Archiv für 1. August 2016

Trump kann sagen was er will – seine Anhänger halten zu ihm   2 comments

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Wenn Donald Trump Präsident wird, dann hoffe er hat sehr gute Berater, denn die wird er brauchen. außerdem hoffe ich, er setzt seinen Kopf nicht gegenüber alle Warnungen durch, denn dann würde es gefährlich. Sein Allgemeinwissen ist erschreckend für einen potentiellen Präsidenten.

Aus mopo.de

In Atlanta, Georgia hielt Trump eine seiner typisch-polemischen Wahlkampfreden. Dieses Mal kam die Sprache auch auf Europa, und auch hier hatte der 70-Jährige wieder einen schönen Kommentar parat – einen schön dämlichen: „Belgien ist eine wunderschöne Stadt, ich war vor vielen Jahren dort!“

Donald Trump: Belgium is a beautiful city, Atlanta GA, 06-15-16

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Meinte er vielleicht die belgische LANDEShauptstadt Brüssel? Wahrscheinlich nicht, denn zu Brüssel sagte er noch vor einigen Monaten nach den islamistischen Anschlägen dort, die Stadt sei „schrecklich, desaströs, ein Waffenlager für Kriminelle“.

http://www.mopo.de/news/politik-wirtschaft/trottel-trump–belgien-ist-eine-wunderschoene-stadt–24239496

Donald Trump verblüfft mit seinen Geografiekenntnissen

US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump stilisiert sich gern als Verfechter der westlichen Welt. Deren Geografie kennt er aber offenbar nicht:

Auf Twitter verlegt er Paris nach Deutschland.

http://www.welt.de/politik/ausland/article150752952/Donald-Trump-verlegt-Paris-nach-Deutschland.html

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Hier ein Artikel aus n-tv.de.

Trump beleidigt Soldaten-Eltern.

Ein Fehltritt zu viel?

Donald Trump hat während seines Wahlkampfes schon einige beleidigt, aber diese Entgleisung könnte die Schlimmste gewesen sein: Er kritisiert die Eltern eines gefallenen muslimischen Iraksoldaten. Und löst damit einen Sturm der Entrüstung aus.

Donald Trump holzt gern – das ist nicht neu. Er hat im Wahlkampf Muslime beleidigt, einen hoch dekorierten ehemaligen Vietnamkriegsgefangenen, diverse Frauen, mexikanische Immigranten, einen Latino-Richter und einen behinderten Journalisten. Die meisten seiner Anhänger, so scheint es jedenfalls, haben sich bislang wenig daran gestört. Er könne auf New Yorks Fifth Avenue stehen und „jemanden erschießen“ und würde trotzdem keine Stimmen verlieren, hatte Trump noch im Januar geprahlt.

Aber das war, bevor Khizr und Ghazala Khan auf den Plan traten. Mit seiner bestenfalls völlig unsensiblen Reaktion auf die Kritik der Eltern eines gefallenen muslimischen US-Soldaten beim Parteitag der Demokraten hat Trump den möglicherweise größten öffentlichen Feuersturm seines bisherigen Wahlkampfes ausgelöst. So nannte die „New York Times“ die Konfrontation einen unerwarteten und möglicherweise „ausschlaggebenden Flammpunkt“ für der Präsidentschaftswahl im November. Bewahrheitet sich das, hätten ein gebürtiger Pakistaner und seine Frau bewirkt, was politische Gegner bisher nicht geschafft haben: zu zeigen, dass Trumps schrille antimuslimische Rhetorik nicht eine anonyme Gruppe trifft. Sie trifft einzelne Menschen.

Was genau ist passiert? Khizr Khan hatte am Donnerstag vergangener Woche gemeinsam mit seiner Frau auf der Bühne in Philadelphia Trump angeklagt. Der republikanische Spitzenkandidat habe „bisher nichts und niemanden geopfert“, hielt er ihm vor. Und Trump solle nur mal nach Arlington gehen, sich auf dem Friedhof die Gräber von US-Soldaten anschauen – Soldaten aller Ethnien und Glaubensrichtungen.

