Archiv für 9. November 2017

Rechte Ideologie und rechte Werte   Leave a comment

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Wenn ich so lese was Rechte schreiben, dann hängt mir das einfach zum Hals heraus. Sehr schnell kommt die ganze Menschenverachtung zum Vorschein. Werte wie Solidarität sind ihnen fremd und über Humanismus können sie nur lachen, denn sie wollen egoistisch ihr nationales Süppchen kochen, mit Ingredenzien und Werten die längst schon ausgedient haben. Sie träumen von nationaler Größe, halten das eigene Volk für das Größte auf der Welt. Die großen Probleme entstehen wenn man Menschen in minderwertige und höherwertige einteilt, das eigene Volk gerne als Herrenvolk sehen würde, wenn man gute oder schlechte Eigenschaften an die Hautfarbe bindet, andere gerne als geistig minderbemittelt hinstellen möchte.

Wissenschaftlich ist das nicht mal im Entferntesten. Aber Rechte wollen immer einfache Lösungen, sie haben eine einfache Sicht von Familie, alles was nicht Mann, Frau, Kind in einer Familie ist, ist ihnen verdammenswert oder im besten Fall suspekt. Ich weiß jedenfalls, dass ich nie ein Rechter werden könnte, zu viele Einstellungen, Werte und ihr Menschenbild widersprechen meinen Einstellungen und Überzeugungen. Ich mag keine Diskriminierungen, keine Unterdrückung von allem was Rechten fremd vorkommt. Ich könnte noch vieles anführen, aber ich habe keine Lust mich mit der rechten Ideologie lange zu beschäftigen.

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Hier noch beispielhaft ein Vorgang mit einem Rechtsextremen, der sich in einem Stadtteil von Rom, in Ostia abgespielt hat.

Ostia, Roberto Spada picchia l’inviato tv di Nemo – hier im Video sieht man einen Mafia-Angehörigen und Anhänger von „Casa Pound“ (rechtsextreme Partei) in Aktion. Die feine Klinge schwingen solche Leute nicht, die kennen nur die Sprache der Gewalt. Er bricht einem Journalisten mit einer äußerst brutalen Kopfnuss das Nasenbein, nachdem er ihm eine lästige Frage gestellt hatte. Danach verfolgt er ihn noch mit einem Schlagstock. Solche Leute kann ich nur als Gesindel und Abschaum bezeichnen. Es ist eigentlich blödsinnig, wenn ein Journalist so einem Individuum Fragen stellt. Abgespielt hat sich das in Ostia, einem Stadtteil von Rom. Dieser ungeheuerliche Vorgang muss sich gestern (08. Nov.) abgespielt haben, jedefalls kam es heute auch im lokalen Rundfunk.

Ostia, Roberto Spada picchia l’inviato tv di Nemo

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https://www.suedtirolnews.it/italien/rai-journalist-brutal-angegriffen-taeter-nicht-in-haft-video

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Noch ein bisschen Unterhaltung auf die brutale und brachiale Gewalt im Video vorher.

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heute-show (06.12.2013) NPD Verbot

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Das Idiotengehege NPD

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Nazi sein wollen, aber nicht deutsch können. Und diese Leute wollen von Zugezogenen verlangen, dass sie sich integrieren müssen. Erschreckend der Bildungsgrad von manchen Nazis. Dann nöchten sie auch noch, dass Linke mit ihnen diskutieren sollten. Über was denn?, frage ich mich bei so einem niederen IQ (den sie sonst gerne „Negern“ zuordnen möchten).

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Gruß Hubert

Kann man sich einen jagenden Jesus mit einem Gewehr vorstellen?   Leave a comment

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Es ist für mich nicht nachvollziehbar wie Priester in einer Hubertusmesse auch noch die Mörder des Waldes segnen.

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Aus animal-spirit.at

Kritik an Hubertusmesse

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Zum WAZ-Artikel vom 4.11.2017 (Jäger und Kirche verteidigen Hubertusmesse vor Tierschützern):

OFFENES SCHREIBEN von Ulrich Dittmann an Pfarrer Alfons Demand (Heiligenhaus, Deutschland):

Ihr Verhalten – insbesondere für einen Pfarrer – ist beschämend. Sie sind wahrlich ein “Musterexemplar” der menschlichen Spezies – im negativen Sinne. Schämen Sie sich, schämen Sie sich ganz gewaltig.

Kann man sich einen jagenden Jesus mit einem Gewehr vorstellen, der mit vor Schießgier zittriger Hand, Hasen, Rehe (oder auch böse Jagdkonkurrenz – „Raubzeug“, wie Nachbars Katze oder Hund) und anderes Getier „anschweißt“, d.h. anschießt, verletzt, verkrüppelt? Denn viele Tiere bleiben nicht sofort tot „im Feuer“ liegen, sondern krepieren erst elend nach Tagen oder Wochen unter furchtbaren Qualen.
Jesus würde – wie einst die Händler aus dem Tempel -, heute die Jäger mit der Peitsche aus Wald und Wiese – und Kirche jagen! Oder ist ein Jesus vorstellbar, wie er mit viel Brimborium pharisäerhaft Hubertusmessen abhält?

