Archiv für 21. Juni 2017

Klimawandel – ja oder nein?   6 comments

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Vorausschicken möchte ich, dass ich keine Aktien beim Klimawandel habe. Ich nehme nur Informationen auf die von Befürwortern und von den Gegnern des Klimawandels vorgebracht werden. Allemal halte ich es für verantwortungsvoll nicht alles ungefiltert in die Umwelt hinaus zu lassen. Weniger Schmutz ist besser als zu viel Schmutz.
Wenn gesagt wird, dass der Mensch nichts mit dem Klimawandel zu tun hat, drückt man damit auch aus, dass wir weiterhin so weitermachen können, wie wir es tun. Klimawandel-Leugner bzw. -Gegner sagen oft auch, dass Sonnenaktivitäten die Schuld an den Veränderungen hätten. Ich kann dieser These wenig abgewinnen.

Jedenfalls kann ich aus eigener Lebenserfahrung sagen, dass sich einiges grundsätzlich geändert hat. Ende der 1960-er bis ca. Ende der 1970-er Jahre gab es im Winter noch Temperaturen hier in Südtirol von bis zu -28 Grad. Und es gab auch noch bedeutend mehr Schnee, und das schon anfangs Dezember. Es gab keine solchen milden Winter wie etwa seit ca. 15 Jahren. Ich bin kein Wissenschaftler oder Experte auf diesem Gebiet, habe aber doch genügend Hausverstand, der mir sagt, dass man mit der Umwelt sorgfältig umgehen sollte. Natürlich sollte man das Ganze nicht zur Ideologie machen, so wie es die Grünen tun oder auch wie auf der anderen Seite die Klimawandel-Leugner. Ich sehe nur, dass da mächtige Interessen auf beiden Seiten vorhanden sind. Meine Skepsis gegenüber allzu plakativ vorgebrachten Argumente lege ich jedenfalls nicht ab.

Zur These, dass CO2 nur gut sein kann, quasi je mehr desto besser möchte ich einen Artikel aus dem Spiegel entgegenhalten, der besagt, dass

zu viel CO2 Ackerpflanzen verkümmern lässt.

 

Gibt es Gewinner des Treibhauseffekts? Pflanzen müssten von steigenden CO2-Werten in der Atmosphäre profitieren – weil Photosynthese und Wachstum auf Trab kommen, heißt es oft. Doch jetzt stellt sich heraus: Den meisten Pflanzen können höhere Kohlendioxidkonzentrationen sogar schaden.

[…]

Während es für viele Menschen und Tiere künftig ungemütlich zu werden droht, sollte das Treibhausgas für Pflanzen eigentlich eine segensreiche Wirkung haben. Denn sie können das CO2 bei der Photosynthese für sich nutzen – und so zum Beispiel in der Landwirtschaft bessere Erträge bringen. Gerade Klimaskeptiker verweisen gern auf diesen Effekt: Wie, so argumentieren sie, kann ein Gas schlecht sein, das der Menschheit mehr Nahrung bescheren könnte? Außerdem würden die mit Kohlendioxid „gedüngten“ Pflanzen auch größere Mengen Kohlenstoff binden, also aus der Atmosphäre entfernen.

Doch neue Forschungsergebnisse machen eindrücklich klar, dass diese Rechnung wohl in den meisten Fällen nicht aufgehen wird.

Denn steigende CO2-Konzentrationen in der Luft helfen längst nicht allen Pflanzen beim Wachsen. Viele Arten können in einer von Kohlendioxid geschwängerten Atmosphäre weniger Stickstoff aus dem Boden aufnehmen. Fehlt aber dieser wichtigste Wachstumsförderer, bekommt das Gewächs Schwierigkeiten, etwa beim Aufbau von Kohlenhydraten. Von steigenden Kohlendioxidwerten können diese Pflanzen also gar nicht profitieren, berichten Forscher um Arnold Bloom von der University of California in Davis *) im Fachmagazin „Science“.

