Archiv für 9. Oktober 2016

Die Geschichte von Blacky, die eine Streunerkatze war   3 comments

.

Vor etwa, ich sage jetzt mal 9 1/2  Jahren, kam Blacky das erste mal zu uns in den Garten. Er saß auf dem Komposter. Wir, meine Frau und ich holten etwas zum essen. Aber er kam nicht näher, wir hatten das Katzenfutter vor die Kellertür gestellt. Wir gingen dann wieder zurück in die Wohnung und schauten nach etwa 7-8 Minuten wieder nach und es war alles aufgegessen. Blacky, wie wir ihn später nannten war wieder auf dem Komposter, aber nach ein paar Minuten war er dann weg.

Wir fütterten ihn dann regelmäßig um dieselbe Zeit in der Früh und am Abend. Man musste aber immer die Kellertür wieder schließen, sonst wäre er nicht näher gekommen.

Nach vielleicht 3 Monaten konnte man in der Kellertür in einer Entfernung von ca. einem 3/4 Meter stehen bleiben. Aber keine Spur von sich berühren lassen.

Nach vielleicht einem einem Jahr konnte man ihn vorsichtig mal kurz berühren. Zwischendurch kam er auch wieder einmal einige Tage nicht mehr.

So ging es vielleicht 1 1/2 Jahre. Er hatte auch immer wieder Verletzungen an den Pfoten und hinkte, außerdem auch auf dem Kopf. Höchstwahrscheinlich rührte das aus Kämpfen mit anderen Katern. Man konnte auch nicht helfen, weil er sich nicht einfangen ließ.

Eines Tages stellten wir eine Katzentransportbox hinaus und wir waren sehr überrascht, dass er tatsächlich da reinging. Wir ließen ihn dann kastrieren. Danach kam er vielleicht 2 Monate nicht mehr und wir dachten schon, das war’s dann wohl mit Blacky. Es ist bei Streunerkatzen ja nie auszuschließen, dass sie unter ein Auto geraten. Oder war er beleidigt wegen dem Kastrieren? Wir wissen es nicht.

Aber nach den 2 Monaten stand er plötzlich wieder vor der Kellertür. Nach der Kastration wurde er auch ruhiger und blieb auch länger. Vorher passierte es schon dass er wieder mal  2 Tage oder auch 4-5 Tage nicht kam. Herein ins Haus wollte er nie, er ging nur ca. 2-3 Meter in den Keller herein, immer mit der Tür hinter ihm offen, dann lief er aber wieder schnell hinaus. Als dann der Winter kam versuchten wir dann doch ihn über Nacht im Heizraum zu bringen. Er blieb dann auch, er hat wohl verstanden, dass es viel feiner in der Wärme ist. So blieb er einen ganzen Winter lang die Nacht über im Heizraum. Bei Tag blieb er sehr viel auf einem aufgestapelten Holz, das mit einer Kunst-Schafwolldecke belegt war und machte ab und zu wieder mal kleinere Runden, aber nie sehr weit.

.

Den nächsten Winter holten wir ihn wieder herein in den Heizraum, wo er auf einem ausgedienten Heizkessel auf einem flachen Polster lag (ausgedient, weil wir jetzt Fernwärme beziehen). Er kam immer wieder im den Hausgang ein paar Treppen hoch, drehte dann aber wieder um. Langsam kam er aber höher und wir ließen ihn ganz hoch gehen in den ersten Stock, obwohl wir ein paar Bedenken hatten wegen der anderen drei Katzen, die wir haben. Aber es gab keine Probleme. Er lernte es auch gleich auf das Katzenklo zu gehen, was ja eine nicht unbeträchtliche Leistung für eine Streunerkatze ist, die da vielleicht schon 11 bis 12 Jahr alt war. Das Alter kann man ja nur schätzen. Er schätzte das Essen sehr und aß immer noch mal mit, wenn man einer anderen Katze was gab. Er sah einen so an, dass man ihm was geben musste. Jedenfalls war er nach kürzester Zeit voll integriert. Bei Tag genoss er den Garten wo er vor allem im Sommer bzw. wenn die Temperaturen angenehmer wurden sich genüsslich ins Gras legte und sich ausstreckte.

.

