Frauen und Kirchenlehrer   Leave a comment

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Nun gehen wir ein Mal zurück in die Kirchengeschichte und sehen uns an wie „hochgeschätzt“ ( ha ha ha) Frauen in der Kirche waren und teilweise noch sind. Man muss die Vergangenheit kennen, um die Gegenwart zu verstehen. Ich wäre als Frau GANZ SICHER nicht bei diesem Verein. Ich bin auch als Mann nicht dabei. Und immer wieder geht es der Kirche bei der Frau nur um das Kinder gebären, dazu ist sie da. Eine missbrauchte Gebärmaschine. Wichtig ist auch, dass die Sätze der Kirchenlehrer für die Kirche auch heute noch volle Bedeutung haben.

Ihre Meinungen gingen in die römisch-katholische Lehrverkündigung ein.

Man kann es deshalb auf keinem Fall als Schnee von gestern oder vorgestern abtun.

Aus theologe.de

Paulus und seine Schüler

„Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist Abglanz des Mannes. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann.“ (1. Korinther 11, 7-9; zur Kirchenlehre erhoben beim Konzil von Trullo bzw. der Trullanischen Synode, 691, Canon 70)

„Wie es in allen Gemeinden der Heiligen üblich ist, sollen die Frauen in der Versammlung schweigen; es ist ihnen nicht gestattet zu reden. Sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz es fordert. Wenn sie etwas wissen wollen, dann sollen sie zuhause ihre Männer fragen; denn es gehört sich nicht für eine Frau, vor der Gemeinde zu reden.“ (1. Korinther 14, 34-35)

„Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn (Christus); denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; er hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib. Wie aber die Kirche sich [angeblich] Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen.“ (Epheser 5, 22-24)

Kirchengelehrter Tertullian (nach 150 – nach 220)


„In Schmerzen und Ängsten musst du gebären, o Weib, zum Manne musst du dich halten, und er ist dein Herr. Und du wolltest nicht wissen, dass du eine Eva bist? Noch lebt die Strafsentenz Gottes über dein Geschlecht in dieser Welt fort; dann muss also auch deine Schuld noch fortleben. Du bist es, die dem Teufel [beim Sündenfall] Eingang verschafft hat.“ (De Cultu Feminarum („Über den weiblichen Putz“), Buch 1, 1. Kapitel, Absatz 1; zit. nach Bibliothek der Kirchenväter unifr.ch/bkv)

Der Frau steht nur Trauerkleidung zu. Sobald sie dem Kindesalter entwachsen ist, soll sie ihr so Gefahren bringendes Antlitz verhüllen, bei Gefahr des Verlustes der ewigen Seligkeit.
(Obwohl Tertullian gegen Ende seines Lebens auf Abstand zur Kirche ging, weswegen er auch nicht „heilig“ gesprochen wurde und nicht als „Kirchenvater“ gilt, hat seine Lehre doch den Katholizismus maßgeblich geprägt)

Wörtlich der Grund für die Anordnung der Verhüllung der Frau: „Damit sie umso vollständiger das, was sie von Eva an sich gezogen hat, ich nenne die Entehrung des ersten Sündenfalls und die Erbitterung über den Untergang des Menschengeschlechts, durch jede Art von Genugtuung sühne.“ (zit. nach Matthias Schwarzkopf, Christliche Identität und Moral, Studien zur Erwachsenenpädagogik Tertullians, Jena 2002, S. 99)



Kirchengelehrter Clemens von Alexandria (ca. 150 – 215)

Bei der Frau muss schon das Bewusstsein vom eigenen Wesen Scham hervorrufen.

Erzbischof und Kirchenheiliger Johannes Chrysostomos (ca. 344 – 407)

Den Sündenfall-Bericht der Bibel, wonach Eva auf den Rat der Schlange hin dem Adam eine verbotene Frucht reichte, geben die katholischen Kirchenväter in der Regel als Grund für ihre massive Frauenabwertung an. Als weiteres Beispiel sei auf den heilig gesprochenen Johannes Chrysostomos (ca. 344 – 407) hingewiesen, Erzbischof von Konstantinopel, der über den „Sündenfall“ schrieb:
Das Weib hat ein einziges Mal die Rolle eines Lehrers gespielt und hat lauter Unheil angerichtet.“ (Homilie Nr. 9 über den 1. Brief an Timotheus, 9, zit. nach unifr.ch/bkv)

Daraus ergibt sich für den Kirchenheiligen: Vorsteher einer Kirche und mit der Sorge für so viele Seelen betraut zu werden, da muss zunächst vor der Größe einer solchen Aufgabe das ganze weibliche Geschlecht zurücktreten, aber auch die Mehrzahl der Männer.“ (De sacerdotio, 2. Buch, Kap. 2)

„Es ist ihnen [den Frauen], will er [Paulus] sagen, nicht bloß verboten, zu reden, sondern auch in der Kirche um Etwas zu fragen. Dürfen sie aber nicht einmal fragen, um so mehr ist ihnen sonst zu reden verboten. Und warum verurteilt er sie denn zu einer so strengen Unterwürfigkeit? Weil die Frauen schwach, unbeständig und leichtsinnig sind. Darum setzt er ihnen die Männer zu Lehrern.“ (Homilie Nr. 37/II über den 1. Korintherbrief)



Doch der Kirchenvater hat für sie auch einen „Trost“: „Das Weib soll also nicht betrübt sein. Gott hat ihr einen nicht kleinen Trost verliehen: das Kindergebären“ und: „Gott hat euch eine andere Gelegenheit zum Seligwerden gegeben, die Erziehung der Kinder“. (Homilie Nr. 9, a.a.O.)

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[…]

Apostolische Konstitution III. (4. Jahrhundert), angeblich vom ersten Papst Clemens, später Grundlage für das 2. Vatikanische Konzil im 20. Jahrhundert

„Die Frau ist der Leib des Mannes, seiner Seite entnommen und ihm untergeordnet. Sie wurde von ihm losgelöst, um Kinder hervorzubringen. Denn so spricht er [angeblich Gott]: ´Er soll herrschen über dich.` Der wesentliche Teil der Frau ist der Mann als ihr Haupt. Wenn wir in den vorangegangenen Konstitutionen den Frauen verboten haben zu lehren, wie will ihnen irgend jemand erlauben, in widernatürlicher Weise das Priesteramt auszuüben? … Denn wenn Frauen die Taufe spenden könnten, so wäre unser Herr sicherlich von seiner eigenen Mutter getauft worden und nicht von Johannes; oder, als er uns ausgesandt hat zu taufen, hätte er Frauen mitgeschickt.“ (III, Nr. 9)



Kirchenvater Augustinus, Kirchenlehrer und Kirchenheiliger (354 – 430)


„Haec imago Dei est in homine, ut unus factus sit … ideoque mulier non facta ad imaginem Dei“ = „Dieses Ebenbild Gottes ist in dem Menschen, der als einziges geschaffen sei. Deshalb ist die Frau nicht zum Ebenbild Gottes gemacht worden.“ (zit. nach Karlheinz Deschner, Das Kreuz mit der Kirche, München 1974, S. 209 und 433)

Es entspricht „der natürlichen Ordnung unter den Menschen, dass die Frauen den Männern … dienen.“
Kirchenvater, Kirchenheiliger und Kirchenlehrer Augustinus (354 – 430) (Quaestiones in Heptateuch I, 153, zit. nach Karlheinz Deschner, Das Kreuz mit der Kirche, München 1974)

„Wenn nun gefragt, wozu dieses Gehilf [die Frau] nötig war, zeigt sich wahrscheinlich nichts andres als die Hervorbringung von Kindern, so wie die Erde das Hilfsmittel für den Samen ist, damit aus beiden die Pflanze wachse.“ Kirchenvater Augustinus (354 – 430), Über den Wortlaut der Genesis (De Genesi ad litteram) 6,3,5; „heilig“ gesprochen; Augustinus gilt als einer der bedeutendsten Kirchenlehrer.


