Archiv für 12. Oktober 2017

Amazing Grace – Betti und ihr Tyros4   Leave a comment

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Amazing Grace – drei Versionen (S)

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Amazing Grace emotional – Andre Rieu (S)

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 12. Oktober 2017 von hubert wenzl in Musik, Uncategorized

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Wanda – „Bologna“ (official)   Leave a comment

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Wanda – „Bologna“

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Wiener Blond – Der Letzte Kaiser (offizielles Video)

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 12. Oktober 2017 von hubert wenzl in Musik, Uncategorized

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Die bedauernswerte Geschichte der Katalanen   3 comments

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Ich hätte mir nie gedacht, dass die Repression gegen Katalonien durch Spanien so weit gehen würde und so umfassend ist. „Unser Ziel ist es“, verkündete kürzlich der dortige Kulturminister, „darauf zu bestehen, die katalanischen Kinder zu hispanisieren.“ Das ist super-faschistisch. Auch in Italien wollte man ja unter dem Faschismus (bis über die 50-er Jahre hinaus, obwohl Italien ab 02.06.1946 als Republik ausgerufen wurde), die deutschen Südtiroler, die logisch eine deutsche bzw. österreichische Kultur hatten, zu italianisieren versucht. Deutsche Schulen waren verboten und auch in der Öffentlichkeit deutsch zu reden. Es wurde auch versucht die Südtiroler durch Zuzug aus dem Süden durch Italiener zu majorisieren. Sogar auf Grabkreuzen wurden italienische Namen verwendet, also zum Beispiel Giuseppe statt Josef. Das finde ich für ein Kulturverbrechen. Auch den Familiennamen konnte man sich italianisieren lassen, manche taten das auch, wenn sie unbedingt eine öffentliche Stelle erhalten wollten. So wurden aus einem Oberleiter ein Guidoni oder aus einem Seeber ein Delago. Deshalb kann ich mich sehr gut in die Katalanen, die ja heute noch unterdrückt werden, gut und leicht einfühlen. Es gibt Leute, ich möchte es kaum glauben, für die ist nur die Gegenwart wichtig, für die geht die Zeit nur zurück auf IHR Lebensalter von 10 Jahren, als sie selbst anfingen etwas differenzierter zu denken. Wie will ich aber eine Zeit bewerten oder einordnen, wenn ich nicht weiß was dem zumindest vor einigen Jahrzehnten, ich würde sagen, mindestens 50 Jahren vorausging?? Große Konflikte haben ihr Konfliktpotential auch oft Jahrzehnte, oft sogar Jahrhunderte zurück liegen. Man denke nur an den Antisemitismus, in welcher Zeit dieser seine Wurzeln hat. Oder man nehme den Jugoslawienkrieg her, und betrachte die Geschichte zwischen Kroaten und Serben – Stichwort Ustascha. JEDER Historiker weiß was ich meine. Aber manche Leute halten Historiker für überflüssig, so ist es ja, wenn ich nur über MEINE Gegenwart reden will. Oder sie akzeptieren nur jene Historiker, die eine dunkle Vergangenheit schönreden. Besonders bei Faschisten ist das bekannt, dass sie sich nicht mit der Vergangenheit auseinandersetzen wollen und die „Erinnerungskultur“ streichen wollen… Stichwort Höcke. Mit solchen Leuten will ich nicht diskutieren und absolut nichts zu tun haben. Sie sind mir ein Gräuel.

Was soll das für eine Kultur sein, die nur im eigenen Lebensalter leben will???

Um auf Katalonien zurück zu kommen. Ich kann sie sehr gut verstehen, dass sie sich von der Repression und dem spanischen Joch befreien wollen.

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Aus der ZEIT ein Artikel über die bedauernswerten Katalanen UND DIE GESCHICHTE, die DEM VORAUSGING.