So ging es ca. 4 Jahre lang bis er allmählich immer magerer wurde, trotz dass er genug aß. Wahrscheinlich fing da schon die Krankheit langsam an und vermutlich waren es die Nieren, die immer mehr versagten. Es ist bekannt, dass die Nieren eine schwache Stelle bei den Katzen sind. Einige Tierarztbesuche brachten nur kurzzeitige Besserung. Das Versagen der Nieren schritt unaufhörlich voran. Eines Tages aß er nichts mehr und wurde natürlich von Tag zu Tag schwächer. Beim Tierarzt bekam er eine, man muss fast sagen Wunderspritze, wo es danach ca. 2 Wochen wieder gut ging und er wieder mit Appetit aß und auch sonst wieder viel lebendiger war. Er genoss wieder den Garten. Eines Tages als meine Frau Blacky in die Wohnung holen wollte, war es ihm zu früh und er nahm Reißaus. Kaum zu glauben, aber er sprang im Garten über zwei Zäune zu einer Nachbarin. Er wollte wohl noch die untergehende Sonne genießen, die dort noch schien. Wir freuten uns, dass er anscheinend noch so viel Kraft und Energie hatte.

.

Aber leider war diese Besserung nur von kurzfristiger Dauer. Er verweigerte wieder jede Nahrung und es ging wieder abwärts. Nach einer neuerlichen Spritze ging es ihm wieder einige Tage besser, danach aß Blacky wieder nichts mehr. Es ist klar, dass es nicht lange so weitergehen konnte, wenn er die Nahrung verweigerte. Zusehends wurde er schwächer. Er war geistig voll da und beobachtete uns genau, auch die Ohren funktionierten voll. Er schnurrte auch, wenn man ihm liebevoll zuredete und war dankbar für jede Zuwendung. Aber es war nicht aufzuhalten, dass er immer schwächer und schwächer wurde. Wir mussten einsehen, dass der traurige Tag nicht mehr fern war, wo man ihn erlösen musste, da auch seine Lebensqualität zum Nullpunkt tendierte. Heute, Sonntag, 9. Oktober gegen 17:00 Uhr werden wir den notwendigen letzten Schritt mit ihm machen müssen, was unendlich weh tut. Der Zeitpunkt des Abschied nehmen müssens ist leider gekommen. Wir können uns nur bei Blacky bedanken, dass er uns so eine wundervolle Zeit geschenkt hat.

Blacky ruhe in Frieden, wir werden dich nie vergessen, in unserer Erinnerung lebst du weiter.

.

Nachtrag.

Blacky wollte wohl die Erlösungsspritze nicht mehr erhalten. Meine Frau hielt seine Pfote und gegen 16:55 Uhr spürte und hörte sie einen tiefen Schnaufer von Blacky. Da wird er wohl gestorben sein. Als wir beim Tierazrt um 17:00 Uhr waren, sagte dieser er ist schon tot. Umso besser, wenn er natürlich gestorben ist. Es ist ja auch traurig, wenn man sieht wie die Todesspritze gegeben wird.

.

blacky-garten_p848

Blacky, in seinem geliebten Garten, wo er die Sonne so genoss.

.

blacky-garten_p850

Ruhe in Frieden Blacky.

.

Hubert und Daniela – 9. Oktober 2016

 

Veröffentlicht 9. Oktober 2016 von hubert wenzl in Tiere, Uncategorized

Getaggt mit ,

Trump-Geschichten   Leave a comment

.

Offener Rassismus, manisches Dauerlügen, schwerste Beleidigung von Frauen, öffentliches Lustigmachen über Behinderte und immer wieder beeindruckende Beweise seiner radikalen Inkompetenz und seines sagenhaften Unwissens.

Apropos Unwissen: Belgien hält er zum Beispiel für eine Stadt und Paris wähnt er in Deutschland. Aber er hält sich für ein Steuer-Genie, weil er 18 Jahre keine Steuern gezahlt hat.

.

US-Update

Heute entspann sich in meinem Zeitungskiosk ein kleiner Disput über die Wahlen in Amerika.

Bei solchen Gelegenheiten haue ich meine Ansichten immer gern möglichst zugespitzt auf den Tisch, weil ich es hochinteressant finde wie „normale Menschen“ über die politische Welt denken.

Eigentlich weiß man eher wie seine Freunde und Bekannten denken und das ist natürlich nicht repräsentativ, weil glühende Seehofer-Fans oder AfD-Wähler auch nicht meine Freunde werden.

Meine heutige Beobachtung und einer zufälligen Ansammlung von Hamburgern: Obama ist immer noch über alle Maßen beliebt und offenbar wünschen sich alle eine US-Präsidentin Clinton.

US-Präsidentschaftswahlen: Klare Präferenzen und Erwartungen der Deutschen

Weiterhin sehr einhellig wünschen sich 87 Prozent aller Befragten Hillary Clinton als nächste US-Präsidentin, Donald Trump wollen nur 5 Prozent. Einen Wahlsieg Clintons erwarten 72 Prozent, 17 Prozent setzen da auf Trump.

