Archiv für 30. Juni 2016

EU-Bürokratie läßt Hochlandrinder sinnlos töten   Leave a comment

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Es ist unerhört wie die EU  die Massentötung gesunder, schottischer Highland-Rinder – darunter auch tragender Muttertiere – anordnen kann. Das ist ohne Hausverstand, grausam und krank. Was sitzen denn da welche Sadisten oder Idioten in Brüssel? Es kann doch nicht sein, dass wegen so einem bürokratischen Unsinn Tiere getötet werden.

Hier ein Beitrag aus dem Blog von indexexpurgatorius.wordpress.com

 

In den letzten Tagen fand in Großbardau im sächsischen Landkreis Grimma eine Massentötung von schottischen Highland-Rindern statt, weil diese nicht nach EU-Vorschrift registriert werden konnten.

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Seit vergangenem Montag ist die Behörde des Landkreises Leipzig dabei, mit Hilfe einer Spezialfirma und der Polizei Tiere der Herde von größtenteils schottischen Highland-Rindern zu töten. Grund: die Behörde wollte die Ohrmarken der Rinder prüfen und Blut abnehmen.

Da die Tiere »mangelndes Herdenmanagement« -so der Behördenvorwurf- nicht zusammentreibbar waren, wurden mittlerweile gut zwei Dutzend unregistrierte, aber gesunde Tiere umgebracht, darunter tragende Muttertiere, so das Medienportal Grimma.

Der Besitzer, der in letzter Minute versuchte, seine Tiere zu retten, erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Behörde. Er habe fristgerecht dem Landkreis die Herde zur sogenannten Pensionspflege übertragen. Der Tierarzt, der den Aufbau und die Betreuung der Tiere von Beginn an begleitet hatte, bestätigte eine »extensive und tierartgerechte« Haltung und bescheinigte dem Halter, da es sich um Freilandrinder handele, eine korrekte Tierhaltung.

Die Behörde hätte jedoch die Rinder als Stalltiere eingestuft und entsprechende Auflagen erteilt, so der Besitzer. Da es sich hier aber um wild lebende Tiere handelt, könne man diese nicht einfach in einen Stall pferchen.

Die sächsische Behörde erklärt gegenüber der Bild-Zeitung, dass der Besitzer zum einen nicht in der Lage war, die Tiere zusammenzutreiben um die Ohrmarken prüfen oder Blut abnehmen zu lassen. Zudem sei offenbar geworden, dass viele Rinder gar keine oder falsche Marken tragen würden, wodurch die Herkunft nicht einwandfrei nachvollziehbar sei. Das bedeutet, die Tiere müssen vernichtet werden, denn laut EU-Norm darf kein unregistriertes Tier existieren.

Daraufhin begann die vom Landkreis beauftragte Firma die Tiere durch Stromstöße ins Herz zu töten. Dies sei unblutig und kostengünstig, so Experten. Aber wohl qualvoller. Anwohner berichteten gegenüber der Bild-Zeitung, dass jene Tiere, die die Stromstöße vorerst überlebt hätten, mit »wehmütigen Rufen« und nach stundenlangem Todeskampf qualvoll verendet seien.

Zudem vermutet der Besitzer »Vorteilnahme im Amt« um der Spezialfirma aus Norddeutschland Aufträge zu verschaffen und erhebt auch schwere Vorwürfe gegen die Amtsleiterin des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes und des 1. Beigeordneten des Landkreises in Bezug auf den von Amtswegen untersagten Schusswaffeneinsatz zur Betäubung der Rinder.

Der Besitzer hat angekündigt, sich gegen die Maßnahmen wehren zu wollen und auch um Schadensersatz zu kämpfen.

Bei der Generalstaatsanwaltschaft in Dresden habe er gegen den Landrat und die Amtsleiterin bereits Anzeige erstattet.

Einmal mehr wird durch die Brüsseler Bürokraten einem Bürger die Lebensgrundlage genommen und der Tierschutz mit Füßen getreten, was aufzeigt, dass hier jeglicher Bezug zur Lebensrealität verloren gegangen ist.

EU-Bürokratie läßt Hochlandrinder sinnlos töten

 

Hier noch ein Bericht aus einem Newsletter von www.animal-spirit.at

EU-Bürokratie läßt Hochlandrinder sinnlos töten

 

EU-Bürokratie läßt Hochlandrinder sinnlos töten
Sinnlose EU-Bürokratie als Tötungsmaschinerie

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Unerhört findet Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler die Massentötung gesunder, schottischer Highland-Rinder – darunter auch tragender Muttertiere – im deutschen Landkreis Leipzig, weil diese nicht nach EU-Vorschrift registriert werden konnten. 44 von insgesamt 149 Tieren sind bereits getötet worden, weil sie keine bzw. mutmaßlich falsche Ohrmarken getragen haben und daher von der Behörde nicht identifiziert werden konnten.

