Archiv für 25. November 2017

Nora Illi, die Burka-Frau war früher ein Punk-Teenie   2 comments

.

Diese Frau hat einige Lebens-Brüche hinter sich. Ich werde nie verstehen, wie jemand aus unserem Kulturkreis zum Islam übertreten kann, noch weniger bei einer Frau, da man weiß wie sehr Frauen im Islam unterdrückt werden. Noch weniger kann ich verstehen, dass junge Leute aus dem Westen sich vom IS anwerben lassen. Und ich will das auch gar nicht verstehen, weil ich dafür null Verständnis habe.

.

4wh43x98duw

.

Hier einiges dazu aus der Bild, sonst sicher nicht meine Lieblingszeitung.

Ihr Auftritt sorgte am Sonntagabend im Talk bei „Anne Will“ für einen Aufschrei der Empörung!

Die Schweizer Konvertitin Nora Illi rechtfertigte vor einem Millionen-Publikum, dass Teeanger nach Syrien in den „heiligen Krieg“ ziehen. Unfassbare Propaganda im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, war die Meinung in den sozialen Netzwerken während und auch nach der Sendung.

Die Schweizer Konvertitin Nora Illi rechtfertigte vor einem Millionen-Publikum, dass Teeanger nach Syrien in den „heiligen Krieg“ ziehen. Unfassbare Propaganda im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, war die Meinung in den sozialen Netzwerken während und auch nach der Sendung.

Stein des Anstoßes: Anne Will spielte einen Text von Illi ein, der wie eine Aufforderung zur Reise nach Syrien klingt …

„Muslime sind weltweit massivsten Repressionen ausgesetzt. Kein Wunder also, dass die Versuchung riesig sein muss, aus diesem Elend auszubrechen, ja, die Hijra, also die Einreise in ein islamisches Land nach dem Vorbild des Propheten zu vollziehen, um dann im gelobten Syrien gegen die Schergen Assads und für Gerechtigkeit zu kämpfen. Daran ist aus islamischer Sicht auch gar nichts auszusetzen. Eine solche Überzeugung muss man, in den hiesigen Kontext übersetzt, als Zivilcourage hochloben.“

Heißt übersetzt: Es ist völlig okay, wenn Teenager, vor allem Mädchen, in den „heiligen Krieg“ ziehen.

 

Wie aus Nora die Burka-Frau wurde

Bern – Ihr Auftritt bei „Anne Will“ in der ARD war der Talkshow-Skandal des Jahres. In Vollverschleierung rechtfertigte die Schweizerin Nora Illi (32) den Terror-Krieg in Syrien. Ihre Ganzkörper-Verhüllung? Für sie „Freiheit“ und „Selbstbestimmung“. „Ich möchte nicht erkannt werden“, sagt sie zu BILD.

Wie wurde aus der jungen Frau, die als Punk herumlief, sich katholisch taufen ließ und für Buddhismus interessierte, eine Islamistin, die sogar für die Vielehe ist?

BILD ging in der Schweiz auf Spurensuche.

Ein Foto zeigt Nora Illi als junge Frau ohne Nikab. Nichts deutet auf eine Radikalisierung der gelernten Drucktechnikerin hin.

Die Konvertitin bekam fünf Kinder von ihrem Ehemann (34). Auch er ist Schweizer, heißt eigentlich Patric Jerome Illi – und nennt sich Abdel Azziz Quaasim.

Er ist nicht nur Pressesprecher der radikal-muslimischen Splittergruppe „Islamischer Zentralrat Schweiz“ (IZRS). Er ist eifernder Antisemit – und vorbestraft wegen verbotener Pornografie mit Exkrementen, Verstößen gegen das Waffengesetz und Rassendiskriminierung.

Die Konvertitin bekam fünf Kinder von ihrem Ehemann (34). Auch er ist Schweizer, heißt eigentlich Patric Jerome Illi – und nennt sich Abdel Azziz Quaasim.

Er ist nicht nur Pressesprecher der radikal-muslimischen Splittergruppe „Islamischer Zentralrat Schweiz“ (IZRS). Er ist eifernder Antisemit – und vorbestraft wegen verbotener Pornografie mit Exkrementen, Verstößen gegen das Waffengesetz und Rassendiskriminierung.

