Glauben heißt nicht wissen     8 comments

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Religion will sich oft mit Zirkelschlüssen beweisen, zum Beispiel Gott hat die Bibel geoffenbart, also ist das was in der Bibel steht war.

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Kann man den Glauben begründen?
Antwort: Seit wann beruht Glauben auf einer Begründung?

 

Das Problem der Begründung des Glaubens

Die entscheidende Grundfrage ist die: Was wissen wir eigentlich – sicher? Jede Philosophie und jede Religion setzt sich mit der Frage auseinander. Und jedes Zeitalter beschäftigt sich mit der Frage aufs Neue. Es gibt zwar die »aufgeklärte« Position, nach der eine Religion nicht wahr, sondern nur in moralischem Sinne nützlich zu sein hat, das ist in keinem Fall die fundamentalistische Haltung: Demzufolge ergibt sich der moralische Anspruch als Folge aus dem Wahrheitsanspruch. Was ist wahr?Die verschiedenen Religionen hatten und haben darauf stets Antworten parat.Die Antwort ist: Man muss es nicht wissen, man muss es nur glauben! Und der Glauben braucht keine Begründung.

Das Münchhausentrilemma

Wenn wir uns die Antworten ansehen, sehen wir dieselben Muster: Es ist wahr, weil es geoffenbart wurde, es ist wahr, weil es in einer heiligen Schrift steht, es ist wahr, weil es eine Autorität verkündet hat (als Papst unfehlbar ), weil es der Tradition entspricht. Alle die Dinge führen uns direkt in das Münchhausen-Trilemma (nach Hans Albert), d. h., wir landen entweder in einem Zirkel, was logisch fehlerhaft ist in einem unendlichen Regress, was in Praxis undurchführbar ist oder gelangen zu einer willkürlichen Aussetzung des Begründungspostulats, was uns direkt in den Dogmatismus führt. Die Religionen landen i. d. R. im Dogmatismus (»Es ist wahr, weil der Papst ex cathedra entschieden hat« oder »Es ist wahr, weil die Bibel es sagt«), oder in einem logischen Zirkel (»Die Bibel ist von Gott geoffenbart und aus dem Grund wahr. Wir wissen es, weil die Schreiber der Bibel es sagen. Die Bibel wiederum gibt uns Zeugnis, dass die Verfasser derselben göttlich inspiriert wurden« – die Argumentationsweise wird von Hank bzw. seinen Freunden benutzt . Es ist in der Mehrheit der Fälle nicht so plump wie in den Beispielen hier, die nur ein allgemeines Muster zeigen sollen. Ich bezeichne die Denkweise als archaisch oder vorwissenschaftlich.

Wenn man Gründe für den dogmatischen Anspruch sucht, stößt man auf einen logischen Zirkel. Mindestens eine der drei Positionen lässt sich gegen jede Begründung vorbringen, gegen subjektive Erfahrungen, d. h., jede Begründung ist hinterfragbar. Außer, Denkverbote verhindern es. Es handelt sich hier nicht um ein Argument gegen die archaische Denkweise, die moderne Denkart ist davon genauso betroffen. In der heutigen Geisteshaltung wird daraus nur der Schluss gezogen, jeden absoluten Wahrheitsanspruch anzufechten und ihn nicht für die eigene Position zu reklamieren (Skeptizismus).

Während religiöse Anschauungen sich gegen die Kritik zu immunisieren suchen, also ihre Ansprüche wider die Vernunft durchzusetzen trachten. Die (oft erfolgreiche) ↑Immunisierung ist die wahre Bedrohung des Verstandes, sie suggeriert, dass man das Ende allen Wissens erreicht hätte, wo man erst am Anfang steht oder bei einem Irrtum.

