Gewaltiges Versagen Sachsens   10 comments

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Da hat man den gefährlichen IS-Kämpfer, der eh nur von anderen Syrern der Polizei auf dem Tablet serviert wurde und da ist man nicht imstande seinen Selbstmord zu verhindern – und damit entgehen wichtige Details und eventuell andere IS-Täter, die er nennen hätte können. Und der Justizminister Sachens brüstet sich, der Polizei sei es gelungen diesen IS-Terroristen festzunehmen, obwohl er ihnen schon vor einigen Tagen entkommen ist. Für wie blöd hält der denn die Leute?? Da gelingt es ihnen nicht mal einen Dolmetscher zu organisieren. Ist schon schlimm so ein grandioses Versagen.

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Der Suizid des Terrorverdächtigen von Chemnitz hätte verhindert werden müssen. Doch für Sachsen-Bashing gibt es keinen Anlass.

Diese Pressekonferenz war ein Protokoll staatlichen Versagens. Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) und Rolf Jacob, Leiter der Leipziger Justizvollzugsanstalt, schauten kurz vor Beginn nur zu Boden – als könnten sie sich doch noch per Gedankenübertragung aus dem Raum katapultieren; zu peinliches stand ihnen bevor.

Sie mussten erklären, warum Jaber al-Bakr es gelungen ist, sich in staatlicher Obhut zu töten. Ein mutmaßlicher Aktivist der Terrorgruppe IS, den man vor anderen und vor sich selbst schützen musste und von dem möglicherweise wichtige Details für die künftige Terrorabwehr zu erfahren gewesen wären. Dieser Tod war so vermeidbar wie doppelt tragisch.

Von Einsehen aber bei der Pressekonferenz keine Spur. Tenor der Staatsvertreter: Eine Schuld trägt niemand. Oder wie es Gemkow ausdrückte: „Das hätte nicht geschehen dürfen, obwohl wir nach bisherigem Kenntnisstand alles dafür getan haben…“

Eines vorweg: Dieser Fall eignet sich nicht für große Erklärungen und Verurteilungen. Er offenbart kein strukturelles Versagen in Sachsen. Auch wird allzu oft verbunden, was nicht zusammengehört: Dass es der sächsischen Polizei nicht gelungen ist, al-Bakr zu verhaften, ist eine Panne. Die drei syrischen Geflüchteten, welche al-Bakr eigenhändig dingfest machten, handelten da glücklicher.

Und noch immer werden sie nicht angemessen gelobt, auch bei dieser Pressekonferenz berichtete Justizminister Gemkow trocken, das SEK der Polizei habe al-Bakr eingeliefert. Ach nee, das SEK war aber diesmal mehr DHL.

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Eine Pannenkette

In der Leipziger JVA hat man, so scheint es, einige Glocken nicht gehört. Bei der Schwere des Falles hätte sofort ein Dolmetscher zugegen sein müssen. Als die Beamten herausfanden, dass al-Bakr versucht hatte an Strom heranzukommen – er hatte an der Lampe gerissen und die Steckdosen manipuliert – , haben sie auf Vandalismus getippt statt auf Suizidgefahr. Beim Gespräch mit einer Psychologin habe er ruhig und sachlich gewirkt. Genau dies hätte hellhörig machen können. Auch, dass er in Hungerstreik getreten war.

Man hätte bei dem Insassen auf Sicherheit gehen müssen. Am Ende wurde er alle 30 Minuten kontrolliert; da es in Sachsen keine Videoüberwachung in Zellen gibt, was wirklich überlegenswert ist, hätte eine permanente Sitzwache al-Bakr im Auge behalten müssen. Doch man sah „keine akute Suizidgefahr“.

Es ist jetzt leicht ungerecht zu sein. Aber echtes Interesse wird anders umgesetzt.

Bilder: dpa  – Ein Kommentar von Jan Rübel

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https://de.nachrichten.yahoo.com/der-tod-von-jaber-al-bakr-ist-doppelt-tragisch-122736141.html

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Der Fall Dschaber al-Bakr – eine Pannenserie?

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Die sächsischen Sicherheitsbehörden stehen im Fall des Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr von Anfang an nicht gut da. Die Festnahme geht schief, der Mann flieht – nun erhängt er sich in seiner Gefängniszelle. Der Höhepunkt einer Serie von Pannen?

