Der Begriff Heimat – Reinhold Messner   7 comments

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Man muss immer sehen in welchem Kontext jemand das Wort Heimat gebraucht. Das Wort ‚Heimat‘ gehört zu mißbrauchtesten Wörtern der deutschen Sprache. Die Assoziationen, die es heute erweckt, sind so vielfältig, daß es sich kaum mehr eignet, als Instrument der Verständigung verwendet zu werden.

Es gibt auch viele Klischees, wie sie mein Landsmann, der ehemalige Gipfelstürmer Reinhold Messner anführt. Sie sind auf Südtirol bezogen aber einige passen auch anderswo.

Heimat, deine Klischees

Reinhold Messner
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Die Mitte der Welt ist Südtirol nicht. Und doch kenne ich kein Volk,
dem „Heimat” so wichtig wäre. Die Gespräche, die Lieder, die Politik,
die täglichen Nachrichten – immerzu geht es um „Heimat”. Dabei ist
diese „Heimat”, wo die Dörfer verloren in den Tälern liegen, nicht die
Heimeligkeit der Hinterwelt. Nein, das war einmal. „Heimat” ist in
Südtirol heute ein Schlagwort. Mit dem Begriff „Heimat” lassen sich
Touristen anlocken, Stimmen bei der nächsten Landtagswahl fangen
und Subventionen einheimsen.
„Oh, du mein Heimatland Südtirol!” Mit deinen Heimatliedern, Heimat
filmen, Heimatabenden, Heimatmuseen, Heimatromanen und
Heimatfahnen bist du eine Ferienheimat für halb Mitteleuropa geworden!
Heimatbund und Heimatparteien kämpfen seit Generationen mit
Heimattreuen um Heimatansprüche an allen Heimatfronten. Getragen von
einer Art Heimatliebe, die blind macht. Heimatvereine und Heimatblätter teilen
sich die öffentlichen Gelder der Heimatkasse im Einsatz gegen die Heimatverräter.
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Heimatdichter ehrt man mit Heimatpreisen, und die Kinder lernen dann ihre Namen
in der Schule in Heimatkunde. In Südtirol gibt es Heimatorganisationen für Heimatferne, eine Neue Heimat für Heimatvertriebene und Spott für Heimatlose, denn heimatlos ist man nicht.
Mich interessiert dieses Klischee von Heimat ebenso wie das Land, in
dem ich aufgewachsen bin. Vielleicht bin ich deshalb ein so „schwieriger Südtiroler”.
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Aber ich lasse mir meine Heimat und meine Kulturnicht nehmen von jenen, die dieses Land für sich gepachtet haben.
Weder die Landesregierung noch die Schützenkompanien, nicht die
Freiheitshelden und alle Wähler der Südtiroler Volkspartei sind allein
Südtirol. Die „verwurzelten Tiroler” vergessen leider zu oft, wie fast
alle, die ständig von „Heimat” faseln, dass Heimat ein Teil persönlicher
Biographie ist. Ich fühlte mich in Villnöß daheim, wo ich groß geworden bin,
und bin doch mit vierzig Jahren umgezogen nach Juval, woich mir mit meinen Händen
und meinem Kopf selbst ein Nest für meine Gefühle geschaffen habe.
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Ursprünglich bezeichnete Heimat etwas Praktisches, einen Bauernhof
oder eine Landschaft. In Tibet, wo die Leute das Wort Heimat, das
sich kaum in andere Sprachen übersetzen lässt, nicht kennen, reden
die Nomaden und Bergbauern nicht von diesen Heimatgefühlen. Es
reicht ihnen, eine Heimat zu haben: Dort bauen sie ihre Zelte auf,
weiden ihr Vieh, leben mit ihren Familien und kennen jedes Wasser
und jeden Stein. Zuerst möchte ich eine solche Heimat in mir selbst
haben. Nicht als einen nach vorne gedachten Zustand, der aus Erinnerungen
an die Kindheit genährt wird, auch nicht als „Heimat” aus zweiter Hand. Die
Gefühle und Erinnerungen meiner Vorfahren machen meine Heimat nicht aus.
Heimat hat für mich keine Fahne undkein Maß. Es ist ein Zustand, den ich mir
Tag für Tag neu erarbeiten muss. Es ist nicht Rückkehr zu den Wurzeln und nicht Suche nacheiner verlorenen Zeit, sondern das Schlagen von Wurzeln. Sich als
