Von Arm und Reich   13 comments

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Die Schere zwischen Arm und Reich klafft ja im neoliberalen Wirtschaftssystem immer weiter auseinander. Wenn es eine Lohnerhöhung gibt, dann bekommen die, die sonst schon viel mehr verdienen auch noch prozentmäßig den höheren Wert.
Die Ungleichheit wird auch noch gefördert. Diese neoliberale Ideologie wendet sich gegen jede Gleichmacherei – wie sie es nennt, wenn es gerechter werden sollte. Spöttisch wird auch gesagt, wenn man gerechter verteilen würde, würde das dazu führen, dass alle arm wären. Oder es wird auch gerne ins Feld geführt, dass man keinen Neid-Komplex anfachen solle, wenn es darum geht für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen.
Da kann es auch mal passieren, dass ein 24-stöckiges Hochhaus in London wie Zunder abbrennt, weil man im sozialen Wohnbau völlig ungeeignetes Dämm-Material verwendet hat, dass eben pro m2 um 1 Pfund billiger war.

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„Vierhundert Millionen Pfund an öffentlichen Geldern für die Renovierung von Buckingham Palace aber kein Geld für Feuermelder und Sprinkleranlagen für das arme Volk“, empören sich mehrere Stimmen“, wie die faz schrieb.
Und weiter in der faz: “ „Vierhundert Millionen Pfund an öffentlichen Geldern für die Renovierung von Buckingham Palace aber kein Geld für Feuermelder und Sprinkleranlagen für das arme Volk“, empören sich mehrere Stimmen.“

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© dpa – Mahnmal: Löscharbeiten an der völlig verkohlten Fassade des Grenfell-Hochhauses im Londoner Stadtteil Kensington.

http://www.faz.net/aktuell/demonstranten-stuermen-bezirksrathaus-in-london-15064121.html

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Man kann das Ganze aber auch noch unter einem anderen Aspekt betrachten, nämlich wie sich Arm und Reich auf den Tierschutz auswirkt, so wie es Martin Balluch im Folgenden schreibt.

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Im New Scientist vom 21. April 2012, Seiten 52-55, wird ein Überblick über psychologische Forschungen zu Einstellungen von Menschen aus armen und reichen sozialen Schichten geboten. Dabei, so wird dort ausgeführt, zeige sich, dass reiche Menschen eine signifikant geringere Fähigkeit haben, mit anderen mitzufühlen. Sie seien unfähiger, emotionale Zustände in anderen zu erkennen, und würden sich weniger für die Bedürfnisse anderer interessieren. Sie wären auch eher bereit, andere zu übervorteilen und sich durch Tricks Gewinne zu erschleichen.

Als Erklärung meinen die WissenschaftlerInnen, dass ärmere Menschen eher auf die Hilfe anderer angewiesen sind und daher eher mit Problemen anderer mitfühlen könnten. Wer selbst existentielle Probleme habe, würde auf die emotionalen Zustände anderer mehr achten und anderen in der Not eher beistehen.

In Bezug auf Tierschutz frage ich mich oft, ob sich eine wirtschaftliche Rezession positiv oder negativ auf Tierschutzbelange auswirkt. Mit weniger Geld wären vielleicht mehr Menschen gezwungen, nur die billigsten Tierprodukte zu kaufen und hätten kein Geld für Tierschutzspenden und keine Zeit, sich gegen Tierleid einzusetzen. Andererseits ermöglicht mehr Geld den Menschen, sich mit Luxustierprodukten, wie Pelz oder Gänsestopfleber, einzudecken und viel mehr zu konsumieren. Die im New Scientist referierten Ergebnisse weisen darauf hin, dass eine wirtschaftliche Rezession für Tierschutz eher besser wäre. Menschen mit weniger Geld und größeren wirtschaftlichen Problemen sollten demnach eher in der Lage sein, Mitgefühl für ausgebeutete Tiere zu entwickeln, auch wenn ihnen das geringere Budget weniger Freiraum bietet, sich dafür einzusetzen. Deckt sich das mit unserer Erfahrung? Mir ist kein eindeutiges Urteil möglich.

