Jagd abschaffen – Teil 2   1 comment

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Mord als Hobby: Jagd ist Tierqual und ökologischer Unsinn

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„Durch Hegemaßnahmen wie Winterfütterung halten die Jäger die für den Abschuss attraktiven Wildbestände künstlich hoch. Während wenige Arten gepäppelt werden, wird das Raubwild viel zu stark dezimiert. Durch eine weniger intensive Jagd und jagdfreie Gebiete würden sich die Rehe und Rothirsche, die in den Wäldern Verbissschäden anrichten, mehr ins offene Land wagen. Zudem würden die Bestände auf ein natürliches Maß schrumpfen. Seltenere Arten würden profitieren.“
Dr. Josef Reichholf, Zoologe, Universität München

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Die Jagd verursacht nachweislich folgende Probleme:

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  • Jagd verändert das natürliche Verhalten und das soziale Zusammenleben von Tieren in extrem negativer Weise. Für das Individuum bringt sie unnatürliche Stress-Situationen mit sich (z.B. unnatürlich hohe Wilddichte, viel mehr weibliche als männliche Tiere, keine alten weisen Tiere, die die Herde sicher führen können, immer frühere Geschlechtsreife).

  • Jagd drängt Tiere in art-untypische Verhaltensweisen (z.B. Nachtaktivität).

  • Jagd setzt durch intensiven „Raubwild“-Abschuss im Zusammenwirken mit der Hege die natürliche Selektion außer Kraft, was der Gesamtkonstitution der betroffenen Beuteart abträglich ist.

  • Die Jagd auf Füchse zur Tollwutbekämpfung begünstigt die Ausbreitung dieser Krankheit! (Mittlerweile ist dieser Irrweg erkannt worden und es werden Impfköder gelegt.)

  • Jagd macht Tiere weit über Gebühr menschenscheu.

  • Jäger betreiben durch unnatürliche Selektions- und Regulationsmechanismen eine zwangsläufige Falschauslese (z.B. große Trophäen).

  • Jagd trägt maßgeblich zur Ausrottung und Gefährdung verschiedener Arten bei (z.B. Auerhahn, Nerz, Bär, Wolf, Luchs, Adler, Steinbock, etc.).

  • Jagd führt zu Angststress bei den Tieren und in weiterer Folge zu erhöhtem Wildverbiss.

  • Hege von Reh- und Rotwild, insbesondere Fütterungen sowie medikamentöse Prophylaxe gegen Krankheiten und Parasiten, führt zu erhöhtem Wildbestand, welcher wiederum Wildverbiss verursacht.

  • Hege hat mit natürlichen Gegebenheiten nichts zu tun und läuft diesen vielmehr zuwider.

  • Hege degradiert die Natur zur Kulisse für die künstliche Heranzucht unnatürlich hoher, menschenabhängiger Reh-, Hirsch- und Fasanbestände.

  • Hege setzt absichtlich die natürliche Selektion und Regulation vieler Tierbestände außer Kraft.

Die deutsche Zeitschrift „Der Spiegel“ führte im Sommer 2012 ein lesenswertes Interview mit dem Zoologen und Jagdgegner Dr. Josef Reichholf.

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Jäger bezeichnen sich gerne als Natur- und Artenschützer. Den wenigen Berufsjägern unter ihnen mögen diese Themen ein tatsächliches Anliegen sein, den vielen Hobbyjägern mit Sicherheit nicht. Es geht jedoch auch ohne Jagd, dies beweisen der Nationalpark Gran Paradiso in Italien, der Schweizer Kanton Genf und die Niederlande, wo die Jagd weitgehend verboten ist.

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Haustierabschuss

Viele zählen zu den Betroffenen und mussten bereits den Tod eines geliebten Haustiers durch einen Weidmann verkraften. Denn übereifrige Jäger oder einfach schießwütige Grünröcke blasen immer öfter zum Halali auf Hunde und Katzen. Mehr

Unterstützen Sie HIER unsere Forderung zum Verbot des pauschalen Haustierabschusses!

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Einer Katze werden Schrotkugeln entfernt

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Gesetzliche Lage

Das Jagd- und Fischereigesetz unterliegt leider nicht dem Bundestierschutzgesetz.
Da es neun unterschiedliche Gesetze gibt, ist es sehr schwer, hier eine einheitliche Regelung zu finden.
Das allein ist jedoch nicht das eigentlich Problem, vielmehr stehen in den Jagdgesetzen so gut wie keine Reglementierungen, wie mit den Tieren umzugehen ist und was verboten sein muss – man beschränkt sich auf seitenlange Ausführungen über Jagdgebiete, Pachtrechte u.v.m. Tierschutz kommt überhaupt nicht vor, es wird lediglich darauf verwiesen, dass der Jäger weidgerecht zu handeln habe – unter den Terminus „weidgerecht“ fällt jedoch fast alles, was im Sinne der Jäger ist und diese können die Weidgerechtigkeit drehen und wenden, wie es ihnen gefällt. Zweifelsohne fallen Jagdpraktiken wie die Treibjagd – die Jagd auf monatelang in Gefangenschaft gehaltene Fasane – und das Hetzen von Jagdhunden auf flugunfähige Enten unter Tierquälerei.

