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Ein Stierkämpfer, der zum überzeugten Stierkampfgegner wurde   1 comment

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Heute eine kurze aber dafür um so berührendere Geschichte von einem bekehrtem Stierkämpfer. Menschen müssen einem Tier nur bewusst in die Augen schauen, und sofern Herz und Verstand vorhanden sind, werden sie nicht imstande sein einem Tier ein Leid anzutun. Wichtig ist aber eben Herz und Verstand einzuschalten und nicht die Verdrängungsmaschine anzuwerfen. Tiere beschämen Menschen viele tausend Male.

Nun aber zur berührenden und nachdenklich machenden Geschichte eines Toreros, der symbolhaft vor dem Tier niederkniet und sich für die vielen Schandtaten in der Vergangenheit schämt. Aber es ist für eine Umkehr nie zu spät.

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Dieses unglaubliche Foto kennzeichnet das Ende der Torero-Karriere von Alvaro Munera. Er brach mitten im Kampf zusammen, als er realisierte, dass er dieses im Gegensatz freundliche Biest bis zum Ende zu bekämpfen hatte. Er wurde ein bekennender Stierkampfgegner.

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Torero-hört-m-Stierkampf-auf

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Alvaro Munera zitiert den Augenblick mit den Worten: “Und letztlich schaute ich den Stier an. Er hatte die Unschuld, die alle Tiere haben, in seinen Augen. Und er hatte dieses Flehende in seinem Blick. Es war wie ein Aufschrei nach Gerechtigkeit, tief in mir. Ich beschreibe es wie bei einem Betenden – weil so der eine bekennt, ist es die Hoffnung, dass der andere vergibt. Ich fühlte mich wie der mieseste Haufen Scheisse auf Erden.”

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Und so sollte es allen Toreros einmal gehen, die damit nicht aufhören. Das verdiente Ende.

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fandino torrero muerto

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Gruß Hubert

 

Veröffentlicht 21. November 2017 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Uncategorized

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