Im New Scientist werden aber auch Ergebnisse zu einem anderen psychologischen Aspekt von Reichtum angeführt. Menschen, die im Wohlstand leben, seien relevant häufiger als andere Menschen davon überzeugt, dass man selbst Schuld sei, wenn man wenig Geld hat. Das Gefälle von Reich zu Arm sei keine Ungerechtigkeit der Gesellschaft, sondern eine Folge der höheren Leistungsfähigkeit der Reichen, denen deshalb ihr Reichtum zustehe und sie nichts davon abgeben müssten. Die Schere zwischen Reich und Arm sei also nach Ansicht ersterer eine Folge ihrer größeren Fähigkeiten und daher durchaus gerecht und kein politisches Problem, das gelöst werden müsse. Reichere würden darüber hinaus eher dazu tendieren, rechtskonservativ zu sein und den repressiven Überwachungsstaat zu begrüßen.

Diese Ergebnisse erscheinen nachvollziehbar. Allerdings haben wir das Problem, dass die Reichen einen überproportional hohen politischen Einfluss haben. So erklärt sich die entsprechende Entwicklung unserer Gesellschaft und warum unsere Finanzministerin tatsächlich im Fernsehen verkündet, man müsse die Reichen entlasten, weshalb sie eine Senkung des Höchststeuersatzes durchführen werde.

Ich denke das ist ein Aufruf an die viel größere Zahl der Nicht-Reichen und politisch Einflusslosen, sich zu organisieren. Sonst setzt sich überall die 2-Klassen-Gesellschaft durch wie in London, wo die Lebenserwartung im reichen Bezirk Kensington für Männer 88 Jahre erreicht hat, während sie im ärmeren Bezirk Tottenham Green in derselben Stadt nur 71 Jahre beträgt. Niemand mit einem Minimum an sozialem Gewissen kann derartige Unterschiede goutieren.

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Von Arm und Reich

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 23. Juni 2017 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

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13 Antworten zu “Von Arm und Reich

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  1. Es ist nicht falsch was du schreibst, aber die Entwicklung geht in eine ganz andere Richtung. Nicht Arm oder Reich, Links oder Rechts. Klassenkampf war gestern.
    ALLAH ist der Größte.
    Und da haben Menschenleben einen ganz anderen Stellenwert. Da werden Menschen auf der Straße lebendig verbrannt / geröstet oder geschächtet. . . Und das nicht von radikalen Muslimen oder gar Terroristen, (Nicht für alles kann man Al-Kaida oder den IS verantwortlich machen.) Es sind ganz normale liebe Muslimen.

    Hintergründe zum Hochhausband die bei uns aus politischer Korrektheit verschwiegen werden:
    Warum sind die Menschen nicht über die Fluchttreppen geflohen?
    Weill sie es nicht konnten weil die Treppenhäuser und Flure zugemüllt waren!
    Und zwar von denen die jetzt die Opfer sind.

    Nun hätten Verantwortlich der Stadtverwaltung die Freihaltung der Fluchtwege ggf. mit Gewalt durchsetzen müssen!
    Aber nun mach dass mal bei Muslimen. Und die Mieter, das waren 90% Muslime.
    Da wird man doch sofort als Rassist gebrandmarkt – ich erinnere an “Nafri“
    Oder an skandalöse Urteile bei Vergewaltigungen durch Muslime. Zum Schluss wird das Opfer zur angeklagten. Vergewaltigungsopfer werden politisch korrekt als „Erlebende“ bezeichnet. Nur keine Repressalien gegen Muslime . . .

    Brandmelder hätten da gar nichts genutzt die du natürlich berechtigt forderst.
    In Deutschland sind sie seit 1 Jahr zwar Vorschrift, aber die Mieter sind eigenverantwortlich dafür . . . Das ist wie, bei ROT muss man an der Ampel stehen bleiben. Wer das nicht macht – ist auch gut. Schuld hat sowieso immer der Autofahrer.