„Ich finde also keine andre Hilfeleistung, für die dem Mann ein Weib erschaffen wurde, wenn nicht die, ihm Kinder zu gebären.“ (De Genesi ad litteram 9,5,9)

Kirchenlehrer und Kirchenheiliger Thomas von Aquin, Patron der katholischen Schulen und Hochschulen (1225 – 1274)


„… dass es notwendig war, dass die Frau wurde, wie die Schrift sagt, als Hilfe des Mannes; freilich nicht als Hilfe irgendeines anderen Werkes, wie einige sagten, weil ja zu jedem anderen Werk der Mann durch einen anderen Mann entsprechendere Unterstützung fände als durch eine Frau; sondern als Hilfe zur Fortpflanzung.“
(Summa Theologica I/92/1)

Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen.

  Mädchen entstehen durch schadhaften Samen oder feuchte Winde.

Die Frau ist ein Missgriff der Natur … mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuss und ihrer Untertemperatur körperlich und geistig minderwertiger … eine Art verstümmelter, verfehlter, misslungener Mann … die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann.

„Hinsichtlich der Einzelnatur ist das Weib etwas Mangelhaftes und eine Zufallserscheinung; denn die im männlichen Samen sich vorfindende Kraft zielt darauf ab, ein ihr vollkommen Ähnliches hervorzubringen. Die Zeugung des Weibes aber geschieht auf Grund einer Schwäche der wirkenden Kraft wegen schlechter Verfassung des Stoffes.“
… „Femina es mas occasionatus“ (= „Die Frau ist ein verfehlter Mann“). (Summa Theologica I/92/1)

„Gemäß diesem Unterordnungsverhältnis ist das Weib dem Manne von Natur aus unterworfen. Denn im Manne überwiegt von Natur aus die Unterscheidungskraft des Verstandes.“
(Summa Theologica I/92/2)

Die Frau ist von Natur aus mit weniger Tugend und Würde ausgestattet als der Mann. Denn immer ist das ehrenwerter, was handelt, als das, was erleidet, wie Augustinus sagt.
(Summa Theologica I/92/1)

Kardinal Karl Lehmann über Thomas von Aquin: „Vor allem durch den Einfluss des Aristoteles hat z. B. Thomas von Aquin die Empfängnis (Conceptio) als ein zeitlich erstrecktes Geschehen (Sukzessivbeseelung) verstanden. Der Embryo hat also bereits Leben, wird aber erst später beseelt, das männliche Kind am 40. Tag, das weibliche am 90. Tag … Deshalb bezeichnet … Thomas von Aquin die vom Leib getrennte Seele [des Embryos] für die Zeit dieser Trennung nicht als Person.“
(zit. nach http://www.bistummainz.de/bistum/bistum/kardinal/texte/texte_2002/text_060402.html)



Weitere Lehraussagen der Vatikankirche

Die Frauen dürfen im eigenem Namen Briefe weder schreiben noch empfangen. Römisch-katholische Synode von Elvira, 300-303?

Priester, die Frauen beherbergen, die Verdacht erregen, sollen bestraft werden. Die Frauen aber soll der Bischof in die Sklaverei verkaufen. 3. Synode von Toledo, 589

  Frauen dürfen in der Kirche nicht singen. Der heilige Bonifatius, Benediktinermissionar und „Apostel der Deutschen“ (675-754)

  Wo sich ein Priester aufhält, darf kein Weib eintreten. Synode von Paris, 846

  Nahe der Kirche dürfen keine Frauen wohnen. Synode von Coyaca, 1050

  Weiteres z. B. im Decretum Gratiani

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Jesus wollte gar keine Kirche errichten. Und was sagt er?

Prostituierte kommen laut Jesus früher in den Himmel als Theologen. Jesus wörtlich zu den Hohenpriestern und Religionsführern: „Amen, das sage Ich euch: Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr.“ (Matthäus 21, 31)

So kennt auch der Urtext der Bibel bereits Junia als „Apostelin“ in der Zeit nach Jesus von Nazareth (Römer 16, 7), die jedoch von den kirchlichen Bibelfälschern zu „Junias“ „vermännlicht“ wurde.

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Frauen und Kirchenlehrer

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