Österreich ist ein Land der Jäger, besonders verdeutlichen dies folgende Zahlen:
2009/10 waren laut Statistik Austria 119.140 ÖsterreicherInnen im Besitz einer gültigen Jahresjagdkarte. Zusätzlich wurden 10.706 Jagdgastkarten ausgegeben.

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Jagd abschaffen – Teil 2

 

Auszug aus einem Brief an animalt-spirit.at

Wo bleiben wirksame Tierschutzgesetze, die endlich auch die Jagd miteinschließen? Aber das wissen unsere (Landes-)Politiker tunlichst zu verhindern, weil ein Gutteil davon – egal welcher Parteifarbe – selber der Mordlust fröhnt.“

Maria D.

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Gruß Hubert

 

Eine Antwort zu “Jagd abschaffen – Teil 2

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  1. Dieser Auszug aus einem Artikel von tierschutznews.ch zeigt mit welchen psychischen Defekten sehr viele Jäger behaftet sind und welche Gefahren der Besitz von Waffen auch gesellschaftlich bedeuten.

    Jagen kann ein erstes Symptom für eine gefährliche Psychopathie sein, die sich nicht allein auf Tiere beschränkt.
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    Viele Studien belegen, dass Gewalttaten an Tieren unser ganzes Augenmerk verlangen!
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    „Mit dem Jagdschein wird die Lizenz zum Töten erworben. Dass im Volksmund jemand, „der den Jagdschein hat“, als nicht ganz zurechnungsfähig gilt, hat wohl – wie die meisten Volksweisheiten – einen wahren Kern. Und in der Tat wissen wir weder wieviele Psychopathen, Waffennarren oder Suchtkranke unter den Jagdscheininhaber sind, die ganz legal mit Schusswaffen hantieren dürfen. Noch wissen wir, wer unter den Jagdscheinanwärtern einzig und allein die Jägerprüfung ablegen will, damit er legal an Schusswaffen kommt. Wir wissen es nicht, die Behörden wissen es nicht, die Jagdverbände wissen es nicht – und wollen es lieber auch nicht wissen“, wie K.H. erklärt.
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    Nicht jeder, der Tieren auflauert und sie tötet, wird auch einem Menschen auflauern und ihn töten. Aber jeder, der eine Waffe in die Hand nimmt, zielt damit auf ein anderes Lebewesen, und das Abschiessen wird einen Teil seines Herzens abtöten. Jagdkultur steht im Zusammenhang mit Schiessereien an Schulen. Man weiss heute, dass alle Schüler, die in den letzten Jahren an Schiessereien an Schulen beteiligt waren, an Tieren “übten”, und dass viele von ihnen jagten.
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    Die Jagdwaffen führen zu Missbrauch in unser allem Sozialleben. Immer wieder kommt es zu Schusswaffensuiziden, Drohungen und tödlichen Tragödien. Es gibt Studien die zeigen, dass 90% der Gewaltverbrecher als Tierquäler oder durchs Jagen angefangen haben. Jahr für Jahr werden unzählige Menschen durch Jäger und Jägerwaffen getötet und verletzt, teilweise so schwer, dass sie im Rollstuhl sitzen oder ihnen Glieder amputiert werden müssen.
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    Auch wenn Menschen die Jagen unterschiedliche Charaktereigenschaften haben, vereint die Jäger doch letztlich alle das gleiche Tun: Ein gewalttätiger Umgang mit friedliebenden Tieren und der Natur oftmals nur als Spass, Freizeitvergnügen oder auch als Sport sowie die Vergiftung der Natur mit bleihaltiger Munition. Psychologen, Psychiater und Psychoanalytiker sprechen im Zusammenhang mit der Jagd von psychischen Defekten bei den Jägern. Jäger wollen töten!
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    Gebiete wo Wildtiere stark bejagt werden, prodzuzieren eine noch grösseren Bestand. Jäger morden nicht nur kranke oder alte Tiere, sondern nicht selten die stärksten und gesündesten Wildtiere. Eine grosse Anzahl Tiere werden im Laufe der Jagd nur verletzt und nicht getötet. Jagen zerstört die natürliche Balance von Tierpopulationen.

    Tiere spielen eine wichtige Rolle wie Menschen. Sie zeigen uns auch, wie wichtig es ist, dass man teilt, da wir Menschen nicht die einzigen Lebewesen auf dem Planeten sind.
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    https://hubwen.wordpress.com/2013/03/29/jagd-ist-prostitution-fur-den-staat/

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    Gruß Hubert

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