Archiv für 25. November 2016

Dringend geboten: eine gerechtere Rentenpolitik   1 comment

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Die SPD-Heuchlerin Andrea Nahles kann ich gar nicht mehr hören. Das Rentenniveau sollte auf mindestens 60% angehoben werden. Das Rentenniveau auf 43% zu senken wäre eine Schande für Deutschland. Warum ist das wirtschaftlich viel schwächere Österreich oder auch Italien in der Lage bedeutet höhere Renten bei gleichen Fällen zu bezahlen?

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Aus einer Petition.

Wer ein langes Arbeitsleben hinter sich hat, darf im Alter nicht arm und auf staatliche Hilfe angewiesen sein. Das Schicksal der Armut wird eine Mehrheit der Menschen treffen, wenn die jetzige Rentenpolitik fortgesetzt wird. Meine gesetzliche Rente wird so niedrig sein, dass ich die sogenannte Grundsicherung in Anspruch nehmen müsste. So als ob ich nie gearbeitet hätte. Das ist würdelos!

http://www.insm.de/insm/ueber-die-insm/INSM-Anzeigen/keine-rentengeschenke.html

Die Werbekampagne zur weiteren Senkung der Beitragsniveaus von der sogenannten „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)“, de facto eine Lobbyorganisation der Arbeitgeberverbände, hat mich vor diesem Hintergrund zutiefst getroffen. Finanziert wird ihre Arbeit durch die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie. Eine Kampagne gegen eine Stärkung der gesetzlichen Rente ist das Gegenteil von sozialer Marktwirtschaft.

Die Arbeitgeberverbände könnten mehr für sozialversicherungspflichtige, fair bezahlte Arbeitsplätze tun. Doch anstatt Verantwortung zu übernehmen, hetzt die Kampagne der Arbeitgebervertretung INSM nur billig die Generationen gegeneinander auf.

[…]

Fallbeispiel:
Denn was bedeutet die Senkung der Rentenbeiträge konkret? Ein Kollege von mir, der vor 10 Jahren in Rente ging, bekam 1.100 Euro Rente. Ein Kollege, der heute ausscheidet, bekommt 1.000 Euro Rente. Ich, wenn ich 2033 ausscheide, erhalte brutto (!) nur noch 900 Euro gesetzliche Rente und muss gleichzeitig zwei Jahre länger arbeiten als meine Kollegen aus den anderen Beispielen. Von den höheren Abzügen für Kranken- und Pflegeversicherung, die dann zusätzlich auf mich zukommen werden, und von den Steuern einmal ganz abgesehen. Diese Rente wird mich netto in die „Grundsicherung“ drücken – mir droht trotz jahrzehntelangen Beiträgen ein Leben von der „Stütze”! Das hätte ich mir niemals träumen lassen.

Und die Situation wird sich für hunderttausende Arbeiterinnen und Arbeiter sogar noch verschärfen! Denn nur wer ein gutes Einkommen hat, kann auch gute Rentenbeiträge zahlen. Mein Arbeitgeber aber macht gute Arbeitsplätze dadurch kaputt, dass er sich mit einer stetig wachsenden Billiglohnfirma die Konkurrenz vom Leib hält. Nicht nur konkurriert sich die Branche auf diesem Wege kaputt, so wie es z.B. schon die Spediteure und die Reeder getan haben. Mit den sinkenden Beitragszahlungen aufgrund von Lohndumping nimmt auch unser Sozialsystem Schaden. Diese Teufelskreise müssen beendet werden.

Hier gibt es ein gutes Video in der Mediathek des ZDF/ Heute Show zum Thema:

https://www.zdf.de/comedy/heute-show/somuncus-rentenclou-102.html

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wer-fruh-stirbt-i-kurz-arm

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 25. November 2016 von hubwen in Uncategorized

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