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  2. Ich kann dir da in einigen wichtigen Punkten nicht zustimmen, zum Beispiel von wegen weil von (Gesindel, Proleten, „Negern“, Muslime?) die Treppenhäuser und Flure wie du schreibst zugemüllt gewesen wären und sie somit selbst Schuld gewesen wären. Die Behörden haben die Mieter dazu aufgerufen in ihren Wohnungen zu bleiben, was ein katastrophaler Fehler war. Inzwischen ist die Zahl der Toten auf über 70 gestiegen. Diese Toten gehen auf die Kappe der Konservativen in England, die für die da unten radikal sparen wollten. Du schweifst auch vom Thema ab, wenn du von Kensington auf Vergewaltigungsopfer und als „Erlebende“ kommst. Ich möchte aber nicht weiter darauf eingehen und meine Sicht der Dinge in einem eigenen Kommentar darstellen.

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  3. Brandgefährlich sind in England Sozialwohnungen, weil man bei Dämmplatten in unverantwortlichster Weise solche verwendet, die weniger kosten aber im Brandfall brennen wie Zunder – man hat es ja erschreckenderweise in Kensington demonstriert bekommen. Auf Brandriegel zwischen den Stöcken hat man auch verzichtet. Für die da unten is das ja gut genug, schade ums Geld. Gestern hat man auch die Bewohner von weiteren 34 (!) Gebäuden mit ebensolchen Dämmplatten evakuiert. Ob das alle waren, wird man ja noch sehen. Letzte Meldung: 600 Gebäude sollen überprüft werden – natürlich alles Sozialwohnungen… was denn sonst?
    Man kann das auch als Sittenbild der Konservativen in Englang sehen, denen die Leute da unten egal sind. Konservative Parteien sind ja überall auf der Seite der Wirtschaft. Sie können und wollen sich nicht in die arbeitende Bevölkerung hinein versetzen, deswegen gibt es keine Empathie dafür. Es gibt auch in einem Land nicht EIN Volk. Die Bevölkerung ist aufgeteilt in verschiedene Interessensgruppen. Früher sagte man Klassen dazu, aber das ist ja vollkommen aus der Mode gekommen. Es gibt keinen Klassenkampf mehr, aber sehr wohl verschiedene Interessen. Ein Industrieller hat andere als ein Arbeiter.

    In Kensington wurde vorgerführt welche verschiedene Interessengruppen es gibt. Die ärnmeren Schichten leben gefährlicher als die reicheren. Im wahrsten Sinne des Wortes: brandgefährlich. Und nicht nur gefährlich, es hat eine Menge Tote gegeben, für die es Verantwortliche gibt, die man auch benennen könnte. Sie sind bei den Tories zu finden. Da klebt Blut daran.

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    Theresa May – Parteiführerin der Konservativen
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    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/london-demonstranten-stuermen-nach-hochhaus-brand-rathaus-von-kensington-a-1152558.html
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    Hier noch ein Auszug aus der ZEIT
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    Die Mieter sahen es kommen

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    Der Brand in Kensington bringt Behörden und Politik in Bedrängnis. Seit Jahren gab es Kritik an den Zuständen, die Warnungen wurden ignoriert.

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    Der Großbrand in London hat furchtbare Erinnerungen geweckt: ein Hochhaus in Flammen, Menschen in den oberen Stockwerken, verzweifelt, weil sie nicht fliehen können, sogar springen und Kinder aus dem Fenster werfen, um sie zu retten. Kensington, London – das ganze Land steht unter Schock. Fast mehr noch als bei den Terror-Anschlägen, denn die Toten, die die Feuerwehr über die nächsten Tage bergen wird, wären noch am Leben, hätte nur irgendjemand auf die Bewohner gehört, auf ihre Warnungen, ihre Bitten, ihr Flehen – immer alles umsonst.

    Wer auf der Schnellstraße an Wohnblocks vorbei in Richtung des Luxusviertels Notting Hill fuhr, wunderte sich: Wer muss hier wohnen, in diesen schäbigen 70er-Jahre-Blocks, 24 Stock hoch, so dicht gedrängt und unzugänglich eingekeilt zwischen Autobahn, Hochtrassen, Sportzentren, Zuglinien, so nah und doch weit weg von den weißgetünchten Villen in Chelsea nur wenige Straßenblocks weiter?

    Hinter diesem katastrophalen Ereignis steht viel mehr als nur der Zufall, dass irgendjemand möglicherweise beim Kochen nicht aufgepasst hat oder ein Fernseher einen Kurzschluss hatte, irgendeine Küche in Brand geraten ist, irgendjemand die Feuertüren nicht geschlossen hatte. Dieser Brand zeigt, wie katastrophales Missmanagement einer Stadtbehörde, die angesichts enormer Budgetkürzungen genau an der falschen Stelle Geld spart, eines der schwersten Unglücke in London zu verantworten hat. Weder schien nach Aussagen der Bewohner der Feueralarm in dem Wohnblock zu funktionieren, noch konnten die Wagen der Feuerwehr nah genug an das Gebäude heranfahren, geschweige denn Barrieren und Türen öffnen, um den Brand vom Inneren des Hochhauses zu löschen.

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    „Unfähige, faule und inkompetente Leute“

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    Der 1974 erbaute Grenfell Tower gehört mit seinen 120 Wohnungen zum Lancaster West Estate, einem Viertel am nördlichen Ende des im Süden so luxuriösen Royal Borough of Kensington & Chelsea. Etwa 400 bis 600 Menschen wohnten in dem Hochhaus. Die Verwaltung der 10.000 Sozialwohnungen im gesamten Viertel hat die Stadtbehörde, um Kosten zu sparen, an die größte Wohnungsverwaltung im Land übertragen, die Kensington and Chelsea Tenant Management Organisation (KCTMO). Das Modell entspricht in etwa dem, was die Vonovia, die frühere Deutsche Annington, in Deutschland macht, allerdings mit massiven Investitionen, um die ehemaligen Billigwohnen wieder ansprechend, bewohnbar und vor allem sicher zu gestalten.

    Die Bewohner vom Lancaster West Estate sind jedoch alles andere als begeistert. „Als Mieter kotzten mich die hohen Gebühren für diesen saumäßigen Service an“, wütete der Mieter Verite Reily Collings noch vor einem Monat über die KCTMO. „Ich habe noch nie so unfähige, faule und inkompetente Leute bei einer Managementfirma erlebt, und was immer die für einen Deal mit der Stadtbehörde haben, sie sollten lieber was tun, als immer nur davon auszugehen, dass die Stadt sich umdreht und so tut, als ob sie nichts merkt.“ Und vor einer Woche Norah Shabz: „Das unprofessionellste, unorganisierteste, unverschämteste und idiotischste Amt, das ich je erlebt habe. Bringen alles durcheinander und zeigen keinerlei Verantwortung für ihre totale Blödheit.“ Die Flüche gehen weiter.
    Während des Brandes versammelten sich die Anwohner, um schockiert der Katastrophe beizuwohnen – und zu helfen. Die Notfallzentren berichteten von großer Anteilnahme. Zahlreiche Menschen brachten Decken und Verpflegung.
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    […]
    Mehrere Feuer hatte es in dem Wohngebiet bereits gegeben. Die Bürgerinitiative hatte auch gewarnt, als im Jahr 2012 eine Untersuchung ergab, dass die Feuervorkehrungen seit vier Jahren nicht überprüft worden waren, Feuerlöscher nicht mehr funktionierten und ein alarmierendes Brandrisiko bestand. „Aber wir glauben, dass die KCTMO eine furchtbare, prinzipienlose Mini-Mafia ist, die überhaupt nicht mit dem Management so großer Wohnsiedlungen betraut werden dürfte, und dass die undurchsichtigen Machenschaften mit der Stadtbehörde im Desaster enden werden.“ Schon 2013 wäre es fast zu einem Großbrand im Grenfell Tower gekommen. Die Aktionsgruppe wirft der Managementgesellschaft sogar vor, auf Hauptversammlungen die Wahlen zu fälschen, damit dieselben Leute an der Spitze bleiben.
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    http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-06/grossbrand-london-grenfell-tower-einsparungen-missmanagement

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    Gruß Hubert

    Gefällt 1 Person

  4. Ich kann dir da in einigen wichtigen Punkten nicht zustimmen, zum Beispiel von wegen weil von (Gesindel, Proleten, „Negern“, Muslime?) die Treppenhäuser und Flure wie du schreibst zugemüllt gewesen wären und somit selbst Schuld gewesen wären.
    Hubert entschuldige, es kotzt mich jetzt gewaltig an wie du argumentierst und mir unentwegt dinge unterstellst die ich so nicht gesagt haben. DAS IST NICHT DAS ERSTE MAL !
    Ich habe von Muslime gesprochen . . . (Wenn du da ande Informationen hast, dass die Mehrheit der Hausbehoner keine Muslime waren, musst du mir das widerlegen.
    Ich habe lediglich einen weiteren Grund angeführt was mit zu der Katastrophe geführt hat. Und auch auf das Versagen der Stadtverwaltung mit erwähnt.

    Wenn du nicht mehr dazu in der Lage bist etwas zu erfassen und nur noch in deinem Wahn linker Ideologe lebst, ist es in der tat sinnlos mit dir zu kommunizieren.
    Ich habe deinem Beitrag in nichts widersprochen nur einen ganz realen Fakt hinzugefügt.

    Überlege dir den IRRSINN deiner Formulierung: (auch wenn du die wieder dem Mainstream entkommen hast) DIE MIETER SAHEN ES KOMMEN.
    Damit hätten sie ja wissentlich eine Katastrophe herbeigeführt.

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    Nachtrag.
    Weil ich recherchiert habe ob im besagten Greenfell Tower hauptsächlich Muslime wohnten, fand ich das, was man zur Ehrenrettung von Muslime auch mal sagen muss.
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    Während viele der Bewohner also schon in ihren Betten lagen, als das Feuer ausbrach, kamen einige der muslimischen Mieter gerade aus der Moschee, bemerkten den Rauch – und handelten sofort.

    00.54 Uhr ging der erste Notruf bei der Feuerwehr ein. „Hätte es nicht die muslimischen Jungs gegeben, die uns sofort halfen als sie von ihren Gebeten heimkehrten, wären viel mehr Menschen gestorben“, ist sich eine Augenzeugin gegenüber der britischen Independent ( https://www.indy100.com/article/muslim-boys-prayer-ramadan-grenfell-tower-block-fire-kensington-london-7789971 ) sicher.

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  5. Macht es das viel besser, wenn es nach dir „NUR“ Muslime waren??, ich weiß, deine Erzfeinde, und nicht Leute aus „unteren Schichten“? Darum geht es mir im Beitrag und allen Kommentaren, dass den Konservativen die „soziale Unterschicht“ vollkommen egal ist. Rechte habe ja auch nicht viel übrig für diese „Klientel“.
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    „DIE MIETER SAHEN ES KOMMEN.
    Damit hätten sie ja wissentlich eine Katastrophe herbeigeführt.“

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    Und was bitte hätten sie tun sollen, wenn diese miese, unfähige, von den Tories beauftragte Firma, jahrelang (!) untätig blieb??? Auf die Straße zu wohnen gehen, als Obdachlose in einem Karton leben? Das war so ziemlich das Dümmste was mir je unterkam. Das ist vollkommener Quatsch. Sie hätten ja wissentlich eine Katastrophe herbeigeführt… Da bleibt mir wirklich die Spucke weg.
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    Du wirfst mir vor, dass ich vom Wahn linker Ideologie „verseucht“ wäre und ich werfe dir Rassenwahn vor, denn als von solchen befallenen gabst du dich im vorletzten Kommentar eindeutig zu erkennen.
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    Nachtrag.

