Trump kann sagen was er will – seine Anhänger halten zu ihm   2 comments

.

Wenn Donald Trump Präsident wird, dann hoffe er hat sehr gute Berater, denn die wird er brauchen. außerdem hoffe ich, er setzt seinen Kopf nicht gegenüber alle Warnungen durch, denn dann würde es gefährlich. Sein Allgemeinwissen ist erschreckend für einen potentiellen Präsidenten.

Aus mopo.de

In Atlanta, Georgia hielt Trump eine seiner typisch-polemischen Wahlkampfreden. Dieses Mal kam die Sprache auch auf Europa, und auch hier hatte der 70-Jährige wieder einen schönen Kommentar parat – einen schön dämlichen: „Belgien ist eine wunderschöne Stadt, ich war vor vielen Jahren dort!“

Donald Trump: Belgium is a beautiful city, Atlanta GA, 06-15-16

.
Meinte er vielleicht die belgische LANDEShauptstadt Brüssel? Wahrscheinlich nicht, denn zu Brüssel sagte er noch vor einigen Monaten nach den islamistischen Anschlägen dort, die Stadt sei „schrecklich, desaströs, ein Waffenlager für Kriminelle“.

http://www.mopo.de/news/politik-wirtschaft/trottel-trump–belgien-ist-eine-wunderschoene-stadt–24239496

Donald Trump verblüfft mit seinen Geografiekenntnissen

US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump stilisiert sich gern als Verfechter der westlichen Welt. Deren Geografie kennt er aber offenbar nicht:

Auf Twitter verlegt er Paris nach Deutschland.

http://www.welt.de/politik/ausland/article150752952/Donald-Trump-verlegt-Paris-nach-Deutschland.html

.

.

Hier ein Artikel aus n-tv.de.

Trump beleidigt Soldaten-Eltern.

Ein Fehltritt zu viel?

Donald Trump hat während seines Wahlkampfes schon einige beleidigt, aber diese Entgleisung könnte die Schlimmste gewesen sein: Er kritisiert die Eltern eines gefallenen muslimischen Iraksoldaten. Und löst damit einen Sturm der Entrüstung aus.

Donald Trump holzt gern – das ist nicht neu. Er hat im Wahlkampf Muslime beleidigt, einen hoch dekorierten ehemaligen Vietnamkriegsgefangenen, diverse Frauen, mexikanische Immigranten, einen Latino-Richter und einen behinderten Journalisten. Die meisten seiner Anhänger, so scheint es jedenfalls, haben sich bislang wenig daran gestört. Er könne auf New Yorks Fifth Avenue stehen und „jemanden erschießen“ und würde trotzdem keine Stimmen verlieren, hatte Trump noch im Januar geprahlt.

Aber das war, bevor Khizr und Ghazala Khan auf den Plan traten. Mit seiner bestenfalls völlig unsensiblen Reaktion auf die Kritik der Eltern eines gefallenen muslimischen US-Soldaten beim Parteitag der Demokraten hat Trump den möglicherweise größten öffentlichen Feuersturm seines bisherigen Wahlkampfes ausgelöst. So nannte die „New York Times“ die Konfrontation einen unerwarteten und möglicherweise „ausschlaggebenden Flammpunkt“ für der Präsidentschaftswahl im November. Bewahrheitet sich das, hätten ein gebürtiger Pakistaner und seine Frau bewirkt, was politische Gegner bisher nicht geschafft haben: zu zeigen, dass Trumps schrille antimuslimische Rhetorik nicht eine anonyme Gruppe trifft. Sie trifft einzelne Menschen.

Was genau ist passiert? Khizr Khan hatte am Donnerstag vergangener Woche gemeinsam mit seiner Frau auf der Bühne in Philadelphia Trump angeklagt. Der republikanische Spitzenkandidat habe „bisher nichts und niemanden geopfert“, hielt er ihm vor. Und Trump solle nur mal nach Arlington gehen, sich auf dem Friedhof die Gräber von US-Soldaten anschauen – Soldaten aller Ethnien und Glaubensrichtungen.

