Ab und zu muss doch auch ein Torero sein Leben lassen – und das ist gut so!   3 comments

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Am Sonntag war es wieder mal so weit. Ein Torero hauchte sein erbärmliches Leben aus.
Der Stier will ja nicht kämpfen und Menschen töten. Es ist ja eine Schande, dass diese vermeintlichen Helden nur den Mumm haben gegen ein geschwächtes Tier zu kämpfen. Die Toreros kommen in die Arena um Stiere zu töten – und nicht umgekehrt.

Stierkampf Stiere werden mindestens eine Woche vor dem „Kampf“ geschwächt. Es ist eine unheimliche Folter, die der Stier erleiden muss, verbunden mit unermeßlichen Schmerzen. Der Torero ist alles andere als ein „Held“, viel mehr ein Feigling, der es nur wagt gegen einen malträtierten und mit allen möglichen Methoden geschwächten Stier zu „kämpfen“. Deshalb gebe ich offen zu, dass es mich erfreut, wenn es wieder mal so ein Individum erwischt und er mit dem Leben bezahlen muss. Gut so, ein Tierquäler weniger! Verstehen kann ich am allerwenigsten Touristen, die so einer sadististischen Veranstaltung „beiwohnen“ und mit ihrem Eintrittsgelt diese Perversität und Grausamkeit unterstützen. Manche verlassen die Stierquälerei aber schon frühzeitig, regelrecht traumatisiert.

Die meisten Touristen, die zu so einem „Stierkampf“ gehen kommen aus den USA und Japan.

 

Auszug aus Focus.de

Von Stier aufgespießt. Stolperer kostet spanischem Torero das Leben

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Ivan Fandino

dpa Der spanische Stierkämpfer Ivan Fandino während eines Kampfes in Pamplona (Archivbild)
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Ein spanischer Stierkämpfer ist von einem Bullen mit den Hörnern aufgespießt und tödlich verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich Medienberichten zufolge am Samstag in der Stierkampfarena von Aire-sur-l’Adour im Südwesten Frankreichs.

Ähnliche „Corrida“-Unglücke gab es in der Vergangenheit schon in mehreren Ländern, in Frankreich wurde der bislang letzte Tod eines Toreros laut dem Sender France Info aber im Jahr 1921 verzeichnet.

Stolpert über Tuch

Laut der Regionalzeitung „Sud Ouest“ stolperte der 36-jährige Ivan Fandiño in der Arena über sein eigenes Tuch und wurde – im Staub liegend – zur leichten Beute für den verletzten Bullen. Dessen Hörner bohrten sich in den Oberkörper des bekannten Matadors, der schon 2011 und 2014 bei Stierkämpfen schwer verletzt worden war. … Und jetzt ist er tot. Game over!

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http://www.focus.de/panorama/frankreich-bulle-spiesst-torero-auf-tot_id_7254603.html

 

Hier sieht man ein Video von einem anderen Torero der ins Gras beißen musste auf focus.de

http://www.focus.de/panorama/videos/drama-in-der-arena-von-teruel-torrero-stirbt-bei-stierkampf-jetzt-soll-nicht-nur-der-bulle-getoetet-werden_id_5719111.html

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Hier kann man nachlesen mit welchen niederträchtigen und abscheulichen Methoden vor dem „Kampf“ geschwächt und vorbehandelt werden.

 

Auszug aus ariwa.org

Handelt es sich wirklich um einen „Kampf“?

Nein. Durch physische Manipulationen wird das Risiko für den Torero stark verringert. Der Stier wird schon Wochen vorher auf den „Kampf“ vorbereitet. Um durch einen veränderten Winkel ein zielgerechtes Zustoßen zu verhindern und somit die Gefahr für den Torero zu mindern, werden dem Stier die Hörner manchmal um mehrere Zentimeter abgeschliffen, wobei empfindliche Nerven verletzt werden können. Er wird vor dem Kampf in Dunkelheit gehalten, damit er beim Einlauf in die Arena vom grellen Tageslicht geblendet ist. Außerdem bekommt er eine riesige Dosis an Abführmitteln, was ihn schwächt. Untersuchungen belegen, dass viele Stiere mit Phenylbutazon (Entzündungshemmer) gedopt werden, was aufgrund der Nebenwirkungen zu einer Verhaltensänderung führt. Der Einsatz dieser Chemikalie ist EU-weit bei Tieren, die zu Lebensmitteln verarbeitet werden, verboten.

Leidet nur der Stier?

Nein. Auch die Pferde, die beim Stierkampf mitwirken, leiden. Meistens sind es alte Pferde. Ihnen werden die Augen verbunden. Angeblich werden ihre Stimmbänder durchtrennt, damit sie nicht „schreien“ können, wenn sie vom Stier attackiert werden. Auch die Ohren werden ihnen verstopft. Vor dem „Kampf“ werden ihnen Beruhigungsmittel gespritzt. Sie tragen einen nur unzureichenden Schutz. Oft werden sie schwer verletzt, wenn der Stier seine Hörner in den Bauch des Pferdes stößt. Unbehandelt werden sie von Stierkampf zu Stierkampf transportiert, bis sie vollkommen am Ende sind. Bei einer anderen Spielart des Stierkampfes, der beritten ausgeführt wird, dem „Rejoneo“ und dem portugiesischen Stierkampf, bleiben die Pferde gänzlich ungeschützt und sterben oft unter großen Qualen.

https://www.ariwa.org/wissen-a-z/wissen-a-z/stierkampf.html

 

Aus Tierschutzverein.at

Der Ablauf eines Stierkampfes – Ein Drama in drei Akten

http://www.tierschutzverein.at/wir-kaempfen-fuer-tiere/stierkampf/ablauf-eines-stierkampfs

 

Aus PETA

Stierkampf – grausame „Tradition“

http://www.peta.de/stierkampf-eine-grausame-tradition

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Es leiden auch die Pferde die es bei dieser anachronistischen und grausamen Veranstaltung benützt werden. An die denkt man ja normalerweise gar nicht.

