Archiv für 8. Februar 2017

Der Verrat der Kirchen an den Tieren   Leave a comment

Danke Wolfgang für den guten Beitrag.

Bettina Marie Schneider schreibt unter anderem, und ich möchte das hervorheben:

„Dass wir Tieren in unserer Gesellschaft jeden Tag aufs neue millionenfach Leid zufügen, hat seinen Ursprung auch in der tierfeindlichen Lehre der großen Kirchen. Die von den Kirchen gelehrte Denkweise, Tiere seien minderwertige Geschöpfe und einzig der Mensch beseelt und Krönung der Schöpfung, lässt jeden Missbrauch, jede nur denkbare Auslegung zu Ungunsten der Tiere zu.

Wenn einzelne Priester sich für die Rechte der Tiere stark machten, standen sie im Gegensatz zu den Lehren ihrer Kirche, was Disziplinar Massnahmen nach sich zog oder den Priester zum Austritt bewegte. Die Theologin Christa Blanke, Gründerin der Tierschutz Organisation Animals Angels, bemühte sich lange Jahre, die Kirche für eine Stellungnahme zu den unsäglichen Bedingungen der Tiertransporte und Tierversuche zu bewegen. Ohne Erfolg. Sie trat im Jahr 2000 aus der Kirche aus, einer Kirche, die nach wie vor Massentierhaltung, Schlachthöfe, Pelzindustrie, Tierversuche, Stierkampf, Tiertransporte und Jagd duldet, teilweise sogar segnet.

[…]
Die Tiere, die jeden Tag durch menschliches Handeln vermeidbares Leiden erfahren, benötigen den Beistand der Kirche mehr denn je, denn ihre Zahl wird beständig größer.
Eine große Aufgabe für die Kirche, mit der sie noch nicht einmal ansatzweise begonnen hat!“

Ich sage die Hoffnung ist NULL, dass Tiere oder Tierschützer auch nur irgend etwas von der Kirche zu erwarten und zu erhoffen haben. Die haben kein Erbarmen und keine Empathie für Tiere (oft auch nicht für Menschen). Ich werde es ganz gewiss nicht mehr in meinem Leben erleben. Auch danach würde ich nicht zu hoffen wagen.

Für die Freiheit und das Leben aller Tiere!

Von Bettina Marie Schneider

In Bayern aufgewachsen, mit christlich traditionellen Werten, verfolge ich interessiert die aktuelle Entwicklung der Kirche. Ich selbst fühle mich jedoch längst von dieser Institution entfremdet, die in Sachen Barmherzigkeit und Empathie nur sehr limitierte Vorgaben hat.

Seit der heilig gesprochene Kirchenlehrer Thomas von Aquin befand : „Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.“ sind ein paar Jahre ins Land gegangen und auch die Billigung des Sklavenhandels hat die Kirche längst überdacht. Zwar war die Bedenkzeit von rund 1800 Jahren etwas lange für meinen Geschmack aber man soll nicht nachtragend sein. Immerhin wird heute die Meinungsfreiheit, was religiöse Belange angeht, von den Christlichen Kirchen in unseren Breitengraden sehr großzügig ausgelegt. Das hat das Christentum manch anderer Religion voraus und dafür bin ich dankbar.

Dass ich mittlerweile ein ziemlich gestörtes Verhältnis zu den meisten Religionen im allgemeinen und zu den Kirchen…

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Veröffentlicht 8. Februar 2017 von hubert wenzl in Uncategorized