Trump ist dünnhäutig

Es war in der Tat ein massiver Angriff, und Trump gilt ohnehin als dünnhäutig. So holte er, anstatt klug zu schweigen, zum Gegenangriff aus. Trump unterstellte nicht nur, dass seine Rivalin Hillary Clinton hinter der Parteitagsrede stecken könnte. Er mokierte sich unter Rückgriff auf ethnische Stereotypen darüber, dass Khans Frau beim Auftritt in Philadelphia geschwiegen hatte – wie sie später erklärte, weil sie vor Trauer und Emotionen nicht habe sprechen können. Und auch er habe eine Menge Opfer gebracht, sagte der Immobilienmogul und führte in diesem Zusammenhang seine beruflichen Errungenschaften an. Die Erniedrigung gebrochener Eltern, einer Mutter, die ihr Kind verloren hat – so etwas ist eine Kardinalsünde, und da gab es auch aus republikanischen Kreisen harsche Kritik.

Senator Lindsey Graham brachte es im Namen vieler auf den Punkt. „Es gab einmal einige Dinge, die in der amerikanischen Politik geheiligt waren“, zitierte ihn die „New York Times“. Dinge, die sich nicht gehörten, „wie die Eltern eines gefallenen Soldaten zu kritisieren, selbst wenn sie dich kritisieren. Wenn du Führer der freien Welt sein willst, musst du in der Lage sein, Kritik einzustecken. Und Herr Trump kann das nicht.“

Trumps Schadensbegrenzung

Noch lässt sich schwer abschätzen, wie groß der Schaden ist, den sich Trump selber zugefügt hat. Aber der neue Wirbel entstand just, nachdem viele innerparteiliche Kritiker – wenn auch schweren Herzens – damit begonnen hatten, sich mit Trump abzufinden. Während seine demokratische Rivalin Hillary Clinton zum Auftakt der heißen Wahlkampfphase mit einem Bus durch möglicherweise wahlentscheidende Staaten tourte, war Trump das ganze Wochenende mit Schadensbegrenzung beschäftigt – ohne den Schaden zu begrenzen.

Hier weiterlesen:

http://www.n-tv.de/politik/Ein-Fehltritt-zu-viel-article18312266.html

.

Hier noch einige Bilder zu Trump aus einer Bildergalerie von n-tv.de

 

bee7076b2cbeab559ef752b03185dca6

(Foto: REUTERS) – Rein sprachlich ist Donald Trump ein Extremist.

.

dc400fcc80f640752d78c1cdf3d6ca01

(Foto: REUTERS)
Wenn er über sich selbst spricht, können die Superlative nicht bombastisch genug sein. „Ich werde der großartigste Arbeitsplätze schaffende Präsident der amerikanischen Geschichte sein“, verkündet „The Donald“, nein: Er posaunt solche Sätze hinaus.

 

ap-869003433512

(Foto: AP) – … über die Fox-News-Moderatorin Megyn Kelly (die ihn mit kritischen Fragen genervt hatte) sagte er, ihr sei das Blut „woraus auch immer“ gelaufen, …

 

2af9127ae0a05fa3271f3ebb8e044958

(Foto: REUTERS)
Bei einem Wahlkampfauftritt in Iowa sagte Trump: „Ich könnte mitten auf der Fifth Avenue (in New York) stehen und jemanden erschießen und ich würde keine Wähler verlieren.“ Möglich.

.

31da2a9664a56c3d6cd266830963bc88

(Foto: AP) – Sicher ist: Kein anderer real existierender Kandidat könnte einen solchen Unsinn erzählen und trotzdem in den landesweiten Umfragen vorne liegen.

 

fc2f884491eb639960c91e5e7a42b5ab

(Foto: imago/ZUMA Press)
Sein Wahlkampf beschränkt sich auf zwei Losungen: Amerika ist kaputt, nur er kann das Land wieder „great“ machen.