 

Die Stufen der Erkenntnis

Wir können folgende drei Stufen der Erkenntnis postulieren, die aufeinander aufbauen: Wahrnehmung, sie ist unbewusst und unkritisch.Erkenntnis, sie ist bewusst und unkritisch. Wissenschaft, sie ist bewusst und kritisch. Der religiöse Glauben ist der zweiten Stufe zuzuordnen. Mag sein, der Glaube ist kritisch, aber nicht gegen seine eigenen Grundlagen, sondern überwiegend anderen Weltanschauungen gegenüber. Eine schöne Beschreibung des hier kurz skizzierten Problems gibt Dr. Michael Schmidt-Salomon in: →Das Münchhausen-Trilemma oder: Ist es möglich, sich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen?

Es gibt drei Methoden, mit denen Menschen ein Verhalten rechtfertigen, das sich nicht vernünftig begründen lässt: Tradition – das haben wir schon immer so gemacht. Mehrheit – die anderen machen das ja auch alle so. Religion – oft gemischt mit den beiden vorigen »Begründungen«. Kein vernünftiger Mensch käme auf die Idee, die Genitalien kleiner Kinder zu beschneiden. Wenn es Tradition ist, oder die Mehrheit es tut, oder man eine Religion anführen kann – ist es erlaubt. Und wer sich gegen die Praxis ausspricht, der ist ein Feind von Tradition und Religion.

 Es ist ein Zweck der organisierten Religion, das für wahr und das Verhalten für richtig befinden zu können, dass kein Mensch ernst nehmen würde. Es wird eindringlich »Respekt« von den Religionen eingefordert: Weil normalerweise kein rationaler Mensch auf die Idee käme, solche abwegigen Gedanken zu respektieren. Was erwachsene religiöse Menschen freiwillig und ohne Zwang unter sich machen, wäre kein Thema und zu tolerieren (nicht respektieren). Kritisch wird es erst, wenn daraus Forderungen an die Allgemeinheit abgeleitet werden.

Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende allen Wissens.

Johann Wolfgang von Goethe.

Glauben heißt nicht wissen

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Gruß Hubert

8 Antworten zu “Glauben heißt nicht wissen  

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  1. In der Politik und bei den Religionen geht es immer auch um eine Spaltung zwischen Konservativen und Nicht-Konservativen bzw. Progressiven oder wenn man will auch zwischen Linken und Rechten.

    Den Kritikern des »Fundamentalismus der Aufklärung« geht es nicht um den Glauben, sondern um die Disziplinierung der Gesellschaft.
    VON JÖRN SCHULZ

    Die Beschneidungsdebatte ist der Kobayashi-Maru-Test der deutschen Diskurskultur. Es gibt keine Lösung, zumindest nicht in Deutschland. Sollten Sie mit dem »Star Trek«-Universum nicht vertraut sein: Der Kobayashi-Maru-Test ist eine Kampfsimulation der Sternenflottenakademie, die, was auch immer der Prüfling unternimmt, mit der Zerstörung seines Raumschiffs durch die Klingonen endet. Die Kadettinnen und Kadetten sollen lernen, dass es ausweglose Situationen gibt.

    Im Feuilleton und in Blogs wird allerdings munter weiter diskutiert, obwohl die Klingonen längst gesiegt haben. Es ist hinreichend klar geworden, dass es keine Rechtfertigung dafür gibt, männliche Säuglinge oder Kinder zu beschneiden. Denn unabhängig davon, wie häufig sexuelle Probleme und gesundheitliche Schäden die Folge sind, sollten Eingriffe, für die es keine klare medizinische Indikation gibt, nur mit Zustimmung der Betroffenen erfolgen. Dass auch auf andere Weise unzulässig in das Leben von Säuglingen und Kindern eingegriffen wird, ändert daran nichts.