Individuum zu begreifen und sich Schritt für Schritt weiter zu tasten
macht vielleicht nicht glückselig, aber es schafft Heimat.
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Ich weiß, dass Schloss Juval, wo ich heute lebe, in Fronarbeit erbaut worden
ist – trotzdem bin ich dort daheim, habe Raum für meine Freunde
und kenne jeden Baum. Und ich toleriere von Juval aus jedes andere
Beheimatetsein.
Viele andere Gefühle, die dem Begriff „Heimat” heute zugeordnet
werden, treffen eine Marktlücke, die Gefühlsarmut und Identifika-
tionsschwierigkeiten signalisiert. Viele Touristen nehmen aus ihrem
Urlaub ihre „Ferienheimat” in Form geknipster Lichtbilder mit, und
viele Einheimische glauben, jemandem zu gefallen, wenn sie „ihre Heimat”
immerzu „lieben”. Wenn Heimat ablichtbar ist und nicht kritisch gesehen
werden darf, bedeutet sie Grenze, und jedes Anderssein wird verpönt.
Heimat wird dann zum Etikett, Vorurteil zum Urteil. Mir ist immer noch unbegreiflich, warum gerade wir Südtiroler sounbefangen umgehen mit dem Begriff „Heimat”.
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Trotz der traurigen Erfahrungen mit der Option (1939 stimmten 86 Prozent der Südtiroler für das Aufgeben ihrer Heimat) tun wir Südtiroler so, als sei nichts gewesen. Das Wort „Heimat” ist für mich nahezu unaussprechbar geworden. Dieser Begriff ist abgewirtschaftet. Er ist durch den ständigen Missbrauch leer geworden und durch die Geschichte beschädigt.
Ich schäme mich, als Südtiroler heute zu sagen: „Ich liebe meine Heimat.” Dieser Satz ist nicht nur durch unsere jüngere Geschichte widerlegt. Er ist auch durch ungezählte ältere und neuere Heimatlieder unmöglich geworden. Wir müssen das Wort „Heimat” mit neuen
Inhalten füllen, wenn wir es wieder benützen. Wir sollten wissen, wie es verdreht worden ist von Ideologen und Fanatikern, die vorgaben, dieses Land und diese Menschen zu lieben. 1939, als der „Völkische Kampfring Südtirols”, sich der Taktik der NS-Propaganda bedienend,schamlos das „Heim ins Reich” ausrief, hatte er völkisch und für Hitler,
aber gegen Südtirol entschieden. Im Namen von Heimat – Volk und Vaterland als überwertige Heimat begannen Umsiedlung und Heimatvertreibung.
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Erst jetzt, da nicht jede Bürgerinitiative und jeder Umweltschützer „im Namen der Heimat” handelt, habe ich wieder ein bisschen Vertrauen zu diesem Wort.
Die wachen Menschen sorgen sich um ihre Heimat und tun etwas für
sie. Sie benutzen nicht nur einen Begriff, mit dem es so leicht ist,
Emotionen, Geld und Applaus zu sammeln. Trotzdem will ich es mir
auch morgen mit dem Begriff „Heimat” nicht leicht machen. Er bleibt
gefährlich, weil sich ihm so leicht keiner entziehen kann und weil er
so häufig missbraucht wird. Er kann als Waffe, als Liebeserklärung,
als Ausgrenzung und als Propagandamittel benutzt werden. Dabei ist
das Bedürfnis und die Sehnsucht nach Heimat durchaus etwas Notwendiges.
Nur, in Südtirol ist „Heimat” so sehr idealisiert, dass sichbei mir vieles gegen
sie sträubt.
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Mich befällt in der Fremde nicht Heimweh, wenn ich einen Südtiroler treffe,
und ich bin nicht Südtiroler, weil Südtirol „das schönste Land der Welt” ist. Ich bin Südtiroler,obwohl ich ein brüchiges Verhältnis zu meiner „Heimat” habe. Ich
habe die Vorzüge anderer Gegenden kennen- und Menschen anderer Kulturen schätzen gelernt. Trotzdem höre ich nicht auf, zum staudigen und felsigen Hügel von Juval zurückzukehren und die verschrobenen Menschen dort zu mögen.
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Der Begriff Heimat – Reinhold Messner

