Archiv für 16. September 2017

Schweinebande! von Franz Josef Voll… und Mahlzeit!   Leave a comment

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Da plaudert einer aus dem Nähkästchen, mit der Wirkung dass so manchen der Appetit vergehen wird.

Hier der Artikel auszugsweise.

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Fleisch wird immer billiger und die Schweinebande in der Fleischbranche verdient sich trotzdem eine goldene Nase – wie ist das möglich? Franz Josef Voll beginnt 1969 mit 14 Jahren seine Ausbildung zum Metzger bei der Fleischerei Schmitz in Essen, die es schon lange nicht mehr gibt. Bereits dort lernt er: „Es gibt kein schlechtes Fleisch, es gibt nur Fleisch, das verarbeitet werden muss.“

Was nicht mehr mit Gewürzen versetzt oder in Knoblauch und Öl eingelegt werden kann, wird durch den Fleischwolf gedreht und landet in der Wurst. Irgendwann reicht es ihm und er wird Lebensmittelkontrolleur. Dort werden ihm ziemlich schnell die Gründe dafür klar, warum sich nichts ändert und die Schweinebande so wirtschaften kann wie sie will. Er wechselt nochmal die Seiten, berät Unternehmen und wird so in die geheimsten Betriebsinterna eingeweiht – nun stehen ihm erst recht die Haare zu Berge!

Schließlich entschließt er sich, diese ganze Situation nicht mehr hinzunehmen. In seinem Insider-Bericht rechnet er mit einer Branche ab, deren Machenschaften auch dem letzten eingefleischten Verbraucher gehörig den Appetit verderben dürften. Im Interview erzählt er mir einiges aus seinem ehemaligen Alltag.

Hinweis: In diesem Beitrag soll es nicht um das Thema Fleischessen ja oder nein gehen sondern einzig und allein um die Machenschaften der Fleischbranche.

 

[…]
Hallo Herr Voll, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für das Interview genommen haben. Meine Leser und ich freuen uns sehr darüber. In jeder Zeile des Buches spürt man, dass Sie wahrscheinlich irgendwann geplatzt wären, hätten Sie sich die Sauereien der Schweinebande nicht von der Seele geschrieben. Stimmt das?

Im Laufe der Jahre hat sich ein solcher Druck aufgebaut, der musste raus. Für mich war es eine Befreiung, dieses Buch zu schreiben.

Erzählen Sie uns doch ein bisschen was aus ihrer Zeit bei Karstadt, als sie aus Fleischresten ‚Gyros‘ und ‚Cevapcici‘ machten.

Gerne, und vor allem auch deshalb, weil die Masche heute immer noch aktuell ist, wie wir gerade mit dem Schweinenacken Steak von Ja erleben.

Nun zu den Cevapcici, das Hackfleisch, das wir dafür benutzten, hätte noch am Vorabend laut Gesetz weggeworfen werden müssen. Das macht ein Metzger schon aus Gewohnheit nicht, er wirft nichts weg. Also haben wir das alte Hackfleisch gewürzt, mit etwas Paprika wieder ansehnlich gemacht, mit Paniermehl gestreckt, und dann in die Form von Cevapcici gepresst und wieder in den Tresen gelegt. Das hat damals super geklappt, das klappt heute auch noch. Der Artikel Gyros hatte für uns den unschlagbaren Vorteil, dass Bohnenkraut und Knoblauch mit Öl den Fleischresten zugegeben wurden, das überdeckt jeden muffigen Geruch. Nachdem wir das Produkt eingeführt haben, gab es nie wieder Probleme mit alten Fleischabschnitten.