    Wenn etwa Hells-Angels-Väter darauf bestünden, ihren Neugeborenen ein Brandzeichen zu verpassen – und sei es mit örtlicher Betäubung –, wäre die Verurteilung einhellig und ein Einsatz der GSG9 fällig. Doch wir sprechen ja von einem religiösen Ritual. Da gelten andere Regeln – und das noch nicht einmal zu Unrecht. In einem Land, in dem 58 Prozent der Bevölkerung der Ansicht sind, dass die Religionsausübung für Muslime »erheblich eingeschränkt« werden müsse und 40 Prozent meinen, dass die Juden aus ihrer Verfolgung in der Vergangenheit »heute ihren Vorteil zu ziehen« versuchten, darf ein für Angehörige beider Religionen zentrales Ritual nicht verboten werden.
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    Diese Ansicht teilen fortschrittliche Gegner und Gegnerinnen der Beschneidung. Vorgeschlagene Kompromisslösungen, etwa eine offizielle Missbilligung oder ein Verbot, dessen Missachtung keine Bestrafung nach sich zieht, ändern jedoch nichts an der Beschneidungspraxis. Man muss also akzeptieren, dass jüdische und muslimische Kinder weiterhin einen geringeren Rechtsschutz genießen, um eine weit schwerer wiegende Diskriminierung zu vermeiden.
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    Gerechtfertigt ist das allein aus politischen Gründen. Die ausweglose Situation, in der sich die emanzipatorische Beschneidungskritik befindet, ist eine Folge der auch im globalisierten Kapitalismus weiter bestehenden rassistischen Strukturen und der Shoah. Dass religiöse Reformen nicht von deutschen Landgerichten und Bloggern vorangetrieben werden können, ändert nichts an ihrer Notwendigkeit.

    Doch eine nicht unbeträchtliche Anzahl unbeschnittener Beschneidungsbefürworter nutzt die Gelegenheit für einen Generalangriff auf den Säkularismus und den angeblichen Fundamentalismus der Aufklärung. Das geht über den Kulturrelativismus hinaus, der sich ja darauf beschränkt, Angehörigen »fremder Kulturen« zu gestatten, worüber man sich selbst erhaben dünkt. Vielmehr soll das Archaische ganz bewusst erhalten und sogar bereits Überwundenes in die Gegenwart zurückgeholt werden.

    Sehr deutlich sagt das Eckhard Fuhr, Kultur-Chefkorrespondent der Welt: »Die Gegner der religiösen Beschneidung sagen, sie sei ein archaisches Ritual, das nicht mehr in unsere Zeit passe. Da kann ich ihnen nur zustimmen. Genau aus diesem Grund bin ich aber für das Recht auf religiöse Beschneidung. Wenn es nicht Dinge gäbe, die nicht in unsere Zeit passen, wäre diese Zeit unerträglich. Man stelle sich einmal vor, die Welt wäre voll durchsäkularisiert, durchemanzipiert und bis ins letzte Zipfelchen aufgeklärt – woran sollte man sich da noch freuen, worüber sich wundern, wovor sich fürchten?«

