidentschaftswahlen. Dass so ein Mann sich als Sieger bei den Vorwahlen der Republikaner küren kann, zeigt auch den geistigen Zustand der USA.
Wenn Trump wirklich Präsident werden würde, würde es in der Welt erheblich gefährlicher. ich frage mich wie viele Wutbürger es in den USA gibt. Er verspricht die USA wieder groß zu machen. Und das zieht in den USA immer. Von einem Programm ist von Trump nicht viel zu hören. Nur mit großmäuligen Sprüchen kann man eine Großmacht nicht regieren.

Wenn in den USA diese unterirdischen Sprüche gefallen, dann weiß ich auch nicht mehr was ich sagen soll. Es kommentiert sich von selbst. Ich habe selten so einen Narzissten gesehen wie Donald Trump – wenn die in der Politik auch dicker gesät sind.

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Foto: Erik S. Lesser / dpa

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Trump auf Stimmenfang

Wer bitte schön wählt Donald Trump? Rassisten, Verrückte, Fanatiker? Auch. Auf Wahlkampftour mit dem vielleicht nächsten US-Präsidenten wird aber eines deutlich: Amerika ist heute eine Nation der Wutbürger.

Donald Trump diktiert weiter das Geschehen im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur. Vergangene Woche konnte er die Vorwahlen in Mississippi, Michigan und Hawaii für sich entscheiden, kommenden Dienstag sieht es auch in Florida, Illinois und North Carolina nach einem Sieg des anfänglich belächelten Milliardärs aus. Nicht einmal Trumps wiederholte verbale Verhaltensauffälligkeiten können ihm gefährlich werden, wie es scheint. Wir haben dennoch – sozusagen zur Erinnerung, wer da bald ins Weiße Haus einziehen könnte – elf der wildesten Trump-Sager gesammelt.

1. „Wenn Ivanka nicht meine Tochter wäre, würde ich sie wahrscheinlich daten.“

Keine halben Sachen, Donald. Zwar würden wohl viele Männer die 34-Jährige nicht von der Bettkante stoßen, aber die sind halt auch alle nicht ihr Vater. „Ist das schrecklich?“, so Trumps Nachfrage im Video. Ja. Definitiv ja.

2. „Meine Finger sind lang und schön, wie, wie gut dokumentiert wurde, auch andere Teile meines Körpers.“

Da weiß Tochter Ivanka dann auch gleich, was sie bei Papa so verpasst. Man ist nur froh, diese angebliche Dokumentation nicht gleich vorgeführt zu bekommen.

3. „Alle Frauen in ‚The Apprentice‘ haben mit mir geflirtet – bewusst oder unbewusst. Das war zu erwarten.“

Was bestimmt keinesfalls daran lag, dass es in der bis vergangenes Jahr von Trump selbst moderierten Reality Show darum ging, ein Praktikum in seinem Unternehmen zu ergattern.

4. „Das Schöne an mir ist, dass ich sehr reich bin.“

Eine erstaunlich realistische Selbsteinschätzung.

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Na ja, wenn sich Donald Trump selbst als attraktiven Mann sieht…

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Pressestimmen zu Donald Trump

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Spiegel Online: „Was wegen Trumps Pöbeleien gerne übersehen wird, ist sein eigentliches Erfolgsgeheimnis. Er inszeniert sich als Sieger, als Mann, der Wunder vollbringen kann. Er war erfolgreich als Immobilienunternehmer, als Showstar im Fernsehen. Nun erscheint sein klarer Triumph über Ted Cruz wie ein Beweis, dass er auch über politische Zauberkräfte verfügt. So lädt er Amerika zum Träumen ein. Seine Botschaft, das Land wieder ‚großartig‘ zu machen, ist verführerisch. Er zielt auf die Herzen der Bürger, nicht auf ihre Köpfe. Das macht ihn so unberechenbar – und auch so erfolgreich.“

FAZ Online: „Mutmaßungen, dass Clinton gegen Trump im November leichtes Spiel haben werde – weil ihr Rivale nicht wählbar sei, weil er zu viele Wählergruppen brüskiert hat, weil er simplistische Lösungen für eine komplizierte Welt anbietet und so weiter –, sind auf der einen Seite plausibel. Aber was heißt das schon in einem Wahljahr, in dem die Fachleute und Wahlforscher mit ihren Prognosen immer wieder daneben lagen?“