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 23. September 2016 von hubert wenzl in Kultur, Politik, Uncategorized

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7 Antworten zu “Der Begriff Heimat – Reinhold Messner

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  1. Man muss nicht alles akzeptieren, auch einen Messner nicht.
    Der kann zwar barfuß über den Südpol laufen, aber Krips inder Birne hat er nicht.

    Ich bin auch ein Individuum mit eigenem Verstand, Wissen und Gefühlen. Und Heimat ist für mich das Höchste Gut das ein Mensch besitzen kann.
    Auch wenn das Wort in der Vergangenheit missbraucht wurde, hat es für mich einen hohen ideellen Wert. Zumal ich in dieser Zeit nicht gelebt habe.
    Auch heute werden Wörter gegenüber ihrem ursprünglichen Sinn zweckentfremdet: Freiheit, Demokratie.
    Ich bekomme Bauchschmerzen wenn man mit dem Wort Freiheit die größten Verbrechen rechtfertigt. Und dennoch stehe ich zum eigentlichen Sinn der Worte. Wie auch zu Heimat. Und alle die mir das streitig machen wollen verachte ich auf das tiefste.

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    lG Sabine

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  2. Messner sagt ja auch:
    „Dabei ist das Bedürfnis und die Sehnsucht nach Heimat durchaus etwas Notwendiges.“ Er sieht ja den Wert an sich.

    Natürlich muss man nicht alles akzeptieren was ein Reinhold Messner sagt. Ich gehe auch oft nicht konform mit ihm und seinen Ansichten. Aber man kann nicht sagen, dass er nichts in der Birne hat, nur weil er eine andere Meinung hat, er ist ganz sicher nicht geistlos. Ich kann Messner in Bezug zu diesem Beitrag in den meisten Aussagen nur recht geben und man muss auch berücksichtigen, dass das auf Südtirol bezogen ist oder war, denn ein Teil dieser anachronistischen Ausprägungen haben sich ja überlebt und von selbst erledigt. Ich lebe ja hier in Südtirol und habe das ja auch aus nächster Nähe erfahren. Wenn man Heimat für kommzerielle Zwecke missbraucht, dann erfüllt mich das mit Abscheu.
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    Mir gefällt es auch überhaupt nicht, wenn man Heimat für nationalistische Zwecke benützt und instrumentalisiert und damit andere agitieren will. So ein Getue von Heimat nervt mich nur – auch wenn es romantisierend gebraucht wird. Schließlich war Nationalismus auch oft Ausgang für Kriege, siehe in der jüngsten Zeit in ex-Jugoslawien. Aber man braucht ja nur in die Geschichte zurück schauen. Die meisten Kriegen fingen aus religiösen oder nationalistischen Gründen an. Dann werden Heimat und auch dementsprechende Fahnen als Waffe benützt. Ich laufe keiner Fahne hinterher und schenke auch keinem Vaterland mein Leben.
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    Ich habe einen positiven Bezug zu den Begriffen Heimat wie auch zu Freiheit, so lange sie nicht missbraucht werden. Beide Begriffe sind sehr ambivalent.
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    Du betonst immer wieder: „Zumal ich in dieser Zeit nicht gelebt habe.“
    Diese Meinung kann ich nicht teilen, denn man muss auch die Vergangenheit kennen um aus der Geschichte lernen zu können.
    Ich hoffe, dass du nicht auch Goethe als Hirnlosen (oder nichts in der Birne habenden) siehst, denn der sagte:

    Der Patriotismus verdirbt die Geschichte.
    Johann Wolfgang von Goethe
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    Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.
    Ingeborg Bachmann
    .
    Und Wikipedia schreibt einleitend:
    Unter Geschichte versteht man im Allgemeinen diejenigen Aspekte der Vergangenheit, derer Menschen gedenken und die sie deuten, um sich über den Charakter zeitlichen Wandels und dessen Auswirkungen auf die eigene Gegenwart und Zukunft zu orientieren.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte
    .