 

Auszug aus Anti-corrida.de

Die Fakten:

Die nachfolgenden Manipulationen sollen aufgetreten sein, müssen jedoch nicht immer auftreten. Sie wurden jedoch in den spanischen und ausländischen Medien dokumentiert.
Er wird vor der Corrida stundenlang in Dunkelheit gehalten, damit er beim Einlauf in die Arena vom grellen Licht geblendet ist.
Außerdem bekommt er eine Überdosis an Abführmitteln, deren Resultate man während des Kampfes, sehr zum Unwillen der Zuschauer, gut beobachten kann. Wie der Chef-Tierarzt der Plaza de Ventas in Madrid enthüllte, erhalten die Stiere 25 Kilogramm Epson-Salze (Bittersalze). Vier oder fünf Kilo wären schon eine enorme Dosis.Afeitado
Um durch einen veränderten Winkel ein zielgerechtes Zustoßen zu verhindern und somit die Gefahr für den Torero zu mindern, werden dem Stier die Hörner um mehrere Zentimeter abgeschliffen (laut einer Untersuchung bei mehr als 90 % der Stiere in 1987). Diese Manipulation nennt man „Afeitado“.
Ca. 20 Prozent der Kampfstiere werden mit Phenylbutazon gedopt (Studie der Universität von Salamanca). Der Einsatz dieser Chemikalie ist EU-weit bei Tieren, die zu Lebensmitteln verarbeitet werden, verboten. Sie ist stark gesundheitschädigend für den Menschen. Die EU-Kommission hat sich deswegen bereits mit der spanischen Regierung in Verbindung gesetzt.
Nach Aussagen der spanischen Tierschutzorganisation ANPBA in Madrid, kommen diese Manipulationen eher selten bei den „großen“ Arenen, wie z.B. der „Plaza de las Ventas“ vor. Sie sind eher in kleineren Arenen anzutreffen.

 

[…]

Nur selten gelingt es dem Matador, den Stier durch einen gezielten Stoß ins Herz sauber zu töten. Statt dessen wird oft die Lunge getroffen. Meistens muss der Todesstoß mehrfach wiederholt werden.
Bricht der Stier anschließend nicht zusammen, wird er von den Gehilfen des Matadors mit den gelb- und pinkfarbenen Tüchern umringt. Sie wedeln mit den Tüchern, damit er ihren Bewegungen mit dem Körper folgt. Durch jede seiner Bewegungen wird der Stier weiter verletzt. Man muss sich vorstellen, dass das Schwert ganz in ihm steckt und seine Organe regelrecht zerstückelt werden.
Der Stier geht in die Knie oder bricht zusammen und liegt zappelnd auf der Seite.
Um das Publikum nicht mit dem Bild des leidenden Tieres unnötig zu quälen, wird ein Gehilfe herbeigerufen, der das Rückenmark mit einem oder mehreren Dolchstößen durchtrennt.
Der Stier zappelt jetzt nicht mehr, er ist bewegungsunfähig, aber bei vollem Bewusstsein. In diesem Zustand werden ihm die Ohren und der Schwanz abgeschnitten. Ebenfalls bei vollem Bewusstsein wird er von Maultieren aus der Arena geschleift.
Es gibt Berichte, dass auch der Dolchstoß nicht korrekt ausgeführt wurde und der Stier wieder aufstand, als er aus Arena geschleift werden sollte.
Außerdem existieren Fotos, die beweisen, dass der Stier noch lebt, während er in den Gewölben der Arena zerlegt wird.

 

Die Pferde

Die Vorbehandlung

Bei den Pferden handelt es sich meistens um sehr alte Pferde. Sie werden unter Drogen gesetzt. Man verbindet ihnen die Augen. Zeugen sagen aus, dass Pferden, um sie manövrierbar zu machen, die Augen einfach herausgerissen wurden. Die Pferde, die wir sahen, besaßen zwar beide Augen, jedoch wurden ihnen regelwidrig beide Augen verbunden. Laut einer Verordnung muss ein Auge immer frei bleiben. In ganz Spanien wird grundsätzlich dagegen verstoßen.
Um ihre Hörfähigkeit zu verringern, wird ihnen nasses Zeitungspapier in die Ohren gestopft. (Das ist legal.)
Damit das Publikum ihre „Angstschreie“ nicht hören muss, schneidet man ihnen angeblich die Stimmbänder durch.
Vor dem „Kampf“ werden sie nach Angaben von Leuten aus der Stierkampfszene mit Tranquilizern (Spritze hinter die Ohren) behandelt.

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Hier weiterlesen:

http://www.anti-corrida.de/stierkampf.htm

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Gruß Hubert

 

3 Antworten zu “Ab und zu muss doch auch ein Torero sein Leben lassen – und das ist gut so!

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  1. Ich schließe mich da an. Ein mitleidloser Psychopath weniger, olé!

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  2. ja, sage ich auch, dass das gut so ist, dass der Widerstand gegen dieses grausame „Spektakel“ wächst.
    Danke auch für die Links zu diesem Thema.

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