 

BILD besuchte auch Noras deutschen Vater in seiner Züricher Praxis, er ist Psychotherapeut. Über seine Tochter sprechen will er nicht: „Kein Kommentar!“

Auch die Sendung bei „Anne Will“ sorgte weiter für Kritikschließlich hatte die Schweizer Bundesanwaltschaft vor der Propaganda des „IZRS“ gewarnt, die Redaktion über Ermittlungen gegen Mitglieder informiert.

.

http://www.bild.de/news/inland/anne-will/zeigt-ihr-gesicht-48664306.bild.html

.

Die Schleier-Frau war früher ein Punk-Teenie

… jetzt rechtfertigt sie den „Heiligen Krieg“ – Sender verteidigt Einladung

Die Schweizer Konvertitin Nora Illi rechtfertigte vor einem Millionen-Publikum, dass Teeanger nach Syrien in den „heiligen Krieg“ ziehen. Unfassbare Propaganda im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, war die Meinung in den sozialen Netzwerken während und auch nach der Sendung.

Die Frauenbeauftragte im Islamischen Zentralrat der Schweiz und Ex-Punkerin textete in der Sendung weiter Aberwitziges durch ihren Niqab: „Mich fasziniert am Islam seine Vielfalt! Im Islam hat die Frau ganz viele Rechte und Möglichkeiten, sich auszuleben!“

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach und der Autor Ahmad Mansour warfen Nora Illi in der Talkshow vor, sie verherrliche den Krieg in Syrien. Moderatorin Anne Will hielten die beiden vor, sie habe dem radikalen Islam mit dem Auftritt von Illi in der Sendung eine breite Plattform geboten.

[…]
Im Interview mit der Schweizer Zeitung „Blick“ hatte die umstrittenste Muslimin bereits vor einiger Zeit für Furore gesorgt.

Illi erklärt darin, warum sie für die Einführung der Mehr-Ehe ist:

„Polygamie hat viele Vorteile“, sagte sie. Ihr Mann soll Gerüchten zufolge noch eine weitere Frau haben. Bestätigen wollte Illi das in dem „Blick“-Interview nicht. Zeigte aber Verständnis für die Bedürfnisse der Männer.

„Im Islam ist das so festgeschrieben. Wenn eine Frau mehrere Männer hat, bringt das Probleme. Man weiss nicht, von wem die Kinder sind. Ausserdem ist es wissenschaftlich erwiesen, dass der sexuelle Trieb von Männern grösser ist als der von Frauen“, so Illi. Nicht ohne hinzuzufügen, dass sie kein Problem mit Eifersucht hat.

„Eifersucht liegt in der Natur der Frau, das gehört dazu. Doch der Nutzen einer solchen Beziehung ist grösser als die Eifersucht. Als Frau wird man entlastet“, sagt die Muslimin.

http://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/konvertitin-nora-ille-bei-anne-will-wer-ist-die-frau-48635718.bild.html

 

Veröffentlicht 25. November 2017 von hubert wenzl in Religionskritik, Uncategorized

Getaggt mit ,

Muslim-Aktivistin Nora Illi vergleicht Burka-Verbot mit Holocaust   3 comments

.

Es ist vollkommen unpassend so einen Vergleich wegen eines Burka-Verbotes zu ziehen. Mit dem in Österreich seit Oktober geltenden Burka-Verbot bin ich voll einverstanden. Es gab ja schon genug Terroranschläge in Europa, da muss man schon jemand ins Gesicht sehen können. Außerdem ist die Burka und der Niqab ein Symbol der Unterdrückung der Frau. Diese Nora Illy ist schon oft durch Provokationen aufgefallen. Die Konvertitin Nora Illi, ist Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats der Schweiz (IZRS).

Hier ein Artikel auf yahoo.de

.

Nora Illi sorgt auf Twitter für einen Eklat (Bild: ddpimages)

.

Mit gerade einmal 18 Jahren traf die Zürcherin Nora Illi die wohl drastischste Entscheidung ihres Lebens: Sie konvertierte zum Islam und beschloss, vollverschleiert durchs Leben zu laufen. Nun hat die Schweizer Muslim-Aktivistin mit einem Twitter-Beitrag Empörung ausgelöst.