MISSLUNGENE FESTNAHME: Die Festnahme des 22-Jährigen am vergangenen Samstag scheiterte. Der Zugriff des SEK in dem nicht geräumten Plattenbau im Chemnitzer Fritz-Heckert-Viertel wurde abgebrochen. Es war nicht klar, in welcher Wohnung er sich aufhielt. Später war das SEK nicht nah genug dran, um Al-Bakr zweifelsfrei zu identifizieren. Ein Mann verließ das Haus noch während der Umstellung des SEK und flüchtete trotz Warnschusses. Ein gezielter Schuss war laut LKA zu riskant, da Unbeteiligte in der Nähe waren.

UNGEHINDERTE FLUCHT: Der Terrorverdächtige flüchtete ungehindert nach Leipzig, dort suchte er nach einem Schlafplatz und kam schließlich bei syrischen Landsleuten unter.

SYRER HELFEN BEI FESTNAHME: Al-Bakr wurde in der Nacht zum Montag im Leipziger Plattenbauviertel Paunsdorf gefasst. Allerdings erst nachdem syrische Landsmänner ihn in ihrer Wohnung überwältigt, gefesselt und die Polizei informiert hatten. Das gestaltete sich nicht so einfach: Der Anruf eines Syrers bei der Polizei blieb aufgrund von Verständigungsproblemen zunächst erfolglos. Daraufhin fuhr der Mann mit einem Foto des überwältigten Al-Bakr zu einem Polizeirevier.

TOD IN DER GEFÄNGNISZELLE: Am Mittwochabend wurde der 22-jährige Al-Bakr erhängt in seiner Gefängniszelle in Leipzig gefunden. Er hatte sich mit seinem T-Shirt stranguliert. Laut Justizvollzugsanstalt wurde die Zelle zunächst alle 15 Minuten kontrolliert, nach Beratung mit einer Psychologin, die keine akute Selbstmordgefahr sah, dann alle 30 Minuten. Gefunden wurde er aber bereits bei einer unplanmäßig vorgezogenen Kontrolle nach 15 Minuten.

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https://de.nachrichten.yahoo.com/der-fall-dschaber-bakr-eine-pannenserie-101926708.html

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 13. Oktober 2016 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

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10 Antworten zu “Gewaltiges Versagen Sachsens

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  1. Ich finde es eher erschreckend, dass sich das halbe Land aufregt wegen eines toten Terroristen, er hätte doch eh nichts gesagt. Jetzt braucht man ihn wenigstens nicht mehr durchfüttern… Sorry mein Mitleid hält sich in Grenzen…

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  2. JanJan, du irrst dich sehr, wenn du glaubst, dass Mitleid mit dem zum Glück verhinderten Terroristen mein Motiv war den Beitrag zu schreiben. Er tut mir überhaupt nicht leid, wie auch, wenn man bedenkt wie viele er töten wollte. Ich kann mich noch gut an den Fall in Würzburg erinnern als Künast die Polizei angriff, weil sie den muslimischen Messerstecher nach ihrer Lesart zu leichtfertig erschossen hätten. Ich war da auch angewidert und empört über Künast.

    Ich glaube aber schon, dass zumindest die Möglichkeit bestand, dass der Selbstmord-Attentäter Hintermänner benannt hätte. Was ist wenn Hintermänner ein neues Attentat planen, das verhindert hätte werden können, weil er Hintermänner genannt hätte? Es ist höchst leichtfertig, so eine Möglichkeit aufs Spiel zu setzen und zu sagen er hätte sowieso nicht geredet. Wie kann man das wissen? Er hatte auch gesagt, wenn sie mich festnehmen, werde ich mich töten. Ich bin auch höchst enttäuscht über deutsche Behörden in Sachsen. So ein Versagen könnte ich mir in ganz anderen Ländern vorstellen. Aber seit ich weiß wie es beim Bau des Flughafens in Berlin, BER, zugeht, wundert mich auch in Deutschland nichts mehr. Mal schauen WANN der aufgeht und ob und wie er dann funktioniert. EFFIZIENZ sieht anders aus.

