Heute eine katholische Heilige, die keine war… alles andere als das – Mutter Teresa – der Todesengel   2 comments

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Mutter Teresa, alias Agnes Gonxha Bojaxhiu, wird ja allgemein angesehen als eine Nonne, die ihr Leben den Kranken und Armen gewidmet hatte. Dem war nicht so. Die Leute in Indien hatten Angst in ihr Krankenhaus gebracht zu werden, denn sie hatte auch den Namen „der Todesengel von Kalkutta“. Sie befürwortete das Leid und gab aus diesem Grund auch keine Schmerzmittel. Von Nächstenliebe war da nichts zu sehen.

Mutter Teresa hat dem Journalisten Christopher Hitchens einmal gesagt, „im Leiden der Armen liege auch „eine Schönheit“, die an das Leiden Christi erinnere“ (sueddeutsche.de, 8.3.2013)

Ganz allgemein muss man sagen, dass die katholische Kirche auch Inquisitoren, Gewaltherrscher, Frauenhasser, und Kriegsverbrecher selig bzw. heilig gesprochen hat, wie zum Beispiel den Kardinal Stepinac aus Kroatien, der mit der faschistischen Ustascha zuammengearbeitet hatte, und ein eifriger Unterstützer des genozidalen Regimes des Unabhängigen Staates Kroatien gewesen war.

Hier ein Auszug aus theologe.de zu Mutter Tersa, deren Umgang mit Schmerzen man nur zynisch und krank nennen kann.

Alle „heilig“ im katholischen Sinne! Entscheidend ist also nicht die Lebensführung. Entscheidend ist etwas anderes: All die sogenannten Heiligen haben dazu beigetragen, die Macht und den Einfluss der Vatikankirche zu vergrößern und dieser Kultorganisation weitere Gläubige zuzuführen. Das ist ausschlaggebend. Und die Frage ist: Wie sieht das bei Mutter Teresa (manchmal fälschlicherweise „Mutter Theresa“ geschrieben) aus Kalkutta aus? Passt auch sie zum Kader der angeblich Heiligen der römischen Kultreligion?

Den Todgeweihten wurden Schmerzmittel und Medikamente verweigert

Sie passt da ohne Zweifel voll mit hinein. Sie sagte von sich und ihren Helferinnen, sie seien weder Sozialarbeiter noch Ärzte noch Krankenschwestern, sondern „Missionarinnen“ – in Anlehnung an den von Agnes Gonxha Bojaxhiu im Jahr 1950 in Kalkutta in Indien gegründeten so genannten Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“. Es ging ihr also darum, als Missionarin möglichst viele Menschen zur Vatikankirche zu bringen – und letztlich nicht darum, sie medizinisch ausreichend zu behandeln. Das ist eine wesentliche Kritik an ihrer Person, die vielen Außenstehenden nicht bekannt ist.
Doch allmählich wird bekannt: In den Sterbehäusern Teresas wurden eklatante Missstände beobachtet. Drei renommierte kanadische Wissenschaftler der Universitäten Montreal und Ottawa untersuchten 2012 ihre Arbeit und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Jahr 2013 in Studies in Religion/Sciences religieuses. Sie kamen zu dem Schluss
, dass ein Drittel der Patienten „im Sterben lag, ohne angemessen versorgt zu werden“. Wie es in der Studie weiter heißt, wurden den Schwerkranken und Todgeweihten in den Häusern von Mutter Teresa sogar Schmerzmittel und andere wichtige Medikamente verweigert. Und das, obwohl es in den meisten Unterkünften keine Engpässe gegeben habe. Sie selbst aber habe sich am Ende ihres Lebens in den USA behandeln lassen und ihr eigenes Leiden mit palliativen Methoden gelindert.
Die kanadischen Wissenschaftler wiesen auch darauf hin, dass das angebliche „Wunder“ Teresas, das für eine vatikanische Seligsprechung vorher notwendig ist, auf höchst umstrittenen Daten beruht. Indische Mediziner gaben an, die angeblich durch ein „Wunder“ von einem Tumor genesene 30-jährige Inderin sei in Wirklichkeit mit durchaus weltlichen Medikamenten „geheilt“ worden. „Der Vatikan habe den Prozess zur Seligsprechung Mutter Teresas mit Hilfe einer PR-Kampagne auf den Weg gebracht. Das dafür erforderliche Wunder, das sie an einer Frau vollbracht habe, sei später von Ärzten widerlegt worden.“ (sueddeutsche.de, 8.3.2013)
Das Konstruieren von „Wundern“ mag man noch als katholischen „Spleen“ belächeln, der ansonsten niemandem schadet. Doch wie gesagt: Wenn der Papst katholische „Selige“ und „Heilige“ ernennt, so hat das mit Jesus, dem Christus, nichts zu tun und ist ein übler Missbrauch Seines Namens, wie so vieles andere auch, was in der Kirche geschieht.