    Einmal abgesehen davon, dass niemand mehr hungern müsste und unterdrückt würde, könnte man Fuhr natürlich erläutern, woran man sich dann noch erfreuen (Erdbeeren mit Schlagsahne, überraschende Erkenntnisse bei der Bibellektüre), worüber man sich weiterhin wundern (dunkle Materie, das Schnabeltier) und was man fürchten (den Tod, das Leben) könnte. Aber darum geht es ja gar nicht. Einer offenbar wachsenden Zahl von Menschen ist die spätkapitalistische Gesellschaft zu frei.
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    Viele Kritiker des Säkularismus hassen die real existierenden Muslime, bewundern aber mehr oder weniger offen »den Islam«, dem sie zuschreiben, jenes Archaische zu verkörpern, das sie so sehr vermissen. So will der rechtskatholische Schriftsteller Martin Mosebach die Jihadisten in den Dienst seines Kreuzzugs gegen die Meinungsfreiheit stellen. Er will sich bewusst nicht »empören, wenn in ihrem Glauben beleidigte Muslime blasphemischen Künstlern – wenn wir sie einmal so nennen wollen – einen gewaltigen Schrecken einjagen. Ich begrüße es, wenn es in unserer Welt wieder Menschen wie Jean Jacques Rousseau gibt, für die Gott anwesend ist.«
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    Wenn Gott anwesend wäre, müsste er seine Angelegenheiten eigentlich selbst regeln können. Früher war die strafrechtliche Verfolgung von Blasphemie eine Folge der Vorstellung, dass Gott Kollektivstrafen für die Verfehlungen Einzelner verhängt. Dafür kann er sich auch der Andersgläubigen bedienen. So stellte Martin Luther die osmanische Armee theologisch in seine Dienste, indem er ihr Vorrücken als Strafe für die Sündhaftigkeit des »Papstesels« und seiner Anhänger deutete.
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    Sich bewusst mit Andersgläubigen zusammenzuschließen, um einen gemeinsamen Feind, die Freiheit, zu bekämpfen, ist etwas gänzlich anderes. Denn weiterhin beharren die Vertreter der diversen Konfessionen ja darauf, dass ihr Weg zu Gott der einzige, wenigstens aber der beste ist. Einander den Schädel einzuschlagen, trägt zu Klärung der Frage, wie man das Seelenheil erlangt, nichts bei; das haben die meisten Gläubigen eingesehen. Disputationen aber stoßen schnell an eine Grenze. Man kann an die Dreieinigkeit bzw. die göttliche Herkunft des Koran nur glauben, beweisen lässt sich dergleichen nicht.
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    Dennoch müsste die Wahl der richtigen Offenbarung für alle konfessionsgebundenen Gläubigen die entscheidende Frage sein, denn wer der falschen Offenbarung folgt, kommt in die Hölle oder entfernt sich zumindest von Gott. Wenn Angehörige verschiedener Konfessionen Fragen des ewigen Lebens zurückstellen und zusammenarbeiten, um sich weltliche Unannehmlichkeiten vom Hals zu schaffen, ist das ein höchst verdächtiges Unterfangen. Dann geht es, wie bei den Bemühungen christlicher und muslimischer Geistlicher, die Religion in der nationalen und internationalen Gesetzgebung unter einen beson­deren Schutz zu stellen, um die Abstrafung von Kritik an reaktionären Lehren und Praktiken.

    Das ist eine Rückkehr zum heidnischen Religionsverständnis der Antike. Ob Baal oder Zeus – man respektiert auch die Götter der anderen, wichtig ist, dass dem Staatskult Genüge getan wird und der Untertan angemessene Opfer bringt. Im Rahmen des multikonfessionellen Konser­vatismus einigt man sich auf Arbeit, Familie und Vaterland, die heilige Dreieinigkeit der globalen Reaktion. Es ist kein Zufall, dass vor allem Frauen – egal ob renitente Punkerinnen, Aspirantinnen auf das Amt eines Priesters oder Imams oder auch schlicht Alleinerziehende, die von Transferleistungen leben – der Ausbruch aus der ihnen zugedachten Rolle übel genommen wird. Denn hier trauern Patriarchen um Privilegien, die sie tatsächlich oder vermeintlich verloren haben.

    Das könnte man als Gotteslästerung betrachten, denn das zweite Gebot mahnt: »Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.« Der Gläubige soll Gott dienen, mag dies auch unbequem oder gar gefährlich sein, nicht aber Gott für seine kleinlichen Interessen in Anspruch nehmen. Doch Feuilleton-Katholiken wie Matthias Matussek beten einen Gott der geistigen Wiederkäuer an, dem sie die Aufgabe stellen, die Grünfläche zu beschützen, auf der sie grasen: »Ich bekomme sehr viel Post von älteren Menschen, die sagen: Endlich spricht einer über die Kirche, wie sie sein sollte (…): in die Messe und zur Beichte gehen, die Zehn Gebote, das Ritual. (…) Ich stelle fest, dass es ein Bedürfnis nach lateinischer Sakralität gibt.«

