Eine lesbische Spitzenkandidatin in der AfD: Wie passt das?   5 comments

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Ich habe Alice Weidel in ihren Reden zum Parteitag in Köln gehört. Ich muss sagen ich war erschrocken, welchen schrillen, scharfen Töne sie in ihrer Sprache verwendet. Anfangs trat sie ja vor allem als Fachfrau für wirtschaftliche Fragen auf und gab sich gemäßigt. Die gemäßigten Hüllen ließ sie aber in letzten Zeit fallen und sie tritt als Scharfmacherin auf. So will sie Deutschland rocken – was sie wohl damit meint? Wir werden es bestimmt noch merken.

Ihre sexuelle Orientierung passt zwar nicht zur AfD, da sie lesbisch ist. In ihrem Grundsatzprogramm sieht ja die AfD das traditionelle Familienmodell aus Vater, Mutter, Kindern als Ideal und es fallen immer wieder homophobe Äußerungen von verschiedenen Parteimitgliedern, die für Schlagzeilen sorgen. Aber wie man sieht, drückt bei ihr die AfD beide Augen zu. Schon aus diesem Grund möchte man glauben, dass sie eher dem gemäßigten Lager in der Afd angehören würde. Teilweise wohnt sie in Biel, in der Schweiz bei ihrer Partnerin. Biel ist die Stadt mit dem höchsten Anteil von Muslimen in der Schweiz.  Auch pikant dieser Umstand.

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Hier ein Artikel aus dem Stern mit einem Video.

Die AfD und ihre lesbische Spitzenkandidatin Alice Weidel: Wie passt das?

Alice Weidel, frisch gewählte AfD-Spitzenkandidatin, soll ihre Partei mit Tandempartner Alexander Gauland in den Bundestag führen. Sie trägt den Rechtsruck der AfD mit, obwohl sie so überhaupt nicht zu ihrer Partei zu passen scheint – zumindest auf den ersten Blick.

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Nach ihrer Wahl zur Spitzenkandidatin der AfD auf dem Bundesparteitag in Köln gab es Standing Ovations für sie: In ihrem dunklen Hosenanzug ließ sie sich auf der Bühne im großen Saal des Maritim-Hotels feiern (die Analyse zum Bundesparteitag lesen Sie hier im stern). Gemeinsam mit ihrem Parteikollegen Alexander Gauland will Alice Weidel die AfD im September in den Bundestag führen.

Alice Weidel studierte Volkswirtschaft und BWL in Bayreuth, als „Jahrgangsbeste“, wie sie betont. 2011 veröffentlicht sie ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Das Rentensystem der Volksrepublik China: Reformoptionen aus ordnungstheoretischer Sicht zur Erhöhung der Risikoresistenz“, gefördert durch die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung. Später arbeitete sie bei diversen Unternehmen aus dem Finanzsektor, auch im Ausland. Inzwischen ist Weidel in der Start-up-Förderung beruflich zuhause.

Alice Weidel begann als Euro-Kritikerin

Aber es ist auch nicht die Familienpolitik, die Alice Weidel in die Partei trieb. In ihrem Eintrittsjahr 2013 steckte die AfD noch in den Kinderschuhen, der Mann an der Spitze hieß Bernd Lucke und die Partei kannte vor allem ein Thema: den Euro und seine Abschaffung in Deutschland. Das passte ins Konzept der Ökonomin Weidel: Noch heute nennt sie sich selbst „profunde Euro-Kritikerin“ und leitet den Bundesfachausschuss „Euro und Währung“ der AfD. Wer sich durch ihre Positionen arbeitet, merkt, dass sie sich vor allem wirtschaftspolitisch profilieren wollte.

Die AfD 2017 ist aber nicht mehr die AfD 2013: Die Euro-Skepsis ist zugunsten eines anderen Themas nach hinten gerückt. Die Zuwanderung von Hunderttausenden Menschen nach Deutschland innerhalb der letzten beiden Jahre hat die Partei zu einem Sammelbecken des Protests gemacht: von besorgten Bürgern bis hin zum völkisch-nationalen Flügel eines Björn Höcke. Der Mann an der Spitze ist nicht mehr Wirtschaftswissenschaftler Bernd Lucke, sondern Rechtsausleger Alexander Gauland. 

