Archiv für 19. Dezember 2016

Plattform für Holocaust-Leugner?   Leave a comment

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Ich will den Beitrag von http://daserste.ndr.de/panorama gar nicht lange kommentieren. Nazis werden ja gut finden was die alte Nazi-Frau Ursula Haverbeck zu sagen hat. Ich mit Sicherheit nicht. Holocaust gerieren sich auch noch als Opfer von Zensur, die ihre „Wahrheiten“ nicht verbreiten dürften. Sie wollen nicht sehen, dass sie die wahren Opfer, die 6 Millionen Juden verhöhnen. Sie sind unbelehrbar – wie man bei Ursula Haverbeck sieht – bis in den Tod. Sie ist ja nicht die einzige, die ihre Überzeugung zur Ideologie des Dritten Reich nie aufgeben. Manche lernen es nie…

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„Der Holocaust ist die größte und nachhaltigste Lüge der Geschichte“, sagt Ursula Haverbeck. Für sie hat die Massenvernichtung der Juden nicht stattgefunden. Die rüstige 86-Jährige gilt unter Rechtsextremisten als die Ikone des Geschichtsrevisionismus. Regelmäßig tritt sie auf Veranstaltungen auf, um ihre kruden Thesen zu verbreiten. Und damit geht sie mittlerweile ganz offen um – auch im Panorama-Interview.

In Auschwitz habe es keine Gaskammern gegeben, die Leichenberge gefälscht, die sechs Millionen Toten eine Lüge. Die verqueren Gedanken Haverbecks sind kaum zu ertragen.

Doch Haverbeck hat viele Anhänger. Die „Holocaust-Lüge“ existiert seit dem Ende des Holocausts, und die Zahl der Anhänger wird nicht geringer. Die bisherige Ausblendung dieses Phänomens in den seriösen Medien hat ihnen nicht geschadet, im Gegenteil: Man konnte sich als wehrloses Opfer eines übermächtigen Zensursystems gerieren. Holocaust-Leugner setzen also geradezu auf den Viktimisierungseffekt: Sie wären danach die eigentlichen Opfer. Ihre „Wahrheiten“ seien halt nicht zu widerlegen. Dabei sind die Lügen der Holocaust-Leugner zwar endlos, aber meist recht plump und leicht zu widerlegen. Wenn man ihre Lügen also nicht thematisiert, dann kann man sie auch nicht bekämpfen. Wir dokumentieren deshalb hier das Interview mit Ursula Haverbeck – auch um zu zeigen, dass wir in unserem Beitrag nicht manipuliert haben.

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Volksverhetzerin Haverbeck: „Den Holocaust gab es nicht“

Mehrfach wurde sie wegen Volksverhetzung verurteilt: Für Ursula Haverbeck hat die Massenvernichtung der Juden nicht stattgefunden. Damit geht sie ganz offen um – auch im Panorama-Interview.

Haverbeck war sich bewusst, dass sie sich mit einigen ihrer Aussagen strafbar macht. Mehrfach wurde sie bereits wegen Volksverhetzung verurteilt. 2003 verkündete sie auf der Wartburg in Eisenach auf einem Plakat „Den Holocaust gab es nicht“. Schon 1963 hatte Haverbeck gemeinsam mit ihrem mittlerweile verstorbenen Mann Werner, einem ehemaligen Mitglied der NSDAP-Reichsleitung, das Schulungszentrum „Collegium Humanum“ im westfälischen Vlotho gegründet. Regelmäßig traten dort Rechtsextremisten auf. 2008 wurde der lange Zeit sogar als gemeinnützig anerkannte Verein vom Bundesinnenministerium verboten, da er sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland richte und durch fortgesetzte Leugnung des Holocaust gegen geltendes Recht verstoße.

