Archiv für 17. Juni 2016

Politik und Islamvertreter verharmlosen Islamismus   Leave a comment

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Es wird so getan als sei der Anschlag auf Homosexuelle in Orlando nur gegen Homosexuelle gerichtet gewesen. Der Islamismus wendet sich gegen jede Form eines selbstbestimmten, befreiten, genussbetonten Lebens im Westen. Islamisten möchten uns ihre Lebensart aufzwingen und sind auf Expansion aus.

Terroranschlag auf LGBT-Bar in Orlando: Ausdruck islamistischen Hasses auf Homosexuelle und auf jede genussbetonte Lebensart.

Politik und Islamvertreter verharmlosen Islamismus

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Foto: © Frank Nicolai

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BERLIN. (aws) „Das Massaker in einer LGBT-Bar in Orlando / US-Bundesstaat Florida mit mindestens 49 Todesopfern und zahlreichen Verletzten ist der größte islamistische Terroranschlag in den USA seit dem 11. September 2001“, erklärt Alex Feuerherdt vom „Kompetenzzentrum Islamismus“ der Aktion 3.Welt Saar.

„Darin kommt der für Islamisten kennzeichnende Hass auf Homosexuelle zum Ausdruck.“ Dieses Verbrechen richte sich aber nicht nur gegen Homosexuelle. „Islamisten wenden sich mit ihrem ‚Heiligen Krieg‘ gegen jede Form eines selbstbestimmten, befreiten, genussbetonten Lebens“, so Feuerherdt. Dafür stehe bei ihnen „der Westen“, vor allem repräsentiert durch die USA und Israel.

„Daher ist es zynisch, wenn in Medien spekuliert wird, die Tat könne auch durch Hass auf Schwule motiviert sein“, betont Feuerherdt. „Oder wenn Thorsten Denkler in der Süddeutschen Zeitung die Tat als einen ausschließlich homophoben Akt charakterisiert, den er genauso gut als evangelikaler Christ hätte verüben können. Anteilnahme für die Opfer des Terroranschlags sieht anders aus.“

Im Herrschaftsbereich von Islamisten seien derartige Verbrechen üblich. So würden im Iran Schwule an Baukränen aufgehängt, Ehebrecherinnen gesteinigt oder unverschleierte Frauen verprügelt.

Die SPD und führende Sozialdemokraten wie Sigmar Gabriel zeigten in ihren Reaktionen dieselbe Verleugnung. Dort heiße es lapidar „Der Hass darf niemals siegen“, ohne den Islam auch nur zu erwähnen. „Dass Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, wie regelmäßig nach islamistischen Anschlägen auch diesmal verlauten lässt, das habe mit dem Islam nichts zu tun, ist keine Überraschung mehr“, so Feuerherdt. Im Zentralrat der Muslime ist auch die Islamische Gemeinde Saarland Mitglied.

Laut aktuellen Medienberichten sei der Täter möglicherweise selber schwul gewesen. Doch sei dies kein Einwand gegen die Kennzeichnung der Tat als homophob. „Doppelmoral ist ein Merkmal patriarchaler und schwulenfeindlicher  Gesellschaften. In der Vergangenheit haben sich die größten Schwulenhasser wiederholt als selbsthassende, die eigene Homosexualität versteckende Schwule entpuppt. Den islamistischen Charakter dieser Tat ohne Tabuisierung zu benennen ist Voraussetzung, Gegenstrategien zu entwickeln und präventiv tätig zu werden“, betont Feuerherdt.

Anmerkung: LGBT steht für „Lesbian, Gay, Bisexuell, Transgender“ und bezeichnet die Gesamtheit derer, die nicht der heterosexuellen Geschlechternorm entsprechen.

Von Aktion 3. Welt Saar 16. Jun 2016

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Politik und Islamvertreter verharmlosen Islamismus

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Gruß Hubert

 

„Die Tragödie ist, dass nicht mehr von ihnen gestorben sind“   Leave a comment

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Der islamische Attentäter von Orlando, der 49 Menschen in einer Disco erschoss, die von Homosexuellen besucht wurde, soll selbst homosexuell gewesen sein. Sein Vater soll ein Homosexuellen-Hasser sein. Ich bin jetzt bei der Recherche gehäuft auf die These gestoßen, dass homophobe Menschen selbst homosexuelle Neigungen haben oder homosexuell sein. Bekannt ist dass streng Religiöse und Nazis fast durchgehend Homosexuelle hassen.

