Archiv für 23. November 2016

Drei Monate Wartezeit für ein Bild von Luchs „Skadi“   Leave a comment

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Es ist unglaublich wie Jäger / Wilderer einen von den wenigen noch existierenden Luchsen abschießen kann. Man kann so etwas nur ein Verbrechen nennen. Bei solchen Leuten muss es schon schwer im Oberstübchen fehlen. In Österreich gibt es nur 15 bis 20 Luchse und diese sind höchst gefährdet.

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Aus nachrichten.at

Perfekte Regie des Glücks: Drei Monate Wartezeit für ein Bild von Luchs „Skadi“

MOLLN. Der Nationalpark hat das erste hochauflösende Fotofallenbild eines heimischen Luchses.

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Perfekte Regie des Glücks: Drei Monate Wartezeit für ein Bild von Luchs "Skadi"

Luchsweibchen „Skadi“ ging am 8. November in diese hochauflösende Spiegelreflex-Fotofalle Bild: Marc Graf/Christine Sonvilla

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„Eigentlich wollten wir die Fotofalle schon wieder ab- und an anderer Stelle aufbauen“, sagt Christine Sonvilla, „aber dann sind uns der Winter und eine Autoreparatur dazwischen gekommen.“

Manchmal ist es eben perfekt, wenn das Glück Regie führt. Hätte es das nicht, dann wäre Luchsweibchen „Skadi“ am 8. November nicht an der exakt richtigen Stelle auf rund 1500 Meter Seehöhe in der Nähe der Blumaueralm nördlich des Sengsengebirges vor die Linse der dort installierten Spiegelreflex-Fotofalle spaziert.

„Es hat nur eine optimale Position gegeben und die hat ,Skadi‘ gefunden. Sie ist übrigens eine Tochter des gewilderten ,Juro‘ und der ebenfalls verschollenen ,Freia‘“, sagt die gebürtige Kärntnerin (34), die gemeinsam mit ihrem Arbeits- und Lebenspartner Marc Graf (33) aus Steyr die Initiative „Leben am Limit“ (siehe Infobox) gestartet hat. „Das Bild kommt zum idealen Zeitpunkt“, sagt Graf, der ebenso wie seine Partnerin studierter Biologe und Natur-Fotograf ist, „heuer wurden zwei Wilderer aus Oberösterreich wegen des Abschusses zweier Luchse verurteilt.“

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Perfekte Regie des Glücks: Drei Monate Wartezeit für ein Bild von Luchs "Skadi"

Insgesamt fünf Luchse streifen aktuell durch den Nationalpark Kalkalpen, 15 bis 20 Tiere sind es in Österreich. Diese sind jedoch höchst gefährdet.

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Wertvoller Artenschutz

Alleine im Nationalpark gehen bis zu sechs Luchsmännchen ab. Ein im Sinne des Artenschutzes nicht nur bedenklicher Umstand, sondern ein teures „Vergnügen“: „Die Kosten für nur eine Auswilderung belaufen sich auf rund 35.000 Euro“, sagt Nationalpark-Direktor Erich Mayrhofer, dessen Schadenersatzklage gegen die verurteilten Wilderer vorerst abgeschmettert wurde: Ein Wildtier sei kein Eigentum, so die Begründung. Nun muss der Oberste Gerichtshof entscheiden. „Bei unserem Bestand handelt es sich um die letzte Teilpopulation in den Ostalpen, die früher durchgängig von Luchsen besiedelt waren. Wir haben eine Verantwortung für diese Tiere.“ Vom Bild, das Sonvilla und Graf nach monatelanger Vorbereitung gelang, ist er begeistert: „Im Nationalpark hat es eine Aufnahme in dieser Qualität noch nie gegeben.“

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Drei Monate Wartezeit für ein Bild von Luchs „Skadi“

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Gruß Hubert

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Veröffentlicht 23. November 2016 von hubwen in Uncategorized