[…]

Geschickt verbindet sie ihre wirtschaftlichen Analysen mit flüchtlingsfeindlichen Aussagen: Die bei der Altersvorsorge benachteiligten Arbeitnehmer müssten „mit ihren Steuergeldern einem Millionenheer von ungebildeten Migranten aus dem Nahen Osten und Afrika eine Rundumsorglos-Versorgung finanzieren“, sagte sie im vergangenen Jahr – das klingt dann gar nicht mehr so liberal, geschweige denn nett.

Auf ihrer Facebook-Seite wettert die frischgebackene Spitzenkandidatin gegen Krankenversicherungen für Flüchtlinge, sie spielt mit Verallgemeinerungen. Deutsch-Türken, die für Erdogans Verfassungsreform gestimmt haben, will sie die deutsche Staatsbürgerschaft entziehen – das dürfte in den meisten Fällen grundgesetzwidrig sein. Sie wirft den Islam mit dem Islamismus in einen Topf, sie verbreitet bevorzugt Meldungen über Straftaten von Zuwanderern. So gibt sie dem rechten Flügel ihrer Partei Zucker, das ist Populismus par excellence. 

[…]

In ihren Reden wirkt Weidel bedächtig, bisweilen hölzern. Aber sie kann auch anders, sie beherrscht die Parteitagsrhetorik, auch ihre Äußerungen haben die Schärfe, die von anderen AfD-Mitglieder bekannt ist: Wenn sie Fahrt aufnimmt, sagt sie Sätze wie „Für unser Deutschland werde ich kämpfen, so wahr mit Gott helfe.“, die AfD werde „Deutschland rocken“, „Wir haben es allen gezeigt: den Medien, den Altparteien, der Antifa“ – die Delegierten in Köln waren begeistert von soviel Patriotismus, sie stimmten „A-F-D“-Sprechchöre an.

Die AfD ist weiter nach rechts gerückt

Von Weidel stammt auch der Satz, der nicht nur in den sozialen Netzwerken heftig diskutiert wurde: „Wir werden uns als Demokraten und Patrioten (…) nicht den Mund verbieten lassen. Denn die politische Korrektheit gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.“ Ein Satz, der zumindest viel Interpretationsspielraum lässt. Wer radikal ist, kann ihn auch als Legitimation für Hetze begreifen.

In der Debatte um den Parteiausschluss von Björn Höcke, Gallionsfigur des völkisch-nationalen Flügels, vermied es Weidel, klar Stellung zu beziehen. Stattdessen sagte sie, man werde bis zu einer Entscheidung des Schiedsgerichtes „gemeinsam Wahlkampf machen“, sie und Höcke seien „zwei Teile einer Partei.“ Weidel hat es versäumt, sich eindeutig von antisemitischen oder rassistischen Ideologien in der Partei zu distanzieren, stattdessen scheint die AfD nach dem Sturz von Frauke Petry weiter nach rechts gerückt zu sein, als je zuvor – Alice Weidel nimmt das in Kauf. Sie ist jetzt Frontfrau dieser AfD 2017. Das passt letztendlich doch ganz gut zusammen.

Von Daniel Wüstenberg

 

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Eine lesbische Spitzenkandidatin in der AfD: Wie passt das?

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Hier noch ein Auszug aus der FAZ

Wer ist Alice Weidel? Die Scheingemäßigte.

Über die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel werden in ihrer Partei meist nur drei Geschichten erzählt. Die eine handelt von Weidels Privatleben. Dass sie nämlich am Bodensee mit einer Frau zusammenlebt und dort einen gemeinsamen Sohn großzieht. In der Öffentlichkeit entsteht aus dieser Tatsache mitunter das krude Vorurteil, Weidel müsse wegen ihrer Homosexualität in Fragen von Diskriminierung und Emanzipation eine gemäßigte AfD-Politikerin sein – obwohl etliche ranghohe homosexuelle AfD-Politiker sowohl die Besonderheit, als auch die Bedeutung von Weidels Privatleben relativieren.