Trump ist dünnhäutig

Es war in der Tat ein massiver Angriff, und Trump gilt ohnehin als dünnhäutig. So holte er, anstatt klug zu schweigen, zum Gegenangriff aus. Trump unterstellte nicht nur, dass seine Rivalin Hillary Clinton hinter der Parteitagsrede stecken könnte. Er mokierte sich unter Rückgriff auf ethnische Stereotypen darüber, dass Khans Frau beim Auftritt in Philadelphia geschwiegen hatte – wie sie später erklärte, weil sie vor Trauer und Emotionen nicht habe sprechen können. Und auch er habe eine Menge Opfer gebracht, sagte der Immobilienmogul und führte in diesem Zusammenhang seine beruflichen Errungenschaften an. Die Erniedrigung gebrochener Eltern, einer Mutter, die ihr Kind verloren hat – so etwas ist eine Kardinalsünde, und da gab es auch aus republikanischen Kreisen harsche Kritik.

Senator Lindsey Graham brachte es im Namen vieler auf den Punkt. „Es gab einmal einige Dinge, die in der amerikanischen Politik geheiligt waren“, zitierte ihn die „New York Times“. Dinge, die sich nicht gehörten, „wie die Eltern eines gefallenen Soldaten zu kritisieren, selbst wenn sie dich kritisieren. Wenn du Führer der freien Welt sein willst, musst du in der Lage sein, Kritik einzustecken. Und Herr Trump kann das nicht.“

Trumps Schadensbegrenzung

Noch lässt sich schwer abschätzen, wie groß der Schaden ist, den sich Trump selber zugefügt hat. Aber der neue Wirbel entstand just, nachdem viele innerparteiliche Kritiker – wenn auch schweren Herzens – damit begonnen hatten, sich mit Trump abzufinden. Während seine demokratische Rivalin Hillary Clinton zum Auftakt der heißen Wahlkampfphase mit einem Bus durch möglicherweise wahlentscheidende Staaten tourte, war Trump das ganze Wochenende mit Schadensbegrenzung beschäftigt – ohne den Schaden zu begrenzen.

Hier weiterlesen:

http://www.n-tv.de/politik/Ein-Fehltritt-zu-viel-article18312266.html

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Hier noch einige Bilder zu Trump aus einer Bildergalerie von n-tv.de

 

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(Foto: REUTERS) – Rein sprachlich ist Donald Trump ein Extremist.

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(Foto: REUTERS)
Wenn er über sich selbst spricht, können die Superlative nicht bombastisch genug sein. „Ich werde der großartigste Arbeitsplätze schaffende Präsident der amerikanischen Geschichte sein“, verkündet „The Donald“, nein: Er posaunt solche Sätze hinaus.

 

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(Foto: AP) – … über die Fox-News-Moderatorin Megyn Kelly (die ihn mit kritischen Fragen genervt hatte) sagte er, ihr sei das Blut „woraus auch immer“ gelaufen, …

 

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(Foto: REUTERS)
Bei einem Wahlkampfauftritt in Iowa sagte Trump: „Ich könnte mitten auf der Fifth Avenue (in New York) stehen und jemanden erschießen und ich würde keine Wähler verlieren.“ Möglich.

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(Foto: AP) – Sicher ist: Kein anderer real existierender Kandidat könnte einen solchen Unsinn erzählen und trotzdem in den landesweiten Umfragen vorne liegen.

 

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(Foto: imago/ZUMA Press)
Sein Wahlkampf beschränkt sich auf zwei Losungen: Amerika ist kaputt, nur er kann das Land wieder „great“ machen.

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http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Nichts-schadet-Donald-Trump-article16952221.html
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Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. August 2016 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

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Trittin kritisiert Erdogan scharf   Leave a comment

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Wenn Trittin zum Handeln der NATO gegen die Türkei aufruft sehe ich das als groben Unfug. Aber sonst finde ich seine Erdogan-Kritik und die Kritik an den samtweichen Umgang von Merkel gegenüber Erdogan gut. Letzer Clou von Erdogan: er ließ den deutschen Botschafter einbestellen, weil Erdogan seine Video-Botschaft nicht nach Köln senden durfte. Da der deutsche Botschafter Martin Erdmann im Urlaub ist, nimmt sein Stellvertreter den Termin wahr. Man kann sich über das Rechtsverständnis von Erdogan und seinen Anhängern nur wundern.