    Gruß Hubert

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  3. Hi Hubert,
    Jeder sollte die Meinung eines anderen akzeptieren ohne sich gleich benötigt zu sehen darauf zu reagieren.
    Da ich nicht mit Allem einverstanden bin was du mir da unterstellst, sehe ich mich genötigt wiederum darauf einzugehen.

    WARUM „WAR“ Für mich ist das Wort HEIMAT in seinem ursprünglichen Sinne maßgebend!
    Nicht was irgendwelche Fanatiker damit zu assoziieren versuchen und dieses „edle“ Wort in den Dreck ziehen.
    Heimat ist IMMER national!
    Fanatiker die das ablehnen, sind für mich LINKE Faschisten, die eine neue Weltordnung befürworten in der es keine nationalen Saaten mehr gibt.
    Eine Welt in der nur noch Bastarde leben, Menschen ohne Bindung an eine Kultur.
    Eine multirassistische Welt ohne Weiße. Das ist nicht von mir. Aber ein Satz unter dem Aspekt der gegenwärtigen Politik, hinter dem ich stehe.

    Mir zum Vorwurf zu machen dass ich mich darauf berufe: ”Da noch nicht gelebt zu haben”
    Passt genau in dieses Klischee.
    Ich verwahre mich zurecht auf das Entschiedenste, eine Mitschuld an etwas zu tragen, für das ich nicht verantwortlich bin. Und das über Generationen hinweg, bis in alle Ewigkeit. So will man das ja haben. (Menschen die sich schuldig fühlen sind leichter zu lenken.)

    Es ist richtig – die Welt kann man nur rückwärts blickend erkennen, Leben muss man das Leben vorwärts. Was aber nicht bedeuten darf, Fehlentwicklungen zum Dogma zu erheben und gute Sachen abzulehnen weil das andere missbraucht haben.
    Ich lebe heute und nicht gestern oder vor 50 oder 100 Jahren. Ein Begriff in seinem ursprünglichen Sinn ist heute für mich relevant, und nicht in seiner aus heutiger Sicht fehlgeleiteten Bedeutung vorangegangener Epochen.

    Deine Unterstellung meiner Meinung zu Goethe zeigt mir wessen Kind du bist.
    Aber auch wie unfehlbar du dich selber siehst.
    Es stimmt, ich stimme nicht allem zu, was Goethe zu seiner Zeit einmal gesagt hat.
    Wie auch einem Einstein nicht, oder.. . .

    Dein Zitat:
    Der Patriotismus verdirbt die Geschichte.
    Johann Wolfgang von Goethe

    Ist ein solcher Fall. Hier werden Beziehungen hergestellt die unsachlich sind. Patriotismus und Geschichte haben nichts miteinander zu tun. Man könnte dann auch schlechtes Wetter verdirbt die Geschichte sagen. Statt Geschichte müsste es dann Ernte heißen, dann wäre es korrekt.
    Und Geschichte verderben ???? das ist sinnleer. Ich behaupte dann, Patriotismus beflügelt die Geschichte.

    Aber ebenso haben andere Politiker wie Adenaue, Churchill, Hitler . . . auch mal etwas Vernünftiges gesagt. Was damit nicht automatisch unwahr ist. Diese Sätze oder Gedanken zu leugnen . . . ich erspare mir den Satz fortzuführen.

    Wie mögen künftige Generationen über unser Tun und Handeln richten.
    Wir, die das Wort Freiheit missbrauchen um damit die größten Verbrechen zu rechtfertien.
    Wir, die andere Länder zur Demokratie ermahnen und im eigenen Land die Meinungsfreiheit abschaffen. (Meinungsfreiheit ist die Basis einer Demokratie. Demokratie ohne Meinungsfreiheit ist Gesinnungsdiktatur.)
    Aber noch schlimmer:
    Wie mögen künftige Generationen über unser Tun und Handeln Richten:
    Wir, die in anderen Länder Regierungen stürzen, vermeintliche Despoten töten . . .
    Um denen Demokratie nach unserem Sinne überzuhelfen.
    In Ländern die uns nichts getan haben, mit denen keine Bündnisverpflichtungen bestehen und die uns auch nicht darum gebeten haben . . .
    ”Wir hatten Frieden bis ihr uns Demokratie gebracht habt.”
    Denn in all diesen Ländern herrscht jetzt die Scharia. Und den Menschen geht es in diesen Ländern jetzt um ein Vielfaches schlechter als zuvor.
    Das was wir als Demokratisierung bezeichnen, ist in Wirklichkeit eine Versklavung dieser Länder unter dem ISLAM.

