Spaniens Verfassungsgericht kippt katalanisches Stierkampfverbot   2 comments

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Damit sagt das spanische Verfassungsgericht, Stiere nicht töten zu dürfen sei verfassungswidrig. Ich hoffe Katalonien erreicht bald die Unabhängigkeit von diesem spanischen Staat. Wie kann man denn heute noch sagen Stierkämpfe seien ein kulturelles Erbe. Arme Kultur und arme Stiere in Spanien. Da wollte wohl auch Spanien wegen der katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen Katalonien eines auswischen.

 

Stierkampfverbot in Katalonien gekippt

Torero und Stier sind „kulturelles Erbe“

Tierschützer sprechen von grausamer Tradition. Befürworter betrachten Stierkämpfe dagegen als kulturelles Erbe. Genau darauf beruft sich Spaniens Verfassungsgericht – und hat deswegen das Stierkampfverbot in Katalonien gekippt.

Seit rund sechs Jahren sind Stierkämpfe in Katalonien verboten. Jetzt haben die spanischen Verfassungsrichter dieses Verbot wieder kassiert. In der Urteilsbegründung hieß es, der Stierkampf gehöre zum kulturellen Erbe Spaniens. Eine Entscheidung über sein Verbot stehe damit nur der Zentralregierung in Madrid zu. Deshalb sei das einst von Katalonien verfügte Stierkampfverbot „verfassungswidrig und damit auch ungültig“.

Späte Niederlage für Tierschützer

Kataloniens Parlament hatte im Juli 2010 aufgrund einer Petition von 180.000 Tierschützern ein Verbot der Stierkämpfe beschlossen. Anfang 2014 trat es in Kraft. Damit war Katalonien die erste Region auf dem spanischen Festland, die mit der jahrhundertealten Tradition brach – den Anfang hatten die Kanarischen Inseln 1991 gemacht. 2015 dann erklärte Madrid den Stierkampf zum „immateriellen Kulturerbe“ des Landes.

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Protest gegen Stierkampf in Pamplona | Bildquelle: dpa

Protest gegen Stierkämpfe in Spanien: spanische Tierschützer bei einer Aktion in Pamplona

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Urteil mit politischer Dimension

Die Entscheidung des Verfassungsgerichts dürfte nicht nur Tierschutzaktivisten auf die Barrikaden treiben, sondern auch Kataloniens Unabhängigkeitsbefürworter. Sie sehen das Verbot auch als Symbol für die Trennung zwischen Madrid und ihrer Region an. Das Verfassungsgericht hat bereits 2010 ein erweitertes Autonomiestatut für Katalonien wieder aufgehoben, in dem sich die Region zur „Nation“ erklärt hatte. Im November 2014 verhinderte die Zentralregierung dann ein Unabhängigkeitsreferendum per Klage vor dem Verfassungsgericht.

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Spaniens Verfassungsgericht kippt katalanisches Stierkampfverbot

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Gruß Hubert

 

2 Antworten zu “Spaniens Verfassungsgericht kippt katalanisches Stierkampfverbot

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  1. Boah das ist sooo ekelhaft!!!

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  2. Ja, ekelhaft wohl, aber leider wahr. Vor allem die Stierkämpfer und auch Politiker und Richter, die das erlauben, ja sogar noch fördern. Auch die EU gibt noch Subventionen für diese ekelhaften, anachronistischen und kulturlosen Stierkämpfe. Kulturelles Erbe sollte das nach einigen Spaniern sein? – dann leben sie noch in der Vor-Steinzeit! So grausam und pervers waren sie nicht mal da. Ich weiß nicht wo die Perversität eine Grenze hat.

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