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  3. Mich wundert bei all den Behörden und Ämtern nichts mehr und den Rest… Verkneife ich mir mal lieber Hubert 😉

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  4. Ich habe hier noch einen ganz anderen Verdacht – er wurde tot gemacht.
    Es ist zwar auch nur eine Spekulation aber nicht ganz unrealistisch wie ich meine.

    Wäre es zum Prozess gekommen hätten womöglich unangenehme Wahrheiten den weg in die Öffentlichkeit gefunden.

    Z. B wo hatte er den Sprengstoff her? Doch bestimmt nicht aus Syrien mitgebracht.
    Etwa vom BND? Von einem V-Mann? Oder gar von Merkel ?
    Warum musste den ers ein Landsmann verpfeifen und ausliefern, während sein Haus in Chemnitz observiert wurde. Dass das sogar Einwohnern aufgefallen ist, konnte er entkommen.
    War das womöglich sogar eine False Flag?
    https://dieblauerose.wordpress.com/2016/10/10/chemnitz-false-flag-made-in-germany/

    Nun kann er es nichts mehr sagen – und einige Leute wieder ruhig schlafen.

    Übrigens ist schon mal jemand aufgefallen, bisher ist noch kein Terrorist vor ein Gericht gestellt worden, weder in Frankreich, noch in Belgien oder bei uns. Alle sind vorsichtshalber tot gemacht worden. Das hat aber Tradition im Westen.

    Selbst Ben-Laden wurde ermordet obwohl er unbewaffnet war. Bei einer Gerichtsverhandlung wäre wahrscheinlich die ganze 9/11 Lüge aufgeflogen. Und vielleicht sogar noch etwas mehr.

    Was hätte uns der jetzt tote al-Bakr womöglich noch erzählen können?
    Von Merkel und ihrem Wahn der offenen Grenzen und über den IS.

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    lG Sabine

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  5. Nur so viel dazu, es ist nicht so, dass keiner der Terroristen vor Gericht steht, zum Beispiel Salah Abdeslam, der Attentäter von Paris, der mir gerade einfiel, wobei ich nicht weiß ob es noch andere gibt, die vor Gericht stehen, aber ich denke doch. Es würde ja auffallen, wenn sich alle Terroristen in Untersuchungshaft umbringen würden. Einige werden ja auch getötet, wenn sie von der Polizei verfolgt werden und sie sich nicht ergeben wollen. Die Polizei wird da nicht warten, bis sie von diesen Terroristen erschossen werden. Was sie zu erzählen hätten – wer will das wissen?
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    „Unter starken Sicherheitsvorkehrungen wird der vermutlich einzige überlebende Terrorist der Anschläge von Paris, Salah Abdeslam, vor Gericht vernommen.“
    […]
    „Sein Bruder Brahim hatte sich am 13. November in die Luft gesprengt, Salah selbst hatte Autos und Verstecke für die Paris-Attentäter gemietet und Material für Sprengsätze gekauft.“
    http://www.n-tv.de/politik/Attentaeter-Abdeslam-schweigt-article17740961.html
    Ganz allgemein bin ich kein Freund von Verschwörungstheorien.

    lg Hubert

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  6. Man, bist du naiv ?
    Solche Leute braucht das Land. Wir sehe ja wo das hinführt.

    Es muss doch für Spezialeinheiten möglich sein eine Person lebend festzunehmen wenn die sich nicht selbst zuvor tötet.
    Aber auch da gibt es Möglichkeiten das zu verhindern. (Ich will die hier jetzt nicht nenne sonst bekomme ich noch Ärger wegen Geheimnisverrat.)

    Unsere Antiterroreinheiten gehen da zu sehr in Rambo-Manier vor. Statt mit Grips und Taktik.
    Israel und Russland sind da führend. Auch was deren Ausbildung und Ausrüstung betrifft.

    Es ist für mich offensichtlich – man ist gar nicht daran interessiert einen Attentäter lebendig habhaft zu werden.
    Was hättest du den für eine Antwort auf die Frage: Wo hat er den Sprengstoff her?
    Nicht mal die „False Flag“ ist unrealistisch an Hand dessen was da abgelaufen ist.