„Himmelschreiende Ruchlosigkeit, mit welcher der christliche Pöbel gegen Tiere verfährt, sie lachend tötet, verstümmelt oder martert“ – mit so deutlichen Worten formulierte schon im 19. Jahrhundert Arthur Schopenhauer die moralische Verwerflichkeit des Menschen im Verhalten gegenüber seinen älteren Verwandten, den Tieren.

Wahrlich, für Tiere hat der Teufel keinen Klumpfuß und keine Hörner, sondern eine Menschenfratze. Zu ergänzen wäre dazu lediglich: Und die „Kronjuwelen der Schöpfung“, die Pfaffen im schwarzen Gewand, segnen all das unchristliche Wüten der „Dornenkrone Mensch“ per hoheitsvoll zelebrierten anthropozentrischen Kanzelreden willfährig ab – denn bekanntlich gibt es für den Homo sapiens keine größere Lust und Freude, als eine öffentliche, hochpriesterliche Würdigung des eigenen Tuns und Bestätigung seines vermeintlich einzigartigen Wertes.

Das unchristliche, schlicht gotteslästerliche Denken und Handeln unserer Amts-Kirchenvertreter ist absurd, absolut unverständlich. Analog der etablierten Politikerkaste, unseren sogenannten „Volksvertretern“, werden Bürger und Gläubige von den Amtskirchen mit heuchlerischen Kanzelreden abgespeist. Auch hier nur sophistisches Geschwätz, in dem Bestreben ja nirgends allzusehr anzuecken. Man verneigt sich frömmelnd nach allen Seiten, vor Jägern, Tierexperimentatoren, sonstigen Tierschindern – und natürlich auch ein bißchen vor den Tierschützern. Und stößt dabei zwangläufig überall mit dem Hintern an. Heißt es nicht in der Bibel irgendwo, „Eure Rede sei Ja, oder Nein – alles andere ist von Übel“?

Wer, wenn nicht die Amtskirchen, die auf ihren angehäuften weltlichen Schätzen brütenden Vertreter des Christentums, wären mehr prädestiniert, sich unmißverständlich und engagiert für die von Gott geschaffene Welt mit all seinen Geschöpfen – Menschen wie Tieren und Pflanzen – einzusetzen ? Jesus wäre gewiß an ihrer Seite!

Die Kirche braucht sich nicht zu wundern, wenn immer mehr ehrliche, ernsthafte (!) Christen fluchtartig die „Großsekte“ Amtskirche verlassen und sich „Kleinsekten“ wie Freikirchen, zuwenden, wo – im Gegensatz zu erstgenannten – noch christlicher Glaube im Sinne der Urchristen gelebt wird, mit „Ehrfurcht vor allem Leben“, wie es Albert Schweitzer schon so trefflich artikuliert hat.

Mit pharisäerhaftem „Möchte-gut-sein-wollen“, dann aber doch nur entsetzlich feigem Herumeiern der Amtskirchenvertreter in Sachen Mitgeschöpflichkeit, verspielt die Kirche jegliche Glaubwürdigkeit. Nur der Weise reist vom Irrtum zur Einsicht. Wann wird Gottes unwürdiges Dienstpersonal hier auf Erden endlich aufwachen?

Siehe dazu auch: Österr. Höchstgericht stellt klar: Waldbesitzer müssen Jäger dulden

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Kann man sich einen jagenden Jesus mit einem Gewehr vorstellen?

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 9. November 2017 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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Männer mit besten Verbindungen   Leave a comment

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Deutschnationale und völkische Burschenschafter sind in Österreich bestens vernetzt und haben ihre Seilschaften. Besonders in der FPÖ, die ja jezt bald mitregiert, sind Politiker zahlreich in Burschenschaften vernetzt. Ich freue mich schon auf die sozialen Errungenschaften, die unter dem designierten Bundeskanzler Kurz bald kommen werden. Ich habe keine Zweifel daran. Dann können einige geistig nicht hochstehende Wähler wohl sagen: jetzt haben wir den Salat. Zurück zu den stramm deutschnationalen Burschenschaftern. Wundern tue ich mich darüber, dass es auch unter den SPÖ-lern Burschenschafter gibt bzw. gegeben hat.