    .


    glG

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  4. Hi Sabine,
    das scheint dir ja gewaltig auf den Geist gegangen zu sein 😉

    „…man muss auch berücksichtigen, dass das auf Südtirol bezogen ist oder war.“
    War deshalb, weil es einige Heimatvereine oder sich in „Heimatliebe“ suhlenden Publikationen nicht mehr gibt, oder auch den Völkischen Kampfring Südtirols, den es ja nur im 12-jährigem Reich gab.

    Eines möchte ich gleich vorausschicken: wie JEDE LIEBE macht auch die Heimatliebe BLIND, was dazu führt dass man unvernünftig wird. Wenn das zwischen zwei Personen, egal ob Frau Mann, oder Mann Mann, Frau Frau so ist, dann betrifft es nur die zwei. Wenn es aber zu Blindheit aus nationalistischen Gründen kommt, dann betrifft es eine ganze Nation, mit manchmal katastrophalen Folgen eines Krieges.

    „Jeder sollte die Meinung eines anderen akzeptieren ohne sich gleich benötigt zu sehen darauf zu reagieren.“

    Und du, was tust du??? Aber manche sehen eben leichter den Splitter in des anderen Auge als den eigenen Balken.
    Ich konstatiere daraus: du beanspruchst für dich das LETZTE Wort. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn schon nehme ich deine Meinung zur Kenntnis, akzeptieren tue ich sie in den wenigsten Punkten. Wenn wir beide die gleiche Meinung hätten, gäbe es ja auch nichts mehr zu sagen.

    Ich verwahre mich schärfstens dagegen mir in meinem eigenen Blog den Mund von dir verbieten lassen zu wollen. Wie ich deine Meinung, die ich ja nicht teile, veröffentliche, musst du dir auch gefallen lassen, dass ich meine Meinung dazu äußere. Schreib doch in deinem eigenen Blog und dann halte ich auch gerne den Mund (so wie ich es ja fast immer tue). Da ist es mir egal welche nationalistischen, rassististischen, fremdenfeindlichen Thesen du vertrittst. Da bleibt mir fast die Spucke weg, wie du mir den Mund verbieten lassen willst.

    Und mach ein anderes mal deine nationalistischen Bilder in meinem Blog kleiner, statt sie Blog-füllend zu machen. Das ist eine bodenlose Anmaßung. Glaubst du es sind alle so voller PATHOS wie du, wenn es um deine sakrosankte Heimat geht. Größere Deutschtümelei kann ich mir nicht vorstellen.

    „Fanatiker die das ablehnen, sind für mich LINKE Faschisten, die eine neue Weltordnung befürworten in der es keine nationalen Saaten mehr gibt. Eine Welt in der nur noch Bastarde leben, Menschen ohne Bindung an eine Kultur.

    Eine multirassistische Welt ohne Weiße. Das ist nicht von mir. Aber ein Satz unter dem Aspekt der gegenwärtigen Politik, hinter dem ich stehe.“

    Das von der multirassistischen Welt ohne Weiße zeigt deinen unverhohlenen Rassismus. Von da bis zum Faschismus ist es nur noch ein kleiner Schritt.

    Dann sind für mich eben extreme Nationalisten SCHWARZE Faschisten. Faschismus ist ursprünglich ja auch schwarz, siehe Schwarzhemden in Italien, in Deutschland wurde aus schwarz eben braun, was aber mit der Farbe nur auf einem Zufall beruhte.