Katholische „Nächstenliebe“: Nadeln nicht desinfiziert, Teppichböden heraus gerissen, Möbel zerschlagen, ein Fahrstuhl verhindert

Aus christlicher Sicht gibt es also gar keine heiligen Menschen. Betrachten wir jedoch weiter, wem die vatikanischen Theologen 2016 das Attribut „heilig“ umhängen wollen, dann zeigt sich. Teresa passt gut zu den vielen, die für die Kirche über die Leichen ihrer Nächsten gingen, wie Gewaltherrscher, Inquisitoren und Kreuzzugsprediger.
Die hygienischen Zustände in den Ordenshäuser von Teresas Nonnen werden laut „Kritikern“ als „katastrophal“ bezeichnet, wie die Süddeutsche Zeitung 2003 zumindest erwähnte. Konkreteres findet sich in der Frankfurter Rundschau, wo die Historikerin Marianne Sammer zitiert wird. Die Professorin für Kirchengeschichte schreibt in ihrem Buch Mutter Teresa – Leben, Werk, Spiritualität:
„Die Zustände in Mutter Teresas Vorzeigeeinrichtungen … sind häufig und übereinstimmend beschrieben worden. So ist allgemein bekannt, dass Mutter Teresa den Einsatz professioneller (gespendeter) medizinischer Geräte verbot, Schmerz- und Betäubungsmittel aus ihren Einrichtungen weitgehend verbannte, dass Medikamente unsachgemäß verabreicht und grundlegende Hygienevorschriften nicht beachtet wurden
[so durften die Schwestern beim Waschen von Leprakranken beispielsweise keine Handschuhe tragen], dass die Schwestern Spritznadeln nicht desinfizierten und so oft wieder verwendeten bis sie stumpf waren, dass sie Teppichböden herausrissen und Möbel zerschlugen, weil sie ihnen als Luxus erschienen, oder dass Mutter Teresa in einem ihr als Krankenhaus überlassenen Gebäude den Einbau eines Fahrstuhl verhinderte.“ (S. 98f.)

„Organisierte Form der unterlassenen Hilfeleistung“ durch den „Todesengel“ Teresa

 

Als die englische Zeitung The Guardian bereits 1994 (flankierend zu dem Film The Missionary Position von Christopher Hitchens) die Zustände in Teresas Häusern als „organisierte Form der unterlassenen Hilfeleistung“ bezeichnete, erntete sie Entrüstung von offizieller katholischer Seite. Doch Zeugen berichten tatsächlich, dass Patienten mit ansteckenden Krankheiten nicht isoliert wurden, oder dass man z. B. einen 15-jährigen Jungen lieber sterben ließ als ihn an ein anderes Krankenhaus zu überweisen, wo es bessere Medikamente gegeben hätte. Und die Frankfurter Rundschau berichtete über Mutter Teresa: „Ihre Kritiker nennen sie ´Todesengel`, weil in ihrem Hospiz in Kalkutta wegen mangelhafter Hygiene und schlechter Ausbildung der Schwestern Menschen gestorben seien, die hätten gerettet werden können. Mutter Teresa sei es aber wichtiger gewesen, sie zu missionieren.“ (fr-online.de, 18.12.2015)