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„Doppelmoral ist ein Merkmal patriarchaler und schwulenfeindlicher  Gesellschaften. In der Vergangenheit haben sich die größten Schwulenhasser wiederholt als selbsthassende, die eigene Homosexualität versteckende Schwule entpuppt. Den islamistischen Charakter dieser Tat ohne Tabuisierung zu benennen ist Voraussetzung, Gegenstrategien zu entwickeln und präventiv tätig zu werden“, betont Feuerherdt.

http://hpd.de/artikel/politik-und-islamvertreter-verharmlosen-islamismus-13212

 

Jetzt aber zu einem christlichem Pfarrer in den USA. Was der so vom Stapel lässt muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Aber vielleicht hat er ja auch homosexuellen Neigungen und kann sie sich als Pfarrer nicht zugestehen. Jedenfalls könnte er sich eine solche Hetze in Europa nicht leisten, vielleicht in Russland. In Europa wäre er ein Fall für den Staatsanwalt und würde vor Gericht landen.

Vom christlichen Kinderficker-Verein hat dieser Pastor Roger Jimenez wohl noch nie nichts gehört (und vom Stein um den Hals und ins Meer versenken). Außerdem bringt dieser Pfaffe alles durcheinander. Er kann nicht zwischen Sodomie, Pädophilie und Homosexualität unterscheiden. Homosexuell ist nicht pädophil und Sodomie ist Geschlechtsverkehr mit Tieren.

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Pastor Roger Jimenez

Pastor Roger Jimenez bedauert, dass beim Massaker von Orlando nicht noch mehr Homosexuelle gestorben sind. Screenshot

 

BERLIN. (hpd) Pastor Roger Jimenez von der Verity Baptist Church im kalifornischen Sacramento vertritt die Auffassung, dass Christen nicht um die Opfer von Orlando trauern sollten, da Gott für Homosexuelle die Todesstrafe vorgesehen habe.

USA: Christlicher Pfarrer wettert gegen Opfer von Orlando

„Die Tragödie ist, dass nicht mehr von ihnen gestorben sind“

 

Als am Wochenende 49 Menschen in einem vorwiegend von Homosexuellen besuchten Nachtclub in Orlando durch einen homophoben IS-Sympathisanten mit homosexuellen Neigungen getötet wurden, war das Entsetzen in der westlichen Welt groß. Entsetzt war man auch darüber, dass die grausame Tat in der islamischen Welt lautstarke Befürworter fand, während muslimische Stimmen, die das Massaker verurteilten, kaum Gehör fanden.

Dass diese Morde an Homosexuellen nicht nur von Anhängern des Islam, sondern auch von einigen Christen in der westlichen Welt bejubelt werden, wurde durch ein Video bekannt, das sich in den vergangenen Tagen über die sozialen Medien verbreitete. Das Video zeigt die Sonntagspredigt von Roger Jimenez, Pastor der Verity Baptist Church in Sacramento, einen Tag nach dem brutalen Massaker von Orlando. In dieser Predigt spricht Jimenez seiner Gemeinde Empfehlungen aus, wie man als Christ auf Ereignisse wie das von Orlando reagieren solle. Auf jeden Fall, so Jimenez, solle man nicht um die toten Homosexuellen – die er als „Sodomiten“ bezeichnet – trauern, denn Gott habe für Homosexuelle ohnehin die Todesstrafe vorgesehen. – Eine Auffassung, die sich auch auf der Homepage der Verity Baptist Church findet:

„Wir glauben, dass Sodomie (Homosexualität) eine Sünde und abscheuliche Tat vor Gott ist, die Gott mit der Todesstrafe ahndet. Keinem Sodomiten (Homosexuellen) ist es erlaubt, Mitglied der Verity Baptist Church zu werden oder an ihren Gottesdiensten teilzunehmen.“

Wörtlich sagte Pastor Jimenez in seiner Predigt:

„Die Menschen fragen mich, warum ich nicht traurig bin, dass 50 Sodomiten gestorben sind. Das ist in etwa so, als würde man mich fragen, ob ich traurig bin, dass heute 50 Pädophile gestorben sind. – Nein. Ich glaube, dass das toll ist. Ich glaube, dass das der Gesellschaft hilft. Ich denke, dass Orlando heute Nacht ein bisschen sicherer ist. Die Tragödie ist, dass nicht noch mehr von ihnen gestorben sind. Ich ärgere mich, dass er seinen Job nicht zu Ende gebracht hat!“

Allerdings betonte Jimenez ausdrücklich, dass er mit solchen Äußerungen niemanden zur Gewalt aufrufen wolle. Er ginge ihm lediglich darum, deutlich zu machen, dass in einem Staat, der sich tatsächlich an den Gesetzen Gottes orientiere, die Regierung sich um solche Leute kümmere:

„Ich wünschte, die Regierung würde sie alle zusammentreiben, an die Wand stellen, ein Erschießungskommando vor ihnen antreten lassen und ihnen die Hirne rausblasen.“

Unter dem Titel „Die christliche Antwort auf die Orlando Morde“ ist die Predigt auf der Homepage der Verity Baptist Church nachzuhören. Das Video der Predigt findet sich nach kurzzeitiger Löschung wegen Verstoßes gegen die Youtube-Richtlinien nun wieder auf dem Youtube-Kanal der Kirche.

