Archiv für 17. Oktober 2016

Stier verletzt Torero   Leave a comment

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Schade, dass der Stierkämpfer diesmal nicht auch noch das zweite Auge verloren hat, dann könnte er endgültig keine „Kämpfe“ gegen Stiere mehr machen. Ich wüsste nicht warum ich mit so einem Mann Mitleid haben sollte. Mitleid habe ich nur für die Stiere. Ich sage immer schade, wenn ein Torero mit leichten Verletzungen davonkommt.

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Torero Juan José Padilla ist seit seinem spektakulären Unfall von 2011 in ganz Spanien bekannt. Damals kam er fast ums Leben, verlor ein Auge. Nun erlebte der Stierkämpfer ein furchtbares Déjà-vu.

Déjà-vu in der Stierkampf-Arena im spanischen Saragossa: Torero-Legende Juan José Padilla, der bei einem Auftritt in derselben Arena 2011 sein linkes Auge verloren hatte, wurde am Samstag vom einem Bullen mit einem Horn an der Augenklappe getroffen und unter dem Aufschrei der Zuschauer zu Boden gerissen.

Er hatte seinen Kontrahenten kniend herausgefordert. Obwohl der 650 Kilogramm schwere Stier Padilla auch überrannte, kam der 43-Jährige mit leichten Verletzungen davon.

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Obwohl der 650 Kilogramm schwere Stier Juan José Padilla auch überrannte, kam der 43-Jährige mit leichten Verletzungen davon.
Obwohl der 650 Kilogramm schwere Stier Juan José Padilla auch überrannte, kam der 43-Jährige mit leichten Verletzungen davon. (Foto: DPA)

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Der Mann mit dem markanten Backenbart inszenierte sich nach dem Arbeitsunfall als mutigen Kämpfer: Nach einer Behandlung kehrte er unter dem Jubel der Zuschauer für einen weiteren Kampf in die Arena zurück.

„Wenn jeder Mensch eine bestimmte Zahl von Wundern zur Verfügung hat, hat Padilla seine Quote längst ausgeschöpft“, kommentierte die Zeitung „El Mundo“. Der Unfall vom Herbst 2011 war damals live im Fernsehen zu sehen: Ein Bulle rammte vor einem Millionenpublikum sein Horn in Padillas Kiefer und stach ihm das linke Auge aus. Der Torero überlebte knapp.

Stierkämpfe und das Treiben von Stieren haben auf der Iberischen Halbinsel Tradition. Jedoch geriet diese in den vergangenen Jahren zunehmend in die Kritik von Tierschützern. Katalonien hat den Stierkampf vor vier Jahren verboten.

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Stier verletzt Torero

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Gruß Hubert

 

Trauer um den Bären, der auf zwei Beinen lief   Leave a comment

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Ich frage mich was das für Menschen sind in den USA. Gut, verachtenswerte Jäger gibt es bei uns auch. Aber ich glaube nicht, dass es sich bei uns in Europa ein Jäger leisten könnte damit zu prahlen so einen außergewöhnlichen Bären, der immer auf zwei Beinen wie ein Mensch ging, mit Pfeil und Bogen erschossen zu haben. Wohlgemerkt, mit Pfeil und Bogen! Spinnen die total die Amis?? Das ist ja noch viel grausamer als mit einer Kugel erschossen zu werden. In einer Woche wurden 487 Bären mit Pfeil und Bogen getötet. Welche Sadisten es da in den USA gibt… Arme perverse und kranke Amis! Kein Wunder dass es da Kandidaten wie Trump gibt.
Die einzig gerechte Strafe, die es gäbe wäre jeden einzelnen dieser Jäger auch mit Pfeil und Bogen zu erlegen (erlegen sage ich bei diesen Jägern, nicht bei Tieren).

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Trauer um den Bären, der auf zwei Beinen lief

„Der Jäger prahlte damit, dass ihn sein Pfeil durchbohrte“

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Er war der berühmteste Schwarzbär der Welt: „Pedals“ lief auf zwei Beinen umher. Er hatte eine riesige Fangemeinde. Das traurige Ende seiner Geschichte geht mit einem furchtbaren Verdacht einher.