.
http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Nichts-schadet-Donald-Trump-article16952221.html
.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 1. August 2016 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

Getaggt mit , ,

2 Antworten zu “Trump kann sagen was er will – seine Anhänger halten zu ihm

Abonniere die Kommentare per RSS.

  1. Trump sagt Wahlbetrug voraus

    Stand: 02.08.2016

    Die Wahl zum US-Präsidenten findet zwar erst im November statt, doch Donald Trump rechnet bereits jetzt mit Wahlbetrug. Der Republikaner mahnte seine Parteikollegen zur Vorsicht, sonst könnte ihnen die Wahl „weggenommen“ werden.

    http://www.tagesschau.de/ausland/uswahl/trump-wahlbetrug-101.html
    .
    Einige Kommentar dazu.

    Am 02. August 2016 um 10:55 von Thomas Wohlzufrieden
    Wenn er es schon ankündigt…

    Denke ich an das letzte Wahlergebnis für Georg Bush -junior (Republikaner) kann ich nur sagen: Trump weiß ja offensichtlich, wovon er spricht…
    .
    Am 02. August 2016 um 10:57 von Elwood-2
    Wahlbetrug vorhergesagt

    Vielleicht kann Mr. Trump ja auch mal die 6 Richtigen für die kommende Ziehung der Lottozahlen vorhersagen. Wäre ihm dafür sehr dankbar.

    .
    Am 02. August 2016 um 11:00 von Coachcoach
    Hihi

    Herr Trump ruft:“Haltet den Dieb“. 🙂 Wie man weiß, gilt es, da besonders aufzupassen. Vermutlich möchte er seine Partei auffordern, selber zu manipulieren.

    .
    Am 02. August 2016 um 11:13 von Rudi66
    Nichts Neues . . .
    .
    Diese Aussage war vorhersehbar.
    Schließlich ist es doch weltweit ein rechts-populistischer Reflex:
    Sich als Opfer von „denen da oben“ darzustellen, „Lügenpresse“ zu rufen und alle Andersdenkenden als Feinde des Volkes, der Demokratie und des „kleinen Mannes“ zu diffamieren.

    Normal, oder?
    .
    http://meta.tagesschau.de/id/114420/trump-sagt-wahlbetrug-voraus

    .
    .
    Hier noch ein Auszug aus n-tv.de

    Unglaublich diese Wahlpraktiken in den USA. Banananrepublik wäre da noch eine Verniedlichung.
    .
    Trump hat eine Neigung zu Verschwörungstheorien. Er war der Pate der „Birther“-Bewegung, die bezweifelt, dass Obama in den USA zur Welt gekommen ist, und zweifelte auch dann noch an den Fakten, als der Präsident seine Geburtsurkunde veröffentlichte.
    .
    Im aktuellen Fall hat Trump jedoch Recht: Bei US-Wahlen wird wirklich manipuliert. Der US-Journalist Greg Palast sagt, dass „typischerweise knapp sechs Millionen Stimmen weggeworfen werden“. Allerdings sind das meist Stimmen von Angehörigen von Minderheiten. Da Trump unter diesen kaum Anhänger hat, fällt die tatsächlich betriebene Manipulation zu seinen Gunsten aus.
    .
    Palast befürchtet sogar, dass der Immobilienmogul so die Wahl gewinnen könnte, ohne die Mehrheit der abgegebenen Stimmen zu erreichen. „Landesweit wird Hillary Clinton auf jeden Fall die meisten Stimmen bekommen“, sagte Palast im Interview mit n-tv.de. „Aber um Präsidentin zu werden, braucht sie die Mehrheit im ‚electoral college‘, dem Gremium der Wahlmänner und -frauen.“ Palast geht davon aus, dass ihr das nicht gelingen wird, weil in Swing States wie Ohio „sehr hart daran gearbeitet“ werde, „Wähler von den Wahlurnen fernzuhalten“.
    .
    http://www.n-tv.de/politik/Trump-Die-Wahl-wird-gefaelscht-article18326956.html