Die „Selige“ fabulierte von der „Schönheit“ des Leidens

Das eigentlich Schlimme daran ist jedoch: Es scheint sich nicht um einzelne „Ausrutscher“ zu handeln – sondern es scheint Methode zu haben. Der albanischen Nonne aus Skopje im heutigen Mazedonien ging es darum, die Sterbenden von den Straßen Kalkuttas aufzulesen, sie zu waschen und sie beim Sterben zu begleiten – eine im Prinzip löbliche Tat. Doch professionelle Hilfe für die Armen, die gesund werden, die weiterleben wollen, die Obdach und Bildung erhalten wollen, das war nicht ihr Ziel. Und es ist mehr als fraglich, ob es inzwischen das Ziel ihres Ordens ist. Mutter Teresa hat dem Journalisten Christopher Hitchens einmal gesagt, „im Leiden der Armen liege auch ´eine Schönheit`, die an das Leiden Christi erinnere“ (sueddeutsche.de, 8.3.2013), wobei einem Angst und Bange werden könnte. Denn das „Leiden Christi“ war ein grausamster Foltertod.

Professionell erzeugte „Armut“ und die dunklen Konten des Vatikan – Wie viel kostet die Heiligsprechung?

Passend zu diesem Gottesbild ist auch der Umgang mit Geld. Teresa hat ihren Nonnen eine fanatische Maxime der Armut auferlegt, damit auch sie entsprechend leiden. Sie dürfen nicht nur nichts Persönliches besitzen, sie dürfen sich auch bei ihrer Arbeit für den Nächsten so gut wie keiner Hilfsmittel bedienen. Sie dürfen nach Aussage von Marianne Sammer kein privates Telefon besitzen und – auch gemeinsam – weder Waschmaschine noch Tageszeitung noch Computer noch Fernseher. Eine Privatsphäre ist für sie ebenso wenig vorgesehen wie für die Patienten in den Einrichtungen. Doch das ist im katholischen Sinne nur konsequent. Die Nonnen können auf diese Weise ihrem Fanatismus frönen und sich als besonders „katholisch“ fühlen.
Und diese Lebenshaltung wird dann auch auf Patienten projiziert: Patienten mit Schmerzen erhalten oft keine Schmerzmittel, auch bei kleineren Operationen nicht, und auch sie werden dann mit dem Hinweis abgespeist, durch das Leid kämen sie Gott näher. (Stern, 17.9.1998)
Dabei verfügt der Orden aufgrund seines Bekanntheitsgrades inzwischen über Unsummen von Spenden-Geldern – von denen aber niemand weiß, in welche Kanäle sie geflossen sind und wie viel davon bei den Armen wirklich ankommt. Ein guter Teil des Geldes scheint in die Ausschmückung von Kirchen oder in weltweite Kampagnen gegen die Abtreibung und gegen jede Art von Verhütungsmitteln geflossen zu sein – die Lieblingsthemen der albanischen Ordensgründerin. Oder ist es gleich auf geheimen Konten der Vatikanbank gelandet? Es gibt keinerlei Transparenz. Die einzelnen Filialen des Ordens sind jedenfalls nach einer kurzen Phase der Anschub-Finanzierung strikt gehalten, sich die für ihren Betrieb nötigen Geldmittel und Sachspenden unabhängig von der Zentrale selbst zu erbetteln. Was diese mit Erfolg auch tun – die „Missionarinnen der Nächstenliebe“ sind bekannt dafür, dass sie grundsätzlich nichts bezahlen: weder in der Straßenbahn noch im Supermarkt. Es sei ja alles für einen guten Zweck.
Trotz gut gefüllter Konten wurde also überall gespart – eben nicht nur bei den Patienten, sondern auch bei den Nonnen, die sich allerdings freiwillig dafür entschieden, während Patienten vielfach zu Opfern wurden. Und gleichzeitig landete umso mehr Geld auf verborgenen Konten im Rahmen der Vatikankirche, in der Kardinäle und Bischöfe vielfach den genau entgegen gesetzten luxuriösen Lebensstil pflegen.