*) (Zum Artikel in „Science“ weiter unten ein Auszug mit Google-Übersetzung)

Leider machen diese sogenannten C3-Pflanzen den größten Teil der pflanzlichen Biomasse auf der Erde aus. Bei ihnen kommt der Grundtypus der Photosynthese zum Einsatz: Energiearme Stoffe werden unter dem Einfluss von Licht in energiereichere Verbindungen umgewandelt. Allerdings funktioniert das in diesem Fall nur dann, wenn es nicht zu heiß oder zu trocken ist. Ansonsten schließen die C3-Pflanzen die Spaltöffnungen ihrer Blätter. Das verringert zwar die Verdunstung, stoppt aber auch die CO2-Zufuhr – und damit die Photosynthese.

 

„Stark abhängig von Nitraten als Stickstoffquelle“

 

Um ihre Photosyntheseprodukte aufbauen zu können, brauchen Pflanzen unbedingt Stickstoff. Normalerweise kommt der in Form von Nitrat- und Ammonium-Ionen aus dem Boden. Über die Wurzeln werden die kleinen, in Wasser gelösten Stärkungspakete aufgenommen – und wo die segensreichen Substanzen fehlen, können Landwirte und Gärtner mit Dünger nachhelfen. Bloom und seine Kollegen konnten nun aber zeigen, dass zumindest für Weizen (eine einkeimblättrige Pflanze) und Schaumkresse (eine zweikeimblättrige Pflanze) die Weiterverarbeitung von Nitrat-Ionen durch steigende CO2-Werte behindert wird.

Das Problem ist gravierend. „Pflanzen in gemäßigten Klimazonen sind normalerweise stark abhängig von Nitraten als Stickstoffquelle“, sagt Bloom im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. Doch genau diese Pflanzen litten unter steigenden CO2-Werten. In manchen Fällen würden sie bei höheren Kohlendioxidkonzentrationen gar schrumpfen. „Außerdem gehen die Proteinmengen in Nahrungsmitteln zurück“, sagt Bloom.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/treibhausgas-zu-viel-co2-laesst-ackerpflanzen-verkuemmern-a-694592.html

 

*) Zu „Science“

Carbon Dioxide Enrichment Inhibits Nitrate Assimilation in Wheat and Arabidopsis
Übersetzung durch Google

Kohlendioxidanreicherung hemmt die Nitratassimilation (in Weizen und *) Arabidopsis)

Zu *) Arabidopsis: Die Acker-Schmalwand (Arabidopsis thaliana) wird auch Schotenkresse oder Gänserauke genannt und ist eine Pflanzenart in der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).
https://de.wikipedia.org/wiki/Acker-Schmalwand

Aus Science (Link im Beitrag)
Nitrat für mich, Ammonium für Sie

Die Interdependenz der pflanzlichen Stickstoffaufnahme und der Pflanzenreaktionen auf Kohlendioxid ist gut etabliert, aber der Einfluss der anorganischen Stickstoffform, d.h. ob Nitrat oder Ammonium, wurde weitgehend ignoriert. Bloom et al. (S. 899) zeigen aus fünf unabhängigen Methoden sowohl bei einer Monokot- als auch bei einer Dikot-Spezies, dass die Kohlendioxid-Inhibition der Nitrat-Assimilation eine wesentliche Determinante der Pflanzenreaktionen auf steigende atmosphärische Konzentrationen von Kohlendioxid ist. Dieser Befund erklärt mehrere Phänomene, einschließlich Kohlendioxid-Akklimatisierung und Abnahme der Lebensmittelqualität. Die große Variation dieser Phänomene zwischen Arten, Orten oder Jahren ergibt sich aus der großen Variation der relativen Abhängigkeit von Pflanzen auf Nitrat und Ammonium als Stickstoffquellen unter Arten, Orten oder Jahren. Die relative Bedeutung von Ammonium und Nitrat für die Pflanze N Ernährung in zukünftigen Anbausystemen wird für die Menge und Qualität der Lebensmittel entscheidend sein.