Jimenez erntete mit seiner Predigt viel Kritik – auch von Vertretern anderer christlicher Gemeinschaften. Allerdings erhielt er auch Unterstützung von einem weiteren baptistischen Prediger. Steven Anderson von der Faithful Word Baptist Church in Tempe feierte das Massaker in Orlando ebenso wie Jimenez:

„Die gute Nachricht ist, dass mindestens 50 von diesen Pädophilen Kindern nichts mehr antun können. Die schlechte Nachricht ist, dass jede Menge von den Homos in der Bar noch am Leben sind und weiterhin Kinder sexuell belästigen und Menschen für ihre schmutzige homosexuelle Lebensweise rekrutieren können.“

(Anmerkung: Den Kirchen steht es als letztes zu sich über Kinder sexuell zu belästigen zu echauffieren, denn sie haben da Dreck am Stecken wie sonst niemand! Dieser Jimenez soll mal in Boston nachfragen!)

http://www.spiegel.de/panorama/missbrauchsskandal-in-us-kirchen-schuldig-reuig-pleite-a-676748.html

http://www.welt.de/vermischtes/article149525244/Wie-eine-Zeitung-die-Kirche-zum-Hinschauen-brachte.html

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Besonders zu befürchten sei nun laut Anderson, dass die Geschehnisse in Orlando nicht nur als Propaganda gegen Muslime, sondern auch gegen bibeltreue Christen ausgenutzt würden, die doch nur aussprächen, was in der Bibel stünde, nämlich dass Gott Homosexuelle mit dem Tod bestraft.

(Anmerkung: wie in Kenia: http://www.queer.de/detail.php?article_id=26369 )

Stattdessen würde nun wieder überall zu hören sein, dass man Homosexuelle lieben solle und aufhören müsse, sie zu hassen, weil dadurch gewalttätige Akte wie dieser provoziert würden. Der Teufel, so Anderson, freue sich über Orlando, weil er nun mit Hilfe dieser Propaganda seine Agenda vorantreiben könne. 

(Anmerkung: aha, der Teufel kommt auch noch daher, wer fürchtet sich noch vor dem?)

Von Daniela Wakonigg
16. Jun 2016

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„Die Tragödie ist, dass nicht mehr von ihnen gestorben sind“

 

 

Jetzt noch zu Homophoben, die selbst Homophobe sind.

NPD-Mann Holger Apfel hat Erklärungsbedarf.

NPD in der Krise Apfel in Erklärungsnot

Wenn Holger Apfel die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung eines „jungen Kameraden“ nicht entkräftigen kann, droht ihm der Parteiausschluss. Das Präsidium hält den Mann für glaubwürdig.

http://www.tagesspiegel.de/politik/npd-in-der-krise-apfel-in-erklaerungsnot/9257304.html

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Die Nachricht klingt, als wäre sie einem Ballermann-Besucher nach dem Eimersaufen durch die Rübe gerauscht: Holger Apfel, der ehemalige Chef der rechtsextremen NPD, versucht sich jetzt als Wirt auf Mallorca. Nach einem Bericht der Onlineausgabe des deutschsprachigen Wochenblattes „Mallorca Zeitung“ betreibt der 43-Jährige mit seiner Frau Jasmin am Strand von Palma de Mallorca ein Restaurant, das nicht etwa „Deutsches Eck“ oder „Zum braunen Hirschen“ heißt, sondern „Maravillas Stube“.

In der rechtsextremen Partei hatte zuvor ein monatelanger Machtkampf getobt. Es wurden Gerüchte lanciert, dass Apfel sich im August 2013 einem Parteikameraden unsittlich genähert habe. Der sächsische Landeschef Holger Szymanski sagte nach Apfels Rücktritt, dieser habe „in zwei Fällen im betrunkenen Zustand junge Männer belästigt“.

Bis heute wurden die Vorwürfe nicht geklärt. Apfel sagte der „Mallorca-Zeitung“, es handele sich um Intrigen von verfeindeten NPD-Mitgliedern. Diese fallen immer wieder mit homosexuellenfeindlichen Ausfällen auf.

