Archiv für 19. Juli 2016

So brutal bestraft Erdogan Rebellen   Leave a comment

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Erdogan führt nun vor was er von Rechtsstaatlichkeit hält. Es nützt seine Chance mit allen die nicht mit ihm sind oder wo er geringste Zweifel hat brutal aufzuräumen. Es ist klar zu erkennen, dass er seine Festgenommenen demütigen und erniedrigen will. Misshandlungen sind an der Tagesordnung. Er hat bis jetzt noch nie Demonstarationen erlaubt. Jetzt, da für ihn demonstriert wird, passt es für Erdogan.

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Aus krone.at

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Festgenommene Soldaten in der Binicilik-Garnison
Foto: Twitter.com/Kerem Schamberger

Schockbilder: So brutal bestraft Erdogan Rebellen

18.07.2016

Soldaten, die in einer Turnhalle fast unbekleidet und zusammengepfercht auf dem Boden liegen und geschlagen werden: Die türkische Regierung hat nach dem gescheiterten Militärputsch in der Nacht auf Samstag umgehend mit den angedrohten „Säuberungen“ gegen die Rebellen begonnen.

Rund 6000 Soldaten wurden festgenommen, fast 13.000 Staatsbeamte abgesetzt. Am Montag wurde zudem die Suspendierung von 8000 Polizisten vermeldet. „Die Säuberung aller staatlichen Institutionen von diesem Geschwür wird weitergehen“, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan. Zudem laufen in Ankara Beratungen über die Einführung der Todesstrafe. Die EU rief Erdogan unterdessen zur „Mäßigung“ auf.

Den Aufständischen schlägt nicht nur die unerbittliche Härte des Staates entgegen, sondern auch der blanke Hass der Bevölkerung. Schon am Samstag, wenige Stunden nach der Niederschlagung des Putsches, tauchten Bilder von Soldaten auf, die von Bürgern brutal geschlagen und die Vieh behandelt wurden. In Istanbul sollen Soldaten von einer aufgebrachten Menge sogar gelyncht worden sein. Angeblich wurden einige Rebellen auch eine Brücke hinunter geworfen.

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Festgenommene Soldaten
Foto: Twitter.com/KeremSchaumberger
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Foto: Facebook.com/KeremSchamberger
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Foto: Yasin Akgul/AFP
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Foto: Twitter.com/CBS News
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Erdogan-Anhänger schlagen auf Putschisten ein
Foto: Screenshot/Twitter.com
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Foto: Screenshot/Twitter.com
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Video: Hier werden einige hochrangige Putschisten vorgeführt

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Gescheiterter Militärputsch: Opferzahl stieg auf 290

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Am Freitagabend hatten Teile des Militärs versucht, die Macht an sich zu reißen. Im stundenlangen Chaos starben laut Regierung mindestens 290 Menschen, mindestens 190 von ihnen Zivilisten und Polizisten. Die übrigen Toten werden den Putschisten zugerechnet. Mehr als 1400 Menschen wurden verletzt. „Die Putschisten werden einen sehr hohen Preis für diesen Verrat zahlen“, schwor Erdogan kurz nach dem Putschversuch Rache.  Dutzende Soldaten ließen sich noch in der Nacht von Polizisten entwaffnen. Im Fernsehen war zu sehen, wie Militärs an der Bosporus- Brücke in Istanbul von Polizisten abgeführt wurden.

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Video: Putschisten in der Türkei ergeben sich

Video: YouTube.com/Daily Sabah
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Regierung: „Ex- Luftwaffenchef war Putschisten- Anführer“

Anführer der Putschisten in der Türkei soll nach Angaben aus der Regierung der Ex- Luftwaffenchef Akin Öztürk gewesen sein. Öztürk sei „der formale Anführer der Junta“ gewesen, hieß es am Montag aus Regierungskreisen in Ankara. Der General gehörte bisher dem Obersten Militärrat an. Neben Öztürk wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu mehr als 100 weitere Generäle aus den Streitkräften festgenommen.

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Ex-Luftwaffenchef Akin Öztürk – Foto: AFP
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Derzeit rund 7500 verdächtige Personen in Haft

Nach einem Bericht des TV- Senders CNN Türk hat die Regierung am Montag neben 8000 Polizisten auch 30 Gouverneure und mehr als 50 hochrangige Beamte ihrer Posten enthoben. Insgesamt wurden laut der Regierung seit Samstag rund 7500 Menschen unter dem Verdacht festgenommen, an dem Putschversuch beteiligt zu sein. Als Hintermann des Putschversuches sieht Erdogan bekanntlich den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen. 