„Warum ist Katalonien eigentlich noch in Spanien?“ Der katalanische Schriftsteller Albert Sánchez Piñol plädiert für die Unabhängigkeit und hofft auf Hilfe der EU.

Gerade bin ich 50 Jahre alt geworden und in diesem halben Jahrhundert ist nicht ein Jahr vergangen, in dem die spanische Regierung nicht ein Gesetz gegen die katalanische Sprache und Kultur verabschiedet oder zumindest Politik dagegen betrieben hätte. Was die Katalanen im Moment am meisten kränkt, sind die neuen Gesetze zur Pädagogik, die darauf angelegt sind, das katalanische Schulmodell zu zerstören. Wenn nur ein Kind kastilisch spricht, müssen die Lehrer die Unterrichtssprache von Katalanisch auf Kastilisch ändern. Insofern ist die eigentliche Frage nicht: „Warum gibt es so viele Katalanen, die keine Spanier sein wollen?“, sondern: „Warum ist Katalonien eigentlich noch in Spanien?“

Bis ins 15. Jahrhundert waren Kastilien und Katalonien die beiden dominierenden Mächte der iberischen Halbinsel. Geografisch und politisch betrachtet waren das zwei sehr unterschiedliche Länder: In Kastilien, im trockenen Landesinneren gelegen, hat sich das absolutistische Prinzip verfestigt, indem das königliche Wort Gesetz ist. Im Gegensatz dazu unterhielten die Monarchen im mediterranen Katalonien deutlich vielschichtigere Beziehungen zu öffentlichen Institutionen wie Parlament und Gerichten. Oder, wie ein bestürzter Beobachter sagte: „Für die Katalanen ist der König nur etwas abstraktes“, während ein anderer meinte: „Die vergangenen Parlamente haben die Katalanen republikanischer gemacht als die Briten.“

Im 15. Jahrhundert haben sich die beiden Staaten dann durch eine königliche Ehe vereint. Aber damit wir uns richtig verstehen: Sie verschmolzen nicht, die entsprechenden Hoheiten blieben erhalten. Katalanen wie Kastilier unterstanden fortan der gleichen Monarchie, aber deren Zuständigkeiten blieben zumindest in Katalonien beschränkt wie zuvor. Amerika entwickelte sich zu einem rein kastilischen Unterfangen, denn weil Katalonien ein eigenes Königreich war, hatte es dort keine Rechte. Es gibt keine katalanischen „Konquistadoren“.

Der Krieg war grausam, die Repression noch viel mehr

Mit der dynastischen Union erst begann paradoxerweise die Rivalität zwischen Kastilien und Katalonien. Es konnte gar nicht anders kommen, denn es handelte sich um politische Antipoden. Die Katalanen beteiligten sich nicht am kastilischen Imperialismus. Die Gesetze in Barcelona zum Beispiel verbaten es dem König, Katalanen zu rekrutieren, um außerhalb Kataloniens zu kämpfen. So musste Kastilien die Kriege in Flandern und Amerika allein führen. Die Katalanen wurden als unsolidarisch bezichtigt. Francisco de Quevedo (span. Schriftsteller aus dem 17. Jhd., Anm. d. Red.) höchstpersönlich bezeichnete sie als „Aussätzige unter allen Königreichen“.

Aber es gibt noch etwas. Mit der Vertreibung der Juden im Jahr 1492 musste sich der König einen neuen Sündenbock suchen. Wem könnte man eine so eine schwere Last aufbürden? Das kollektive Bild, das die Spanier bis heute von Katalanen haben, entstand in dieser Zeit: Der Katalane als sparsame und zurückhaltende Kreatur, arbeitsam, aber irgendwie komisch. Der Katalane ist sehr eigen, vielleicht weil er eine andere Sprache spricht – und das macht er extra sehr schlecht, damit wir nicht verstehen, was er vorhat. Schlau – oder besser gesagt: durchtrieben – und egoistisch.