Abstrakt

Die Konzentration von Kohlendioxid in der Erdatmosphäre kann sich bis zum Ende des 21. Jahrhunderts verdoppeln. Die Reaktion höherer Pflanzen auf eine Kohlendioxidverdopplung schließt häufig einen Rückgang ihres Stickstoffstatus ein, aber die Gründe für diesen Rückgang waren unsicher. Wir verwendeten fünf unabhängige Methoden mit Weizen und Arabidopsis, um zu zeigen, dass die atmosphärische Kohlendioxidanreicherung die Assimilation von Nitrat in organische Stickstoffverbindungen hemmte. Diese Hemmung kann weitgehend für die Kohlendioxid-Akklimatisierung, die Abnahme der Photosynthese und das Wachstum von Pflanzen verantwortlich sein, die die C3-Kohlenstoff-Fixierung nach längeren Expositionen (Tage bis Jahre) zur Kohlendioxidanreicherung durchführen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die relative Verfügbarkeit von Boden Ammonium und Nitrat für die meisten Pflanzen wird zunehmend wichtiger bei der Bestimmung ihrer Produktivität sowie ihre Qualität als Nahrung.

http://science.sciencemag.org/content/328/5980/899

Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda

von Günther Ederer

Auszug.

Als Beleg für die endgültige Treibhausgastheorie wird immer wieder vorgebracht: 97 Prozent der Wissenschaftler seien sich einig. Nachzulesen im Spiegel, wiederholt im ZDF in „Frontal 21“ und von Guido Knopps History. „97 Prozent!“ – da müssten doch alle journalistischen Warnsignale aufleuchten.

Zum Beispiel: 97 Prozent von wie vielen Wissenschaftlern? Und welche Wissenschaftler zählen dazu? Wer hat sie ausgewählt? Zweimal in den letzten beiden Jahren haben sich in Berlin die kritischen Wissenschaftler aus aller Welt getroffen, um ihre neuen Forschungen vorzustellen, die zu anderen Ergebnissen kommen als die IPCC- Macher und ihre Gläubigen. Doch dann glänzt das Potsdamer Institut durch Abwesenheit, kaum ein Bundestagsabgeordneter und kaum ein Journalist machen sich die Mühe, sich zu informieren.

Ein weiterer Trick, der die Debatte ersticken soll, ist die Behauptung, dass der Einfluss des CO2 auf das Klima schon seit 150 Jahren bekannt sei. Damit wird auf den schwedischen Chemiker und Allroundwissenschaftler Svente Arrhenius verwiesen, der rein hypothetisch, ohne Beweise, davon ausging, dass CO2 das Klima erwärmen würde, was er allerdings für einen großen Segen für die Menschheit hielt. Außer Hochrechnungen haben die CO2-Klimaerwärmer bis heute nichts Handfestes zu bieten.

Die Basiszahlen für die Berechnungen des IPCC sind im federführenden britischen Institut der Universität Norwich vernichtet worden. Für seine die Welt aufrüttelnden Beispiele in seinem Film: „Eine unbequeme Wahrheit“ hat sich das Büro Al Gore entschuldigt.

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article13466483/Die-CO2-Theorie-ist-nur-geniale-Propaganda.html

 

Auszug aus Wikipedia dazu.

Bekannt wurde Ederer auch durch klimaskeptische Positionen. In einem Essay in der Welt bestritt Ederer unter Verweis auf den kontroversen amerikanischen Wissenschaftler und Lobbyisten Fred Singer, dass CO2 das Klima beeinflusst. Einen Vortrag mit ähnlichem Inhalt hielt Ederer auch auf einer Konferenz des ebenfalls klimaskeptischen Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE). Eine öffentlich diskutierte Broschüre des Umweltbundesamtes listete Ederer aufgrund dieser Positionen als einen von mehreren Klimaskeptikern in Deutschland, der die Ergebnisse der weltweiten Klimaforschung anzweifele.
https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Ederer

Hier noch ein paar Links, die kritisch zum Klimawandel stehen

http://www.fr.de/wissen/klimawandel/debatte-um-klimawandel-umweltamt-brandmarkt-klimaskeptiker-a-706872

http://www.ageu-die-realisten.com/archives/2046

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/treibhauseffekt-messungen-zeigen-klimawandel-durch-co2-a-1020528.html

https://www.eike-klima-energie.eu/

 

Diese letzte Seite „EIKE“ kommt mir wirklich nicht seriös vor.

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Gruß Hubert

 

 

 

Veröffentlicht 21. Juni 2017 von hubert wenzl in Politik, Umwelt, Uncategorized

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