Trotzdem gibt es weiterhin Menschen in diesem Lande, die die Gräueltaten des Nazi-Regimes in Frage stellen. Umso wichtiger ist, dass diese Leugner nicht im Verborgenen agieren, sondern dass dies in der Öffentlichkeit thematisiert wird – auch wenn man sie freilich nicht überzeugen kann. „Wie soll man Leute überzeugen, die keine Fakten akzeptieren wollen?“, sagt dazu die Auschwitz-Überlebende Eva Mozes Kor im Panorama-Interview. Und die Antwort gibt ausgerechnet einer der Täter, der frühere SS-Mann Oskar Göring: Die, die den Holocaust leugnen, seien „unrettbar verloren“.

Von Robert Bongen

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Plattform für Holocaust-Leugner?

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Die verqueren Gedanken der Ursula Haverbeck

Vernichtungslager? Holocaust? Gaskammern? „Man kann doch nicht erwähnen, was es nicht gab“, sagt Ursula Haverbeck, mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt.  | video (01:51 min)

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Wohltäter Hitler: Besuch bei Auschwitz-Leugnern

„Ich möchte wissen, wo die angeblich sechs Millionen Menschen umgebracht worden sind“, ruft der Mann seinen Kameraden zu. „Warum bin ich jahrzehntelang belogen worden?“ Der Mann, der hier offenkundig den Holocaust in Frage stellt, ist Hans Püschel, Vorsitzender der NPD-Fraktion im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Er hat Gleichgesinnte in eine Kneipe in Naumburg an der Saale geladen, um über „Auschwitz und die Meinungsfreiheit“ zu diskutieren – in einer Zeit, in der Überlebende und Angehörige zum 70. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager der Opfer gedenken.

Ermittlungen gegen Haverbeck

Mit im Saal auch weitere NPD-Politiker, darunter Landesvorstandsmitglied Steffen Thiel, der unlängst die Proteste gegen das Flüchtlingsheim in Tröglitz organisiert hatte. Gemeinsam mit der bekannten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck will Püschel neue Beweise dafür vorlegen, dass die Massenvernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten nicht stattgefunden habe.

Die 86-jährige Frau aus dem westfälischen Vlotho, einst Mitbegründerin des mittlerweile verbotenen geschichtsrevisionistischen Schulungszentrums „Collegium Humanum„, hat unlängst mit einem Internetvideo auf ihrer Homepage für Aufsehen gesorgt. Darin behauptet sie: „Der Holocaust ist die größte und nachhaltigste Lüge der Geschichte.“ Als „umwerfenden Beweis“ dafür feiert sie vor allem ein Buch, das sie vor einiger Zeit entdeckt habe: Die „Standort- und Kommandanturbefehle des Konzentrationslagers Auschwitz 1940-1945“, eine Quellensammlung des Münchner Instituts für Zeitgeschichte, in der die Befehle für die SS-Wachmannschaften zusammengetragen sind. Inzwischen wird deshalb gegen sie ermittelt.

( http://daserste.ndr.de/panorama/Da-kann-man-eigentlich-nur-Kopf-schuetteln,frei114.html )

[…]

Die Zitate liefern sie gleich mit – samt kaum zu ertragender zynischer Kommentare. In einem Befehl heiße es, liest Püschel vor, dass darauf zu achten sei, dass die Gefangenen sieben bis acht Stunden Ruhe haben, um ausgeruht ihre Arbeit wieder beginnen zu können. Und frotzelt: „Das habe ich selber selten genug gehabt“. Jede Woche sei einmal ein Fußappell zu machen, zitiert er weiter und verhöhnt die Auschwitz-Opfer: „Die Häftlinge haben also die Füße vorzuzeigen, dass sie sauber und gesund sind, weil es viele von sich aus wahrscheinlich nie gemacht oder nur einmal im Monat die Füße gewaschen hätten, sonst wäre so eine Anordnung nicht notwendig gewesen.“ Kranke Häftlinge seien rechtzeitig herauszuziehen: „Lieber bei entsprechender ärztlicher Behandlung eine kurze Zeit im Krankenbau und dann wieder gesund an den Arbeitsplatz als eine lange Zeit ohne Arbeitsleistung am Arbeitsplatz belassen“, referiert er. „Das würde ich mir heute wünschen, wo viele Leute aus Angst um den Arbeitsplatz weiter arbeiten, damit sie ihren Arbeitsplatz nicht verlieren.“

Die bizarre Schlussfolgerung von Haverbeck und Püschel: Wo gearbeitet wurde, wurde nicht getötet. Schließlich herrschte deutsche Ordnung und Gründlichkeit. Ob die Herausgeber der „Standort- und Kommandanturbefehle“ dies genauso sehen?