Hahn: „Listen für Verhaftungen offenbar vorbereitet“

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Die EU hat sich beunruhigt über die Lage in der Türkei nach dem gescheiterten Militärputsch gezeigt. Das Vorgehen der Regierung gegen ihre Gegner mache ihn sehr besorgt, sagte beispielsweise der österreichische EU- Erweiterungskommissar Johannes Hahn am Montag in Brüssel.

Offenbar seien Listen für Verhaftungen bereits vorbereitet gewesen. „Dass die Listen schon nach dem Ereignis verfügbar waren, weist darauf hin, dass es vorbereitet war.“

Hier weiterlesen:

So brutal bestraft Erdogan Rebellen

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Auszug aus Web.de

Das Schicksal der Gefangenen

Stall und Turnhalle dienen als Massenlager

Bisher gibt es kaum gesicherte Informationen, wohin die Verhafteten gebracht worden sind. Ein Foto, das sich rasant in den sozialen Netzwerken verbreitete, soll Festgesetzte in einer großen Halle der Binicilik Garnison, einer Reitergarnison, zeigen.

Dutzende sitzen oder hocken in einem Stall, nur in Unterwäsche gekleidet und nebeneinander aufgereiht. Ihre Hände sind mit Kabelbindern hinter dem Rücken gefesselt.

Auch aus einem Sportzentrum in Ankara wurden Aufnahmen festgesetzter Soldaten publik. Um die 100 Männer warten gefesselt auf dem Spielfeld einer großen Sporthalle. In den Gefängnissen scheint kein Platz mehr zu sein. Wie lange die Männer in den Internierungslagern ausharren müssen ist ebenso wenig bekannt, wie das genau Maß der Misshandlungen und Selbstjustiz.

Einige Putschisten sollen sich aus Angst vor Folter oder dem Tod bereits ins Ausland abgesetzt, darunter acht Soldaten einer Hubschrauberbesatzung nach Griechenland.

Den Preis für den missglückten Coup mussten zunächst die einfachen Soldaten zahlen. Nach einem Bericht der dem Militär nahestehenden Zeitung „Sözcü“ habe ein aufgebrachter Mob einem Soldaten in Istanbul die Kehle durchgeschnitten.

Weitere Fälle von Lynchjustiz sollen sich ereignet haben, darunter die Enthauptung eines Soldaten. Im Chaos starben nach Regierungsangaben mindestens 290 Menschen, darunter 100 Putschisten.

Auch die verhafteten Generäle erwarten nun harte Strafen. Sie gelten als Landesverräter. Bereits am Montag sollen Akin Öztürk und weiterer Mitverschwörer einem Richter vorgestellt worden sein.

Beobachter bezweifeln, dass die Militärs nun rechtsstaatliche Prozesse nach demokratischen Standards erwarten. Zumal die mögliche Wiedereinführung der Todesstrafe wie ein Damoklesschwert über den Putschisten schwebt.

Das Schicksal der Gefangenen

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Gruß Hubert

 

Nach IS-Attentaten: Ägyptischer Moderator rastet im TV aus und schimpft über den Islam   Leave a comment

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Es ist ein ägyptischer Moderator, der sich zu Recht über die hinterhältigen Morde aufregt. Der Aufruf zum Mord gegen Ungläubige ist im Islam enthalten. Diesen ägyptischen Moderator wird man bestimmt nicht als islamophob bezichtigen können. Er sagt der Islam ist voll von solchen menschenverachtenden Lehren. Diese schlimmen Ideen kommen aus unserer Religion sagt er auch.

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Zu Recht regt sich dieser ägyptische Moderator im TV massiv über die feigen, hinterhältigen Morde im Namen seiner Religion, im Namen des Islams an Kindern, Frauen und unschuldigen Menschen auf. Er sagt klipp und klar, das sind wir, das sind Muslime, das darf nicht sein. Wie krank ist denn das!

Nach IS-Attentaten: Ägyptischer Moderator rastet im TV aus und schimpft über den Islam

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Gruß Hubert