Hier weiterlesen:

Heute eine katholische Heilige, die keine war… alles andere als das – Mutter Teresa

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Christopher Hitchens – Mother Teresa: Hell’s Angel

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„Mutter“ Teresa – Papst spricht „Todesengel“ „heilig“
Die dunkle Macht hinter „Mutter“ Teresa

Auf dem Petersplatz fielen Nonnen in Ohnmacht, der Vatikan brachte eine Sondermarke heraus, fast alle Medien der Welt stimmten im Jahr 2003 in den Jubelchor ein – über die dunklen Seiten der in diesem Jahr „selig“ gesprochenen albanischen Nonne und Ordensgründerin „Mutter Teresa“, mit bürgerlichen Namen Agnes Gonxha Bojaxhiu (1910-1997), berichteten nur sehr wenige, es war kaum Kritik zu lesen. Am 4. September 2016 soll sie nun auch noch „heilig“ gesprochen werden. Doch für einen Christen gibt es keine heiligen Menschen. Nur Gott allein ist für ihn „heilig“. Die katholische Kirche betrachtet jedoch viele sündige Katholiken als „heilig“. Dabei geht es nicht um Ethik und Moral, wie viele „heilig“ gesprochene Verbrecher beweisen. Sondern „Heilige“ wurden Menschen, die der Kirche zu Lebzeiten genützt haben, z. B. durch Mitgliederrekrutierung. Außenstehende betrachten aber genau solches mit Recht als negativ. Mutter Teresa „wurde etwa vorgeworfen, versucht zu haben, verletzlichen Menschen den Katholizismus aufzuzwingen“ (ntv,de, 15.3.2016). Und auch die Diskrepanz zwischen dem Image, das der Vatikan Teresa gibt und vielen bekannten Fakten ist erheblich.

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Siehe auch:
https://hubwen.wordpress.com/2016/02/26/mutter-teresa-war-alles-andere-nur-keine-heilge/

https://hubwen.wordpress.com/2016/02/26/zur-seligsprechung-von-agnes-gonxha-bojaxhiu-alias-mutter-teresa/

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Gruß Hubert

 

2 Antworten zu “Heute eine katholische Heilige, die keine war… alles andere als das – Mutter Teresa – der Todesengel

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  1. Heute, 4. September 2016 wurde ja „Mutter“ Teresa heilig gesprochen. Es wird in den Medien, vom Papst ja sowieso, nur das Beste von ihr erzählt. Die Wirklichkeit sieht aber GANZ ANDERS aus!

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    Auszug aus heise.de
    Wie konnte eine fanatische Gegnerin von Abtreibung und Verhütung, die systematisch ihr Vermögen und die Natur ihrer Arbeit verschleierte, vor den kritischen Medien der freien Welt Bestand haben?

    […]
    A star is born
    Eine systematische Verzerrung der Wirklichkeit bei nahezu vollständiger Ausblendung kritischer Analyse muss man im Falle Mutter Teresas diagnostizieren, wenn man ihr Lebenswerk unvoreingenommen untersucht. Die Mediengeschichte der gesegneten Albanerin beginnt mit dem Briten Malcolm Muggeridge — „ohne ihn hätte die Welt vielleicht nie von Mutter Teresa erfahren“, schrieb nach ihrem Tod die Catholic Times am 12. Oktober 1997. Muggeridge, ein fanatischer Konservativer, der den säkularen Liberalismus für „die größte aller destruktiven Mächte“ hielt, gehörte zu den vom „Congress for Cultural Freedom“ gesponserten Journalisten. Dabei handelte es sich um eine CIA-Organisation, die in Europa eine pro-amerikanische Gegenkultur zum Kommunismus etablieren sollte. Neben einer „nichtkommunistischen Linken“ wurden die abstrakte Kunst und das „postmoderne“ Denken als sozial irrelevante Ausdrucksformen der liberalen Linken finanziell gefördert. (Das Standardwerk zum Thema ist „Wer die Zeche zahlt… Der CIA und die Kultur im Kalten Krieg“ von Frances Stonor Saunders.)