Nach ihrer Zeit bei Karstadt arbeiteten Sie in der ersten Hälfte der 80er Jahre im Schweineschlachthaus. Sie beschreiben die Situation schonungslos. Schweine sind teilweise noch am Leben, wenn sie am Band hängen und bei den Zerteilern ankommen: „Ein derartiges Malheur kommt nicht alle Tage vor, aber etwa dreimal die Woche. Die Häufigkeit solcher Fälle variiert mit dem Alkoholpegel des Stechers.“ Ab 11 Uhr sei keiner mehr nüchtern und ab Mittag stehen alle in der Brühe und verlassen diese nicht mal mehr zum Pinkeln. Schweine kotzen in das aufgefangene Blut: „… die Blutwurst enthält also Erbrochenes und Urin, aber Blut überdeckt bekanntlich jeden anderen Geschmack, und den Rest erledigt der Thymian.“ Wie sah es mit Eiterbeulen und anderen Krankheitssymptomen aus?

Eiterbeulen in Schweinebacken sind sehr häufig, da die Backen wie beim Menschen zahlreiche Drüsen enthalten, die sich leicht entzünden. Diese Eiterbeulen sind äußerlich kaum auszumachen. Wenn also die Backe nicht vor der Wurstproduktion in Stücke geschnitten wird, bleibt die Eiterbeule in der Backe, und das ist auch heute noch der Fall.

Ich habe letztes Jahr mit einem Freund gesprochen, der in einer Großproduktion arbeitet, und der bestätigte mir, dass er immer wieder Eiterbeulen findet, aber nur deshalb, weil er der Einzige ist, der die Backen klein schneidet, die anderen geben die Backen ganz in den Kochkessel oder direkt in den Fleischwolf, und dann, guten Appetit.

Gab es überhaupt Lebensmittelkontrollen?

Die Kontrollen, die ich in meinen 18 Jahren als Fleischer erlebt habe, kann ich an einer Hand abzählen.

Wie ist die Situation heute? Welches Fleisch bekomme ich beim berühmten „Metzger des Vertrauens“? Was ist mit Biofleisch?

Der normale Fleischer kauft sein Fleisch beim Großanbieter, er kann gar nicht anders, dort gibt es auch sogenanntes QS Fleisch oder „besonderes Fleisch“ mit einem wohlklingenden Namen wie „Gutfleisch“ oder so, aber das muss der Fleischer dann glauben, nachvollziehen kann er das nicht. Die Biofleischer kaufen ebenfalls beim Großanbieter, aber in zertifizierten Biobetrieben, da ist die Situation besser.

Ich habe einen Biofleischer kennengelernt, der noch selber Schweine züchtet, die aber auch in einer Großanlage schlachten lassen muss, denn selber schlachten dürfen die Fleischer kaum noch. In Süddeutschland ist das weiter verbreitet, im Ballungsgebiet ist das nicht möglich. Also muss er neben seinen Schweinen herlaufen, damit er die Richtigen bekommt.

Mit 31 Jahren wechselten sie noch einmal kurz zu einem Kaufhauskonzern. Was erlebten Sie dort?

Das war übel, es gab kein Fachpersonal mehr, wir hatten kaum noch Leute, hoher Druck von oben, und Inventurdifferenzen durften nicht anfallen. Das führte dazu, dass man alles, aber wirklich alles verkauft hat. Auch das, was eigentlich in die Tonne gehörte. Das war den Oberen auch bekannt, aber auch egal. Wir begingen ja die Straftaten, die nicht.

Können Sie uns ihre Erlebnisse als Lebensmittelkontrolleur kurz zusammenfassen?

Die Lebensmittelüberwachung in Deutschland wird kaputt gespart, in der heutigen Form ist sie eine Alibiveranstaltung, weil die Kontrolleure kommunal arbeiten, das heißt, an der Stadt oder Kreisgrenze ist die Welt für den Kontrolleur zu Ende, und das in einer Zeit, in der die Industrie weltweit agiert.

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Hier weiterlesen:

Schweinebande! von Franz Josef Voll… und Mahlzeit!

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 16. September 2017 von hubert wenzl in Uncategorized

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Ein Arzt ohne Tierversuche   Leave a comment

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Ich sage zu dem Video nicht viel, da Leute, die in der Materie drin sind sowieso schon viel wissen und viele andere sind überzeugt, dass es die Tierversuche braucht, weil sie glauben, dass es ihrer Gesundheit dient und viele davon es auch noch gleichgültig ist, dass Tiere dafür gefoltert (nichts anderes ist es) werden.