    Das Evangelium nach Matthias sieht vor, dass für die Gläubigen Theater gespielt wird. Erbaulich soll es sein, darum möge der Regisseur tunlichst auf alles verzichten, was zum Denken anregen könnte. Man kann dieses Bedürfnis respektieren, heiligen sollte man es nicht. Zu geistlos, um ­eigene Ideen zu entwickeln, und zu faul, um wissenschaftlich zu arbeiten, beschränken sich die reaktionären Kritiker des Säkularismus derzeit darauf, einen diffusen Abscheu zu artikulieren und größere Strenge gegenüber allem zu fordern, was sie als atheistische Provokation oder übertriebene Emanzipation betrachten. Doch wenn Deutsche ihre Liebe für das Archaische entdecken, ist der Weg zur modernen Barbarei nicht weit.
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    http://jungle-world.com/artikel/2012/34/46086.html
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    Gruß Hubert

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  2. Man muss differenzieren:
    Der Glauben z. B. im Sinne Religion
    oder AN etwas glauben
    oder zu glauben dass . . .

    das sind 3 grundverschieden Bedeutungen.

    GLAUBEN mit dem Begriff NICHT – Wissen zu umschreiben halte ich für unpassend.
    Denn Wissen ist begrenzt. Was man glaubt zu wissen, kann sich als falsch herausstellen.
    Zutreffender wäre GLAUBEN unabhängig seiner Anwendung mit Phantasie zu umschreiben.

    https://www.4shared.com/video/Uiampvrcca/Freiheitsschwur__RIAS_Berlin__.html
    https://www.4shared.com/web/embed/file/Uiampvrcca

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  3. Ich meinte mit meinem Beitrag Glauben ausschließlich im Sinne der Religion(en).
    Du sagtest:
    „Zutreffender wäre GLAUBEN unabhängig seiner Anwendung mit Phantasie zu umschreiben.“
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    Ich kann mir jedenfalls keinen Gott zusammenphantasieren, an den ich dann glaube.
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    Glauben und Wissen – ein Beispiel: ich weiß, dass morgen Donnerstag ist und nicht ich glaube, dass morgen Donnerstag ist. Sobald ich etwas weiß erübrigt sich das Glauben. Man sagt ja oft manchmal: weißt du das – oder glaubst du das nur? Man kann auch nur glauben, dass zum Beispiel Jesus auferstanden ist und es nicht wissen. Rudolf Augstein, der ehemalige Spiegel-Herausgeber sagte einmal in einem Interview:
    „Ich glaube nicht an die Auferstehung IRGENDEINES Menschen.“ Man stelle sich einmal das Christentum ohne den Glauben an die Auferstehung vor…
    Es ist schon klar, dass Wissen auch nicht für alle Ewigkeit gilt und immer wieder revidiert werden kann oder auch wird. Man sollte aber vom aktuellen Stand des Wissens und der Erkenntnis ausgehen.
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    Zur Bedeutung der Religion. Der eine braucht sie, der andere nicht – auch das ist Religionsfreiheit. Ich erkenne die Deutungshohheit der Moral (meist eh nur Sexualmoral) in Sachen Moral NICHT an.
    Ich bin halt der Überzeugung, dass die Welt ohne Religion besser dran wäre. Im übrigen halte ich es mit dem Preußenkönig Friedrich II. der gesagt hat: „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“.
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    Hier noch eine m.M.n. interessante Aussage von Ricky Gervais.
    Der Atheist Ricky Gervais sagte einmal in einer Show, in der er vom strenggläubige Katholik Stephen Colbert eingeladen war: „Es gibt etwa 3000 Götter zur Auswahl. Im Grunde lehnen Sie einen weniger ab als ich; Sie glauben nicht an 2999 Götter, und ich glaube an nur einen weiteren nicht.“

