Plattform für Holocaust-Leugner?   Leave a comment

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Ich will den Beitrag von http://daserste.ndr.de/panorama gar nicht lange kommentieren. Nazis werden ja gut finden was die alte Nazi-Frau Ursula Haverbeck zu sagen hat. Ich mit Sicherheit nicht. Holocaust gerieren sich auch noch als Opfer von Zensur, die ihre „Wahrheiten“ nicht verbreiten dürften. Sie wollen nicht sehen, dass sie die wahren Opfer, die 6 Millionen Juden verhöhnen. Sie sind unbelehrbar – wie man bei Ursula Haverbeck sieht – bis in den Tod. Sie ist ja nicht die einzige, die ihre Überzeugung zur Ideologie des Dritten Reich nie aufgeben. Manche lernen es nie…

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„Der Holocaust ist die größte und nachhaltigste Lüge der Geschichte“, sagt Ursula Haverbeck. Für sie hat die Massenvernichtung der Juden nicht stattgefunden. Die rüstige 86-Jährige gilt unter Rechtsextremisten als die Ikone des Geschichtsrevisionismus. Regelmäßig tritt sie auf Veranstaltungen auf, um ihre kruden Thesen zu verbreiten. Und damit geht sie mittlerweile ganz offen um – auch im Panorama-Interview.

In Auschwitz habe es keine Gaskammern gegeben, die Leichenberge gefälscht, die sechs Millionen Toten eine Lüge. Die verqueren Gedanken Haverbecks sind kaum zu ertragen.

Doch Haverbeck hat viele Anhänger. Die „Holocaust-Lüge“ existiert seit dem Ende des Holocausts, und die Zahl der Anhänger wird nicht geringer. Die bisherige Ausblendung dieses Phänomens in den seriösen Medien hat ihnen nicht geschadet, im Gegenteil: Man konnte sich als wehrloses Opfer eines übermächtigen Zensursystems gerieren. Holocaust-Leugner setzen also geradezu auf den Viktimisierungseffekt: Sie wären danach die eigentlichen Opfer. Ihre „Wahrheiten“ seien halt nicht zu widerlegen. Dabei sind die Lügen der Holocaust-Leugner zwar endlos, aber meist recht plump und leicht zu widerlegen. Wenn man ihre Lügen also nicht thematisiert, dann kann man sie auch nicht bekämpfen. Wir dokumentieren deshalb hier das Interview mit Ursula Haverbeck – auch um zu zeigen, dass wir in unserem Beitrag nicht manipuliert haben.

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Volksverhetzerin Haverbeck: „Den Holocaust gab es nicht“

Mehrfach wurde sie wegen Volksverhetzung verurteilt: Für Ursula Haverbeck hat die Massenvernichtung der Juden nicht stattgefunden. Damit geht sie ganz offen um – auch im Panorama-Interview.

Haverbeck war sich bewusst, dass sie sich mit einigen ihrer Aussagen strafbar macht. Mehrfach wurde sie bereits wegen Volksverhetzung verurteilt. 2003 verkündete sie auf der Wartburg in Eisenach auf einem Plakat „Den Holocaust gab es nicht“. Schon 1963 hatte Haverbeck gemeinsam mit ihrem mittlerweile verstorbenen Mann Werner, einem ehemaligen Mitglied der NSDAP-Reichsleitung, das Schulungszentrum „Collegium Humanum“ im westfälischen Vlotho gegründet. Regelmäßig traten dort Rechtsextremisten auf. 2008 wurde der lange Zeit sogar als gemeinnützig anerkannte Verein vom Bundesinnenministerium verboten, da er sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland richte und durch fortgesetzte Leugnung des Holocaust gegen geltendes Recht verstoße.

Trotzdem gibt es weiterhin Menschen in diesem Lande, die die Gräueltaten des Nazi-Regimes in Frage stellen. Umso wichtiger ist, dass diese Leugner nicht im Verborgenen agieren, sondern dass dies in der Öffentlichkeit thematisiert wird – auch wenn man sie freilich nicht überzeugen kann. „Wie soll man Leute überzeugen, die keine Fakten akzeptieren wollen?“, sagt dazu die Auschwitz-Überlebende Eva Mozes Kor im Panorama-Interview. Und die Antwort gibt ausgerechnet einer der Täter, der frühere SS-Mann Oskar Göring: Die, die den Holocaust leugnen, seien „unrettbar verloren“.