Die zweite Geschichte handelt ebenfalls von Oberflächlichkeiten. Weidel kann einen weltgewandten Eindruck machen. Sie ist 38 Jahre alt, berät Internetfirmen in der ganzen Welt, hat mehrere Jahre im Ausland gelebt, auch in China und spricht unter anderem Mandarin. Auch ihr Äußeres, die modernen Hosenanzüge, das glatte Auftreten der Unternehmensberaterin bringen Weidel den Ruf ein, in die Schublade der gemäßigten Funktionäre zu gehören. Dass Weidel sich selbst als Wirtschaftsliberale bezeichnet, macht mitunter den Eindruck, der erste Teil des Wortes könne weggelassen werden und Weidel wäre auch in gesellschaftspolitischen Fragen liberal.

Ihre Haltung wird ihr zum Verhängnis

Die dritte Geschichte handelt von Björn Höcke, dem rechtsradikalen thüringischen Landesvorsitzenden. Den will die AfD-Vorsitzende Frauke Petry aus der Partei ausschließen, was Weidel befürwortet hat. In der Polarisierung des Parteistreits wurde ihr diese Haltung zum Verhängnis. Als sie vor einigen Wochen für den baden-württembergischen Landesvorstand kandidierte, war Weidel schon die gewählte Spitzenkandidatin des Landesverbandes für die Bundestagswahl.

Ihre Wahl hätte ein Selbstläufer sein müssen. Trotzdem fiel Weidel bei der Vorstandswahl durch – was in Parteikreisen als Strafe für ihre kritische Haltung zu Höcke verstanden wurde.

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Auf die Frage, ob sie als Spitzenkandidatin der AfD auch mit Höcke auftreten werde, dem Mann also, wegen dessen Rechtsradikalismus sie ein Parteiausschlussverfahren befürwortet hatte, sagt Weidel: „Ja, natürlich. Je nachdem wie die Entscheidung des Schiedsgerichts ausfällt. So lange sind wir zwei Teile einer Partei. Solange werden wir auch gemeinsam Wahlkampf machen.“

Duo der schrillen Töne

Es sind Momente wie diese, die das Vorurteil über Weidels ideologische Position erschüttern. Tatsächlich tritt Weidel auf Parteitagen als besonders scharfe Rednerin auf, als eine, die ihre Stimmlage zwischen Aggressivität und Häme modulieren kann. Auch wer Weidels Pressemitteilungen liest, käme nicht auf den Gedanken, ihr besondere Beißhemmungen zu unterstellen.

Von Justus Bender

Hier weiterlesen:

Die Scheingemäßigte

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 29. April 2017 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

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5 Antworten zu “Eine lesbische Spitzenkandidatin in der AfD: Wie passt das?

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  1. Ich hätte nicht gedacht dass du so primitiv bist,
    Damit zeigst du dir selbst die ROTE Karte, dass du nicht mal mehr als LINKER ernst genommen werden kannst.
    Nicht mal einen Funken Anstand, die Persönlichkeit, die Würde eines Menschen zu achten, Egal wie man zu dessen Ansichten steht. Über die man diskutieren kann,
    Was du hier machst ist so niveaulos unter der Gürtellinie, dass sich anständige Linke für dich schämen müssen.

    Was aber noch viel schlimmer bist – du schreibst nicht aus eigenen Erfahrungen sondern verbleites den Mist anderer . . .

    Ich wollte eigentlich nichts dazu sagen weil ich selbst einen Monolog zum Thema geschrieben habe . . .

    Ich rechne nicht damit, dass du diese Zeilen freischaltest – musst du auch nicht. Mir liegt nicht daran dich bloßzustellen. Aber dass du meine Meinung kennst und vielleicht auch mal darüber nachdenkst dass es neben allem weltanschaulichen Differenzen auch noch so etwas wie Anstandgeben gibt.

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  2. Wegen primitiv: das zeigt mir nur wie verschieden wir wahrnehmen und interpretieren und welche Weltanschauungen uns trennen. Von mir aus haben die beiden Journalisten von Stern und FAZ vollkommen recht, ich stehe voll dahinter. Für dich ist das natürlich Schweinejournalismus oder die Lügenpresse. Und dann kommst du immer mit der roten Karte… mit der kannst du machen was du willst.
    Ich zeige dir zum Schluß was ich für primitiv halte und was eventuell für dich nicht primitiv ist und sogar vielleicht dein Wohlgefallen findet. Dir gefällt zum Beispiel sicher „Politically Incorrect“ https://www.pi-news.net/
    Weidel ließ sich ja in Köln auch über die politische Korrektheit aus.