(Forschungsgruppe Wahlen, 23.09.2016)

Bemerkenswert war aber, daß die Leute hier Hillary Clinton scheinbar richtig mögen, sie für kompetent und fähig halten.

Es wird positiv argumentiert.

Das ist der große Unterschied zur Stimmung in Amerika, wo Hillary Clinton von der Hälfte der Bevölkerung leidenschaftlich gehasst wird, von 2/3 als zutiefst unehrlich angesehen wird.

Warum eigentlich?

Was hat sie eigentlich verbrochen?

Wurde sie dabei erwischt silberne Löffel im Weißen Haus mitgehen zu lassen?

Hat sie die Botenjungen im Außenministerium zum Cunnilingus gezwungen?

In Amerika argumentieren die Wohlmeinenden negativ:

Vergiss Hillary; die muß man eben für vier Jahre im Oval Office ertragen, wenn man Schlimmeres verhindern will.

Und darum kreißt doch alles: Donald Trump ist das Allerschlimmste.

Da hätte man lieber einen netten Serienmörder oder Bankräuber als US-Präsident.

Das ist Hillary Clintons Glück; sie hat das Totschlagargument „Trump“ auf ihrer Seite.

Die Rolle als ultimativer Buhman spielt er allerdings bemerkenswert gut.

Offener Rassismus, manisches Dauerlügen, schwerste Beleidigung von Frauen, öffentliches Lustigmachen über Behinderte und immer wieder beeindruckende Beweise seiner radikalen Inkompetenz und seines sagenhaften Unwissens.

Innerhalb einer Woche legte Trump jetzt so viel „Ich-bin-unwählbar“-Material auf die Waagschale, daß es reichen sollte 100 GOP-Präsidentschaftskandidaten die Wahlchancen zu versauen.

Clinton sei nicht fähig, schlechte Handelsabkommen zu bekämpfen oder dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Paroli zu bieten, denn „sie kann nicht mal die 15 Fuß (gut 4,50 Meter) zu ihrem Auto schaffen“, sagte Trump am Samstag vor Tausenden Zuschauern in Manheim (US-Staat Pennsylvania).

Er imitierte dann Clinton, indem er zu schwanken begann und seine Arme bewegte, als wäre er dabei, sein Gleichgewicht zu verlieren. Er bewegte sich sogar scheinbar unsicher auf den Beinen vom Mikrofon weg und sagte: „Leute, wir brauchen Stehvermögen. Wir brauchen Energie.“

In seiner Rede schrieb er sich nach Angaben der „Washington Post“ auch ein „gewinnendes Temperament“ zu, während Clintons „schlecht sei. Trump fügte dann hinzu: „Sie könnte verrückt sein. Sie könnte wirklich verrückt sein.“ [….]

(RP, 02.10.2016)

Man muß schon extrem tief gesunken sein, um sich so über jemand mit Lungenentzündung lustig zu machen.

.

Donald Trump Mocks Hillary Clinton; She Can’t Even Make it 15 Ft. to Her Car!

.

.

Äußerst beeindruckend auch, was das angebliche Finanzgenie Trump mit einer Casino-Lizenz erreichte; üblicherweise ist das die Erlaubnis Geld zu drucken. Mit einer Casino-Lizenz wird auch ein Schimpanse Multimillionär.

Trump hingegen schaffte es damit fast eine Milliarde Dollar zu verlieren und in Folge dessen fast 20 Jahre keinen einzigen Cent Steuern mehr zu bezahlen.

Donald J. Trump declared a $916 million loss on his 1995 income tax returns, a tax deduction so substantial it could have allowed him to legally avoid paying any federal income taxes for up to 18 years, records obtained by The New York Times show. [….]

(NYT, October 1, 2016)

Das freut die Bluecollar-Worker sicherlich, daß nur sie so doof waren Steuern zu zahlen und nun für einen Multimilliardär stimmen sollen, der seit zwei Jahrzehnten keine Steuern zahlt und nun dazu aufruft die Steuern für Multimillionäre radikal zu senken und dafür den einfachen Leuten die Krankenversicherung zu streichen.

Es ist schwierig genaueres über Trumps Steuermachenschaften zu erfahren, da er so ein pathologischer Lügner ist, daß selbst seine eigenen Anwälte das Sechsaugenprinzip einführen mußten.