    Ein vermeintlicher Terrorist der ganz massiv observiert wurde, dass das sogar Bürgern aufgefallen ist, kann entkommen – und lässt den Sprengstoff zurück. Das ist doch . . .
    Und dieser Sprengstoff wird dann nicht etwa von Spezialisten gesichert um ihn analysieren zu können – sondern medienwirksam vor Ort gesprengt!
    Das auch keine Rückschlüsse gezogen werden können woher der Sprengstoff stammte. (Produktion´s Charge etc.)

    Und der auf der Flucht befindende vermeintliche Terrorist wurde dann nicht etwa trotz Observation, Videoüberwachung und VDS von Sicherheitskräften gestellt, sondern von einem anderen Muselmanen gefesselt und verpfiffen.

    Da brauchen wir uns wirklch keine Sorgen um unsere Sicherheit zu machen. Merkel hat alles im Griff.

    Ist das überhaupt der Mann den man angeblich sucht ??? Oder will man das Volk nur beruhigen, verblöden, hinhalten.
    Oder ist gar die ganze Geschichte inszeniert, eben eine False Flag.
    Was ist mit der Person die sich angeblich erhängt hat, wurde sie womöglich getötet? Ist sie überhaupt tot oder hat jetzt eine andere Identität?

    Ich glaube jedenfalls keiner Verlautbarung mehr, was unsere Regierung veröffentlicht.
    Die verarschen das Volk doch nur bis hin, über das Grundgesetzgereicht als Instrument Merkels Politik durchzusetzen.
    Anzeige gegen Merkel wegen Hochverrat gar nicht erst angekommen werden.
    ESM, TTIP, CETA, VDS . . . Trotz eindeutiger Verfassungswidrigkeit für rechtens erklärt werden.

    ENDE


    glG Sabine

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  7. Ich bin nicht naiv, aber du hast wieder mal den Super-Durchblick wie man sieht und die Gäule galoppieren dir davon.
    Dass du alles was von den Mainstream-Medien kommt als unwahr abtust überrascht mich nicht – Lügenpresse eben. Mich erinnert das ein wenig an die Esoteriker, die auch glauben sie hätten ein Geheimwissen. Ich halte mich da lieber an die Fakten und spekuliere da nicht wie wild herum und lasse auch nicht die Phantasie davon galoppieren.

    Lebend festgenommen war er ja, wenn auch dank Hilfe der Syrer, nicht der sächsischen Polizei.

    „Da brauchen wir uns wirklch keine Sorgen um unsere Sicherheit zu machen. Merkel hat alles im Griff.“

    Das war ja genau mein Einwand, dass Sachsen scheinbar ein Bananen-Bundesland ist. Da hat nicht mal Merkel schuld, wenn schon der Innenminister und der Justizminister von Sachsen.
    Es gibt ja Zellen, wo ein Insasse keine Möglichkeit hat sich das Leben zu nehmen und wo man so einen Mann unter Dauerbeobachtung stellt. Wegen dem Sprengstoff dürfte es nicht so unmöglich sein an den zu kommen, den muss er ja nicht von Syrien mitnehmen, da müsste er ja auch über Grenzen. Ich kann mir vorstellen, dass man den auch in östlichen Ländern Europas bekommt. Da kann man ja solches Material leicht sich beschaffen.

    Man wusste ja welcher Sprengstoff das war, Fachleute sehen das ja sofort, da muss man nicht tagelang analysieren. Es war TATP. Ich weiß schon, jetzt kommt wieder dein Einwurf wahrscheinlich, dass ich den Medien alles glaube – NAIV eben. Egal, macht nichts. Dieser Sprengstoff erfordert nur eine gut Ausbildung, die IS-Leute bekommen, weil es gefährlich ist damit zu hantieren… damit man sich nicht nur selber in den Himmel zu den 72 Jungfrauen schickt (kleine Nebenbemerkung: wie man sich wegen einer Jungfrau… okay es sind ja 72, das Leben nehmen kann… :-).)
    DAS ist für mich NAIV, an ein Weiterleben nach dem Tode zu glauben.