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Erdogan_KölnFoto: Tagesschau
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Hier eine Audiodatei – Kommentar: Bitte kein Demokratieunterricht aus Ankara

http://www.tagesschau.de/multimedia/politikimradio/audio-32985.html

Hier der Artikel von Handelsblatt mittels yahoo.de

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Der Außenexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, Jürgen Trittin, hat die Forderung der türkischen Regierung an Deutschland, Anhänger der Gülen-Bewegung auszuliefern, scharf kritisiert und Konsequenzen gefordert. Die „leisetreterische Mahnung“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an die nach Verhältnismäßigkeit „reicht angesichts der Kaltschnäuzigkeit, mit der Erdogan vorgeht, nicht aus“, sagte Trittin dem Handelsblatt. „Sie muss klar machen, dass wir an diese Türkei nicht ausliefern werden.“

Trittin kritisierte überdies die nachsichtige Haltung der gegenüber dem Mitglied Türkei, die er als „unhaltbar“ bezeichnete. „Die -Staaten müssen klar Stellung beziehen“, sagte der ehemalige Grünen-Fraktionschef. Die Nato wolle Wertegemeinschaft sein. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan trete die Rechtsstaatlichkeit aber mit Füßen. „Dazu darf die Nato nicht länger opportunistisch schweigen.“

Nach dem „dilettantischen“ Putschversuch in der Türkei habe Erdogan das Land „in atemberaubender Geschwindigkeit autokratisiert“, sagte Trittin weiter. Auf den Putschversuch drohe der „coup d’état“ (Staatsstreich) zu folgen. Und: „In seiner Hexenjagd auf Regierungsgegner will Erdogan sein Jagdrevier auf Deutschland ausdehnen“, so Trittin. Das sei unerträglich. „Die dreiste Forderung nach Verfolgung und Auslieferung von vermeintlichen Gülen-Anhängern zeigt, dass er keinen Respekt vor dem Rechtsstaat hat, auch nicht vor dem deutschen.“ Deutschland liefere aber nur an Rechtsstaaten aus. „Und auch nur dann, wenn es sich um Delikte handelt, die nach deutschem Recht strafbar sind“, betonte der Grünen-Politiker.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte zuvor der Türkei vorgeworfen, in unzulässiger Weise Einfluss auf deutsche Behörden nehmen zu wollen. Man habe seine Landesregierung zur Überprüfung von Einrichtungen aufgefordert, die nach Meinung Ankaras von der Gülen-Bewegung betrieben werden, sagte der Grünen-Politiker der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Dies habe ihn in höchstem Maße befremdet.

Hier sollten Leute auf irgendeinen Verdacht hin grundlos verfolgt und diskriminiert werden. Dies werde selbstverständlich nicht geschehen, betonte Kretschmann. Auch seien ihm keinerlei Belege für die Behauptung bekannt, dass die Gülen-Bewegung für den Putsch in der Türkei verantwortlich sei.

Deutscher Anwaltverein: Auslieferungsersuchen ohne Erfolgsaussicht

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu sagte dem Fernsehsender CNN Türk, bei den Personen, die ausgeliefert werden sollen handele sich um einige Richter und Staatsanwälte, die sich derzeit in der Bundesrepublik aufhielten.

Die türkische Regierung macht die Bewegung des in den USA lebenden Predigers Gülen für den Putschversuch vor knapp zwei Wochen verantwortlich. Seither wurden nach offiziellen Angaben rund 16.000 Menschen festgenommen, viele Radio-Stationen, Fernsehsender und Nachrichtenagenturen wurden geschlossen. Die Europäische Union nannte das Vorgehen der türkischen Behörden besorgniserregend.

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) sieht den Versuch der türkischen Regierung, gegen in Deutschland lebende Anhänger des Predigers Fethullah Gülen vorzugehen, gelassen. „Das Auslieferungsersuchen der ist rein politischer Natur, da es faktisch keine Aussicht auf Erfolg hat“, sagt DAV-Präsident Ulrich Schellenberg dem Handelsblatt. Das Ersuchen werde „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit“ aus juristischen Gründen scheitern.

Eine Auslieferung sei zum Beispiel schon dann nicht möglich, wenn befürchtet werden müsse, dass die Betroffenen in der Türkei allein wegen ihrer politischen Anschauung verfolgt oder bestraft würden, sagte Schellenberg weiter. „Angesichts der derzeitigen Vorgänge in der Türkei ist von einer Verfolgung oder Bestrafung vermeintlicher Gülen-Befürworter auszugehen.“

Schellenberg erinnerte in diesem Zusammenhang, dass bereits im Februar beispielsweise das Oberlandesgericht München die Auslieferung eines türkischen Staatsangehörigen für unzulässig erklärt habe, weil die „Gefahr von politischer Verfolgung und unmenschlicher und erniedrigender Behandlung“ durch den türkischen Geheimdienst bestünde. „Seitdem hat sich die Menschenrechtslage in der Türkei dramatisch verschlechtert“, sagte Schellenberg.

Trittin kritisiert Erdogan scharf

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Gruß Hubert