Eine Frau mit einer Burka steht neben dem Eingang des Konzentrationslagers Dachau mit der Aufschrift “Arbeit macht frei“. Darunter steht “‘Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.’ Nicht erst wenn es soweit ist.”

.

Islam-Nora-Illy_Twit-1

.

Hashtags wie #Dachau und #Neveragain verweisen auf den Holocaust. Nora Illi, die Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats der Schweiz (IZRS), hat das Bild getwittert und damit für jede Menge Aufregung gesorgt.

.

Islam_K-Pelda

.

Der Journalist Kurt Pelda reagierte auf Twitter fassungslos: “Nora Illi vergleicht das Niqab-Verbot in Österreich mit der Judenvernichtung. Dabei ist sie mit einem Mann verheiratet, der wegen antisemitischer Rassendiskriminierung verurteilt wurde. Geht‘s noch?”

Doch Illi verteidigt ihren Tweet. “Mit meinem Post wollte ich darauf aufmerksam machen, zu was gezielt gegen eine Minderheit gerichtete Gesetze führen können”, erklärt sie gegenüber der “Huffington Post“.

.

Islam_N-Illi_Burka-Holocaust_1

.

Die Aktivistin ist bekannt für ihre provokanten Aktionen. In Österreich gilt seit dem Oktober das Burka-Verbot. Das hinderte Illi nicht daran, mit Mitstreiterinnen vollverschleiert durch Wiens Innenstadt zu schlendern. Der Islamrat berichtete auf Twitter darüber. Laut österreichischen Medien wurden Illi und drei weitere Frauen zur Polizeiwache gebracht. Nun droht ihnen eine Anzeige. Der IZRS meldete, jede habe 100 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen müssen.

Wirbel um Illi gab es auch schon im deutschen Fernsehen. Vor einem Jahr trat sie voll verschleiert in der Talkshow “Anne Will” auf, weil dies für sie Freiheit und Selbstbestimmung bedeute und betonte, muslimische Frauen hätten “ganz viel Rechte, sich auszuleben“.

.

Muslim-Aktivistin Nora Illi vergleicht Burka-Verbot mit Holocaust

.

Hier noch einige Kommentare auf Twitter dazu.

 

Islam_N-Illi_Burka-Holocaust

.

Gruß Hubert

„Machet sie euch untertan und herrschet…“   Leave a comment

.

Hier eine Abhandlung von Colin Goldner, unter anderem mit Erläuterungen wie es zu der strikten Trennung von Mensch und Tier im Christentum kam und die vollständige Empathielosigkeit vonseiten der christlichen Kirchen gegenüber Tieren. Tiere habe ja laut Vatikan in der Kirche keinen Platz.

Hier die Abhandlung von Colin Goldner.

Wie ist es zu erklären, dass viele Menschen noch nicht einmal gegenüber ihren „engsten Verwandten im Tierreich“ – Schimpansen, Gorillas und Orang Utans – Empathie empfinden können? Selbst und gerade dann nicht, wenn diese, dressiert und „zum Affen“ gemacht, irgendwelche Kunststückchen in Zirkus oder TV-Shows vorführen müssen oder, degradiert zu reinen Schauobjekten, in Zoos und Freizeitparks vor sich hinvegetieren, auf Lebenszeit eingesperrt hinter Eisengittern und Isolierglasscheiben?

Die ersten „Großen Affen“, Schimpansen zunächst, kamen Mitte des 17. Jahrhunderts auf Handelsschiffen nach Europa.

Mit größtem Aufwand und in einer Schärfe, wie dies mit Blick auf die bislang bekannte Tierwelt nicht erforderlich gewesen war – menschenähnliche Tiere waren bis dahin in Europa völlig unbekannt gewesen –, suchte man von Kanzeln und Kathedern herunter die Trennlinie zwischen Mensch und Tier endgültig und über jeden Zweifel erhaben nachzuziehen.