    TATP – der Sprengstoff der IS-Attentäter
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    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/tatp-der-sprengstoff-der-isattentaeter/story/29943913
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    Deutscher Chemiker erfand TATP vor 100 Jahren
    Einfache Herstellung, tödliche Wirkung: Die Terroristen von Brüssel benutzten den Sprengstoff TATP
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    http://www.bild.de/news/inland/sprengstoffe/tatp-lieblingssprengstoff-der-terroristen-45063346.bild.html
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    „Es ist für mich offensichtlich – man ist gar nicht daran interessiert einen Attentäter lebendig habhaft zu werden.“

    Man hatte ihn ja schon, nur war man zu blöd und tat so als wäre es ein normaler Taschendieb. Bei einem Selbstmordattentäter ist es ja logisch, dass da höchste Selbstmordgefahr besteht, gerade auch deswegen, dass er nichts mehr ausplaudern kann – nicht etwas von Merkel, wie du meinst – aber von seinen Auftraggebern, Mitstreitern usw.

    Bei dir kommt da logisch ein False Flag, eine Inszenierung, oder sonst eben eine Verschwörungstheorie ins Spiel. Wenn ich mir da deinen Link so zu Gemüte führe… FALSE FLAG… Wohin die Seite zieht, davon soll sich jeder selbst überzeugen.

    Chemnitz – False Flag made in Germany?
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    https://dieblauerose.wordpress.com/2016/10/10/chemnitz-false-flag-made-in-germany/
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    Bei solchen Quellen wundert micht dann nichts mehr. Die wissen das ja ganz genau, wohl aus sicheren Quellen. DAS ist die Wahrheit – samt Eine-Welt-Ordnung.
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    Ich könnte mir auch vorstellen, dass diese Seite zu einem russischen Netzwerk gehört, wo Putin die Fäden zieht. Der ist ja interessiert den Westen zu destabbilisieren (man erinnere sich an Lisa, das angebliche Vergewaltigungsopfer, die sich derweil blendend amüsierte – aber dann sogar für Lawrow ein Fall war).

    So, das war jetzt mein Ende.

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    Gruß Hubert
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    Fußnote TATP
    Acetonperoxid oder APEX ist ein hochexplosiver Stoff mit der Schlagempfindlichkeit eines Initialsprengstoffs. Es kommt in den Formen di-, tri- und tetrameres cyclisches Acetonperoxid vor, die unter unterschiedlichen Bedingungen (z. B. in Abhängigkeit vom benutzten Katalysator) in verschiedenen Anteilen entstehen. Nach seiner hauptsächlich vorkommenden trimeren Form ist es auch unter dem Namen Triacetontriperoxid oder kurz TATP bekannt.

    Acetonperoxid ist, wie die meisten anderen organischen Peroxide und im Unterschied zu weniger gefährlichen Peroxiden wie etwa Dibenzoylperoxid, sehr empfindlich gegen Schlag, Reibung und Wärme. Es zerfällt leicht, was zu heftigen Detonationen führen kann.
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    https://de.wikipedia.org/wiki/Acetonperoxid

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    • Ich könnte dir hierauf nun wieder antworten – ich tus nicht, weil das sinnlos ist. Manche muss man eben in ihrem Glauben . . .

      Du weißt es genau so wenig wie ich was da wirklich stattgefunden hat. Jeder von uns ist auf Informationen angewiesen . . . Und da sind deine Quellen nun mal die unglaubwürdigeren.
      Nicht umsonst spricht man von der Lügenpresse, womit natürlich sämtliche Mainstream Medien gemeint sind. Und natürlich auch staatliche Institutionen die vorsätzlich desorientieren. Ist natürlich alles Verschwörungstheorie, aber nur immer so lange, bis die Wahrheit ans tageslicht kommt.

      Es wird bald aus den Schlagzeilen verschwunden sein und der Michel sich über die nächsten Syrer freuen die ins Land kommen.

      Natürlich muss man Phantasie haben um aus den Unterschiedlichsten Informationen einen möglichen Sachverhalt zusammenzufügen.
      Ich hab ja auch nicht behauptet zu wissen wie es war – ich habe lediglich aus meiner Sicht auf Ungereimtheiten hingewiesen. und Schlussfolgerungen gezogen. Wieso also . . . ich verstehe deine Reaktion nicht. Meinst du, Du bist im Besitz der einzig wahren Wahrheit? Dann bist du Gott. – Ich vekneife mir das lachen..

      http://www.tagesspiegel.de/politik/festnahme-von-jaber-albakr-erst-rasiert-dann-gefesselt/14673272.html


      glG

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  8. Hier noch eine Ergänzung zum Totalausfall der Einsatzkräfte.