    Liken

  2. Noch etwas zu Trumps Entgleisung zu den Soldaten-Eltern.

    Von Benedikt Peters

    Der junge Donald Trump war ein begeisterter Sportler, er spielte Squash, Tennis, Football und Golf. Bis zum Alter von 22 Jahren erfreute er sich bester Gesundheit. Als er dann 1968 zum Militärdienst eingezogen werden sollte – seit vier Jahren kämpften US-Soldaten in Vietnam – wurde er befreit. Diagnose: Fersensporn.
    .
    Die Geschichte ist seit längerem bekannt und doch für US-Medien von besonderer Aktualität. Trumps knöcherner Auswuchs am Fuß, der Schmerzen beim Gehen verursachen kann, ist der New York Times eine große Geschichte wert, auch andere US-Medien greifen die Krankenhistorie Trumps auf. Daran ist der republikanische Präsidentschaftskandidat nicht unschuldig.
    .
    Trump steht seit Tagen in der Kritik, weil er die muslimischen Eltern eines im Irakkrieg gefallenen Soldaten beleidigt hat. Die beiden waren auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten aufgetreten. In einer bewegenden Rede sprach der Vater, Khizr Khan, über seinen toten Sohn Humayun. Er hatte sich 2004 im Irakkrieg einem mit Sprengstoff beladenen Auto in den Weg gestellt und damit das Leben vieler anderer US-Soldaten gerettet. Sein Sohn habe sein Leben gegeben, seine Kameraden zu retten. Trump selbst aber habe „nichts und niemanden geopfert“, rief Khizr Khan.
    .
    Trump reagierte – zum Ärger führender Republikaner – dünnhäutig und unsensibel: Er habe sehr wohl „viele Opfer gebracht“, sagte er im Interview mit dem Fernsehsender ABC. Er habe „Tausende Jobs und tolle Strukturen geschaffen. Ich hatte wahnsinnigen Erfolg.“
    .
    Die Sache mit den „Opfern“ droht Trump nun im Wahlkampf zu belasten. Die New York Times hat die Bemerkung zum Anlass genommen, sich noch einmal genau anzuschauen, wie und warum Trump damals, 1968, dem Militärdienst entging.
    .
    Erinnerungslücken zur ärztlichen Behandlung
    .
    Die Befreiung wegen des Fersensporns war demnach nicht die erste, die man dem damals 22-Jährigen bewilligte. Trump hatte bereits vier vorübergehende Befreiungen wegen seines Studiums erhalten, was nicht unüblich war. Er studierte Wirtschaftswissenschaften, zunächst an der New Yorker Privatuniversität Fordham, dann an der renommierten Wharton School der University of Philadelphia.
    .
    In Fordham spielte er Squash, Football und Tennis, in Wharton Golf. Von seinem Vater wurde er als 13-Jähriger wegen Verhaltensauffälligkeiten an der New York Military Academy eingeschrieben. Dort musste er auch militärische Übungen absolvieren. Eine Biografie zitiert ihn mit dem Satz, die Übungen dort seien härter gewesen als beim echten Militär.
    .
    Dass der junge Trump ein guter Sportler war, bedeutet natürlich nicht, dass er sich nicht plötzlich verletzt haben könnte. Es gibt aber noch weitere Details, die die Geschichte vom Fersensporn zumindest merkwürdig klingen lassen.
    .
    http://www.sueddeutsche.de/politik/us-wahl-trump-der-kriegsdienst-und-der-fersensporn-1.3104265
    .
    .
    Bewegende Rede im Video: „Haben Sie jemals die Verfassung gelesen, Herr Trump?“ Wer die Geduld hat die Werbung abzuwarten….
    .
    http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-muslimischer-soldatenvater-mein-sohn-hat-sein-leben-fuer-dieses-land-gegeben-1.3101314

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: