Archiv für 18. August 2017

Aufwind für Ultrarechte in den USA durch Trump   Leave a comment

 

 

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Trump fällt bis jetzt nur durch Geschmacklosigkeiten und Skandale auf, Aussagen von niederem Niveau, zum Regieren kommt er gar nicht. Zudem wurden schon x-Leute von ihm gefeuert oder sie gingen selbst. Er hat in den USA erst den Boden bereitet für die Eskalation der Rechtsextremen, der Neonazi Organisationen, der White Power, des Ku Klux Klan, von dessen ehemaligen Anführer er großes Lob bekam. Durch ihn bekamen erst alle diese Ultrarechten erst Aufwind und fühlten sich bestätigt.
Der Großkotz Donald Trump will diese Leute nicht verprellen, deswegen nahm er nicht klar Stellung bzw. schwenkte mit seinen Aussagen hin und her. Er ist ein Wegbereiter für Rechtsextreme, Nazis und Ultrarechte und befördert den Rassismus. Seine letzte Stellungnahme war wieder auf der Seite der Rechtsextremen.

David Duke

„Der ehemalige Abgeordnete des Repräsentantenhauses von Louisiana war führendes Mitglied der Knights of the Ku Klux Klan (Grand Wizard des KKK, die höchste Position, die man im Klan erreichen kann). Duke vertritt die Ideologie der White Supremacy und tritt sehr häufig mit antisemitischen Äußerungen hervor.

https://de.wikipedia.org/wiki/David_Duke

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White Power

White Power (im Sinne von: Weiße Macht) ist ein oft verwendeter Schlüsselbegriff in der Neonaziszene. Der Begriff White Power und das Symbol der White-Power-Faust entstand als Provokation des Ku Klux Klans gegenüber dem Black Power-Slogan der Bürgerrechtsbewegung der Afroamerikaner in den USA. Aufgegriffen wurde es von dem britischen Neonazi Ian Stuart, dem Sänger der Band Skrewdriver, der es als umfassenden Wahlspruch für die nationalsozialistische und rassistische Theorie von der Vorherrschaft der „weißen Rasse“ etablierte.

Die weiße, geballte, aufwärts gerichtete, meist rechte Faust ist eines der weltweit am häufigsten verwendeten Symbole im Neonazi-Umfeld. Die Faust wird häufig eingeschlossen durch den ebenfalls weißen Schriftzug White Power (WP), Supreme White Power (SWP) oder White Pride World Wide (WPWW). In der rechtsextremen Skinhead-Szene wird die Faust auch oft in einem Lorbeerkranz gezeigt.

Ein Symbol von White Power

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Von H.Franke – Eigenerstellt, Bild-frei, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=4025418

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https://de.wikipedia.org/wiki/White_Power

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David Duke sagte: „Wir erfüllen seine (Trumps) Versprechen.

US-Präsident Donald Trump hat nach dem Anschlag in Barcelona mit einem Tweet für Empörung gesorgt, in dem er an eine Massenexekution von Muslimen auf den Philippinen erinnert. Doch die hat nie stattgefunden.

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Nach Charlottesville„Ultrarechte in den USA fühlen sich bestätigt“

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Bild aus Tagesschau.de

 

„Trump hat in den USA ein Klima geschaffen, in dem sich ultrarechte Gruppierungen bestätigt fühlen,“ sagt der Politikwissenschaftler Boris Vormann. Ein Interview über Redefreiheit und Rassenhetze in den USA.

ARD-faktenfinder: Warum fallen der Hitlergruß und das offene zur Schaustellen von Nazi-Symbolik – oder auch das Verbrennen von Kreuzen – in den USA unter die Redefreiheit?

Boris Vormann: Die Redefreiheit ist in den USA weit gesteckt. Erst bei Gewalt greift die Justiz ein. 2009 wurden die Gesetze gegen „hate crimes“ zwar verschärft. Aber ob selbst der Fall des tödlichen Angriffs mit dem Auto in Charlottesville in diese Kategorie fällt, ist gegenwärtig nicht klar.

ARD-faktenfinder: Warum?

Zunächst wird zu prüfen sein, ob der Angriff etwa Rasse, Religion oder der sexuellen Orientierung der Angegriffenen galt – denn so werden diese Fälle des „hate crimes“ definiert, die es den Bundesbehörden erlauben würden, direkt einzugreifen. Das liberale Prinzip der individuellen Freiheit ist auch hier sehr dominant und macht ein Handeln für den Justizapparat in solchen Fällen sperrig. Trotz der weit gefassten Redefreiheit galten bislang gewisse gesellschaftliche Normen und Tabus, die Ku-Klux-Klan und Naziaufmärschen Einhalt geboten haben – die griffen, wo es das Gesetz nicht tat. Mit seiner zweideutigen Haltung gegenüber den Vorfällen am Wochenende hat Trump das Verhalten der Ultrarechten indirekt legitimiert. Wir werden es wohl in Zukunft häufiger mit der Zurschaustellung ähnlicher Symbolik in den USA zu tun haben.

ARD-faktenfinder: Wieso konnten in Charlottesville paramilitärisch ausgestattete Milizen den Protestzug begleiten?

Vormann: Dass paramilitärische Gruppen sich in den USA überhaupt im öffentlichen Raum bewegen können, hängt mit der nationalen Mythologie des US-amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zusammen, wo das Aufbegehren gegen die britische Krone und die amerikanische Revolution letztlich von genau jenen Gruppen getragen worden sein soll.

Das ist auch ein Grund, weshalb das oft zitierte Second Amendment – der Zweite Zusatzartikel der US- Verfassung, der den Besitz und das Tragen von Waffen erlaubt – so strittig diskutiert wird. Denn viele meinen, diese Wehrhaftigkeit des Volkes müsse aufrechterhalten werden. Es gäbe allerdings tatsächlich Präzedenzfälle, um paramilitärische Vereinigungen zu stoppen. Juristen prüfen deshalb mit Blick auf bereits angekündigte Märsche in den nächsten Wochen die Möglichkeit, das Versammlungsrecht für schwer bewaffnete Gruppen einzuschränken.

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ARD-faktenfinder: Hat Donald Trump die Entwicklung befeuert?

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US-Präsident Donald Trump bei einer Pressekonferenz | Bildquelle: REUTERS

Hat Rechtsextremen Aufwind gegeben: US-Präsident Trump

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Er hat in den USA ein Klima geschaffen, in dem sich ultrarechte Gruppierungen bestätigt und legitimiert fühlen. Mit Steve Bannon und Sebastian Gorka hat er sogar rechtsextreme mit in sein engstes Beraterteam geholt. Das spricht gegen ein Umdenken.

Wir sehen aber auch, wie der Justizapparat, Einzelstaaten und lokale Regierungen entgegen der Politik Trumps erfolgreich handeln konnten, beispielsweise im Fall des Muslim Bans oder der Sanctuary Cities. Ähnlicher Widerstand ist im Falle der Ultrarechten zu erwarten, zumal sich auch prominente Führungspersönlichkeiten der Republikanischen Partei wie Paul Ryan und Marco Rubio in dieser Frage sehr klar gegen Trump gestellt haben.

Von Boris Vormann

http://faktenfinder.tagesschau.de/charlottesville-redefreiheit-usa-101.html

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Die Pershing-Legende

US-Präsident Donald Trump hat nach dem Anschlag in Barcelona mit einem Tweet für Empörung gesorgt, in dem er an eine Massenexekution von Muslimen auf den Philippinen erinnert. Doch die hat nie stattgefunden.

Die Meldungen aus Katalonien waren nur wenige Stunden alt, da wandte sich Donald Trump per Twitter an die Welt. Zunächst verurteilte er den Terror, sprach den Spaniern Mut zu und kündigte Hilfe an. Doch 45 Minuten später meldete er sich erneut zu Wort und brachte die aktuellen Ereignisse mit einer Legende aus der Zeit des spanisch-amerikanischen Krieges in Verbindung.

„Lest nach, was US-General Pershing mit Terroristen gemacht hat, nachdem er sie gefangen hat. Danach gab es 35 Jahre keinen radikal-islamistischen Terror mehr!“

Trump erntete umgehend Empörung für sein Statement. Der Präsident, so kritisierten zahlreiche US-Medien, glorifiziere die Hinrichtung Gefangener, während die Welt noch um die Toten trauere.

Pershing-Legende – Philippinen

Es seien in Schweineblut getauchte Patronen verwendet worden, um den muslimischen Hinrichtungsopfern dadurch den Zugang zum Paradies zu verwehren. Dem einzigen Überlebenden sei hinterher befohlen worden, die Nachricht zu verbreiten. In einer anderen Version seien die Toten bei ihrer Bestattung mit den Innereien von Schweinen bedeckt worden.

Legende gilt als widerlegt

Wie die New York Times berichtet, tauchte dieser Mythos zum ersten Mal in der Zeit um den 11. September 2001 in Internet-Foren und Kettenbriefen auf. Trump griff sie auf einer Wahlveranstaltung im Februar 2016 in einer Rede auf und zeigte sich überzeugt, dass ein solches Vorgehen auch heute islamische Terroristen abschrecken würde.

Die US-amerikanische Faktenchecker-Website „PolitiFact“ nahm sich daraufhin der Legende an und interviewte mehrere Historiker zum Wahrheitsgehalt. Das Ergebnis: Die Geschichtswissenschaft kennt keine belastbaren Belege für die Behauptungen.

„Die Geschichte ist eine Erfindung und gilt seit langem als nicht glaubhaft“, zitiert PolitiFact den texanischen Historiker Brian McAllister Linn. „Ich bin verwundert, dass sie immer noch die Runde macht.“ Zwar gebe es vereinzelte Berichte von auf den Philippinen stationierten US-Soldaten, die von solchen Misshandlungen erzählen.

Doch die, so der Geschichtswissenschaftler David J. Silbey von der Cornell University, seien Jahrzehnte nach den Ereignissen verfasst worden und wichen stark von Trumps Version ab.