    Weil du sagtest, dass im besagten Grenfell Tower hauptsächlich Muslime gewohnt hätten, machte ich mich auf die Suche und fand zur Ehrenrettung von Moslems das hier (sicher ein schwerer Sündenfall für dich von meiner Seite aus).

    „Weil der Islam gerade den Fastenmonat Ramadan zelebriert. Vom 26. Mai bis zum 24. Juli essen Muslime von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang nichts. Erst wenn die Dunkelheit hereinbricht, wird aufgetischt.

    Während viele der Bewohner also schon in ihren Betten lagen, als das Feuer ausbrach, kamen einige der muslimischen Mieter gerade aus der Moschee, bemerkten den Rauch – und handelten sofort.

    00.54 Uhr ging der erste Notruf bei der Feuerwehr ein. „Hätte es nicht die muslimischen Jungs gegeben, die uns sofort halfen als sie von ihren Gebeten heimkehrten, wären viel mehr Menschen gestorben“, ist sich eine Augenzeugin gegenüber der britischen Independent sicher.
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    https://www.indy100.com/article/muslim-boys-prayer-ramadan-grenfell-tower-block-fire-kensington-london-7789971
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    https://www.tag24.de/nachrichten/london-brand-grenfell-tower-muslime-ramadan-tote-verletzte-kuehlschrank-brandherd-feuer-rettung-baby-fenster-272846
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  6. Auch toll! Eine tolle Empathie von den „Luxusmenschen“.
    Auszug aus dem „Stern“
    Die Überlebenden des Grenfell-Tower-Brandes sollen umgesiedelt werden. In einen Luxuskomplex in der Nähe ihrer alten Heimat.
    Die Bewohner der Londoner Edel-Bauten sind entsetzt über die neuen Nachbarn aus der Unterschicht.
    […]
    Nach der Katastrophe haben die Überlebenden des Grenfell Tower endlich einmal Glück. Sie sind obdachlos und haben alles verloren. Doch die Stadt will sie schnell und gut unterbringen – vielleicht auch um unangenehmen Berichterstattung zu vermeiden. Die hätte es sicher gegeben, wenn die Überlebenden lange in Turnhallen und Behelfsheimen untergebracht worden wären.
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    http://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/grenfell-tower–bewohner-von-luxus-komplex-wollen-opfer-nicht-aufnehmen-7508236.html

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  7. Du bist blind und . . . , Ich habe den Hausbewohnern eine Mitschuld gegeben nicht DIE Schuld. Aber das kapierst du nicht.
    Anscheinend ist das bei LINKEN so. Die lassen an Argumenten nix zu was nicht . .

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  8. Es ist ganz einfach. Die Ansichten zwischen RECHTEN und LINKEN sind diametral entgegengesetzt. Da macht es keinen Sinn zu diskutieren. Aha… jetzt ist es nur eine MITSCHULD. Das habe ich aber ganz anders verstanden, denn sonst hast du ja niemand (die Regierung) kritisiert. Man muss bei dir auch gut zwischen den Zeilen lesen können.

    Du schriebst in deinem ersten Kommentar:

    „Hintergründe zum Hochhausbrand die bei uns aus politischer Korrektheit verschwiegen werden:
    Warum sind die Menschen nicht über die Fluchttreppen geflohen?
    Weil sie es nicht konnten weil die Treppenhäuser und Flure zugemüllt waren!
    Und zwar von denen die jetzt die Opfer sind.“

    Und da kommt jetzt mein zwischen den Zeilen lesen. Natürlich sind Muslime (die es ja laut dir hauptsächlich waren) alles Drecksfinke, die sich dadurch selbst ihren Fluchtweg abschnitten.