    Du wetterst ja sonst immer gegen Homosexuelle. Hat es da über Nacht eine Wandlung gegeben? Ich war und bin ja immer tolerant bei Homosexuellen. Aber wenn eine Partei dagegen ausfällig wird, dann muss sie sich diesbezüglich Fragen gefallen lassen, stehen sie ja im Widerspruch zu ihrer sonstigen Haltung. Dann wäre es gut, wenn die AfD kein negatives Wort mehr über Homosexuelle fallen lässt und nicht nur das traditionelle Familienbild Vater, Mutter, Kind gelten lässt. Und darf dann auch nicht bei Alleinerziehenden von einem verfehltem Lebensentwurf sprechen. Dass du in diesem Zusammenhang von Anstand redest klingt schon befremdend für mich. Gerade weil du von Anstand redest gebe ich deinen Kommentar frei.
    Und von mich bloßstellen kann schon gar keine Rede sein. Da ist schon eher die Gefahr bei dir, wenn ich mir anschaue von welchen Seiten du dir die Beiträge oft holst.
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    Bild auf pi-news.net
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    Von @AfD.Thueringen
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    Morgen ist ja 1. Mai, der Tag der Arbeit. Arbeit kann ja auch frei machen.

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    Und das halte ich für primitiv:

    Unverblümte rechte Meinungen
    Was man in den Blogs lesen kann, ist an Deutlichkeit oft nicht zu übertreffen. Es geht fast immer darum, politische, geschichtliche oder gesellschaftliche Entwicklungen aus rechtsextremer Sicht zu kommentieren. Vom „Einwanderungswahnsinn“ über die „Holocaust-Lüge“ und „echten Ariern“ bis hin zum „Bombenholocaust der Alliierten“ ist dort die Rede.
    http://www.focus.de/digital/internet/tid-14209/rechtsextreme-im-internet-plattformen-fuer-alle-rechten-gesinnungen-blogs-und-twitter_aid_398391.html

    Rechte Gruppierungen, Seiten & Medien
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_rechtsextremer_Parteien_und_Organisationen

    https://www.unter-schwarzen-fluegeln.com/rechtsextremismus/rechte-gruppierungen-seiten-medien/
    […]

    Detlef S. hat eine klare Meinung, die er im Internet auch in falschem Deutsch kundtut. Er fordert: „Einführung der Totestrafe für Kinderschänder. Sofortabschiebung krimineller Ausländer.“ (Anmerkung: deutschnational sein wollen, aber nicht deutsch können. Die bräuchten wohl auch Integrationskurse). Detlef S. ist einer von aktuell 7735 Facebook-Nutzern, die den „Gefällt mir“-Button in dem sozialen Netzwerk bei folgendem Profil betätigt haben: „NPD – Die soziale Heimatpartei“. Die große und stetig steigende Zahl von Internet-Fans der rechtsextremen Partei ist ein Beleg für die These einer aktuellen Studie: Die rechte Szene setzt für ihre Zwecke immer mehr auf das Web 2.0.

    Aber die Braunen treten nicht immer als „Wolf im Schafspelz“ auf, sondern verkünden ihre ausländerfeindliche Gesinnung auch im Internet für alle Welt ersichtlich heraus. So etwa in den Kommentaren zu einem Youtube-Video mit dem Titel „8 jähriger Zigeuner lebt auf der Straße, das einen angeblichen Roma-Jungen zeigt: „Der gehört sofort umgebracht!!!!! Dieser kleine Bastard!!!“, schreibt Nutzer „AllesBullshit“, und User „wetterleuchten74“ meint: „genetischer abfall“.
    http://www.stern.de/panorama/stern-crime/extremisten-im-internet-die-rechte-liebt-soziale-medien-3050458.html

    Rechte Karte aus dem Netz genommen (die hattest du auch oft in deinen Beiträgen).
    Eine Google-Maps-Karte verzeichnete Asylheime in ganz Deutschland, inklusive Adresse und geschätzter Bewohnerzahl. Dahinter steckt „Der III. Weg“, eine rechtsextreme Partei aus Rheinland-Pfalz. Jetzt wurde die Seite aus dem Netz genommen.
    http://www.tagesspiegel.de/medien/fremdenfeindlichkeit-im-internet-rechte-karte-aus-dem-netz-genommen/12061912.html