Trump’s own bankruptcy lawyers say he lies so much they could only meet with him in pairs

[….] Donald Trump’s own bankruptcy lawyers testified that they had a policy of not meeting with the real estate mogul alone because he had a “problem” of constantly lying. [….] In one document, bankruptcy attorney George Miller reveals that when meeting with Trump, “it’s always been our practice to make sure that two people are present, and we don’t have a problem with people lying.”

[….] “We tried to [meet in pairs] with Donald always if we could because Donald says certain things and then has a lack of memory,” he says in the deposition. [….]

(David Edwars, 06.10.2016)

Trump ist auch noch stolz drauf und verkündet bei der Gelegenheit auch noch, er glaube nicht, daß Hillary ihm Mann treu sei – and why should she be?

Beeindruckend, daß ein alter Lustmolch, der selbst das dritte Mal verheiratet ist, und immer wieder Andeutungen darüber macht wie sexy er seine eigene Tochter findet, sich über den angeblichen Ehebruchs Clintons amüsiert.

Der vorbildliche Christ und Vorzeige-Ehemann Donald Trump rühmt sich selbst im Büro mit Playboy-Titelbildern und spielte 2000 sogar in einem Softporno mit.

„Playboy Video Centerfold: Playmate 2000 Bernaola Twins“ heißt der Film, der seit seiner Produktion vor rund 16 Jahren auch in der weltgrößten Bewegtbild-Datenbank von IMDB zu finden ist. Dass der Softporno den umtriebigen Multimilliardär im US-Präsidentschaftswahlkampf in Schwierigkeiten bringen wird, ist unwahrscheinlich – dazu hat sich Trump schon ganz andere Dinge geleistet, die ihm auch nicht geschadet haben. [….]

(Stern 01.10.2016)

Das ist also der Kandidat auf den die stramm religiösen Moralinsauren Amerikas setzen.

Nicht daß Mitwirkung in Softpornos etwas über die präsentiellen Fähigkeiten aussagt, aber es zeigt schon ein erstaunliches Maß an Doppelmoral, daß sich die religiösen Rechten hinter den mehrfach geschiedenen Pornomann stellen, statt die Frau mit der erfolgreichen Ehe zu unterstützen.

Wesentlich schlimmer ist hingegen, daß Trump nun auch noch der aktiven Bestechung überführt ist.

Er bestach Richter und Staatsanwälte, wenn sie gegen ihn ermittelten. Offenbar mit Erfolg.

Wie das „Wall Street Journal“ (WSJ) berichtet, soll der republikanische Präsidentschaftsanwärter in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach Spenden an Generalstaatsanwälte gezahlt haben. Das ist insofern besonders brisant, da laut der Zeitung gehäuft dann politische Spenden Trumps geflossen sein sollen, wenn sich die Justizvertreter mit Entscheidungen befassten, die seine Unternehmen direkt betrafen.

In den USA werden Generalstaatsanwälte anders als hierzulande nicht ernannt, sondern in ihr Amt gewählt. Das heißt: Auch sie führen Wahlkampf und brauchen dafür Spenden. Die Aufzeichnungen des WSJ sollen nun zeigen, dass Trump selbst sowie Mitglieder seiner Familie und seines engen Umfelds immer wieder Staatsanwälte aus Kalifornien, Florida und vor allem New York finanziell unterstützt haben. Zu Teilen bezieht sich das Blatt dabei auf Vorgänge aus den 80er Jahren, doch auch aktuelle Fälle sorgen für Aufsehen.

Mehr zum Thema

Erst vor kurzem war bekannt geworden, dass Trump Floridas Staatsanwältin Pam Bondi in ihrem Wahlkampf 2013 über seine Stiftung mit 25.000 Dollar unterstützt hatte. Ob es Zufall war, dass sich Bondi damals entscheiden musste, ob sich der Bundesstaat Florida an den Ermittlungen wegen Betrugs gegen die Trump-Universität beteiligte? Sie entschied sich jedenfalls letztlich dagegen. [….]

(NTV 06.101.2016)

Die hier geschilderten Dinge betreffen nur eine Woche Trump.

Der Mann disqualifiziert sich jeden Tag dramatischer.

Welche Rolle spielen da die Fähigkeiten und der Charakter der Gegenkandidatin?

Verglichen mit dem GOPer wären auch Verona Pooth oder Lothar Matthäus brillante US-Präsidenten.

.

Trump-Geschichten

.

Wer wählt eigentlich diesen Trump? Frustrierte. Weiße. Männer.

http://www.stern.de/politik/ausland/donald-trump–seine-waehler-sind-weiss–maennlich-und-frustriert-6727890.html

.

Gruß Hubert

Veröffentlicht 9. Oktober 2016 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

Getaggt mit ,