    […]
    In den USA feierte die religiöse Rechte Mutter Teresa, die ihrerseits begann, ihre Ablehnung von Kontrazeptiva und Abtreibung bekannt zu machen. Einflussreiche Protestanten wie Billy Graham und Katholiken wie William F. Buckley, Jr. prägten das geflügelte Wort von der „lebenden Heiligen“, die „die Ärmsten der Ärmsten“ in Kalkutta von den Straßen aufsammelte (eine Behauptung, die zwar erlogen war, von Teresa aber vielfach dankend wiederholt wurde).
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    Bereits 1971 prophezeite Muggeridge Mutter Teresa den Nobelpreis, so wie auch ihre baldige Heiligsprechung schon lange vor ihrem Tod vorausgesagt wurde. Zunehmend entwickelte sich Teresa von der Nonne zur Medienfigur, reiste um die Welt zu diversen internationalen Anlässen als auch in liberalen Kreisen präsentierbare Stellvertreterin des Papstes. Jedem Politiker, den sie traf, bat sie um Intervention gegen Abtreibung, Pille und Kondom. Nach zwei gescheiterten Anläufen wurde ihr der Nobelpreis 1979 als Ergebnis einer gut finanzierten Kampagne verliehen, und sie nutzte die Gelegenheit, um der Weltöffentlichkeit ihre politische Plattform zu präsentieren.

    http://www.heise.de/tp/artikel/15/15888/1.html

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    Der Todesengel von Kalkutta

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    Am 19. Oktober 2003 fand in Rom die offizielle Seligsprechung von Mutter Teresa statt. Derzeit wird bereits mit Eile die Heiligsprechung vorbereitet. Schon zu Lebzeiten umgab die kleine Ordensgründerin ein Mythos, der die höchst unerfreuliche Wirklichkeit öffentlichkeitswirksam kaschierte. http://www.mutter-teresa.info dokumentiert die gerne verdrängten Schattenseiten der Ordensgründerin: So hielt die Freundin von Diktator „Baby Doc“ Duvalier die Demokratie für „Teufelswerk“, zweifellos in der Annahme, dass das „Gute stets von oben kommt“. Die millionenfach eingesammelten Spendengelder setzte sie nicht dazu ein, um die Not vor Ort (beispielsweise in Kalkutta) zu lindern, sondern hortete sie auf Konten des Vatikans. Ihr Leben lang verachtete sie das Diesseits so sehr, dass sie ihren Kranken in Kalkutta keine schmerzlindernden Tabletten geben ließ, da die Kranken in ihrem Leid und ihrem Schmerz dem Herrn Jesu Christi so viel näher seien. Statt irdischer Hilfe bekehrte sie Tausende von Menschen, die Zuflucht bei ihr suchten, zum Christentum (zweifellos in dem Glauben, sie dadurch vor dem Höllenfeuer zu retten). Lebensrettende oder -verlängernde Maßnahmen waren in ihrem Sterbehospiz jedoch unerwünscht, da Teresa nach erfolgter Bekehrung das Bett frei haben wollte, um weitere Seelen retten zu können. Kein Wunder, dass viele Slumbewohner große Angst hatten, dem „Todesengel von Kalkutta“ jemals zu begegnen…
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    http://www.mutter-teresa.info/

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    Auszug.

    Der Lack ist ab! Hintergründiges zur Seligsprechung von Mutter Teresa

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    Nein, sie errichtete in Indien eine Reihe von Hospitälern. Die Armut lag ihr schließlich sehr am Herzen, sie hielt sie für gottgegeben. Die medizinische Versorgung dort war denn auch eher dürftig. Amerikanische und britische Ärzte haben darauf hingewiesen, dass es dort keine schmerzstillenden Mittel gibt, die Ernährung der Patienten katastrophal sei und medizinisches Besteck nur mit kaltem Wasser gereinigt werde. Es ist doch immer wieder schön für den Herrn zu leiden…. Und so verwundert es nicht, daß sie einmal sagte: “Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt.” Auch der Tod vieler Patienten wird in den von ihr gegründeten Einrichtugen mit fatalistischem Gleichmut hingenommem und in einer von ihr betreuten Leichenhalle kann man die Inschrift “Heute komme ich in den Himmel” bewundern.
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    […]
    Die medizinische Versorgung dort war denn auch eher dürftig. Amerikanische und britische Ärzte haben darauf hingewiesen, dass es dort keine schmerzstillenden Mittel gibt, die Ernährung der Patienten katastrophal sei und medizinisches Besteck nur mit kaltem Wasser gereinigt werde. Es ist doch immer wieder schön für den Herrn zu leiden…. Und so verwundert es nicht, daß sie einmal sagte: “Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt.” Auch der Tod vieler Patienten wird in den von ihr gegründeten Einrichtugen mit fatalistischem Gleichmut hingenommem und in einer von ihr betreuten Leichenhalle kann man die Inschrift “Heute komme ich in den Himmel” bewundern.
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    […]

