Archiv für 28. Dezember 2017

Viel Geld für Silvesterfeuerwerke – und die Folgen   Leave a comment

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Für mich ist der wichtigste Punkt, dass diese Silvesterfeuerwerke und diese Knallerei Hunde und andere Tiere allergrößten Stress verschafft, sie in Pankik geraten bis hin zu Todesängsten. Auch das Wild leidet sehr darunter – und noch andere Tiere. Warum muss man so eine Knallerei veranstalten nur weil man in wenigen Stunden eine andere Jahreszahl schreibt? Man kann auch feiern ohne dass geknallt werden muss.

Außerdem ist dieses „Feuerwerken“ eine große Belastung für die Umwelt, wie man hier bei tagesschau.de lesen kann.

Viel Geld für viel Feinstaub

Für die Hersteller ist das Silvesterfeuerwerk ein Höhepunkt des Jahres. Verbraucher geben immerhin einen dreistelligen Millionenbetrag aus. Gleichzeitig entstehen durch Raketen, Knaller und Böller hierzulande rund 5000 Tonnen Feinstaub.

Der Verkauf von Böllern und Silvesterraketen für den bevorstehenden Jahreswechsel hat begonnen – auch dieses Jahr wird es die Produkte nur für drei Tage im Handel geben. Diese Tage entscheiden über den Löwenanteil des gesamten Jahresumsatzes. Die deutsche Feuerwerksbranche rechnet mit einem gleichbleibend hohen Silvesterumsatz von 137 Millionen Euro.

Der Spendenaufruf unter dem Motto „Brot statt Böller“ dürfte der pyrotechnischen Industrie ein Dorn im Auge sein. Aber auch dieses Jahr appelliert das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ zum Jahreswechsel wieder an die Spendenbereitschaft der Deutschen.

„‚Brot statt Böller‘ ist eine Einladung an alle, denen Silvesterfeuerwerk eher Unbehagen bereitet, weil hier Millionen Euro im wahrsten Sinne des Wortes verpulvert werden“, erklärte die Präsidentin des Hilfswerkes, Cornelia Füllkrug-Weitzel. Das Hilfswerk unterstützt Projekte in mehr als 90 Ländern.

Anmerkung: auch zu Weihnachten gibt es unzählige Aktionen wo Spendengelder gesammelt werden. Aber niemand von diesen Organisatoren fiele es ein auch einmal so eine Aktion für Tiere zu machen. Warum müssen das so viele Leute in die lächerliche Ecke stellen? Es ist ja traurig, dass es das Wort Tierschutz überhaupt braucht, genauer gesagt ist es eine Schande wie es Tieren geht, wie damit umgegangen wird. Der Mensch allein ist dafür verantwortlich wie es Tieren geht. Ich sage so lange man so respektlos und würdelos mit Tieren umgeht wird es auch Kriege geben. Denn genau aus dieser Geisteshaltung entspringen auch Kriege. Genug jetzt davon, es wäre ein eigenes gaaaaanz langes Kapitel.

Die Schattenseiten des bunten Treibens

Ein Feuerwerk mit lauten, bunten Böllern und Raketen gehört fest zu Silvester. Was schön am Himmel funkelt, kann aber auch schädlich sein. Denn durch Feuerwerk entsteht Feinstaub. In einer Silvesternacht sind das rund 5000 Tonnen, wie das Umweltbundesamt angibt. Das entspricht etwa 15 Prozent der jährlich im Straßenverkehr freigesetzten Feinstaubmenge. An Silvester ist die Luftbelastung somit häufig – vor allem in Städten – so hoch wie sonst im ganzen Jahr nicht.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/verkauf-feuerwerk-101.html

 

PETA schreibt:

Ab heute startet wieder der Verkauf von Feuerwerkskörpern. Doch während Raketen & Co. für Menschen spannende Unterhaltung sind, geraten Tiere in Todesangst und Panik. Viele Wildtiere, Hunde, Katzen und Kleintiere nehmen den ohrenbetäubenden Lärm, die hellen Blitze und die unbekannten Gerüche als lebensbedrohliche Situation wahr. Für heimische Wildtiere kann das Feuerwerk in der Silvesternacht schnell zur tödlichen Gefahr werden. Insbesondere für Vögel wird der Silvesterhimmel in den Städten zum Inferno.

Spenden statt Böllern!
Die Idee – lieber 5 €, 15 € oder 30 € in die Arbeit für Tierrechte investieren, statt das Geld zu verpulvern und die Tiere zu gefährden.

Ich kenne auch jemand, der an Silvester mit seinem Hund in einem entfernten Wald fährt, in welchem die Knallerei allerdings immer noch hörbar zu vernehmen ist und dessen Hund aber schnell ins Auto zurück will und nicht daran denkt sein Geschäft zu erledigen. Er hat sich an diesem Silverstertag vom Tierarzt eine Beruhigungs-Tabelette verschreiben lassen und hofft, dass es für den Hund damit erträglicher ist.

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Gruß Hubert