Von Robert Bongen

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Plattform für Holocaust-Leugner?

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Die verqueren Gedanken der Ursula Haverbeck

Vernichtungslager? Holocaust? Gaskammern? „Man kann doch nicht erwähnen, was es nicht gab“, sagt Ursula Haverbeck, mehrfach wegen Volksverhetzung verurteilt.  | video (01:51 min)

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Wohltäter Hitler: Besuch bei Auschwitz-Leugnern

„Ich möchte wissen, wo die angeblich sechs Millionen Menschen umgebracht worden sind“, ruft der Mann seinen Kameraden zu. „Warum bin ich jahrzehntelang belogen worden?“ Der Mann, der hier offenkundig den Holocaust in Frage stellt, ist Hans Püschel, Vorsitzender der NPD-Fraktion im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt. Er hat Gleichgesinnte in eine Kneipe in Naumburg an der Saale geladen, um über „Auschwitz und die Meinungsfreiheit“ zu diskutieren – in einer Zeit, in der Überlebende und Angehörige zum 70. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager der Opfer gedenken.

Ermittlungen gegen Haverbeck

Mit im Saal auch weitere NPD-Politiker, darunter Landesvorstandsmitglied Steffen Thiel, der unlängst die Proteste gegen das Flüchtlingsheim in Tröglitz organisiert hatte. Gemeinsam mit der bekannten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck will Püschel neue Beweise dafür vorlegen, dass die Massenvernichtung der Juden durch die Nationalsozialisten nicht stattgefunden habe.

Die 86-jährige Frau aus dem westfälischen Vlotho, einst Mitbegründerin des mittlerweile verbotenen geschichtsrevisionistischen Schulungszentrums „Collegium Humanum„, hat unlängst mit einem Internetvideo auf ihrer Homepage für Aufsehen gesorgt. Darin behauptet sie: „Der Holocaust ist die größte und nachhaltigste Lüge der Geschichte.“ Als „umwerfenden Beweis“ dafür feiert sie vor allem ein Buch, das sie vor einiger Zeit entdeckt habe: Die „Standort- und Kommandanturbefehle des Konzentrationslagers Auschwitz 1940-1945“, eine Quellensammlung des Münchner Instituts für Zeitgeschichte, in der die Befehle für die SS-Wachmannschaften zusammengetragen sind. Inzwischen wird deshalb gegen sie ermittelt.

( http://daserste.ndr.de/panorama/Da-kann-man-eigentlich-nur-Kopf-schuetteln,frei114.html )

[…]

Die Zitate liefern sie gleich mit – samt kaum zu ertragender zynischer Kommentare. In einem Befehl heiße es, liest Püschel vor, dass darauf zu achten sei, dass die Gefangenen sieben bis acht Stunden Ruhe haben, um ausgeruht ihre Arbeit wieder beginnen zu können. Und frotzelt: „Das habe ich selber selten genug gehabt“. Jede Woche sei einmal ein Fußappell zu machen, zitiert er weiter und verhöhnt die Auschwitz-Opfer: „Die Häftlinge haben also die Füße vorzuzeigen, dass sie sauber und gesund sind, weil es viele von sich aus wahrscheinlich nie gemacht oder nur einmal im Monat die Füße gewaschen hätten, sonst wäre so eine Anordnung nicht notwendig gewesen.“ Kranke Häftlinge seien rechtzeitig herauszuziehen: „Lieber bei entsprechender ärztlicher Behandlung eine kurze Zeit im Krankenbau und dann wieder gesund an den Arbeitsplatz als eine lange Zeit ohne Arbeitsleistung am Arbeitsplatz belassen“, referiert er. „Das würde ich mir heute wünschen, wo viele Leute aus Angst um den Arbeitsplatz weiter arbeiten, damit sie ihren Arbeitsplatz nicht verlieren.“

Die bizarre Schlussfolgerung von Haverbeck und Püschel: Wo gearbeitet wurde, wurde nicht getötet. Schließlich herrschte deutsche Ordnung und Gründlichkeit. Ob die Herausgeber der „Standort- und Kommandanturbefehle“ dies genauso sehen?

Von Robert Bongen & Julian Feldmann

Wohltäter Hitler: Besuch bei Auschwitz-Leugnern

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 19. Dezember 2016 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

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