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Ein Arzt ohne Tierversuche – Dr. med. Andreas Ganz

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Hier sieht man wie die Leute ticken und denken. Tierleid interessiert sie nicht.

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Aus der Braunschweiger Zeitung.

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Tierversuche Dritte Wahl – Schreie hinter Glas

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„In der Welt läuft soviel schief, weil die Dummen immer so sicher sind und die Gescheiten immer Zweifel haben.”
Bertrand Russel

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Hier noch einige Zitate von Tierfreund Wolfgang.

Einige Zitate zu Tierversuchen:

„Die Vivisektion ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen.“
(Mahatma Gandhi)

„Der Mensch ist keine 70-Kilogramm-Ratte“
(Prof. Dr. Thomas Hartung)

„Egal, ob Sie mit Mäusen, Hunden oder Affen experimentieren, die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen ist nicht gegeben.“
(Dr. Dr. Christopher Anderegg (ehemaliger Tierexperimentator)

„99,7 % der Tierversuche sind nicht auf den Menschen übertragbar.“
(Prof. Dr. Tony Lindl)

„Wer nicht davor zurückschreckt, Tierversuche zu machen, der wird auch nicht zögern, darüber Lügen zu verbreiten.“
(George Bernard Shaw, Nobelpreisträger)

„Tierversuche dienen in erster Linie dazu, „wissenschaftliche“ Arbeiten zur Förderung der eigenen Karriere skrupellos zu generieren und um Steuergelder als Forschungsgelder von strohdummen Politikern zu erhalten, die denken, dass Tierversuche notwendig seien.“
(Dr. Ernst Walter Henrich)

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Gruß Hubert

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Veröffentlicht 16. September 2017 von hubert wenzl in Tierschutz, Tierversuche, Uncategorized

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Die Natur – das Leben – der Mensch   Leave a comment

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Das Leben zu verlängern macht keinen Sinn, wenn nicht gleichzeitig die Lebensqualität verbessert wird.
Das Altern an sich kann man nicht verhindern. Es ist ein unaufhaltbarer Prozess. Man kann höchstens versuchen gesund zu leben, sich gesund zu ernähren und auf genug Bewegung achten. Man erlebt dann das Altern zumindest in besseren „Zustand“.
So schreibt der Männerarzt Dr. Georg Pfau folgendes:

„Altern“ an sich ist ein unausweichlicher Vorgang, man kann ihn beschleunigen oder ENTschleunigen, man kann ihn aber nicht verhindern oder gar umkehren. Der Begriff „Anti-Aging“ ist irreführend, da er eine Aufhebung des Alterungsprozesses impliziert und das ist eben nicht möglich. Und es wird auch niemals möglich sein. Dieser Begriff wurde deswegen weitgehend verlassen. Besser als „Anti-Aging“ liest sich „Better-Aging“, das ist zwar eine vernünftigere Terminologie, doch nicht wirklich seriöser. Zu viele Scharlatane machen ihr Geschäft damit.
Das treffendste Wort, mit dem „Altern“ im biologischen Sinne beschrieben werden kann, ist „Funktionsverlust“. Altern ist Funktionsverlust. Jede Zelle verliert mit zunehmendem Alter, Jahr für Jahr, einen Teil ihrer Funktion, einen kleinen zwar, der aber summiert sich mit der Geschwindigkeit einer Zinseszinsrechnung. Jahr für Jahr ergibt sich ein Minus vom vorher schon verminderten Wert. Der Alterungsprozess beschleunigt sich, je weiter er bereits fortgeschritten ist. Je älter man wird, desto schneller geht es. Mit 30 ist es noch egal ob man ein Jährchen mehr oder weniger abgedient hat, mit 80 zählt schon jedes Monat.

http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/der-wechsel-der-maenner/und-es-gibt-ihn-doch/

sabnsn

Die Natur – das Leben – der Mensch
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Die Natur konstruiert nicht, die Natur probiert aus:
„Was sich bewährt hat wird im Rahmen der Evolution weiterentwickelt und was unzweckmäßig war wird verworfen, stirbt aus.

Die Erhaltung der Art ist die Triebkraft der Natur. Um das zu gewährleisten muss der Mensch ein Alter von max. 40 bis 45 Jahren erreichen. Ausreichend um genügend Kinder (mindestebs 2) zur Arterhaltung zu zeugen und bis zu deren Selbstständigkeit groß zu ziehen.
In dieser Zeitspanne (ca. 16 bis 45) ist der Mensch – beide Geschlechter Frauen und Männer – zeugungsfähig.
Mit allem drum und dran einschließlich rumsauen = Spaß am Sex haben.
(Das Christentum hat hingegen diesen natürlichen Trieb mit einer unnatürlichen Moralauffassungen als verwerflich deklariert.)

Ein höheres Alter ist NICHT im Sinne der Natur. Daher tritt jenseits 45 ein verstärkter körperlicher Verfall ein, der nur beim Menschen, Homo Sapiens offensichlich ist.
Kein anderes…

Ursprünglichen Post anzeigen 416 weitere Wörter

Veröffentlicht 16. September 2017 von hubert wenzl in Uncategorized

Das islamische Opferfest   Leave a comment

Es ist mir vollkommen unverständlich, dass man in den christlichen Religionen und auch in der jüdischen Religion das Alte Testament als verbindlichen Glaubensinhalt ansieht. Dort wimmelt es ja nur so von Grausamkeiten, Aufrufen zum Genozid, Tadelung bei Nichtbefolgung usw…

Wenn ich mir nur diesen Abschnitt aus Deinem Beitrag ansehe, sieht man welches Leid durch diese Religionen bei Tieren verursacht:

„Interessant ist, dass der Gott des Alten Testaments, auf den sämtliche abrahamitischen Religionen – Judentum, Christentum und Islam – sich beziehen, ganz offenbar blutige Schlachtopfer liebt. Schon in der Geschichte von Qabil und Habil (=Kain und Abel), erzählt in Sure 5:29 (bzw. 1. Mose, 4, 3-5), sieht er gnädig auf das geopferte Lamm des Habil und verschmäht die Ackerfrüchte des Qabil (was zum ersten Brudermord der Geschichte führt). Tatsächlich ist das gesamte Alte Testament durchzogen von ständigen Dank-, Sühne-, Buß- oder sonstigen Opfern, sprich: Legionen rituell getöteter Rinder, Ziegen, Schafe und Tauben.“

Für die Freiheit und das Leben aller Tiere!

Interessanter und sehr lesenswerter Artikel von Colin Goldner

Wer den Islam kritisch sieht hierzulande, gerät schnell in den Verdacht, verkappter Rassist oder Fremdenhasser zu sein. Ungeachtet möglicher Berechtigung der Kritik wird der Kritiker kurzerhand der „Islamophobie“ geziehen und in eine Ecke gestellt mit Rechtspopulisten und „Meine-Heimat-gehört-mir!“-Stammtischparolenplärrern. Vorneweg deshalb ein Zitat des jeder Islamophobie unverdächtigen Islamkritikers Samuel Schirmbeck: „Die Leute, die islamkritisch sind, die sind ja nicht islamophob: Sondern sie sind nur gewaltophob, intolerantophob, sie sind homophobophob.“ Ich selbst, um in Schirmbecks Diktion zu bleiben, bin überdies entschieden tierqualophob.

Tierquälerei, egal ob unter jüdischen, christlichen, muslimischen oder welch sonstigen Vorzeichen immer, bekämpfe ich mit allen mir zu Gebote stehenden Mitteln. Dabei bekümmert es mich nicht, ob das Tieren zugefügte Leid nun von irgendeinem Gott, einer Heiligen Schrift oder irgendwelchen Rabbinern, Priestern oder Imamen angeordnet wurde oder gerechtfertigt wird.