CNN: „Für das Trump-Lager gibt es eine Menge Grund zum Feiern. Hervorgegangen aus einem merkwürdig überfüllten Kreis von 17 Kandidaten bei der republikanischen Partei hat Trump alle Prognosen geschlagen (…) Für die republikanische Partei ist es ein Moment des Schocks, aber sie wird sich anpassen. Niemand sah das kommen, als all das im vergangenen Sommer begann – vielleicht nicht einmal ‚Der Donald‘ selbst, als er seine Kampagne begann.“

Deutsche Welle: „Ab sofort sind Trump und die republikanische Partei auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen. Es wird interessant sein, zu beobachten, wie der Polterer Trump zum Staatsmann mutiert; wie er auf die weiblichen Wähler zugehen wird, die ihn bislang zu 70 Prozent ablehnen. Was wird Trump Latinos und Afroamerikanern versprechen, damit sie ihn zumindest weniger stark ablehnen als bisher? Arbeitsplätze? Mehr Geld für Bildung? Der amerikanische Wahlkampf bleibt spannend.“

Stuttgarter Nachrichten: „Nun wenden Trump-Anhänger ein, dass ihr Kandidat schon lernen wird, wenn er erst einmal im Weißen Haus sitzt. Mag sein, dass es so kommen würde. Doch das Risiko ist zu groß, dass Trump in dieser Beziehung eine Lernschwäche aufweist. Ein Baumogul mag sich das vielleicht leisten können. Der Schaden trifft nur ihn. Ein Präsident der USA darf sich das nicht leisten.“

Südwest Presse: „So heillos das Chaos in der Oppositionspartei auch ist, ist der größte Verlierer die amerikanische Nation. Dass für einen Mann mit unbestreitbar rassistischen Tendenzen, der Mexikaner als Mörder und Vergewaltiger brandmarkt und sämtlichen Muslimen die Einreise verbieten will, der Chefsessel im Weißen Haus nun zum greifen nahe ist, sollte jedem Amerikaner zu denken geben. Nicht nur ihnen. Menschen rund um den Globus haben guten Grund, beunruhigt zu sein.“

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Das sagt Donald Trump über Frauen

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Über seine Rivalin um die Präsidentschaftskandidatur, Carly Fiorina: „Seht auch dieses Gesicht an! Würde jemand dieses Gesicht wählen? Könnt ihr euch das vorstellen, das soll das Geischt unseres nächsten Präsidenten sein? Ich meine, sie ist eine Frau, und ich sollte nichts Schlimmes über sie sagen. Aber wirklich, Leute, kommt schon. Ist das euer Ernst?“

Original-Zitat: „Look at that face! Would anyone vote for that? Can you imagine that, the face of our next president?! I mean, she’s a woman, and I’m not s’posedta say bad things, but really, folks, come on. Are we serious?“

Quelle: Rolling Stone = http://www.rollingstone.com/politics/news/trump-seriously-20150909?page=13

Über US-Schauspielerin Kristen Stewart: „Sie hat ihn betrogen wie einen Hund und wird es wieder tun – pass bloß auf“, sagte Trump über Stewart’s Affäre mit dem 41-jährigen Rupert Sanders. „Er kann eine bessere Partie haben.“

Original-Zitat: „She cheated on him like a dog & will do it again – just watch,“ Trump added of Stewart’s affair with 41-year-old Rupert Sanders. „He can do much better!“

Quelle: „Huffington Post“

Über US-Journalistin Arianna Huffington: „Sie ist unattraktiv – von außen und von innen. Ich verstehe vollkommen warum ihr früherer Ehemann sie für einen Mann verlassen hat – er hat eine gute Entscheidung getroffen

