Archiv für 23. Oktober 2017

Gefährliche Medikamente: Krieg gegen die Patienten?   Leave a comment

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Es ist heute nötiger denn je, dass sich der Patient selbst kundig macht und nicht blindlings den Fachleuten und schon gar nicht der Pharmaindustrie alles glaubt.

Aus ard.de

Lebensbedrohliche Nebenwirkungen, unterschätztes Suchtpotential, wirkungslose Imitate aus dem Ausland: Medikamente, die uns eigentlich gesund machen sollen, erfüllen diesen Auftrag nicht immer. Auch im aktuellen Tatort aus Bremen spielen illegale Medikamenten-Importe eine Rolle. Wie real sind die Gefahren? Welchen Einfluss haben die Pharmakonzerne? Und worauf kann man als Patient achten? Ausgewählte Beiträge aus der ARD Mediathek geben einen Einblick.

Gefährliche Medikamente – gepanscht, gestreckt, gefälscht.

Die Erfolge der Verdächtigen Maria Voss im Bremer Tatort basieren maßgeblich auf billigen Medikamenten aus dem Ausland, mit denen ihre Arbeitgeber Traumgewinne einfahren. Ein Szenario, das sich erschreckend nah an der Realität bewegt, wie die Investigativ-Dokumentation „Gefährliche Medikamente“ zeigt.

„Mit 1.000 Euro Investment können Sie bis zu 500.000 Euro verdienen“, berichtet dort ein Aussteiger aus der Pharmabranche. Gefälscht werde alles, von Antibiotika bis zur Anti-Baby-Pille. Ein gigantisches Geschäft mit globalen Vertriebswegen. Gleichzeitig deckt die Doku auf, wie lax die Pharmariesen und Regierungen mit ihrer Verantwortung umgehen und sie von sich schieben. Mein Eindruck entspricht dem der krebskranken Petra H.: „Das ist wie Krieg führen gegen Patienten.“

Medikamenten-Nebenwirkungen: krank statt geheilt

Wolfgang Fuchs war Marathonläufer. Heute sitzt der 48-Jährige im Rollstuhl und ist lebenslang arbeitsunfähig. Grund dafür sind fünf Tabletten Antibiotikum, deren Nebenwirkungen seinen Körper dauerhaft zerstört haben. Vor möglichen Risiken hat ihn sein Arzt nicht gewarnt. „Für mich ein kleines Verbrechen“, sagt Fuchs.

Viel zu oft werden unpassende Medikamente verschrieben oder Nebenwirkungen nicht erkannt. Die Folgen sind verheerend. Schätzungen gehen von 30.000 Toten im Jahr aufgrund von Nebenwirkungen aus. 

Nach diesem Beitrag bin ich froh um meine Gesundheit – und stelle mir Fragen: Warum bleiben Medikamente mit gefährlichen Nebenwirkungen jahrelang auf dem Markt? Wie lässt sich sicherstellen, dass Betroffene wirklich die Arznei verschrieben bekommen, die für sie geeignet ist? Und warum nutzt kaum ein Patient den 2016 eingeführten Medikationsplan, der ihm rechtmäßig zusteht? Klar wird: es braucht informierende Ärzte und mündige Patienten! 

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Gefährliche Medikamente: Krieg gegen die Patienten?

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In eigener Sache. Mir wurde eine Stosswellentherapie vom Hausarzt empfohlen. Nachdem ich mich umhörte und einiges gelesen habe, sind mir die Risiken zu hoch. Ich werde den Termin im November absagen.

Aus Wikipedia:

Unerwünschte Nebenwirkungen
Neben Blutergüssen kann es zu Schwellungen oder oberflächlichen Hauteinblutungen kommen. Seltener wird von einer kurzfristigen Schmerzverstärkung im Behandlungsgebiet berichtet. Bei nicht sachgerechter Handhabung kann es zu Schäden an knöchernen Strukturen, Blutgefäßen, Nerven oder Sehnen mit Früh- und Spätauswirkungen kommen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Extrakorporale_Sto%C3%9Fwellentherapie

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 23. Oktober 2017 von hubert wenzl in Medizin, Uncategorized

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