    „Totalausfall“ bei Einsatz in Chemnitz: So entkam Bombenbastler Jaber Albakr
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    Der Bombenbauer von Chemnitz entkam wegen einer verhängnisvollen Pannenserie

    Er war auf das Radar von Geheimdiensten geraten – doch die Polizei reagierte nicht

    Der Verdächtige entkam trotz etlicher Polizeikräfte, die sich seiner Wohnung näherten

    Der Polizei-Großeinsatz in der Chemnitzer Plattenbausiedlung endete in einem Fiasko.
    Der Terror-Verdächtige Jaber Albakr konnte am Samstag entkommen. Der 22-Jährige ist auf der Flucht und die Ermittler schließen nicht aus, dass er Sprengstoff bei sich hat.

    „Focus Online“ und „Focus“ schildern nun minutiös, wie es zu der verhängnisvollen Panne kommen konnte. Im Februar des vergangenen Jahres war Albakr bei der illegalen Einreise nach Deutschland in Rosenheim aufgegriffen worden. Er stellte einen Asylantrag, der im Juni von den Behörden anerkannt wurde.
    Der Verfassungsschutz Albakr ins Visier
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    Der Syrer geriet jedoch schnell ins Visier amerikanischer, französischer und deutscher Geheimdienste. Das Bundesamt für Verfassungsschutz übernahm die Observierung des Mannes.
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    Ende letzter Woche spitzte sich die Lage dann zu, wie „Focus Online“ ohne Angabe von Quellen berichtet. Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz hätten demnach Albakr beim Kauf eines Heißklebers, der beim Bau von Sprengstoffwesten verwendet wird, beobachtet. In einem Dossier über den mutmaßlichen syrischen Terroristen heißt es, dass der Verdächtige über „profunde Kenntnisse“ in der Herstellung von TATP – dieser Sprengstoff wurde auch in Brüssel und Paris verwendet – und dem hochexplosiven Stoff APEX (Acetonperoxid) verfügt.
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    Führte Behörden-Hick-Hack zu Versagen?
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    Am Freitag zwischen 17 und 18 Uhr habe sich der Verfassungsschutz dann mit den brisanten Informationen an Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt gewandt. Die hätten den Fall jedoch nicht übernehmen wollen – obwohl das BKA die Glaubwürdigkeit der Hinweise zu Albakr auf einer Skala von eins bis acht mit einer „zwei“ einstufte (Stufe eins ist die höchste Stufe). Das ist laut Focus Online die höchste Warnstufe, die es in einem Fall in den letzten Monaten in Deutschland gab.
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    Das Bundesamt für Verfassungsschutz wandte sich dem Bericht zufolge daraufhin an das Landeskriminalamt in Sachsen, wo in Eile der Einsatz am Samstag vorbereitet wurde. Wie ein Insider gegenüber „Focus Online“ erklärte, kam es dabei zu einem „Totalausfall“ in der Abstimmung zwischen MEK (Mobiles Einsatzkommando) und SEK (Spezialeinsatzkommando). Obwohl die Handynummer von Albakr gewesen sei, habe er nicht in seiner Wohnung geortet werden können.

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    Sicherheitsbehörden äußern sich auf Anfrage nicht

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    Etwa fünf Stunden später, gegen 12.15 Uhr, stürmte das SEK die Wohnung. Die Beamten fanden dabei eine Weste und eine Rohrbombe. Mieter der Wohnung war Albakr nicht. Erst später kam der Wohnungsmieter zurück, der am Sonntag noch dem Haftrichter vorgeführt wurde. Dabei handelt es sich um einen Bekannten von Albakr.

    Wegen einer Panne beim Zugriff ist ein mutmaßlicher Terrorist derzeit in Deutschland auf der Flucht. Brisant: Hätten das Bundeskriminalamt oder die Generalbundesanwaltschaft den Fall an sich gezogen, wäre der Zugriff ein Fall für die GSG 9, der Antiterror-Einheit der Bundespolizei, gewesen.

