Das leise Sterben der Bienen   1 comment

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Es ist erschreckend wie immer noch mit Pestiziden weiter gearbeitet wird, obwohl man weiß welche katastrophalen Auswirkungen das auf die Bienen hat. Prof. Randolf Menzel, Leiter des Instituts für Neurobiologie an der FU Berlin hat das Leben der Bienen erforscht. Er ist erstaunt welch wunderbare Kommunikationsmittel die Bienen einsetzen und welch hohe Intelligenz sie haben. Man gerät ins Staunen. Bienen sind für unser Leben unersetzlich. Auch Schmetterlinge sind von den Pestiziden betroffen.

Hier ein Video von RBB, von Sabine zur Verfügung gestellt.

Das leise Sterben der Bienen und Schmetterlinge

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  Zum Anschauen des Videos ins Bild klicken.

https://www.4shared.com/video/Aydixql_ca/rbb_Mediathek_Das_leise_Sterbe.html

https://www.4shared.com/web/embed/file/Aydixql_ca

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Hier noch zwei Auszüge aus Petitionen.

Von „Berufsimker“

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„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ Albert Einstein.
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Bienen auf der ganzen Welt sterben. Ihr Verschwinden bedroht unsere Nahrungskette und die natürliche Vielfalt. Eine der Ursachen: giftige Pestizide, in denen sogenannte Neonikotinoide enthalten sind. Am 31. Januar könnte die Europäische Kommission diese giftigen Stoffe verbieten. Wir müssen schnell handeln.

Zum ersten Mal hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einer Studie bestätigt, dass der Einsatz von Neonikotinoiden mitverantwortlich für das Bienensterben ist! Eine Meinung, die wir Imker, Bürger und Verbände schon lange vertreten.

Im Verdacht hat die Aufsichtsbehörde Insektizide des deutschen Herstellers Bayer und des Schweizer Syngenta-Konzerns. Die EFSA warnt ausdrücklich vor den Gefahren für Bienen durch die drei Insektizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam.

Rund ein Drittel der globalen Lebensmittelproduktion und wahrscheinlich zwei Drittel der wichtigsten Nahrungspflanzen sind von Bestäubern wie Bienen abhängig.

Doch unter dem Druck der Pestizid-Industrie könnten die europäischen Behörden beschließen, dem Rat der EFSA nicht zu folgen und kein vollständiges Verbot dieser Pestizide beschließen.

Quelle:
http://www.berufsimker.de/index.php/7-website/53-petition-bienensterben-stoppen-neonikotinoide-in-pestiziden-verbieten

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Von sumofus.org

In Großbritannien dürfen wieder Bienenkiller-Pesitzide versprüht werden — trotz eines EU weiten Verbots. Besonders pikant: Überzeugen ließ sich die britische Regierung von Bayer und Syngenta — beide Firmen nahmen an einem entscheidenden Treffen über die Erlaubnis der sogenannten Neonikotinoide teil.

Weil diese Nervengifte für Bienenvölker tödlich sind, hatte die Europäische Kommission sie 2013 zunächst für zwei Jahre weitgehend verboten.

Noch dieses Jahr entscheidet sie über eine Verlängerung des Verbots — und wir können davon ausgehen, dass Bayer und Co. alles dafür tun werden, dass ihre Bienengifte wieder auf den Feldern versprüht werden. Verteidigen wir das EU-Verbot und verhindern wir, dass Bayer mit seiner Lobbyarbeit auch auf EU-Ebene Erfolg hat!

Fordern Sie die EU-Kommission auf, das Verbot der Bienenkiller-Pestizide zu erneuern und die Bienen auch in Zukunft zu schützen!

Bienen sind für 80 Prozent der weltweiten Bestäubung verantwortlich. Getreide, Gemüse, Obst — jedes dritte pflanzliche Nahrungsmittel, das wir zu uns nehmen, hängt von der Arbeit von Bienen ab. Es ist daher nicht übertrieben zu sagen, dass das weltweite Bienensterben unser Überleben und das unserer Kinder gefährdet.

Deshalb ist klar: Wir können nicht zulassen, dass auf unseren Feldern Pestizide versprüht werden, die Bienen töten.

Quelle:
https://actions.sumofus.org/a/bienenkiller-uk-de

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Gruß Hubert

 

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Veröffentlicht 18. Mai 2017 von hubwen in Tiere, Tierschutz, Uncategorized

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Eine Antwort zu “Das leise Sterben der Bienen

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  1. Unglaublich wie alles tierfeindlicher wird und wie den Tieren Lebensraum und Nahrung genommen wird. Der Vielfalt der Natur nimmt der Mensch sukzessive immer mehr weg, damit er seiner wirtschaftlichen Gier nachgehen kann. Es tritt somit eine Verarmung der Landschaft, der Natur ein – und somit auch eine Verarmung des Menschen selbst. Man kann nur wütend und traurig zugleich sein. Man will in kurzer Zeit möglichst viel verdienen und zerstört damit immer mehr Lebensgrundlagen.
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    Zumindest in einer Gemeinde Südtirols will man gegen Pestizide etwas tun. Wenn da aber nicht Nachahmer folgen, ist es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.
    Mals in Südtirol
    Die (fast) pestizidfreie Gemeinde

    http://www.br.de/radio/bayern2/gesellschaft/notizbuch/pestizidfrei-mals-chronik-100.html

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    glG Hubert

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