Selbst wenn die Geschichte wahr sei, merkt Michael H. Hunt von der University of North Carolina an, sei Trumps Behauptung, es habe seitdem auf den Philippinen lange keinen islamistischen Terror mehr gegeben, falsch. Die Region leide vielmehr bis in die Gegenwart unter dauerhafter Unruhe.

Kritik aus den eigenen Reihen wird lauter

Donald Trump ist in den letzten Tagen verstärkt Kritik insbesondere aus den eigenen Reihen ausgesetzt. Bereits gestern hatte der einflussreiche republikanische Senator Bob Corker Trump einen Mangel an Charaktereigenschaften vorgeworfen, die für das Präsidentenamt nötig sind. Wörtlich sagte Corker, der dem Auswärtigen Ausschuss im Senat vorsitzt: „Der Präsident war bisher nicht fähig, die Stabilität oder etwas von der Kompetenz an den Tag zu legen, die er braucht, um erfolgreich zu sein.“

Von Matthias Vorndran

http://faktenfinder.tagesschau.de/barcelona-trump-pershing-101.html

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Die Pershing-Legende auf den Philippinen.

https://de.nachrichten.yahoo.com/nach-charlottesville-heftige-kritik-trump-105758649.html

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Nach Charlottesville: Heftige Kritik an Trump

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I escaped the nazis once. you will not defeat me now.
(Ich entkam den Nazis einmal. Sie werden mich jetzt nicht bezwingen).

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https://de.nachrichten.yahoo.com/nach-charlottesville-heftige-kritik-trump-105758649.html

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Trump verbreitet Gewalt-Karikatur gegen CNN

 

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Ein Zug mit der Aufschrift „Trump“ rammt einen CNN-Mann: US-Präsident Trump hat auf Twitter eine brutale Zeichnung geteilt – kurz nachdem in Virginia ein Neonazi in eine Menschengruppe fuhr.

Die Botschaft der brutalen Zeichnung, die Donald Trump nun auf Twitter geteilt hat: Der Republikaner räumt die ihm unliebsamen Medien kompromisslos aus dem Weg. Der US-Präsident sieht sich selbst im „Krieg“ mit den kritischen Journalisten, so hat er es selbst gesagt. Auch gegen Zeitungen wie die „New York Times“ oder die „Washington Post“ schießt er immer wieder, kanzelt ihre Berichterstattung als Erfindungen ab – als „Fake News“.

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump dabei zu Gewalt-Assoziationen greift. Im Juli twitterte er ein Video von einem Wrestlingkampf aus dem Jahr 2007, an dem er teilgenommen hatte. Auch der Kopf des Mannes, den Trump dort zum Schein verprügelte, ist darin von einem CNN-Logo überdeckt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-teilt-bild-von-cnn-mann-auf-twitter-der-von-zug-gerammt-wird-a-1162993.html

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Siehe auch:

„Für Trump könnte die Luft dünn werden“

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tagesschau.de: Diese Spaltung ist nicht erst seit Beginn der Trump-Präsidentschaft im Land spürbar. Wie nehmen Sie dieses Auseinanderdriften wahr?

Clüver: Die Spaltung existiert tatsächlich schon lange. Das Kernland der USA und die Metropolen entwickeln sich immer weiter auseinander. Die Finanzkrise von 2008 hat diesen Trend spürbar beschleunigt. Seitdem haben immer mehr Menschen in den ländlichen Teilen des Landes das Gefühl, den Lebensstandard der Mittelschicht nicht mehr halten zu können und fürchten, ihren Kindern kein besseres Leben mehr bieten zu können. Daraus destillierte sich eine immer größer werdende politische Bewegung, die mit der Tea Party begann und bis heute immer größere Kreise gezogen hat.

Gleichzeitig fühlten sich linksliberale Gruppen durch die Obama-Präsidentschaft und ihre gesellschaftlichen Reformen bestärkt, die Teils über den Kopf des Kongresses hinweg vorangetrieben wurden. So wurden die Gräben im Land immer tiefer.

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Konkret spüren das Familien überall im Land. Am Thanksgiving-Tisch können Verwandte teils nicht mehr miteinander reden, weil die Spaltung so groß geworden ist. Das ist in Cambridge, einem Vorort von Boston, wo ich lebe, jedoch noch anders. Boston ist generell eine demokratische Hochburg und damit in der Kritik an der Trump-Regierung recht vereint. Und dennoch fühlen sich bestimmte Gruppen durch die Aussagen des Präsidenten enthemmt. Hier hat eine lose rechtsgerichtete Gruppierung aus dem ganzen Land für das Wochenende unter dem Deckmantel des ersten Verfassungszusatzes zu freier Meinungsäußerung eine Veranstaltungslizenz beantragt. Es wird auch mit Sicherheit hier in Boston am Samstag zu Ausschreitungen kommen.

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http://www.tagesschau.de/ausland/usa-trump-cluever-interview-101.html

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Hier ist ein Video vom ZDF zu sehen.

Amerikas erstarkte Rechte

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Gruß Hubert

 

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Veröffentlicht 18. August 2017 von hubwen in Politik, Uncategorized

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