    „Wie mögen künftige Generationen über unser Tun und Handeln richten.
    Wir, die das Wort Freiheit missbrauchen um damit die größten Verbrechen zu rechtfertigen.“

    Dir ist wohl nicht klar, dass man genau den gleichen Satz, nur mit dem Wort Heimat statt Freiheit ausgetauscht gleich verwenden muss (nicht kann). Das ist ein klassisches Eigentor.
    Nebenbei schweifst du wieder mal vom Thema ab, das ja Heimat ist und nicht Freiheit, Demokratie, Meinungsfreiheit oder Gesinnungsdiktatur. Apropos Gesinnungsdiktatur… aber dir beliebt es ja nicht zurück zu schauen, aber genau diese Ideologie verfolgst du weiter.

    Zu Meinungsfreiheit abschaffen: im Dritten, zum Glück nicht tausendjährigem Reich, wurde die Meinungsfreiheit abgeschafft und es gab totale Gleichschaltung. Im Vergleich dazu leben wir heute in einem journalistischen Paradies (auch wenn es nicht perfekt ist).

    „Deine Unterstellung meiner Meinung zu Goethe zeigt mir wessen Kind du bist.“
    Ich erspare mir dazu zu sagen welchen Kindes du bist. Such dir dazu selbst was aus.
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    Gruß Hubert

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  5. Ich will dich nicht weiter provozieren – als dass du das ja ansiehst – und zum Gegenstand machst deine Wahrheit zu verkünden.

    Lass andere darüber entscheiden wessen Argumentation sie sich anschließen!
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    Es ist richtig – das Thema lautet Heimat.
    Offensichtlich hast du gar nicht geschnallt oder wollen, dass ich mit Freiheit nur ein Beispiel für Inhaltsverfremdung von Wörtern sichtbar machen wollte.
    Freiheit ist im ursprünglichen Sinn ein ebenso edles Wort wie Heimat. Aber das siehst du ja anders indem du jetzt Farben (schwarz und braun,) ins Spiel, bringst.
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    Deine Bemerkung zu meinen Bildern hättest du dir verkneifen können.
    Zitiere:
    Und mach ein anderes mal deine nationalistischen Bilder in meinem Blog kleiner, statt sie Blog-füllend zu machen. Das ist eine bodenlose Anmaßung. Glaubst du es sind alle so voller PATHOS wie du, wenn es um deine sakrosankte Heimat geht. Größer Deutschtümelei kann ich mir nicht vorstellen.
    Zitat Ende
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    Es ist dein Blog. Warum entfernst du sie dann nicht? Ich möchte dich nicht beleidigen, aber komisch finde ich das schon.
    Wie dein ganzer letzter R-Kommentar eine einzige Offenbarung ist.

    Sabine

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  6. Lass doch das ständige Wiederholen mit der „Wahrheit“ weg. Die hast weder du noch ich. Aber Meinungen haben wir eben beide.

    Du möchtest mich nicht beleidigen… hmmm, schriebst aber „wessen Kind ich bin“… oder du möchtest mich nicht beleidigen, aber.. Auch eine unausgesprochene Beleidigung kann eine sein.

    Deine Bilder lasse ich deshalb, damit auch andere sehen wie groß dein Nationalismus ist. Wenn schon, würde ich den gesamten Kommentar nicht genehmigen.

    Bei Begriffen wie Heimat oder auch Freiheit möchte ich nur betonen, dass ich da nich Hurra schreien kann, weil ich auch die negativen Auswirkungen dieser edlen Begriffe kenne. Mir geht es immer um den Kontext in dem sie gebraucht werden oder auch wer sie braucht, wenn ich von Personen schon weiß wie deren Geisteshaltung dazu ist.

    Zum Fanatismus: da lasse ich auch gerne andere darüber entscheiden, wen sie für den/die größere(n) Fanatiker/in halten.

    Ich habe mir schon überlegt, ob ich nicht schreibe: ich überlasse dir das Letzte Wort. Wollte dann aber doch noch Stellung nehmen und meinen bescheidenen Senf dazu geben – aber nicht um Wahrheiten zu verkünden, wie du von mir immer glaubst. Das überlasse ich dem (unfehlbaren?) Papst oder anderen hohen Persönlichkeiten – oder einfach nur den Superschlauen und Durchblickern.
    .
    Hubert

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