Nach Auffassung der NPD tragen Homosexuelle „biologisch nichts zum Fortbestand der Volksgemeinschaft bei“. Das Rezept der NPD gegen den Fachkräftemangel, Deutsche sollten in der Heimat bleiben und nicht in fremden Ländern arbeiten, befolgt ihr ehemaliger Chef zumindest nicht mehr.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article128269710/Ex-NPD-Chef-Apfel-ist-Zuwanderer-auf-Mallorca.html

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Aus Gutefrage.net

fraggle16
Wie sagte Hesse schon?
Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf.
Sprich – die Leute, die was gegen Lesben und Schwule haben, tragen meistens Homosexualität in sich, nur gestehen sie sich diese nicht ein.
ein sehr schönes Beispiel dazu gibt es in dem Film: American Beauty

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Fremdschaemer

Ich denke, es ist bei vielen ganz einfach eine Mischung aus religiös bedingtem Hintergrund, kleinbürgerlichem Weltbild und schlichtweg keine Ahnung haben. Das Thema Homosexualität ist so alt wie die Menschheit, aber seit einpaar Jahren wird daraus ein Theater gemacht, als wäre es das Allerneuste und Ungewöhnlichste auf der Welt.

Sicher: ob man die sexuellen Praktiken insbesondere zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Männer für appetitlich hält, steht auf einem anderen Blatt. Und ehrlich gesagt bin ich auch nicht scharf drauf, knutschende oder Händchenhaltende Männer in der Öffentlichkeit zu sehen. Trotzdem werden diese Menschen für etwas verurteilt, für das sie im Prinzip nichts können, obwohl sie selbst schon genügend Schwierigkeiten haben, mit ihrer Sexualität umzugehen und diese nach außen zu tragen bzw. zu verheimlichen. Abgesehen davon gibt es jede Menge anderer erotischer Varianten (z.B. S/M), die bestimmt nicht jedermanns Sache sind, jedoch völlig legal und erlaubt sind, ohne dass gleich ein Staatsakt drauß gemacht wird. Ich bin schon auch schon Schwulen und Lesben begegnet, wobei mir die sexuelle Ausrichtung jedes Mal eigentlich total egal war, denn für mich war es letztendlich immer der Mensch, der Charakter und die Intelligenz, die gezählt hatten.

Und wie an anderer Stelle schon richtig bemerkt wurde: die allermeisten Schwulen- und Lesbenfeinde haben selbst homosexuelle Züge, für die sie sich insgeheim selbst hassen! Das Thema ruft irgendwelche verborgenen Ängst hervor – und je dümmer und kleingeistiger die Person ist, mit desto mehr vordergründiger Aggression antwortet sie darauf.

http://www.gutefrage.net/frage/warum-haben-so-viele-leute-was-gegen-lesben-und-schwule

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Die Ablehnung von Homosexualität wird zu einem großen Teil durch die Angst vor eigenen homosexuellen Neigungen gespeist. Das bedeutet nichts anderes, dass homophobe Menschen selbst ein bisschen schwul sind, es aber nicht wahrhaben wollen. Es gibt mittlerweile auch Forschung, die in diese Richtung geht und bewiesen hat, dass bei Männern, die besonders homophobe Ansichten hatten, beim Konsum homosexueller Pornografie sexuelle Erregung festgestellt wurde. Die Angst vor den eigenen, geheimen sexuellen Neigung schlägt bei diesen Männern oftmals in krasse Ablehnung von Homosexuellen um. Der Hass gegenüber der eigenen Sexualität ist Nährboden für den Hass von Homosexuellen.

https://justdavesblog.wordpress.com/2014/03/03/homophobe-sind-schwul-grunde-fur-den-hass-auf-schwule/

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[…]
„Wir sind homophob und hassen Schwule“, sagt in einem solchen Clip Maxim Marzinkewitsch, ein muskulöser Mann mit Glatze. Die Aufnahmen zeigen, wie er ein Opfer mit einem Messer einschüchtert und dem Mann droht, ihn zu vergewaltigen. Schwule seien „keine normalen Menschen“, fährt er fort. Marzinkewitsch, auch „Beil“ genannt, hatte zuvor Videos mit inszenierten Morden an Migranten veröffentlicht und war wegen Anstachelung zu religiösem Hass zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Ausgerechnet er gründete die Bewegung „Occupy Pädophilie“ mit Mitgliedern in mehreren russischen Städten. Sie erklären, nach „Kinderschändern“ zu suchen, und machen dabei Jagd auf Homosexuelle. Nur ein einziges Mal wurde gegen die Nationalisten bisher ein Verfahren eingeleitet. Der russische Kinderbeauftragte Pawel Astachow hat sich im Juli zwar skeptisch über die Methoden von „Occupy Pädophilie“ geäußert, aber nicht, weil sie diskriminierend wären, sondern weil man „solche Menschen auf die Anklagebank setzen muss und nicht freilassen, nachdem man sie mit Dreck übergossen und erniedrigt hat“.

http://www.welt.de/politik/ausland/article118892124/Wir-sind-homophob-und-hassen-Schwule.html

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Gruß Hubert