Keine Subventionen für die „Produktion“ von Fohlen für den Schlachthof!   Leave a comment

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Hier der Text aus einer Petition. Es ist ein Skandal, dass die EU Schlachtfohlen mit Subventionen fördert. Es wird die Zucht von Fohlen gefördert, von denen aber über 90 Prozent den „Schönheitsidealen“ nicht entspricht und die dann in Schlachthöfen, nach langen Transportwegen, landen. Skrupellose Züchter hoffen, dass sie für ein besonders schönes Fohlen (also den Zuchtidealen entsprechend) einen hohen Preis erzielen.

„Wenige Monate junge Pferdekinder, die gerade brutal von ihren Müttern weggerissen wurden, finden sich zitternd in schrecklichem Lärm gefangen. Viele erwartet ein qualvoller Transport zur Mastfarm und der Tod in Akkordschlachtung.“

(Aus animal-spirit.at)

 

Die Szenen sind dramatisch: Hunderte Haflinger- und Norikerfohlen, die bislang auf Alpenwiesen grasten und die Urlaubsgäste erfreuten, werden ihrem Idyll entrissen und zu den Pferde-Auktionen im Salzburger transportiert. Dort werden sie versteigert. Die meisten von Schlachtern. Denn Freizeitreiter interessieren sich kaum für die Pferde. Zur Zucht „taugen“ sie nicht, wenn sie nicht den Rassestandards entsprechen. Dafür gilt Fohlensalami in Italien als Delikatesse.

Die Schlachter ersteigern die Fohlen, verfrachten die verstörten und panischen Fohlen oft gegen deren heftigen Widerstand brutal in die Lader. Es folgt ein stunden-, manchmal tagelanger quälender Transport durch Italien. Er endet in den Mastbetrieben. Hier werden die Fohlen in Anbindehaltung bis zur Schlachtung gemästet. Das bedeutet: Monatelanges, regloses Stehen ohne Sozialkontakte, bis das Schlachtgewicht erreicht ist. Die Mütter der Schlachtfohlen werden derweil zurücktransportiert ins Urlaubsidyll, um für die Feriengäste des nächsten Jahres ein weiteres Fohlen zur Welt zu bringen.

Schlachtfohlen gefördert durch die EU

Die brutale Praxis der „Produktion“ von Schlachtfohlen wird in Österreich indirekt durch EU-Gelder und damit durch Steuern gefördert. Denn das Österreichische Programm für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL) fördert die Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen. Dazu zählen auch die Noriker. Unterstützt wird dieses Programm durch EU-Subventionen, beispielsweise aus dem Regionalentwicklungsfond.
Die meisten der Fohlen jedoch werden getötet und zu Wurst verarbeitet. Die Steuermittel dienen also nicht dem Erhalt der Rasse, sondern der „Produktion“ von Schlachtfohlen.

Deshalb fordern wir das Österreichische Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft unter Minister Andrä Rupprechter auf, die finanzielle Förderung der Norikerzucht zu stoppen.

Herr Minister Rupprechter, stoppen Sie die subventionierte Schlachtfohlenproduktion!

Sehr geehrter Herr Minister,
die Zucht des Österreichischen Norikers im Salzburger Land wird mit dem Ziel der Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen über das ÖPUL Programm des Ministeriums gefördert. Hierbei werden Steuergelder der österreichischen Bürger sowie EU-Mittel eingesetzt. Doch entgegen des Förderungsziels wird ein Großteil der Norikerfohlen nicht zur Erhaltungszucht eingesetzt, sondern an Mast- und Schlachtbetriebe verkauft. Diese Händler, meist mit Sitz in Italien, kaufen die Fohlen auf und nach den Pferdeauktionen im Salzburger Land sowie mittlerweile vermehrt auch direkt vom Hof der Landwirte. Unter tierschutzwidrigen Bedingungen werden die Fohlen dann zu italienischen Mastbetrieben transportiert, wo sie meist in Anbindehaltung monatelang auf ihren Tod warten.
Als Tierschützer und Steuerzahler können wir nicht akzeptieren, dass öffentliche Gelder für die „Produktion“ von Schlachtfohlen eingesetzt werden! Wir fordern Sie deshalb auf, die finanzielle Förderung der Norikerzucht in Österreich einzustellen.
Setzen sie damit ein Zeichen für den respektvollen Umgang mit Tieren und einen verantwortungsvollen Einsatz von Steuergeldern!

Text aus einer Petition.

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Fohlen freikaufen

In Österreich und Deutschland werden jeden Herbst über 3000 Haflinger- und Norikerfohlen auf Pferdemärkten versteigert. Ihr weiterer Lebensweg ist kurz, aber umso grausamer. Nach einer zermürbenden Fahrt im Tiertransporter landen die meisten der von ihren Müttern brutal weggerissenen Fohlen in Mastställen, viele davon sind in der Nähe von Padua, um später weiter nach Süditalien gekarrt zu werden. Dort endet das Leben dieser Tierbabies im Akkordschlachtbetrieb.

https://www.animal-spirit.at/

Wer spenden will, kann es hier tun

https://www.oncharity.at/animal/

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Gruß Hubert

 

 

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