    Was soll jetzt „dein Fluchtweg“ zwischen Schuld oder nur Mitschuld?

    Übrigens verschwendest du kein einziges Wort an Kritik an die konservativen Politiker in England, die durch ihre rigorose Sparpolitik, natürlich auf dem Rücken der Ärmsten (den anderen muss man ja alles in alle Öffnungen reinstecken – und von irgendwo muss man ja das Geld hernehmen) für diesen Brand mit brennbaren Dämm-Material verantwortlich sind.
    Ich überlege mir ob ich überhaupt noch antworte, falls du noch einen Kommentar dazu abgibst.
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    Hier noch ein Video vom „Focus“
    http://www.focus.de/panorama/videos/nach-brandkatastrophe-beunruhigend-600-hochhaeuser-in-england-mit-aehnlicher-fassade-wie-grenfell-tower_id_7272310.html
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    Die britischen Behörden gehen davon aus, dass rund 600 Hochhäuser allein in England eine ähnliche Fassadenverkleidung wie der ausgebrannte Grenfell Tower in London haben. Das erklärte am Donnerstag die britische Regierung, die nach dem Inferno mit mindestens 79 Todesopfern eine Untersuchung angeordnet hatte.
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  9. https://www.4shared.com/web/embed/file/GP6NWXbrei

    Es ist zwar Paris, aber es sind Muslime

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  10. Auch in Berlin hat es gebrannt, zum Glück ist das glimpflicher ausgegangen als in England.
    Der Ausgangspunkt war aber der Gleiche – Das KLIMA zu retten mittels einer von der Politik verordneten “Wärmedämmung -Verordnung“

    Die Menschen haben nur die Wahl – Obdachlos zu werden weil sie die Miete dann nicht mehr bezahlen können.
    (Eine zusätzliche Wärmedämmung ist nicht zum Nulltarif zu haben und ist ja je nach Qualitätsstandard auch dementsprechend teuer. Was der Hauseigentümer natürlich nicht aus purer Liebe zu seinen Mietern aus der eigenen Tasche bezahlt. Er ist gezwungen das auf die Miete umzulegen . . .)

    Oder:

    Obdachlos zu werden – weil das Haus abgefackelt ist!
    Man muss das nur positiv sehen – hätte ja auch schlimmer ausgehen können.
    Wobei lebendig verbrannt zu werden, laut unseren ELITEN:
    “Der ISLAM gehört zu Deutschland,“
    im Rahmen dieser Kultur – zur Folklore gehört.

    Muslime verbrennen 17-jähriges Mädchen bei lebendigem Leib auf der Straße . . .
    Und all die, die darum herum stehen und das mit ihren Handys noch filmen, haben nicht die Spur das Gefühl etwas Unrechtes zu tun.
    Dabei wollte das Mädchen nur nach westlicher Lebensart leben und war in Hotpants gegangen.
    Ich erspare mir jetzt alle Videos anzuführen die das betreffen . . . .

    Es geht in diesem Fall ja um Wärmedämmung im Sinne der EU – um das Klima zu retten . . .

    Ich / wir wohnen auch in einem Hochhaus 20 Etagen – noch im Originalzustand wie es die DDR gebaut hatte. Zum Glück steht das ganze Wohngebiet unter Denkmalschutz, dass die Klimafanatiker nicht so konnten wie sie wollten . . .
    Dafür werden im Wohngebiet jetzt alle Parkplätze ersatzlos abgeschafft um das Klima zu retten. Die Leute sollen mit dem Fahrrad fahren und nicht mit dem Auto. So will das ROT ROT GRÜN.