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  4. Hi Papa, jetzt forderst du mich heraus,
    Natürlich kann man etwas glauben / vermuten / annehmen . . . , wenn man es nicht weiß.
    Den GLAUBEN an etwas – aber ausschließlich an Religion zu binden halte ich für zu kurz gedacht. Staatsgläubikeit hate ich um ein Vielfaches prikärer.
    „Ich glaube an die Unantastbarkeit der Menschenwürde“ hört sich zwar gut an – ist aber eine Frase. Und was unter Menschenwürde zu vertehen ist??? Prikäre Arbeitsbedingungen scheinen da nicht darunter zu fallen, Je Ärmer ein Individuum ist, um so weniger Anspuch hat man darauf.

    Wer ist hier der DUMME ?
    Jemanden zu vertrauen von dem man weiß, dass der keine Ahnung von dem hat worüber er redet – das hat NICHTS mit Gauben zu tun.
    Das ist wie: Nachts ist es kälter als draußen.

    Außerdem finde ich das überheblich:
    Es könnte ja auch sein, dass der doch Ahnung hat von dem worüber er redet,
    und der, der sich für klug hält, der eigentliche Dumme ist. [David Dunning]

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  5. Hi Babette,
    glaubt doch was ihr wollt und habt mich gern.

    Glaubt doch an die 10 Gebote und halte IHR gescheit was IHR für gescheit haltet. Und wo ist denn hier bitte von Menschenwürde die Rede??? Da liegst du jedenfalls falsch, wenn du glaubst dass die Religion DIE Kompetenz hätte die Moral zu BEGRÜNDEN! Es gibt auch eine Moral, die NICHT auf Religion begründet ist und die ist ganz sicher nicht minderwertiger. Es gibt zum Beispiel auch eine Ethik und eine Moral die auf Humanismus und in philophischen Richtungen begründet ist. Im Gegenteil, mir wäre die christliche Moral zu minderwertig. Das ist ein primitives Argument von dir. Im übrigen weigere ich mich in Zukunft mit euch über Religion zu reden.

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    Hubert

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  6. Ich finde es einfach widerwärtig – was aber typisch für linke ist – einen Menschen zu verachten, der etwas anderes glaubt als du.
    Du beklagst mangelnde Tolereanz – und bist selbst der intoleranteste von allen. Ein Dogmatiker.
    Keiner will dich in deiner Meinung beeinflussen! Du stellst dich damit selbst bloß – mit deinem letzten Kommentar z. B.,
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    Aber gestehe anderen auch eine Meinung zu.
    Du erhebst dich GOTT gleich über Alles – im Besitz der einzigen wahren Wahrheit zu sein.
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    Das ist das Verwerfliche daran, nicht dass du eine Meinung has, die stimmen oder auch falsch sein kann, wie meine.

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  7. Ich lasse mich von NIEMANDEM untergriffig als DUMM hinstellen. Na ja, wie weit es mit eurer Toleranz geht…?
    Eine Meinung muss es aushalten, dass man ihr auch widersprechen kann. Das erträgst du und Mama anscheinend nicht.
    So läuft nämlich der Hase!
    „Du erhebst dich GOTT gleich über Alles – im Besitz der einzigen wahren Wahrheit zu sein.“
    Das tue ich eben Nicht, denn ich bin ja kein Religiot.

    Wer ist da wohl überheblich – siehe deine Bilder!
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    Du schriebst im vorherigen Kommentar: „…jetzt forderst du mich heraus“.
    Wenn ich jedesmal bei dir und Mama kommentieren würde, wann Ich mich herausgefordert fühle…

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  8. Babette schrieb: "Dann würde das Mama entweder nicht freigeben…"
    Und genau das tue ich jetzt auch mit deinem Kommentar – nicht freigeben. Und Ende.

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