Auf rein persönlicher Ebene ist es mir vollkommen gleichgültig, ob jemand an Engel…

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Veröffentlicht 16. September 2017 von hubert wenzl in Uncategorized

Der Alterungsprozess   1 comment

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Ich möchte auf das Alter und das Nachlassen der Kräfte – der phyischen meine ich, der Geist ist ja meistens noch hellwach, jedenfalls bei mir (ich weiß nicht bei allen nach 70… 75 Jahren). Wenn es auch noch bei den geistigen Kräften fehlte, Demenz meine ich jetzt, na dann gute Nacht. Ich würde mir dann früh genug eine Reise in die Schweiz überlegen.
Und dann kommt halt immer die Floskel: das Beste daraus machen… ja ja ist ja recht, man kann ja sowieso nichts machen.

„My Travel Diary USA“ schrieb in einem Blog auf wordpress.com in ihrem Kommentar bei sy….xxx :

Unser Körper wird zwar alt… Ja, und ist das NICHTS?… frage ich.

Zum Beispiel ist das auch ein Körper und der Geist von Stephen Hawking hellwach und er super intelligent. Aber was für ein Körper… Aber jeder ist anders, Udo Reiter hätte jedenfalls so nicht leben wollen, ich auch nicht.

 

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Hawking

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Mir ist es jedenfalls nicht wurscht, wenn das Testosteron, die Potenz und die Erektions-„Qualität“ weit zurück gegangen ist. Ich habe auch den Mut darüber zu reden und verdränge das nicht, wie die allermeisten Männer, da wird tabuisiert bis zum geht nicht mehr. Lieber lassen sie den tollen Hengst heraushängen, wo längst schon tote Hose ist. Deshalb liebe Frauen, glaubt solchen Schwätzern nicht mal die Hälfte – oder wenn ihr böse sein wollt, stellt sie auf die Probe, wenn sie nicht vorher schon das Weite gesucht haben. 😉 – und sie werden ziemlich kleinlaut werden.

An den oben genannten Attributen hängt die männliche Identität dran… ob darüber Frauen lachen oder nicht. Wir Männer lachen ja auch nicht darüber, wenn Frauen Sorgen über ihre weibliche Attraktivität haben und vielleicht sehen, dass die Blicke der Männer anders werden, weniger interessiert. Aber ich weiß, die allermeisten Frauen können mit dem Thema Testosteron, Potenz nichts anfangen – außer sie bekommen mit ihrem Mann und dem Liebesleben selbst große Probleme. Denn wie Bruder und Schwester nebeneinander leben ist wohl auch keine Ehe und nicht das wahre Glück.
Aber ich habe auch schon auf einer Seite (eine Gruppe bei dreamies.de) gelesen, dass der Sex im Alter sogar BESSER wird… hmmmm… das möchte ich dann aber selbst sehen… ansonsten kann ich darüber nur laut lachen.

Ja, eventuell kann man sich ja andere Hobbys suchen. Meines ist das Rennrad.
Mein Schatz ist nun mein Rennrad und meine Orgasmen habe ich mit ihm. Da bin ich ein Draufgänger und Tempobolzer und auch risikofreudig, wenn ich auch immer weiß was ich tue und weiß was ich kann. Irgendwo muss man sich ja seine Zufriedenheit und sein Glück holen. Bei manchen ist es der Rücken der Pferde, bei mir eben das Rennrad 😉

Nachsatz: ich würde das mit dem Testosteron nicht einfach so vom Tisch wischen.

Siehe hier:
Der Zusammenhang zwischen Testosteron und Depression ist erwiesen!
Serotonin ist ein Neurotransmitter, dessen Mangel zu Depressionen führt. … Der natürliche, den Männern eigene Serotoninvermehrer ist aber ihr körpereigenes Testosteron, oder bei Mangel jenes Testosteron, das man ihnen zuführt. (Mit dem zuführen von Testosteron habe ich eine gewisse Skepsis).

Dr. Georg Pfau, er ist Männerarzt und Sexualmediziner

http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/testosteron/depression-und-testosteron/

Zum Altern schreibt Dr. Georg Pfau:

Und es gibt ihn doch…

…den Wechsel der Männer!