    Ich kann es nicht beweisen, ich vermute das einfach einmal:
    In dem Haus in dem es jetzt gebrannt hat wohnen u. a. Neubürger . . . Und die haben das Treppenhaus mit Unrat zugemüllt!
    Und von den Behörden traut sich keiner die Hausordnung durchzusetzen – um sich nicht dem Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit auszusetzen.

    glG

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  11. Ich gehe zum Ursprung zurück. Es gibt billige brennbare Wärmedämmungen und es gibt Wärmedämmungen, die um einiges aber auch nicht unbezahlbar teurer sind. Hätte man die letzteren verwendet wäre das in Kensington nicht passiert. Außerdem hätte man Brandriegel zwischen den Stockwerken einsetzen müssen. Hat man sich aber gespart, denn da wohnen ja nur……. Leute eben, wo die Bürgerlich-Konservativen die Nase rümpfen.
    Heizkosten zu sparen ist ja in Ordnung. Aber es waren ja nur Sozialwohnungen, Konservative sparen da gern bei denen da unten, sooo schlimm werden sie sich das ja nicht gedacht haben, das will ich ihnen nicht unterstellen. Aber wenn man darauf hingewiesen wird, dass ein Risiko besteht und man dieses ausschalten kann, dann sollte man sich auf jedem Fall für das Ausschalten entscheiden. Und nimm zur Kenntnis, dass ich kein Klimaleugner bin.
    Mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit hatte der Brand in Kensington nichts zu tun. Aber es ist eben ein Lieblingsthema von dir und überall bringst du es unter, ob passend oder unpassend.

    Die Miepreise erhöhen sich wegen einer Wärmedämmung sicher nicht sehr stark, vor allem wenn es Sozialwohnungen sind, da übernimmt ja die öffentliche Hand einen großen Teil der Kosten (zumindest in anderen Ländern) und setzt nicht alles auf die Mieter um. Ich habe ein wenig Ahnung von Sozialwohnungen, weil meine Eltern in einer solchen wohnten. Solche Mietgesetze wie in Deutschland gibt es ja zum Glück nicht in allen Ländern, wo man die Vermieter sich wie die Haie aufführen lässt und der Mieter nahezu ungeschützt ist. Diese Wirtschaftsfreundlichkeit würde mich richtig nerven, wenn ich in Deutschland leben würde. Sie geht ja total zu Lasten der wirtschaftlich Schwächeren, die ja die übergroße Mehrheit sind.

    .
    Gruß Hubert

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    • Schön für Dich wenn du das alles so gut weißt. Und auch kostenmäßig die Rahmenkostenbedingungen für Sozialwohnungen in England.

      Ich weiß es nicht, ziehe aus dem was ich zu sehen bekomme nur meine Schlussfolgerungen. Und da sind einige Ungereimtheiten in den Informationen enthalten.
      Wieso konnte bei dem Brand in Berlin Feuer im Treppenhaus derartige Ausmaße annehmen? Die Frage wurde nie gestellt, und damit gibt es darauf auch keine offizielle Antwort. Abgesehen von falschen Bildunterschriften. Denn die Flammen die da aus einem Fenster lodern, – das ist eindeutig das Treppenhaus. Kleinere Fenster als in den Wohnungen und auch mehr Fenster durch die jeweiligen Zwischenetagen vom Treppenhaus.
      Hätte man aber “Treppenhaus“ geschrieben statt Wohnung, müsste man erklären wieso und was da gebrannt hat.

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      • Du schreibst: schön für Dich wenn du das alles so gut weißt.
        Woher weißt Du aber so genau, dass das Feuer aus dem Treppenhaus kam?
        Ich weiß nicht ob in dem Hochhaus in Berlin auch Muslime wohnen (wohnten). Aber in England hast Du doch angenommen, dass dort in der großen Mehrzahl Muslime wohnten, die wie Du annimmst, chaotisch, schlampig wahrscheinlich auch noch dreckig sind und alles Mögliche im Treppenhaus abstellten. Wenn niemand das geschrieben hat, kann man es auch nicht wissen. Wissen müsste das auf jedem Fall die Feuerwehr – aber nur so annehmen geht von mir aus auch nicht. Ich glaube nicht dass die Medien das einfach unterdrücken aus der Befürchtung heraus dann als fremdenfeindlich gebrandmarkt zu werden. Früher oder später sickert das durch.

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