Südtiroler Gesundheitswesen – au weia…   1 comment

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Bursitis des Trochanter 

Bursitis ist Schleimbeutel und Trochanter ist der größte Knochen seitlich an der Hüfte.

Ich bin maßlos und bitter enttäuscht vom öffentlichen Gesundheitswesen in Südtirol, das unter der Landesrätin Martha Stocker und dem bundesdeutschen Dr. Thomas Schael massiv verschlechtert wurde, und anderem mit Schließung von gut funktionieren Abteilungen (z.B. Geburtenabteilungen in Innichen und Sterzing).

Mein Hausarzt ist sehr vorsichtig, damit er ja nicht zu viele Kosten verursacht, wenn er mich zu einem Facharzt oder einer Therapie weiterschicken würde. Er befürchtet Rüffel vom Sanitätsbetrieb. Da kann man nicht mehr sagen, dass das Wohl des Patienten an erster Stelle steht. Es kann nicht sein, dass ein Patient wochenweise starke Schmerzen erleiden muss (jeder Arzt müsste wissen was die Diagnose bedeutet), bevor sich endlich im Sanitätsbetrieb eine Lücke auftut. Soll ich mich inzwischen mit Schmerzmitteln vollpumpen lassen? Nein, da bin ich nicht der richtige, der so leichtsinnig mit seiner Gesundheit umgeht.

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Aus dem Sanitätsbetrieb:

„Unsere Prinzipien:

Das stimmt wohl nicht, wie ich erfahren muss. An erster Stelle und im Mittelpunkt steht die Kostenvermeidung. Da werden auch schon mal Leute viel zu früh vom Krankenhaus nach Hause geschickt. Und der Chefredakteur der Tageszeitung „Dolomiten“ assistierte in einer PR-Aktion des Sanitätsbetriebes, der weiß, dass er ein schlechtes Image hat, unter anderem wegen der monatelangen Wartezeiten, in dem er sagte: wir haben das beste Sanitätswesen von Europa. Das kann er wohl nur sagen, weil er  wahrscheinlich nie den öffentlichen Gesundheitsdienst in Anspruch nimmt und sich PRIVAT behandeln lässt. Gut ich habe mich jetzt auch privat beim Traumacenter Kronplatz untersuchen lassen und ich bekam eine Spritze (Infiltration) die 2 Tage ein wunderbares Ergebnis hatte. Aber nach den 2 Tagen war es wieder dasselbe Lied.

 

Bursitis des Trochanter

Eine Bursitis des Trochanter (an dem ich schon seit 14 Tagen leide), ist einer übermäßigen Bewegung der Glutaeus medius-Sehne und dem Tensor fasciae über den äußeren Teil des Oberschenkelknochens geschuldet. Wiederholte Beugung der Hüfte und direkter Druck verschlimmern die Erkrankung. Unbehandelt verdickt sich die papierdünne Schleimbeutelwand in der Regel, wird steifer (fibrosiert) und verliert nach und nach ihre Fähigkeit, die äußeren Teile der Hüfte zu schmieren, um die reibungsfreie Bewegung sicherzustellen.

Aber es darf alles (fast) nichts kosten, jeder Euro für den Patienten wird 10 mal hin und her gedreht. Es ist ja nicht zu verantworten, dass die Schleimbeutelwand bei Nichtbehandlung steifer wird und ihre Gleitschmierfunktion verliert. Der Patient steht NICHT im Mittelpunkt wie das Südtiroler Gesundheitswesen behauptet und uns Patienten weis machen will.

„Unbehandelt verdickt sich die papierdünne Schleimbeutelwand in der Regel, wird steifer (fibrosiert) und verliert nach und nach ihre Fähigkeit, die äußeren Teile der Hüfte zu schmieren, um die reibungsfreie Bewegung sicherzustellen.

Der Termin für eine Stoßwellenbehandlung wurde mir in 13 Tagen gegeben – und das soll noch ein Gefallen, besonders schnell sein. Was ist das für ein Gesundheitswesen? Ich wünsche mir nicht oft reich zu sein, aber wenn es um die Gesundheit geht, vermisse ich das schmerzlich, um der Bankrotterklärung des öffentlichen Gesundheitswesen entgehen zu können. Für was einem Beiträge für das Gesundheitswesen abgezogen werden ist für mich so nicht nachvollziehbar. Landesrat Theiner, der noch vor der eisernen Sparefroh-Frau Stocker im Amt war, hatte noch großspurig das Südtiroler Gesundheitswesen als vorbildhaft hingestellt, als Bestes in Europa, und hatte sich damit gebrüstet. Es war von ihm aus wohl das „beschtigste“ (für Nicht-Südtiroler: das beste vom besten). Das war es aber schon damals nicht!

Der bundesdeutsche Generaldirektor Dr. Thomas Schael ist in eiskalter und brutaler Sanierer, der hatte schon mal für 70-jährige und darüber billigere Hüften propagiert. Hat die Stocker keinen anderen gefunden oder war ihr eben gerade der kälteste Sanierer recht? Vieles spricht dafür. Ich hoffe sie bekommt bei den Landtagswahlen nächstes Jahr die Quittung dafür.

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Oder muss ich warten bis ich in diesem Zustand bin??

amputation

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Gruß Hubert

Eine Antwort zu “Südtiroler Gesundheitswesen – au weia…

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  1. Das glaube ich schon, dass der Sanitätsbetrieb im Jahr 2016 sechs Millionen Gewinn hatte, wenn man S O O auf dem Rücken der Patienten arbeitet!

    Aus salto.bz

    Sechs Millionen Gewinn

    Bescheidenheit ist nicht die Gabe der Sanitätsverantwortlichen.

    Am Donnerstag präsentierten der Südtiroler Sanitätsbetrieb die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres 2016. Im Rahmen eines außerordentlichen Treffens von Sanitätsdirektor Thomas Schael mit den Gewerkschaftsvertretern wurden die Kennzahlen des Jahresabschlusses vorgestellt.
    Dabei klopft man sich selbst auf die Schuler.In der Presseaussendung heißt es:
    „Wir sind auf dem richtigen Weg“, war das Resümee des Berichtes zur Haushaltgebarung 2015 im vergangenen Jahr. 2016 ist der Südtiroler Sanitätsbetrieb diesen Weg konsequent weitergegangen. Der strategische Planungsprozess wurde weiter verfeinert und ist mittlerweile tief in die Abläufe des Betriebes verankert. Nicht zuletzt deshalb konnte, nach Abzug der einmaligen und außerordentlichen Erträge beziehungsweise. Minderausgaben, ein positives Ergebnis der ordentlichen Tätigkeit von rund 6 Millionen Euro erzielt werden.
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    Sanitätschef Thomas Schael: Einsparungen bei den Personalkosten.
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    https://www.salto.bz/de/article/28042017/sechs-millionen-gewinn
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    Gruß Hubert

    Liken

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