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Aus derstandard.at

chlagende Burschenschafter sind eine Minderheit in der Bevölkerung, haben aber Einfluss in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Wien – Gemessen an der Gesamtbevölkerung Österreichs sind 4000 Männer, die gerne mit Säbeln, die sie „Schläger“ nennen, kämpfen, gemeinsam deutsche Lieder singen und vor allem Seilschaften knüpfen, die lebenslang halten, eine verhältnismäßig kleine Gruppe. 4000 deutschnationale (oder auch völkische) Verbindungsstudenten (Korporierte) gibt es nach Schätzungen von Experten in Österreich – inklusive den jüngsten unter ihnen, also den Mitgliedern der Mittelschülerverbindungen oder der Pennalen Burschenschaften sowie den ältesten, den Alten Herren, die vor allem mit ihrem Geld und einflussreichen Positionen im Staat die Jüngeren, Aktiven unterstützen.

Offizielle Mitgliederzahlen gibt es keine, den die Verbindungen sind nach wie vor fast wie Geheimbünde organisiert, lassen wenig über sich nach außen dringen. Schnüffler sind nicht willkommen. Doch die Zahl 4000 wird zumindest auch von den Burschenschaften selbst nicht dementiert. Über die Anzahl der Verbindungen selbst bzw. ihrer Buden, wie die Vereinslokale und Verbindungshäuser der Burschenschaften bezeichnet werden, gibt es zumindest ab und zu eine offizielle Publikation. „Studiosus Austriacus“ heißt das Handbuch des österreichischen Korporationswesens von Peter Krause, in dem auch nichtschlagenden katholischen Verbindungen aufgelistet sind. Die aktuellste Auflage ist aus dem Jahr 2007.

Davor wurde das Kompendium 1965, 1969 und 1982 gedruckt. Die lange Pause wird im „neuen“ Handbuch damit erklärt, dass die Daten der letzten Ausgabe noch nicht elektronisch erfasst waren und „händisch gepflegt“ wurden. Bei nichtschlagenden Verbindungen stieg in dieser Druckpause die Zahl der Verbindungen mit weiblichen Mitgliedern von sechs auf 49. Laut Krauses Datensammlung war der Stand von Verbindungen einschließlich Cartellverband 2007 bei 1220, davon 325 pennale und 203 akademische an 135 Orten in Österreich und Südtirol. Die deutschnationalen Burschenschaften unter ihnen, die Kritiker zum Protest auf der Straße motivieren, sind allerdings nur rund 200. Bernhard Weidinger, Politologe und Experte für Akademische Burschenschaften und ihren Einfluss auf die österreichische Politik nach 1945, geht davon aus, dass „kaum mehr als 100 völkische Verbindungen über aktive, also aktuell eine Mittel- oder Hochschule besuchende Mitglieder verfügen.

Dazu kommen einige Dutzend weitere, deren Alte Herren sich einmal jährlich zum Stiftungsfest treffen“. Das Geld der Burschenschaften kommt von den Alten Herren, die nicht selten auch die Häuser vererbten, in den Verbindungen ihre Buden haben. Sänger, Turner, Landsmänner Zu den „völkischen“ Verbindungen gehören auch manche der Sängerschaften und Landsmannschaften sowie Corps und Turnvereine und sogenannte Vereine deutscher Studenten. Nicht jede dieser Verbindungen hat ein eigenes Haus, doch in Wien, Graz, Leoben, Salzburg, Linz und Innsbruck dürften jedenfalls über 40 Verbindungshäuser stehen. Aufgrund der akademischen Ausbildung und gut funktionierender Seilschaften ist es für Verbindungsbrüder leichter, einflussreiche Positionen zu besetzen.

Beispiele gab es dafür immer wieder: Reinhard Kamitz, in den 1950ern parteiloser Finanzminister in der Regierung Julius Raab, war beim Verein deutscher Studenten aus Böhmen Asciburgia zu Wien. Der spätere ÖVP-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein war Mitglied einer national-freiheitlichen, allerdings nicht schlagenden Studentenverbindung. Auch die SPÖ hatte ihre Burschenschafter: Eduard Speck, der Sozialdemokrat, der von 1945 bis 1960 Bürgermeister von Graz war, war Mitglied der Burschenschaft Arminia Wien. In derselben Burschenschaft war der steirische SPÖ-Politiker Alfred Schachner-Blazizek, Vater des späteren steirischen SPÖ-Chefs Peter Schachner-Blazizek. Wiens Bürgermeister Michael Häupl war bei der schlagenden Schülerverbindung Jungmannschaft Rugia zu Krems, allerdings nur als Mittelschüler. In der FPÖ sind Korporierte so gut vertreten wie noch nie. Mit der Parteispaltung und Gründung des Liberalen Forums 1993 und der neuerlichen Spaltung durch die Gründung von Jörg Haiders BZÖ 2005, hat sich die Dichte der Schlagenden bei den Blauen erhöht: 17 FPÖ-Nationalratsabgeordnete sind Korporierte. (Colette M. Schmidt, DER STANDARD)

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Männer mit besten Verbindungen

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Gruß Hubert