In den Vororten des Großraums New York sind Sichtungen von Amerikanischen Schwarzbären keine Seltenheit. Immer wieder verlassen die bis zu hundert Kilogramm schweren Tiere die Wälder im Umland und suchen in den Mülltonnen der Siedlungen nach Nahrung. Menschen gehen die Raubtiere auf ihren Streifzügen meistens aus dem Weg: In New Jersey wurde zum Beispiel seit der Gründung des US-Bundesstaates nur eine tödliche Attacke durch einen Schwarzbären registriert.

Eines der Tiere hat es in der Region sogar zum Status einer Legende geschafft. Denn „Pedals“, wie er von seinen Fans getauft wurde, lief nicht auf allen Vieren durch die Vororte, sondern aufrecht, auf den Hinterbeinen.

Seit 2014 dokumentierten die Bewohner der Siedlung Rockaway Township, rund 60 Kilometer nordwestlich des Hudson Rivers, immer wieder die Besuche des Bären auf Fotos und Videos. Viele, denen Pedals über den Weg lief, hielten ihn zunächst für einen Menschen in einem Bärenköstum.

Warum der Schwarzbär aufrecht lief, ist nicht bekannt. Fachleute vermuteten, dass er entweder aufgrund einer Verletzung seine Vorderpfoten nicht mehr benutzen konnte, oder dass diese von Geburt an fehlgebildet waren, schreibt die „New York Times“.

Seine beinahe menschliche Fortbewegungsart verschaffte dem Tier eine große Fangemeinde. Einer Pedals gewidmeten Facebook-Gruppe traten mehr als 21.000 Nutzer bei, über 300.000 Menschen unterstützten eine Petition, die eine Unterbringung des Bären in einem Nationalpark forderte.

„Seine wundervolle Seele verließ seinen Körper“

Doch diese Bemühungen kommen zu spät. Wie einer der Administratoren der Facebook-Gruppe berichtet, wurde Pedals in der vergangenen Woche offenbar von einem Jäger mit Pfeil und Bogen erlegt. „Pedals hat nun seinen Frieden gefunden“, heißt es in dem Beitrag. „Seine wundervolle Seele verließ seinen Körper, als er getötet wurde.“

In Pedals Fangemeinde löste die Todesmeldung große Bestürzung aus. Tausende teilten den Facebook-Beitrag, viele widmeten ihm Posts bei Twitter. Verstärkt wurde die Trauer durch den Umstand, dass das Tier wahrscheinlich der ersten offiziell erlaubten Schwarzbären-Jagd seit den 1960er-Jahren zum Opfer fiel.

 

Normalerweise ist das Töten von Schwarzbären in New Jersey verboten. Doch von Montag bis Freitag der vergangenen Woche erlaubten die Behörden ausnahmsweise die Jagd mit Pfeil und Bogen. Denn seit dreißig Jahren nimmt die Zahl der Tiere im am dichtesten besiedelten Staat der USA beständig zu. 487 (!!) Bären wurden nun innerhalb von fünf Tagen erlegt.

 

Ob Pedals tatsächlich darunter war, wollte die Umweltschutzbehörde des Staates bisher nicht bestätigen. Man werde den Meldungen aber nachgehen und die bei den offiziellen Stellen abgelieferten Bärenkadaver untersuchen, sagte ein Sprecher.

Für Pedals Fans besteht jedoch kein Zweifel: Ihr geliebter Schwarzbär ist tot. Mehrere Jäger hätten bestätigt, dass er zu einer Jagdstation gebracht worden sei, heißt es in der Todesmeldung auf Facebook. „Der Jäger, der ihn seit drei Jahren töten wollte, prahlte damit, dass ihn sein Pfeil durchbohrt hat“, schreibt der Moderator der Gruppe.

 

Trauer um den Bären, der auf zwei Beinen lief

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Gruß Hubert