„Das ist ein Musterbeispiel für die Sinnlosigkeit dieser ausufernden Bürokratie, die den Tierschutz offensichtlich mit Füßen tritt. Anstatt die Herde artgerecht und wie auch vom Tierarzt bescheinigt zur sogenannten Pensionspflege zu übergeben, wurden die Tiere mit Stromstößen ins Herz stundenlang zu Tode gequält und ihr Fleisch sinnlos vernichtet – ein fatales Versagen der Behörde!“, so Steinbichler.

Die ganze Aussendung HIER

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Gruß Hubert

 

EU will keine Abstimmung über CETA   Leave a comment

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Es ist kaum zu fassen, dass die EU in der Person von Juncker keine Abstimmung über CETA in den nationalen Parlamenten will bzw. für notwendig hält. Und da wundert man sich dann in der EU, dass die Mehrheit der Bevölkerung in verschiedenen Ländern diese EU nicht akzeptiert. Jetzt hat sich die EU gerade eine Absage, um nicht zu sagen Ohrfeige, von den Briten geholt, aber sie lernt nichts daraus. Wie abgehoben und arrogant ist diese EU-Elite überhaupt? Es ist leicht möglich – und auch wünschenswert, dass die EU damit auch mit TTIP auf die Nase fällt.

Hier ein Artikel aus dem Flensburger Tagblatt.

Blaupause für TTIP

Keine Abstimmung über Ceta: Fragwürdig und dumm

EU-Kommission will die nationalen Parlamente nicht über Ceta abstimmen lassen – das ist ein falsches Signal aus Brüssel, findet Wirtschaftsredakteur Till H. Lorenz.

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Für die Europäische Kommission ist die Sachlage klar: Brüssel entscheidet, wie und mit wem die europäischen Länder künftig Handel treiben. Die Handelspolitik ist eben Sache der EU.

Daher soll auch das Abkommen mit Kanada allein vom EU-Parlament abgenickt werden. Mehr Demokratie ist bei dem Freihandel nach Machart der EU offenkundig nicht gewünscht. Doch das ist nicht nur rechtlich eine sehr eigenwillige Auffassung, sondern obendrein politisch dumm.

Schließlich ist die Diskussion um Brüssel als technokratischem, übermächtigem Moloch nach dem Brexit-Referendum in vollem Gange. Ausgerechnet in dieser aufgeladenen Atmosphäre Macht- und Kompetenzansprüche der EU zementieren zu wollen, ist dreist. Kritiker der Union liefert das Vorgehen damit neue Nahrung – ganz ohne Not.

Da hilft es auch nicht, wenn sich die Kommission auf streitbare Rechtsgutachten beruft oder Bundeskanzlerin Angela Merkel die deutsche Legislative – den Bundestag – wenigstens noch pro forma nach ihrer Meinung fragen will. Im Gegenteil. Eine Straßenumfrage im Berliner Regierungsviertel hätte den gleichen Wert wie eine solche Abstimmung. Auch sie würde nichts daran ändern, dass die Kommission hier Fakten für die Zukunft schaffen will.

Ceta gilt vielen als Blaupause des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP, das die EU derzeit mit den USA verhandelt. Wenn die Kommission aber schon bei Ceta nicht viel Wert auf die Einbindung der nationalen Parlamente legt, ist zu befürchten, dass es bei TTIP ähnlich läuft. Zumal Kommissions-Präsident Jean-Claude Juncker den Umgang mit Ceta bereits als Lackmustest der künftigen europäischen Handelspolitik bezeichnet hat.

Dabei hat die EU schon in der Vergangenheit Handelsabkommen ausgehandelt – beispielsweise mit Südkorea. Im Nachgang wurde das Abkommen von den nationalen Parlamenten ratifiziert. Warum dasselbe Vorgehen nicht auch bei Ceta oder TTIP möglich sein soll, bleibt ein Geheimnis der EU-Kommission, die offenbar mehr sein möchte als nur Chef-Unterhändler.

Sicherlich: Die Gefahr, dass eines der nationalen Parlamente die Abkommen nicht ratifiziert, ist groß. Doch dieses Risiko muss eine Demokratie eben aushalten – gerade in Europa.

EU will keine Abstimmung über CETA

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 30. Juni 2016 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized, Wirtschaft

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