    Im virtuellen braunen Sumpf
    Die rechte Szene nutzt soziale Netzwerke für die Suche nach Nachwuchs.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/rechtsextremismus-im-internet-im-virtuellen-braunen-sumpf-11904718.html
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    http://www.belltower.news/category/lexikon/medien

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  3. Noch eine Ergänzung.
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    Um es klarzustellen: das mit dem lesbisch sein ist für mich der LETZTE Punkt und er würde von mir nicht mal genannt, wenn es nicht die AfD wäre, um die es geht. Es wäre das selbe, wenn bei der katholischen Kirche einer der höchsten „Würdenträger“ schwul wäre und sie sonst diese diskriminiert (wie es auch die Rechten tun) und ihnen als einzigen Rat mitgibt, sie sollen enthaltsam leben. Ich mache mir ja am wenigsten Gedanken um die Fortpflanzung (die bei Homosexuellen entfällt) wie die Rechten und die Kirche. Es ist mir völlig egal ob jemand hetero oder homo ist oder sonst einer sexuellen Spielart frönt. ICH habe damit keine Probleme, aber wie man weiß viele andere.
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    Das ist das was mir bei Weidel am unsympathisten ist und was für mich RELEVANT ist, ihre aggressive Art und die Scharfmacherei:
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    „Tatsächlich tritt Weidel auf Parteitagen als besonders scharfe Rednerin auf, als eine, die ihre Stimmlage zwischen Aggressivität und Häme modulieren kann. Auch wer Weidels Pressemitteilungen liest, käme nicht auf den Gedanken, ihr besondere Beißhemmungen zu unterstellen.“ Quelle: FAZ
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    Zum Bild „…. politisch korrekt zu sein, sich anbiedern – was für ein guter Mensch er ist.“ (Sabn-spn).

    Ich weiß nicht was du andauernd mit dem Guten Mensch hast, den du mir unterschieben willst – ich will ja schließlich nicht in den Himmel kommen 😉 Außerdem wäre es schon wichtig, dass man beim großen deutschen Dichter Heinrich Heine keine Buchstaben vergisst, in diesem Fall das „r“ bei Heinrich. Heinrich Heine schätze ich sehr, er war ja auch links.

    Dass du dich für super-schlau hältst und andere gerne für dumm erklärst oder grob unterschätzt weiß ich schon. Nehme ich halt zur Kenntnis, mehr nicht.

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  4. Du schreibst:
    Du wetterst ja sonst immer gegen Homosexuelle. Hat es da über Nacht eine Wandlung gegeben?

    Darauf kann ich nur sagen:
    Du bist . . . . oder . . . . oder beides.
    Mein Standpunkt ist seit eh und je – jeder soll nach seiner Fassung glücklich werden und seine sexuellen Vorlieben ausleben können.
    Wo ich strikt dagegen bin, ist die Institution der Ehe für Gleichgeschlechtliche!
    Die Ehe als Institution mit allen damit verbundenen Vergünstigungen soll denen vorbehielten leiben, die zur Reproduktion der Gesellschaft beitragen. Und gleichgeschlechtliche können sich nicht vermehren.
    Bestenfalls Kinder großziehen die ein Partner in eine solche Ehe eingebracht hat.
    Da muss man aber auch bedenken was man diesen Kindern antut. “Meine Mama heißt Klaus.“ Was diese Kinder durchmachen und gehänselt werden. Nur weil ihre Eltern der Meinung sind, dass sie einen Trauschein brauchen.
    All das ist nicht NEU und ich habe dir das mehrfach so geschildert. Und trotzdem wieder diese Bemerkung von dir. Was ja nur den Schluss zulässt dass du da ein echtes Erinnerungsproblem hast. Also krank bist.
    Schlimmer wäre es wenn du das mit Beacht tust.