Von Robert Bongen & Julian Feldmann

Wohltäter Hitler: Besuch bei Auschwitz-Leugnern

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 19. Dezember 2016 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

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Wie erkennt man Fake-News?   Leave a comment

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Skepsis ist angebracht, wenn bei einem Text ein Teilaspekt behandelt und dieser dramatisiert wird. Andere Aspekte werden nicht erwähnt oder vernachlässigt. Überspitzte Darstellungen mit wenig Erkärungen sollten einen auch misstrauisch machen. Eine wichtige Sache ist auch sich die Quelle anzuschauen.

Auszug aus den stuttgarter-nachrichten.de

Besonders in sozialen Medien wie Facebook oder Twitter kursieren gerne Fake-News. User können dies jedoch selbst herausfinden. Foto: AFP
Besonders in sozialen Medien wie Facebook oder Twitter kursieren gerne Fake-News. User können dies jedoch selbst herausfinden.Foto: AFP
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Falschmeldungen und Bots befeuern vermehrt in sozialen Medien Fremdenhass, Vorurteile oder auch eine verzerrte Wahrnehmung der Wirklichkeit. Wer überprüfen will, ob eine Meldung gefälscht oder echt ist, muss ein paar Dinge beachten.

Stuttgart – Ist die Meldung über eine 13-jährige Russlanddeutsche, die im Januar 2016 angeblich in Berlin von Asylbewerbern vergewaltigt worden sein soll, wahr oder gefälscht? Es stellte sich heraus, dass wohl russische Propaganda für diese Falschmeldung verantwortlich war. Im Internet wurden daraufhin Verschwörungstheorien und fremdenfeindliche Hetze gegen Flüchtlinge verbreitet. Russische Medien heizten die Stimmung zusätzlich an.

Und auch im US-Wahlkampf kursierte ein Zitat von Donald Trump, das sich im Nachhinein als Fake-News herausstellte. Trump soll in einem Interview im Jahr 1998 mit dem People Magazine folgende Worte gesagt haben: „Sollte ich aufgestellt werden, dann als Republikaner. Das ist die dümmste Gruppe von Wählern im Land. Die glauben alles auf Fox News. Ich könnte lügen und sie würden es dennoch glauben. Ich glaube meine Chancen stünden gut. Dieses Zitat hat Trump jedoch so nie gesagt, ein solches Interview war im People Magazine auch nie erschienen. Bereits im Jahr 2015 hat dies faktcheck.org richtiggestellt. Und dennoch: Kurz nach der Wahl von Donald Trump zum 45. US-Präsidenten hat sich dieses Zitat online als „Wahrheit“ rasant weiterverbreitet:

Medien, Twitter-User und Facebook-Nutzer verbreiteten diese falschen Aussagen tausendfach im Internet.

Doch diese beiden exemplarischen Falschmeldungen von dem angeblich vergewaltigten Mädchen und der angeblichen Aussage von Donald Trump hätten auch vom Leser selbst verifiziert werden können – durch Portale, die Hilfestellungen bieten, aber auch durch eigene Recherche.

Portale, die Meldungen überprüfen

Auf dem Portal Mimikama.at lassen sich zum Beispiel Fehlermeldungen überprüfen. Der Verein aus Österreich schreibt über sich auf der Homepage: „Wir als Verein haben uns im Jahre 2011 zum Ziel gesetzt, Internetmissbrauch, Internetbetrug und Falschmeldungen bzw. Fakes entgegen zu wirken und zu bekämpfen.“ Konkret bedeutet das, dass die Macher hinter dem Portal eingehende Meldungen überprüfen und nachrecherchieren. Über eine „Hoax-Search“Hoax heißt übersetzt Falschmeldung – können wie in einer Suchmaschine Stichworte eingegeben werden, um eine Nachricht zu checken. Bei Donald Trump reicht nur die Eingabe des Namens aus, um als ersten Treffer die Falschmeldung mit dem angeblichen Zitat von ihm zu finden.