Nach Auffassung des Thomas von Aquin (Kirchenlehrer), verfüge nur und ausschließlich die menschliche Seele über die Kraft des göttlichen und damit unsterblichen Geistes, des „intellectus“, der freies Denken und Wollen ermögliche und den Menschen „essentiell“ über die Tiere hinaushebe. Mit der Lehre des „essentiellen“ Unterschiedes zwischen Mensch und Tier wurde die in der Bibel grundgelegte Doktrin der Gottebenbildlichkeit des Menschen, die diesen über die gesamte Natur erhebe und jene seiner Herrschaft und Nutzung unterwerfe, mit Nachdruck festgeschrieben.

Ausdrücklich festgeschrieben wurde das biblische Diktum des 1. Buches Mose, in dem Gott selbst seinen Ebenbildern befiehlt, zu „herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und alle Tiere des Felds … und machet sie euch untertan und herrschet … Furcht und Schrecken vor euch über alle Tiere … in eure Hände seien sie gegeben“.

Es gilt dieses Verdikt unverändert bis heute und besetzt das kollektive Bewusstsein wie kein zweites.
Es gibt bezeichnenderweise in der gesamten Bibel keinen einzigen Satz, in dem Tieren Schutz vor der Rohheit und Gier des Menschen zugesprochen würde.

Nirgendwo geht es um Segnung, sprich: Schutz der Tiere um ihrer selbst willen, allenfalls sollen sie durch den Segen vor Krankheit und Unfall bewahrt werden, um umso besser ausgebeutet werden zu können. Auf eigenen Hubertusmessen werden die Jäger gesegnet, vor Walfangfahrten die Walschlächter, vor Stierkämpfen die Toreros. Keine Eröffnung eines Zoos oder Delphinariums, keine Zirkuspremiere, keine noch so abartige Tierquälerei im Gewande von Tradition oder Brauchtum (Gänsereiten, Hähneköppen, Widderstoßen usw.), ohne dass nicht ein Priester seinen Weihwasserwedel schwänge.

Papst Pius IX hat die Errichtung einer Tierschutzeinrichtung in Rom ausdrücklich verboten. Tieren gegenüber gebe es keinerlei moralische oder sonstige Pflicht.

Nicht nur die katholische Kirche, auch die evangelische und jede andere der christlichen Religionsgemeinschaften, desgleichen Judentum und Islam in all ihren Ausprägungen, beziehen sich grundlegend auf die biblisch begründete Einzigartigkeit des Menschen als Ebenbild Gottes samt dem daraus hergeleiteten Anspruch des Menschen, die Natur zu beherrschen.

Der französische Jesuitenschüler und Philosoph René Descartes sah sich berufen, die Sonderstellung des Menschen in der Natur naturwissenschaftlich zu untermauern. Tiere hätten nicht nur weniger Vernunft als die Menschen, sondern gar keine, und zwar anhand der Unfähigkeit von Tieren so zu sprechen, dass der Mensch sie versteht.
Nur der Mensch sei insofern gottebenbildlich, herausgehoben aus der Natur und frei in seinen Entscheidungen und seinem Tun. Als Vivisektor „demontierte“ Descartes Organ für Organ seiner Versuchstiere, gerade so wie ein Uhrmacher das Räderwerk einer Uhr auseinandernimmt. Die Schmerzensschreie der bei lebendigem Leibe sezierten Tiere bedeuteten ihm nicht mehr als das „Quietschen eines Rades“.

Das Auftreten der Menschenaffen in Europa erschütterte die bis dahin unhinterfragt herrschende Selbst- und Weltsicht des christlichen Abendlandes in einem Maße, wie man sich das heute überhaupt nicht mehr vorstellen kann: ihrer augenfälligen Ähnlichkeit mit dem Menschen wegen bedeutete ihr Auftreten nicht weniger, als dass zum einen aufgrund der gesetzten Gottebenbildlichkeit des Menschen der Affe – ungeheuer und undenkbar – gottähnlich sein müsste; und dass zum anderen – gleichermaßen ungeheuer und undenkbar – ebendamit das Alleinstellungsmerkmal des Menschen und damit seine Vorherrschaft über die Natur in Frage gestellt sei.

Mit größtem Aufwand und in einer Schärfe, wie dies mit Blick auf die bislang bekannte Tierwelt nicht erforderlich gewesen war – menschenähnliche Tiere waren bis dahin in Europa völlig unbekannt gewesen –, suchte man von Kanzeln und Kathedern herunter die Trennlinie zwischen Mensch und Tier endgültig und über jeden Zweifel erhaben nachzuziehen.