Das fein austarierte Gleichgewicht zwischen den beiden Königreichen fand im Jahr 1700 mit dem spanischen Erbfolgekrieg sein Ende. Dabei handelte es sich in Wahrheit eher um einen europäischen Krieg zwischen den beiden Großmächten dieser Zeit, Frankreich und England. Die Widersacher suchten Alliierte, Kastilien verband sich mit Frankeich und Katalonien mit England. Auf den europäischen Schlachtfeldern wurde um die Vorherrschaft auf dem Kontinent gerungen, in Spanien um Leben und Tod. Die Katalanen wussten, wenn ihre absolutistischen Feinde gewinnen würden, wäre es das Ende ihrer Institutionen. Es handelte sich nicht um einen ethnischen oder politischen Konflikt, was es den Individuen erlaubte, die Linien zu überschreiten: Die katalanischen Anführer wählten als militärischen Oberbefehlshaber einen Kastilier.

Der Krieg war grausam. Und im Jahr 1713 ließ England Katalonien aus politischem Interesse im Regen stehen. Isoliert überstand Barcelona ein Jahr lang die Belagerung. Im Jahr 1714 dann kapitulierte die Stadt nach einem verheerenden Angriff, bei dem Tausende Zivilisten und Soldaten gestorben waren. Wir schreiben den 11. September, heute ist es der katalanische Nationalfeiertag, der „Diada“. Aber auch wenn der Kampf grausam war, die nachfolgende Repression war es noch viel mehr. Die Institutionen wurden abgeschafft, die Sprache verboten und Dutzende Häuser in Brand gesteckt. Noch 300 Jahre später erschreckt es, die Korrespondenz der kastilischen Verantwortlichen zu lesen: „Wir müssten alle aufhängen“, schrieb ein Kommandant nach Madrid, „aber bedauerlicherweise können wir nicht, es fehlt uns an Stricken.“

1714 hörte Spanien auf, ein Staatenbund zu sein und wurde zu dem, was es heute ist: Ein streng kastilisches Projekt. Jedes Mal, wenn seitdem eine Republik ausgerufen wurde oder ein Diktator starb, bei jeder demokratischen Wallung, führte Katalonien die Sehnsüchte nach kollektiver Freiheit an. Bis heute.

Hört nicht auf die Lautsprecher in Madrid!

Heute beginnt eine Mehrheit der Katalanen zu verstehen, dass es unmöglich ist, Katalane in Spanien zu sein. Die spanische Politik ist zu unflexibel und intolerant. Das Katalanische wird als pathologisch, als Krebsgeschwür, angesehen. Madrid verheimlicht das gar nicht: „Unser Ziel ist es“, verkündete kürzlich der dortige Kulturminister, „darauf zu bestehen, die katalanischen Kinder zu hispanisieren.“

Katalonien erlebt derzeit einen außergewöhnlichen Prozess gesellschaftlicher Mobilisierung, inspiriert durch Mandela und Ghandi. Ihr Ziel? Dass die katalanische Gesellschaft frei über ihre Zukunft entscheiden kann – was die spanischen Gesetze verbieten. Es gibt kein Gegenangebot. Spanien beschränkt sich darauf, der katalanischen Gesellschaft Angst einzujagen und ihre Anführer als Nazis zu beschimpfen (für Wahnsinnige sieht es so aus) und die Bedrohung zu verbreiten, aus der Europäischen Union ausgeschlossen zu werden.

Aber wenn die EU alles in ihrer Macht Stehende getan hat, einen belastenden und gescheiterten Staat wie Griechenland in ihren Reihen zu behalten, warum sollte sie dann Katalonien rauswerfen, ein so prosperierendes Land, einen so überzeugten Europäer und Nettozahler, in dem so viele europäische Unternehmen aktiv sind? Was hat Katalonien falsch gemacht? Das demokratische Prinzip wiedererfunden?

