Ich wollt ich wär kein Huhn   Leave a comment

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Unglaublich welch ein Leben Hühner haben. Es besteht ausschließlich aus Leiden!

Dresden. „Ich wollt ich wär ein Huhn“ sangen Willy Fritsch und Lillian Harvey 1936 in der deutschen Komödie „Glückskinder“ – und hatten dabei zweifellos glückliche Bauernhof-Hühner vor Augen. Dieser Wunsch wäre dem Traumpaar sicher vergangen, wenn beide am 26. April 2017 den Stand der Albert-Schweitzer-Stiftung in Dresdens Innenstadt besucht, dort eine „Virtual Reality“-Computerbrille (VR) aufgesetzt und „42 Tage – iAnimal“ angeschaut hätten. Das 360-Grad-Panoramavideo führt dem Zuschauer sehr eindringlich in fünf Minuten das kurze und traurige Leben eines Schlacht-Huhns vor Augen.

http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Virtueller-Schlachthof-in-Dresdens-City

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42 Tage – iAnimal mit Christoph Maria Herbst (360° VR)

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Mit der Maus kann die Blickrichtung geändert werden. Anzusehen in 360° mit aktuellster Browser-Version oder YouTube App.

„Jedes dieser Tiere leidet vom ersten Tag seines Lebens bis zum letzten“, sagt Christoph Maria Herbst („Stromberg“), der den Film kommentiert. Der Zuschauer „wacht“ hier als Küken in einem dunklen Stall auf und haucht sein Leben in einer umgekippten Welt aus. „Kopfüber aufgehängt, wirst Du durch ein Wasserbad gezogen, durch das Strom fließt“, führt Herbst dem Betrachter die letzten Sekunden eines Schlachtviehs vor Augen. „Schlägt diese Betäubung fehl, wird Dir bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten…“

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Der beliebte Schauspieler, Hörbuch- und Synchronsprecher Christoph Maria Herbst präsentiert das außergewöhnliche 360°-Video, die bereits zweite Veröffentlichung von bewegenden Aufnahmen aus Animal Equalitys preisgekröntem Virtual-Reality-Projekt iAnimal. Mehr dazu auf: http://www.iAnimal.de

Mit besonderem Dank an Sprecher Christoph Maria Herbst und das Team von TORUS Filmstudio in Köln.

Text:
Ich bin Christoph Maria Herbst. Du kennst mich wahrscheinlich vor allem als Schauspieler. Doch es gibt noch etwas Anderes in meinem Leben, das mir mindestens genauso am Herzen liegt – und das sind Tiere.

Sicher hast auch Du ein Herz für Tiere. Und bestimmt findest auch Du, dass wir rücksichtsvoll mit ihnen umgehen sollten – und zwar nicht nur mit Hunden und Katzen, die ja oft wie Familienmitglieder für uns sind, sondern ebenso mit Kühen, Schweinen, und Hühnern.

Wusstest du schon, dass Hühner die Tiere sind, die weltweit am häufigsten gegessen werden? Dank der Undercover-Recherchen von Animal Equality kommt jetzt ans Tageslicht, was die Fleischindustrie uns lieber verschweigen würde.

Was du gleich sehen wirst, ist trauriger Alltag in Massentierhaltungsbetrieben überall auf der Welt – auch in Deutschland.

Stell Dir vor, Du wärst als Huhn geboren. Dann wäre dies der erste Tag deines Lebens…

Du erblickst das Licht der Welt, umgeben von unzähligen anderen Küken. Ihr alle ruft piepsend nach Eurer Mutter. Doch Eure Rufe werden nicht erhört – denn Eure Mutter werdet ihr niemals kennenlernen.

Du kannst kaum noch einen Schritt tun. Denn Du wurdest daraufhin gezüchtet, in kürzester Zeit möglichst viel Gewicht zuzulegen. Als Folge dessen bist Du im Alter von gerade einmal sechs Wochen quasi bewegungsunfähig.

Dir fällt das Atmen schwer. Du musst ständig die beißende, stark ammoniakhaltige Luft einatmen, weil alles um Dich herum voller Exkremente ist.

Dein Körper ist von zahlreichen schmerzhaften Wunden übersät, die nicht versorgt werden.

Die Produktion von Fleisch verursacht immenses Leid in einem ungeheuren Ausmaß.

Jedes dieser Tiere leidet vom ersten Tag… bis zum letzten.

Kopfüber aufgehängt, wirst du durch ein Wasserbad gezogen, durch das Strom fließt. Schlägt diese Betäubung fehl, wird dir bei vollem Bewusstsein die Kehle aufgeschnitten und du verblutest qualvoll.

Du musst kein Huhn sein, um zu erkennen, wie grausam Massentierhaltung ist. Aber du kannst etwas tun, um dieses Leid zu beenden. Streich einfach Fleisch von deiner Speisekarte. Die Tiere werden es dir danken!

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Ich wollt ich wär kein Huhn

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 25. April 2017 von hubert wenzl in Tierschutz, Uncategorized

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