    Als nicht gesund, sehe ich auch an, dass du meinen Kommentar trotz meinem Hinweis,
    diese nicht nur ignoriert, sondern noch mit 2 Re-Kommentaren draufgesattelt hast.
    Die aus meiner Sicht das alles bestätigen, dass du ein Problem hast.
    Nur ein Hinweis, der 1. Mai war auch zur NS-Zeit ein Feiertag.
    Und auch vieles was man heute als Soziales bezeichnet wurde zu dieser Zeit eingeführt.
    Eine Verbindung zwischen AfD und Konzentrationslager herzustellen, ist so abwegig, dass mir die Worte fehlen. Außer dass das gemeingefährlich volksverhetzend ist.
    Dir geh es nie um Fakten immer um Klischees. LINKS ist gut und RECHTS ist böse.
    Und alles was nicht deiner Meinung ist sind Nazis.

    Ich belasse es dabei, du verstehst das doch nicht.

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  5. Wegen der Veröffentlichung deines Kommentars: dann schreib es doch nicht als Kommentar!! Es gibt ja andere Kommunikationsmöglichkeiten als hier zu schreiben. Außerdem hast du es mir ja auch frei gelassen zu veröffentlichen oder nicht, ich zitiere dich:

    Ich rechne nicht damit, dass du diese Zeilen freischaltest – musst du auch nicht.

    Ich musste nicht, aber ich konnte und wollte.
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    Du willst die Institution (fehlt nur noch dass du schreibst die heilige Institution) der Ehe nur den Heterosexuellen vorbehalten. Du erwähnst aber nicht, dass damit auch viele Rechte zusammenhängen, die ein homosexuelles Paar dann nicht haben würde. Aber vielleicht denkst du dir ja: Strafe muss sein. Ich hoffe du weißt, dass du damit deckungskonform mit den christlichen Kirchen bist. Ein Prost auf die christliche Sexualmoral und die christliche Fortpflanzung!

    Zum 1. Mai und den Rechten sage ich nur, das ist ein Witz. Ebenso ist es ein Witz, wenn DU mir Volksverhetzung vorwirfst, außerdem noch Gemeingefährlichkeit. Es ist wohl gut, dass es einen Justizminister Maas gibt, der härter gegen Volksverhetzung vorgehen will. Aber den Maas fürchten Rechte ja wie der Teufel das Weihwasser, weil sie dann ihre Volksverhetzung nicht mehr ohne Gefahr betreiben können.
    Dass alles was du so verbreitest als gesund angesehen werden kann, bezweifle ich stark. Vor allem was du so über Rasse und Gene vertrittst.
    Ich habe bei dir gelernt, dass ein Dialog mit Rechtsextremen, und das bist du, also nicht nur rechts, nicht möglich ist. Ich hätte noch mehr zu sagen, aber das hat bei deinem geschlossenen rechten Weltbild keinen Sinn. Das einzige was du bewirkt hast ist, dass ich noch mehr als früher von der Notwendigkeit, dass es Linke braucht, überzeugt bin.
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    Das folgende zur christlichen Fortpflanzung ist nicht für Sabine, es dient nur dem Amüsement, vor allem für Atheisten.
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    Untrennbarkeit von liebender Vereinigung und Fortpflanzung

    Nach Lehre der katholischen Kirche sind im ehelichen Akt zwei zeichenhafte Sinngehalte fest miteinander verknüpft (HV 12): Die liebende Vereinigung (significatio unitatis) und die Fortpflanzung (significatio procreationis). Mit der liebenden Vereinigung bestätigen sich die Eheleute gegenseitig ihre Liebe. Gleichzeitig ist diese Liebe nach der Lehre der Kirche immer auch auf die Fortpflanzung hin orientiert. Diese beiden Sinndimensionen zu trennen, entspricht nach der Lehre der Kirche nicht der Natur des Menschen und der Bedeutung der ehelichen Liebe.

    Der eheliche Akt könne auch bei vorauszusehenden Zeiten der Unfruchtbarkeit sittlich erlaubt sein, da die Erfahrung lehre, dass nicht aus jedem ehelichen Verkehr neues Leben hervorgehe. Gott habe „die natürlichen Gesetze und Zeiten der Fruchtbarkeit in seiner Weisheit so gefügt, daß diese schon von selbst Abstände in der Aufeinanderfolge der Geburten schaffen.“
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    https://de.wikipedia.org/wiki/Humanae_vitae#Untrennbarkeit_von_liebender_Vereinigung_und_Fortpflanzung

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