Vergleichbar dem jesuitischen Vorgehen gegen Galilei und insofern wider jede Empirie, die zu Beginn der Aufklärung und ebendiese markierend längst wissenschaftlicher Standard war, griff man zurück auf die später als Scholastik bezeichnete Wissenschaftsdoktrin des ausgehenden Mittelalters – namentlich auf den Spätscholastiker Thomas von Aquin –, die darin bestand, Beobachtungen rein deduktiv, also vom Allgemeinen zum Besondere schließend, so zu deuten, dass sie mit vorgegebenen Prinzipien und deren Konsequenzen vereinbar waren.

Während alle Wesen beseelt seien, so die Auffassung des Thomas von Aquin, verfüge nur und ausschließlich die menschliche Seele über die Kraft des göttlichen und damit unsterblichen Geistes, des „intellectus“, der freies Denken und Wollen ermögliche und den Menschen „essentiell“ über die Tiere hinaushebe. Mit der Lehre des „essentiellen“ Unterschiedes zwischen Mensch und Tier wurde die in der Bibel grundgelegte Doktrin der Gottebenbildlichkeit des Menschen, die diesen über die gesamte Natur erhebe und jene seiner Herrschaft und Nutzung unterwerfe, mit Nachdruck festgeschrieben: Thomas von Aquin gilt insofern als mit Abstand einflussreichster aller Kirchenlehrer. Ausdrücklich festgeschrieben wurde das biblische Diktum des 1. Buches Mose, in dem Gott selbst seinen Ebenbildern befiehlt, zu „herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und alle Tiere des Felds … und machet sie euch untertan und herrschet … Furcht und Schrecken vor euch über alle Tiere … in eure Hände seien sie gegeben“.

Es gilt dieses Verdikt unverändert bis heute und besetzt das kollektive Bewusstsein wie kein zweites: Unmissverständlich erklärt der aktuell gültige Weltkatechismus der Katholischen Kirche, federführend herausgegeben im Jahre 1993 durch den seinerzeitigen Kurienkardinal Joseph Ratzinger und späteren Papst Benedikt: „Gott hat die Tiere unter die Herrschaft des Menschen gestellt, den er nach seinem Bilde geschaffen hat.“ Somit dürfe der Mensch sich der Tiere zur Ernährung und zur Herstellung von Kleidung bedienen, er dürfe sie abrichten, um sie sich dienstbar zu machen; medizinische und wissenschaftliche Tierversuche seien „sittlich zulässig“, sei doch – mit Thomas von Aquin – das „Gewaltverhältnis zwischen Mensch und Tier grundsätzlich unaufhebbar“. Es gibt bezeichnenderweise in der gesamten Bibel keinen einzigen Satz, in dem Tieren Schutz vor der Rohheit und Gier des Menschen zugesprochen würde. All die mühsamen Versuche tierrechtlich angehauchter Exegeten wie etwa des Theologen Kurt Remele, irgendwelche tierfreundlichen Passagen in die Bibel hinein- oder aus dieser herauszuinterpretieren, sind reine Farce: Remele hält das Herrschafts- und Unterjochungsgebot aus dem 1. Buch Moses – „Furcht und Schrecken vor euch über alle Tiere“ – allen Ernstes für den Auftrag Gottes an den Menschen zu „verantwortungsvollem Leiten“ der ihm an die Hand gegebenen Mitgeschöpfe, zu „liebender Sorge“ für diese und „hegendem Bewahren“.

Auch die Bezugnahme der katholischen Kirche auf sogenannte Tierheilige wie Franz von Assisi, Leonhard oder Patrick sind, ebenso wie die Tiermessen und Tiersegnungen, die sie allenthalben inszeniert, nichts denn zynische Farce. Nirgendwo geht es um Segnung, sprich: Schutz der Tiere um ihrer selbst willen, allenfalls sollen sie durch den Segen vor Krankheit und Unfall bewahrt werden, um umso besser ausgebeutet werden zu können.

Quelle: miz-online.de

.

Gruß Hubert