Archiv für 19. Dezember 2017

Gegenargumente zu den Tierversuchen   Leave a comment

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Mich wundert, enttäuscht und es entsetzt mich auch, wie es gelingen kann das finstere Kapitel der Tierversuche von der Öffentlichkeit fernzuhalten. Ich kann mir nur vorstellen, dass die Pharmalobby mit ihren reichlich vorhandenen Mitteln da interveniert. Tierversuche nützen nur denen, die daran verdienen. Menschen wird eine falsche Sicherheit vorgegaukelt und nicht zuletzt dient es der Pharmalobby sich rechtlich abzusichern. Was Tierversuche wert sind, zeigen die 13.000 bis 16.000 Toten in der BRD in der Folge von Arzneimitteleinnahme. Den Unsinn, die Grausamkeit und die Perversität von Tierversuchen sieht man an vielen Beispielen.

Ich möchte hier ein paar Argumente gegen die Unsinnigkeit von Tierversuchen von „Ärzte gegen Tierversuche“ entnehmen.

„Ein Beispiel ist die Schlaganfall-Forschung. Dieser Zustand wird bei Tieren durch Unterbrechung von Blutgefäßen im Gehirn hervorgerufen. Obwohl es hier eine oberflächliche Ähnlichkeit zur menschlichen Erkrankung gibt, führten Tierexperimente in die Irre. Von 25 Medikamenten, welche bei der Behandlung von Tieren mit künstlich hervorgerufenem Schlaganfall für aussichtsreich gehalten wurden, war keines in der klinischen Praxis erfolgreich.“

 

„Eine weitere Krankheit, bei der die am Tier künstlich hervorgerufenen Symptome oberflächliche Ähnlichkeit mit der menschlichen Krankheit haben, ist Krebs. Aber es ist schon lange bekannt, dass sich der tierexperimentell induzierte Krebs wesentlich vom Krebs des Menschen unterscheidet. Der Herausgeber der Krebsforschungs-Zeitschrift Clinical Oncology stellte fest, dass es schwierig sei, »einen einzigen üblichen Krebs des Menschen zu finden, bei dem Behandlung und Heilungsaussichten durch tierexperimentelle Forschung ernsthaft beeinflusst wurden. Letztendlich sind es Studien am menschlichen Patienten und nicht Tierversuche, die relevante Ergebnisse bringen.«

Unterschiedliche Auswirkungen bei Mensch und Tier:
Hier nur zwei Beispiele (es gibt viele):
• „bei Hunden führt das muskelentspannende Mittel Tubocurarin zu einem ernsten Abfall des Blutdrucks, ist aber für den Menschen vergleichsweise sicher.
• Penicillin ist hoch giftig für Meerschweinchen und Hamster

Experimentatoren behaupten manchmal, dass Speziesunterschiede selten wären. Aber in Wirklichkeit sind sie die Regel. Vergleiche haben gezeigt, dass die meisten medikamentösen Nebenwirkungen, welche beim Menschen auftreten, nicht korrekt mit Tierversuchen vorhergesagt werden können.“

Hier gibt es weitere Argumente gegen Tierversuche:
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/infos/humanmedizin/102-wissenschaftliche-argumente-gegen-tierversuche

Es bleibt zu hoffen, dass man doch zu alternativen Methoden immer mehr übergeht. Leider wird das alles sehr langsam gehen, da das Wissen in der Bevölkerung über die wahren Beweggründe für Tierversuche fast nicht vorhanden ist. Da ist die Meinung vorherrschend, die Tierversuche dienten der Erforschung und Verbesserung der menschlichen Gesundheit.
Deshalb kommt da kein Druck an diesen unwürdigen, grausamen und verbrecherischen Zuständen etwas zu ändern. Die (gekauften) Medien tun das übrige dazu, dass die Menschen nicht aufgeklärt werden.

[…]

Ein Toter kommt vor einen Engel:
„Aber die Wissenschaft“, fragte der Tote angstvoll, „habe ich ihr nicht gedient? Gehöre ich nicht zu den großen Geistern, auch wenn ich diese Taten beging?“ „Die großen Geister waren den Tieren Brüder und nicht Henker“, sagte der Engel.

[…]
Das Wissen, dass Tierversuche nicht nur eine Grausamkeit an wehrlosen und unschuldigen Geschöpfen bedeuten, sondern irreführend sind, weil sie nicht auf den Menschen übertragbar sind, steht vor allem jenen zur Verfügung, die immer noch an ihrer Berechtigung festhalten wollen: den „Koryphäen“ der Wissenschaft, den „großen Geistern“ oder solche, die es noch werden wollen und all jenen Forschern, die ihren Namen in den kalten Hallen des Ruhmes verewigen möchten. Es ist eine bittere und traurige Wahrheit, dass Tierversuche in wissenschaftlichen Kreisen immer noch anerkannt sind und Veröffentlichungen in Fachzeitschriften unter Bezugnahme dieser einen wichtigen Meilenstein auf der Karriereleiter eines Wissenschaftlers bedeuten. Doch wenn der breiten Masse, den „einfachen“ Menschen aus dem Volk bereits das Wissen zur Verfügung steht, dass Tierversuche nicht auf den Menschen übertragbar sind, wie weitreichend haben dann erst recht Wissenschaftler und Forscher durch die heutige Technologie mit immensen Datenbanken darauf Zugriff?

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Traurige Grüße – Hubert

 

Veröffentlicht 19. Dezember 2017 von hubert wenzl in Tierrechte, Tierschutz, Tierversuche, Uncategorized

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