    Die Pressestelle des Bundeskriminalamts kommentiert die Einsatzbewältigung der örtlichen Kollegen auf Anfrage der Huffington Post nicht. Der Bundesverfassungsschutz äußerte sich am Sonntag nicht zu den Polizeieinsätzen, das LKA Sachsen war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
    Sicherheitskreise sprechen von regionalem Versagen
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    http://www.huffingtonpost.de/2016/10/09/totalausfall-bei-einsatz-in-chemnitzso-entkam-bombenbastler-jaber-albakr_n_12414308.html

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    Von rbb
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    Ausschlaggebend für die Radikalisierung Al-Bakrs war dem Bruder zufolge ein Berliner Imam. Dieser habe den 22-Jährigen einer Gehirnwäsche unterzogen und ihn aufgefordert, in Syrien zu kämpfen. Im September 2015 habe sich der junge Mann in Syrien dem IS angeschlossen. Um welchen Prediger es sich handelte, sagte der Bruder dem „Spiegel“ zufolge nicht.
    In Haft offenbar nicht vernommen

    Nach derzeitigen Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden bereitete Dschaber Al-Bakr, der zuletzt als anerkannter Flüchtling in Chemnitz lebte, einen Sprengstoffanschlag auf einen Berliner Flughafen vor. Nach einer gescheiterten Festnahme wurde er in der Nacht zu Montag in Leipzig gefasst. Am Mittwoch nahm sich Al-Bakr in der Untersuchungshaft das Leben.

    Die Verantwortlichen in der JVA Leipzig hatten keine erhöhte Suizidgefahr des Gefangenen festgestellt, obgleich er in seiner Zelle randaliert und eine Glühbirne zerschlagen hatte. Am Mittwochabend fand ihn eine Anwärterin stranguliert an einem Gitter.
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    http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/10/syrer-al-bakr-berlin-ausspioniert-radikalisiert-imam.html
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    Im Zusammenhang mit der Selbsttötung des Terrorverdächtigen Jaber Al-Bakr spricht Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich von Fehlern der Behörden in dem Bundesland. „Der Suizid hätte verhindert werden müssen, in jedem Fall“, sagte der CDU-Politiker. Der Umgang mit Al-Bakr sei „nicht in dem Maße erfolgt, wie es notwendig gewesen ist“. Es hätten andere Maßstäbe angelegt werden müssen.
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    http://www.tagesschau.de/inland/sachsen-albakr-103.html
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    Justizminister Sebastian Gemkow: Die Posse nach der Farce in Sachsen
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    Die Brisanz nicht verstanden

    Dass Gemkow angesichts hanebüchener Fehleinschätzungen nur die Möglichkeit in Erwägung zieht, etwas könne „schiefgelaufen“ sein, erhärtet den Eindruck, Sachsens Justizminister habe die enorme Brisanz eines toten Terrorverdächtigen ebenso wenig erfasst, wie seine Justizbeamten die eines lebenden.
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    Für die Terrorismusbekämpfung war Dschaber al-Bakr wohl der bedeutendste Gefangene Deutschlands seit Baader, Meinhof, Ensslin und Raspe – den Stammheimer RAF-Insassen der Siebzigerjahre.

    Al-Bakr hatte nicht etwa nur in Foren und sozialen Netzwerken mit kruden Terrorphantasien geprahlt, der 22-jährige Syrer hatte in tödlicher Akribie praktisch alle Vorbereitungen für einen verheerenden Anschlag in Deutschland abgeschlossen.
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    http://web.de/magazine/politik/dschaber-al-bakr/justizminister-sebastian-gemkow-posse-farce-sachsen-31960064
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    Gruß Hubert

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  9. @Sabine

    Es ist ja umgekehrt, du meinst ja im Besitz der Wahrheit zu sein und nanntest mich deswegen NAIV. Außerdem haltest du deine Quellen für glaubwürdiger. Warum, das bleibt dein Geheimnis. Sollst das auch glauben… mich stichts nicht. Halte mich von mir aus für naiv, ich denke mir auch das meinige. Wahrheit genügt eigentlich, oder was ist eine wahre Wahrheit?
    Schön, wenn der Tagesspiegel nicht zur Lügenpresse gehört (dein Link).
    Hubert

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