Über US-Moderatorin Rosie O’Donnell: „Rosie O’Donnell ist furchtbar – von innen und von außen. Wenn man sie anschaut, ist sie eine Gammlerin. Wie hat sie es überhaupt ins Fernsehen geschafft? Wenn „The View“ mir gehörte, würde ich Rosie feuern. Ich würde ihr direkt in ihr fettes, hässliches Gesicht schauen und sagen ‚Rosie, du bist gefeuert.‘ Wir sind alle ein bisschen pummelig, aber Rosie ist schlimmer als die meisten von uns. Aber es ist nicht ihre Pummeligkeit – Rosie ist eine sehr unattraktive Person – von innen und von außen.“
Quelle: Shewired.com

http://www.rp-online.de/politik/ausland/us-wahlen/das-sagt-donald-trump-ueber-frauen-iid-1.5297051

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Die Aufreger-Sprüche des Donald Trump

 

Donald Trump über mexikanische Einwanderer

„Wenn Mexiko seine Leute rüberschickt, dann schicken sie nicht ihre Besten. Sie schicken Leute, die viele Probleme haben. Sie bringen Drogen. Sie bringen Verbrechen. Sie sind Vergewaltiger. Und einige, nehme ich an, sind gute Menschen.“

Donald Trump über Washingtons Politiker

„Sie sind dumm. Nicht böse, aber dumm. Sie haben keine Ahnung.“

Donald Trump über den Kampf gegen den IS

„Ich weiß mehr über den IS als die Generäle. Glaubt mir. Ich würde die Scheiße aus ihnen herausbomben. Ich würde diese Kerle einfach zusammenbomben.“

Donald Trump über die Grenze zu Mexiko

„Wir müssen mit dem Bau einer Mauer anfangen. Einer großen, schönen, mächtigen Mauer. Keiner baut Mauern besser als ich, glauben Sie mir – und ich baue sie sehr kostengünstig. Ich werde eine große, große Mauer an unserer südlichen Grenze bauen, und ich werde Mexiko für diese Mauer bezahlen lassen.“

Donald Trump über US-Senator John McCain

„Er ist kein Kriegsheld. Er war ein Kriegsheld, weil er gefangen genommen wurde. Ich mag Leute, die nicht gefangen genommen wurden.“

Donald Trump über seine Popularität

„Ich könnte mitten auf der 5th Avenue stehen und auf jemanden schießen, und ich würde trotzdem keine Wähler verlieren.“

Quelle: rp-online.de

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Aus News.at

7. „Wenn Mexiko seine Leute schickt, dann schicken sie nicht die Besten. Sie schicken Leute mit vielen Problemen und die bringen diese Probleme zu uns. Sie bringen Drogen. Sie bringen Verbrechen. Sie sind Vergewaltiger… und manche, nehme ich an, sind gute Menschen.“

Oder mit dem mexikanischen Präsidenten.

8. „Ich werde eine große Mauer bauen – und niemand baut bessere Mauern als ich – und ich werde sie sehr günstig bauen. Ich werde eine große, große Mauer an unserer südlichen Grenze bauen und ich werde Mexiko dazu bringen, für diese Mauer zu zahlen. Merkt euch meine Worte.

Allerdings ist die Gefahr, dass sich der mexikanische Präsident mit Trump treffen wollen würde, recht gering.

9. Ariana Huffington ist unattraktiv, sowohl von innen wie von außen. Ich verstehe, warum ihr Ex-Mann sie für einen Mann verlassen hat – er hat eine gute Entscheidung getroffen.

Trump kann aber nicht nur Mexiko beleidigen, auch die Gründerin der „Huffington Post“ bekommt ihr Fett weg.

10. Wenn ich Chef von ‚The View‘ wäre, würde ich Rosie O’Donnell feuern. Ich meine, ich würde mitten in ihr fettes, hässliches Gesicht sehen und ich würde sagen, ‚Rosie, du bist gefeuert‘.

Es geht aber auch noch deutlich tiefer, wie er mit diesem Sager über Moderatorin Rosie O’Donnell bewies.
11. „Es spielt wirklich keine Rolle, was die Medien schreiben, solange du einen jungen und schönen Hintern hast.“

Zumindest das darf – lange Finger hin oder her – ernsthaft bezweifelt werden.

19. „Wenn Hillary Clinton nicht einmal ihren Ehemann befriedigen kann, was lässt sie glauben, sie könnte Amerika befriedigen?“

Hillary Clinton schätzt er ganz besonders.
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http://www.news.at/a/donald-trump-zitate-6264356

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Gruß Hubert