Das treffendste Wort, mit dem „Altern“ im biologischen Sinne beschrieben werden kann, ist „Funktionsverlust“. Altern ist Funktionsverlust. Jede Zelle verliert mit zunehmendem Alter, Jahr für Jahr, einen Teil ihrer Funktion, einen kleinen zwar, der aber summiert sich mit der Geschwindigkeit einer Zinseszinsrechnung. Jahr für Jahr ergibt sich ein Minus vom vorher schon verminderten Wert. Der Alterungsprozess beschleunigt sich, je weiter er bereits fortgeschritten ist. Je älter man wird, desto schneller geht es. Mit 30 ist es noch egal ob man ein Jährchen mehr oder weniger abgedient hat, mit 80 zählt schon jedes Monat. Der Grund dafür liegt in den Luxusfunktionen der Jugend: der junge Mann hat noch Reserven, der Körper schöpft noch aus dem Vollen. Obwohl auch junge Männer abbauen, der eine schneller, der andere langsamer, ist immer noch mehr als genügend übrig. Irgendwann aber, früher oder später, kommt es – alterungsbedingt – zu Fehlleistungen oder Befindlichkeitsstörungen.

[…]

Der „Wechsel“ beschreibt die Umstellung von einer Zeit ausreichender zu einer Phase mangelhafter Organfunktion. Jedes Organ hat seinen Wechsel, nicht nur hormonaktive Organe. Männer haben also einen Wechsel, sie haben aber – in Analogie zur Menopause der Frau – keine Andropause. Es gibt kein Ende für die Sexualhormone der Männer, und nichts anderes als dies hieße Andropause.

Auch wenn der Wechsel ein unausweichliches Faktum darstellt, gibt es Strategien um ihm die Zähne zu ziehen.

http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/der-wechsel-der-maenner/und-es-gibt-ihn-doch/

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Ich weiß noch wie der ex-Indendant vom MDR Udo Reiter sagte, er sehe wie seine Kräfte schwinden, okay er war auch schon Jahrzehnte im Rollstuhl… und er wolle nicht als Pflegefall enden. Er erschoss sich dann lieber auf seiner Terrasse, ich glaube an einem Oktobertag.

https://www.welt.de/vermischtes/prominente/article133453458/Jauch-verliest-Erklaerung-von-Udo-Reiter-zu-Suizid.html

Ex-MDR-Intendant:  Jauch verliest Erklärung von Udo Reiter zu Suizid – WELT

Günther Jauch hat mit der Erlaubnis der Familie die Erklärung des früheren MDR-Intendant Udo Reiter zu dessen Selbstmord öffentlich verlesen. Franz Müntefering übte Kritik an den Aussagen.

„Erklärung.

Nach fast 50 Jahren im Rollstuhl haben meine körperlichen Kräfte in den letzten Monaten so rapide abgenommen, dass ich demnächst mit dem völligen Verlust meiner bisherigen Selbstständigkeit rechnen muss. Vor allem die Fähigkeit, aus eigener Kraft die Toilette zu benutzen und das Bett zu erreichen und wieder zu verlassen, schwindet zunehmend. Parallel dazu beobachte ich auch ein Nachlassen meiner geistigen Fähigkeiten, das wohl kürzer oder später in einer Demenz enden wird. Ich habe mehrfach erklärt, dass ein solcher Zustand nicht meinem Bild von mir selbst entspricht und dass ich nach einem trotz Rollstuhl selbstbestimmten Leben nicht als ein von anderen abhängiger Pflegefall enden möchte. Aus diesem Grund werde ich meinem Leben jetzt selbst ein Ende setzen. Ich habe vielen zu danken, die meinen Weg begleitet und meinem Leben Freude und Sinn gegeben haben.

Udo Reiter“

xxx … entschuldige, wenn ich jetzt weit ausgeholt habe, ist ja fast ein Beitrag 😉 aber alles so happy ist halt nicht. Ich hoffe ich lebe noch ein wenig… sofern nichts beim Rennradfahren passiert – ich fahre ja nicht immer nur auf Radwegen.

Liebe Grüße

Hubert

Veröffentlicht 16. September 2017 von hubert wenzl in Medizin, Uncategorized

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