Im Jahr 1714 fühlte sich England schuldig, die Katalanen auf so niederträchtige Weise im Stich gelassen zu haben; in London erschien das Manifest The Deplorable History of the Catalans („Die bedauerliche Geschichte der Katalanen“) erschien. Heute fürchtet Madrid nichts mehr, als eine Macht, die ihr auferlegt, mit den Katalanen in Verhandlungen zu treten –  und das schafft nur eine informierte europäische öffentliche Meinung. Bitte, informieren Sie sich. Das, was gerade in Katalonien passiert, ist wunderschön: Eine zivile Revolution, eine Erneuerung der Demokratie. Und hören Sie allen Seiten zu, nicht nur den Lautsprechern aus Madrid. Vielleicht wird die Geschichte Kataloniens dann endlich ein bisschen weniger bedauerlich – und die Europas ein bisschen bewundernswerter.

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Die bedauernswerte Geschichte der Katalanen

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Spanische Demokratie!

Mit Gummigeschossen auf friedliche katalanische zur Wahl gehende Personen geschossen

NO Guardia Civil! Nie wieder Faschismus!

Sehen sie da bewaffnete Katalanen?

Die verhasste spanische, paramilitärische Guardia Civil in Katalonien – die sind nichts als Besatzer

Warum darf ein Volk nicht ungestört eine Volksabstimmung zur Selbstbestimmung durchführen? Das ist niemals illegal was ein Volk mehrheitlich will. Das Volk ist der Souverän.

Spanische Nationalisten mit faschistischem Gruß – wahrscheinlich sind viele Franquisten darunter.
Warum sollte Katalonien unter so einem Staat bleiben wollen, von dem es nicht einmal eine ausreichende Autonomie gewährt bekommt? Um die jährliche Ausstattung des Haushaltsplanes müssen Katalanen sich wie Bettler anstellen. Rajoy kennt nur Gesetz und Gewalt. Aber um friedlich zusammenleben zu können, braucht es andere Kategorien, wie die Würde eines Volkes zu respektieren. Spanien unter Rajoy verhält sich wie europäische Kolonialmächte vor 80 Jahren in Afrika. So kann das nicht gehen! Der spanische, nationalistische Zentralstaat zeigt sich von seiner hässlichsten Seite. Rajoy müsste weg, mit ihm kann es kein friedliches Miteinander geben.

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Die Polizei geht mit Gummigeschossen gewaltsam gegen katalanischen Wähler vor. Diese wollen trotzdem über die Unabhängigkeit abstimmen. (1. Oktober 2017).

Hier ist noch die Rede von 450 Verletzten, zum Schluss wurden es aber doppelt so viele, nämlich 900.

Im Link zum Schluss eine Reihe von Videos wo man die brutale Gewalt der spanischen Polizei sieht.

Catalan independence referendum

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Auszug aus heute.at

In Barcelona und anderen großen Städten Kataloniens war es seit dem Morgen zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, die das Unabhängigkeitsreferendum verhindern soll. maskierte Polizisten drangen in Wahllokale ein und schleppten Wahlurnen weg.

An vielen anderen Orten versuchten schwer gepanzerte Polizisten, Wähler vom Betreten der Wahllokale abzuhalten. Es kam zu Zusammenstößen, die Ordnungskräfte setzte Gummigeschosse und Knüppel gegen die Menschenmengen ein.

http://www.heute.at/welt/news/story/Verletzte-durch-Polizeigewalt-bei-Katalonien-Referendum-49862654

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Der unnachgiebige Nationalist und Hardliner Rajoy

 

span_faschisten-lieder

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Cara al Sol Himno de la Falange (con letra) (spanisches Faschisten-Lied)

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Auch hier sind noch viele Bilder und Videos spanischer Gewalt zu sehen.

https://www.contra-magazin.com/2017/10/katalonien-1-oktober-tag-der-polizeigewalt-in-bildern/

 

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Gruß Hubert

Veröffentlicht 12. Oktober 2017 von hubert wenzl in Politik, Uncategorized

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