    Für ihre Betätigung nahm sie, was sie kriegen konnte und es störte sie nicht, wenn das Geld aus eher zweifelhaften Quellen stammte. 1,25 Millionen Dollar erhielt sie vom Betrüger Charles Keating, der die US-amerikanischen Sparkassen um 252 Millionen Doller beschwindelt hatte. Die Leidtragenden waren zumeist Kleinsparer. Im Prozess sagte sie zugunsten Keatings aus, den sie als engagierten Christen und Kämpfer gegen die Pornografie kennen- und schätzengelernt hatte. Einer Bitte der Staatsanwaltschaft, die aus dem Betrug stammende Spende doch zurückzugeben, mochte sie reinen Gewissens nicht nachkommen. Schließlich unterhielt Mutter Teresa nicht nur Hospitäler, sondern konnte mit Stolz darauf verweisen, daß sie über 500 Klöster gegründet hatte. Der Unterhalt dieser gottgefälligen Werke läßt sich ja auch nicht aus dem Nichts bestreiten.

    Auch dem haitianischen Diktator Jean-Claude Duvalier fühlte sie sich verbunden und so reiste sie 1981 nach Haiti, um dort die höchste Auszeichnung des Landes entgegenzunehmen. Sie bedankte sich artig mit einer netten Rede, in der sie behauptete, Duvalier und seine Frau Michèle “würden” die Armen lieben und diese würden ihn deshalb so “verehren”. Natürlich gab es auch hier eine kleine Geldspende, die sie dankbar annahm. Bei diesen gesellschaftlichen Kontakten ist es nicht erstaunlich, dass sie die “Theologie der Befreiung” stets mit Argwohn betrachtete und sich auch hier auf die Seite des Papstes stellte, der diese ablehnt und verdammt.

    Alles in allem, sie hat sich ihren katholischen Heiligenschein redlich verdient und einer Vergöttlichung der alten Frau sollte nichts mehr im Wege stehen. Halleluja!

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    http://www.mutter-teresa.info/lack.html

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    Gruß Hubert

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  2. Mutter Teresa die Ikone der Güte