Hier weiterlesen:

Wie erkennt man Fake-News?

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Hier noch einige Tipps von mimikama.at

So hilfst Du Dir: Fake-News erkennen!

Fake-News, ein Begriff, der nun auch im deutschsprachigen Raum angekommen ist. Die Aufgabe, vor der nun die Nutzer sozialer Netzwerke stehen, liegt in der Differenzierung zwischen seriösen und echten News zu erfundenen Inhalten.

Was man machen kann

Falschmeldungen, die sich als News ausgeben, kann man grundsätzlich mit ein paar Handgriffen schon selbst enttarnen. Man muss zunächst zumindest nach erweckter Skepsis sich die richtigen Fragen stellen und ein paar Griffe anwenden.

HINWEIS! Zu diesem Thema gibt es eine weiterführende und tiefergehende Analyse. Diese kannst Du HIER lesen.

1. Überspitzte Darstellung

Ein überspitzte Darstellung eines Inhaltes unter Auslassung von umsichtigen Erklärungen sollte ein erstes Alarmsignal sein. Viel Meinung, wenig Inhalt, eine kaum belastbare Quelle, wenn überhaupt vorhanden, sowie stark verkürzte und nahezu auf Schlagzeilen komprimierte Darstellungen sollten mit Vorsicht genossen werden.

2. Wer schreibt hier überhaupt?

Schaue in das Impressum einer Webseite oder eines Blogs. Hast Du es mit transparenten und seriösen Angaben zu tun oder eher einer wahllosen und nicht nachvollziehbaren Adressangabe eines Postfaches in Mittelamerika? Oder ist vielleicht sogar gar kein Impressum vorhanden? Nicht vorhandene Ansprechstellen sind eher kritisch einzuordnen.

Ebenso gilt es zu differenzieren: handelt es sich um einen Meinungsblog oder eine seriöse Presseseite?

 

3. Inhaltlicher Gegencheck

Finden sich diese Inhalte auf anderen Medienportalen ebenso? Hier hilft eine Googlesuche unter dem News-Reiter. Wurde dieses Thema von verschiedenen Journalisten jeweils aufbearbeitet oder findet sich lediglich ein reines Copy&Paste durch anonym betriebene Blogs wieder? Trage Teile der Schlagzeile in die Google Suchzeile ein, ein oftmals gleicher Wortlaut der Meldungen weist auf unreflektierte Kopien hin.

4. Bildercheck

Verrückte Situationen mit harten Bildern: gehört das Bild zu einer Geschichte oder gar die Geschichte zu einem Bild? Sehr verbreitet ist der “Hybrid-Fake”, bei dem entweder das Bild eine reale Situation zeigt, der dazu gehörige Text  jedoch falsch ist, oder aber ein Textinhalt korrekt ist, jedoch bildlich falsch in Szene gesetzt wird. Hier hilft eine Rückwärtssuche für Bilder:

[…]

7. So erkennst du Fake-News

 

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http://www.mimikama.at/allgemein/fake-news-erkennen/

 

Noch ein Beispiel einer fake news.

Auszug.

“Nur in Deutschland ist es möglich, dass die deutsche Bundesregierung ein offizielles Plakat herausbringt, das die Ausrottung des eigenen Volkes propagiert. So etwas ist in keinem anderen Land möglich!” Die bis dato nicht weiter aufgefallene Webseite “austria-netz.de” sorgt derzeit mit dieser These und dem dazu gehörigen Bild für Aufsehen.

6 Herren mit dunklem Teint, eine blonde Dame, die lasziv hereinschaut. Was will uns die Bundesregierung denn mit diesem Plakat sagen? Worum geht es überhaupt?

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Hier weiterlesen:

https://www.mimikama.at/allgemein/so-was-ist-nur-in-deutschland/

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Gruß Hubert

 

 

Veröffentlicht 19. Dezember 2016 von hubert wenzl in Medien, Politik, Uncategorized

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