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    Mutter Teresa wurde zum Inbegriff der Güte und für die Hilfe an den Armen, so ist es nicht erstaunlich, dass der Spruch, „du kommst mir vor wie Mutter Teresa“, wenn jemand etwas Gutes tut, bald zu einem Standartsatz wurde, den vermutlich schon jeder selber gebraucht oder mindestens hörte. War sie der Lichtblick, der Sonnenstrahl inmitten der nicht gerade mit Guttaten verwöhnten katholischen Kirche? Millionen liessen sich von ihren Guttaten überzeugen. Zu Recht? Oder wurden die Millionen Opfer einer genialen PR-Geschichte?
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    […]
    Die Armen und Kranken in Kalkutta oder sonst wo, waren für sie Objekte, mit denen sie sich Gottes wegen beschäftigte – und möglicherweise auch, weil sich damit am Ende des 20. Jahrhunderts besser Spenden eintreiben liessen als mit Appellen, dass die Erlösung zu den Un- oder Irrgläubigen gebracht werden müsse. Ein Interesse an den Menschen, an einer Veränderung ihrer sozialen Situation hatte die Friedensnobelpreisträgerin nicht. Denn eines wusste der Engel der Armen nur zu genau: Nur wenn es weiterhin Arme, viele Arme gibt, würde sie auch weiterhin deren Engel sein.
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    […]
    Mutter Teresa die Gründerin des „Orden der Missionarinnen der Nächstenliebe“ (Missionaries of Charity) Als Gründerin des Ordens der Missionarinnen der Nächstenliebe (Missionaries of Charity) verdient sie es, etwas genauer betrachtet zu werden. Der Orden unterhält 710 Häuser in 133 Ländern. Sie wird der Welt als “kleine, gebückte Frau im weissblauen Sari in Erinnerung bleiben, die immer ein gütiges Lächeln in ihrem zerfurchten Gesicht zeigte”. Sie wird auch in Erinnerung bleiben als willfährige Vollstreckerin vatikanischer Doktrin. Der Vorwurf, sie hätte nicht das Heilen der Kranken, sondern deren Leiden in den Vordergrund gestellt, trifft vollumfänglich zu. Ihr aber das alleine anzulasten, greift zu kurz, es ist gängige Praxis und Doktrin, von Rom so gewollt, das Leiden der Menschen möglichst zu pflegen und zu verwalten. Wie grösser das Leiden, umso näher am Leiden Jesu, damit auf dem besten Weg ins Paradies. Bei einem Interview erklärte sie den Reportern unumwunden, sie sei nicht von Gott geschickt zu heilen, sie sei von ihm geschickt, die armen Seelen in seine Hände zu begleiten.
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    […]
    Besonders markant und für Christen gewiss nicht untypisch ist die doppelte Moral, mit der die katholische Scheinheilige die Welt bewertet hat. So sprach sich Mutter Teresa bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen Ehescheidungen aus, sofern es die breite Masse betraf, im November 1995 mischte sie sich in einen Volksentscheid in Irland ein, bei dem die Iren über das Recht auf Ehescheidung abstimmen sollten. Teresa, die nicht aus Irland, sondern aus Albanien stammte, hatte dazu aufgerufen, mit Nein zu stimmen. Aber trotz des klerikal konservativen Störfeuers hielt in Irland die Zivilisation und europäisches Recht Einzug, wenn auch das Ergebnis äusserst knapp war und nur 50,3 Prozent der Iren für ein Scheidungsrecht plädierten. Aber Die Verehrte zeigte manchmal doch eine recht er-staunliche Flexibilität in ihren Ansichten, denn nur wenige Monate nach dem irischen Volksentscheid gab sie der amerikanischen Zeitschrift Ladys Home Journal ein Interview, in dem sie sich zur bevorstehenden Scheidung von Prinz Charles und Lady Diana zu Wort meldete. Die konservative Katholikin, die mit Lady Di befreundet war, war voller Verständnis für die desolate Situation und sagte: “Es ist gut, wenn es vorbei ist. Keiner von beiden war wirklich glücklich.” Auch zur Abtreibung fand sie deutliche Worte: So sagte sie, dass sie nie akzeptieren würde, “Eltern, die abgetrieben haben, ein Kind zur Adoption anzuvertrauen”.
    Bei der Entgegennahme des Nobelpreises 1979 bezeichnete sie den Schwangerschaftsabbruch als “die grösste Bedrohung des Weltfriedens”. Mit diesen Ansichten gewann die katholische Nonne schnell das Vertrauen ihres obersten Chefs, Johannes Paul II. Dieser erkannte schnell die beiden innewohnenden Seelenverwandtschaften und schätzte natürlich besonders das von Teresa ausgelebte und propagierte mittelalterliche Frauenbild.
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    […]
    Der britische Schriftsteller Christopher Hitchens untersuchte das Leben ihrer Heiligkeit und stellte in seinem leider nicht auf Deutsch erschienen Buch „The Missionary Position: Mother Teresa in Theory and Praxis“ heraus, dass es Mutter Teresa vorrangig darum gegangen sei, “einen Kult zu begründen, der sich auf Tod, Leiden und Unterwerfung stützte.” Der Autor verweist darauf, dass Betschwester Teresa sogar die Lepra als Geschenk des Herrn ansah und kommt zu dem Schluss, dass es sich bei ihr um keine Wohltäterin der Benachteiligten und Bedrängten handelte, sondern um eine besondere Geissel Gottes.

    Es mag sehr hart klingen, aber sie verfolgte zwei Ziele, möglichst viele zum Christentum zu bekehren und Geld für den Heiligen Stuhl zu sammeln.

    Nicht die Hilfe an den Armen, nein, wenn sie konvertiert waren, war es das Ziel, Platz zu schaffen für neue Ungläubige, die sie bekehren und in den Schoss „Ihres“ Heilands führen konnte.
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    http://www.buchks.ch/mutter-teresa.shtml

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    Gruß Hubert

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