Dr. med. Wolf-Dieter Hirsch: Tierversuche in der Chirurgie   4 comments

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Dr. med. Wolf-Dieter Hirsch, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie erklärt wie unsinnig Tierversuche auch auf chirurgischen Fachgebiet sind und dass sie sogar gefährlich sein können, weil sie zu falschen Schlüssen führen können. Man fragt sich klarerweise warum werden dann solche Tierversuche gemacht? Man muss nicht drei mal raten. Wie immer wenn etwas nicht logisch erscheint stehen Geschäfte dahinter. Es verdienen verschiedene Leute an den Tierversuchen.

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Dr. med. Wolf-Dieter Hirsch: Tierversuche in der Chirurgie

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Dr. med. Wolf-Dieter Hirsch, Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie erklärt, warum Tierversuche in der Chirurgie unsinnig sind und welche Möglichkeiten es gibt, chirurgische Eingriffe ohne Tierversuche zu lernen.

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Gruß Hubert

4 Antworten zu “Dr. med. Wolf-Dieter Hirsch: Tierversuche in der Chirurgie

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  1. Ich kann es nicht beurteilen, da fehlt mir das Fachwissen!
    Warum soll ich das nun glauben und etwas anderes nicht?
    Derartige fachspezifische Beiträge finde ich sehr problematisch. Da deren Wertung sehr stark von einer persönlichen Ansicht geprägt ist.
    Ähnlich dem Klimawandel oder zum demografischen Wandel etc.
    Überhaupt zu dynamischen Prozessen. Nahezu zu jeder Aussage finden sich vermeintliche Experten. Sowohl aus Überzeugung als auch gegen Bezahlung. Bei den öffentlichen Medien letztere auch als Systemratten bezeichnet.

    Wenn du den Beitrag mit deiner Meinung kommentiert hättest, darüber hätte man eventuell diskutieren können.
    Unser heutiges Wissen beruht nun mal zum großen Teil auf Experimenten. Bzw. muss sich in Experimenten beweisen. Ich weiß nicht auf welchem Erkenntnisstand wir heute ohne dem stehen würden.
    Und dann ist ja auch entscheidend in welchem Umfang derartige versuche heute noch stattfinden.
    Ich sehe das Problem eher in der Ausbildung unserer Mediziner unter einem ständigen Sparzwang. Es gibt hervorragende medizinische Leistungen getragen von einer einzelnen Person oder einen Team. Was aber längst nicht Standard in der medizinischen Versorgung ist.

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  2. Ich habe auch nicht das Fachwissen, aber ich verstehe sehr gut was Dr. med. Wolf-Dieter Hirsch, Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie erklärt. Es ist für mich ja einleuchtend, dass man von einer horizontalen Wirbelsäule eines Schafes, das auf allen Vieren geht nicht auf einen Mensch schließen kann, der auf 2 Beinen geht und die Wirbelsäule vertikal angeordnet ist.
    Es verwundert mich nicht im geringsten, dass du meine Beiträge (fachspezifisch oder nicht) problematisch findest. Du bist dabei aber nicht allein, mir geht es so bei vielen deiner oder Babettes Beiträgen (sofern Babette drin ist wo Babette draufsteht).

    „Unser heutiges Wissen beruht nun mal zum großen Teil auf Experimenten. Bzw. muss sich in Experimenten beweisen. Ich weiß nicht auf welchem Erkenntnisstand wir heute ohne dem stehen würden.“

    Ich schließe daraus dass du diese Experimente gut und notwendig findest. Und du findest damit auch das unsägliche Leid der Tiere, das man nur als Folter bezeichnen kann, zum vermeintlichen Nutzen der ach so über alles stehenden Menschen gerechtfertigt. Das Leid der Tiere erreicht dein Herz und deinen Verstand nicht und du zeigst damit dass du kein Mitgefühl für diese millionenfach auf unvorstellbare Weise gequälten Tiere hast… allenfalls noch für Deutsche Schäferhunde. Das finde ich sehr bedauerlich. Es ist selbstgerechtes menschliches Verhalten, dass man hier nicht von Folter spricht, was für mich außer Frage steht. Aus ethischen Gründen lehne ich Tierversuche auf jedem Fall ab, egal ob aus vermeintlichen Nutzen für die „Krone der Schöpfung“ oder nicht.
    Was glaubt denn der Mensch wer er ist, dass er solche Verbrechen an Tieren glaubt rechtfertigen zu können? Er ist auch nur ein Säugetier, die „Titten“ der Frau beweisen das.

    Ich habe das nicht lange kommentiert, da das Video selbsterklärend für einen rational denkenden Menschen ist. Ich vermute, dass du nicht das ganze Video angeschaut hast. Mir leuchtet jedenfalls alles ein was der Chirurg sagt. Außerdem befasse ich mich schon sehr lange mit Tierversuchen und kenne deren Problematiken und Unsinnigkeiten. Sie sind sogar gefährlich, weil sie in falsche Sicherheit wiegen und zu falschen Schlüssen führen. Unzählige vom Markt genommene Medikamente, die bei Tieren keine negativen oder sogar positive Wirkungen hatten, beweisen das. Ich führe das nicht weiter aus, da ich ja schon genug darüber geschrieben habe. Die Pharmaindustrie möchte sich durch Tierversuche juristisch unangreifbar machen. Tierversuche sind leider in der Medizin leider noch immer ein Dogma und noch schlimmer ein Riesengeschäft auf dem Rücken von Millionen gemarteter Tiere. Warum sollte ein Tier Opfer für eine andere Gattung bringen, noch dazu für Menschen, die das am allerwenigsten verdienen? Niemand könnte das verdienen. Die Zahl gefolterter Tiere ist erschreckend hoch, so wurden in Deutschland im Jahre 2016 ca. 2.600.000 Tiere für den Menschen gequält.
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    Mit traurigen Grüßen und mich schämend zur Gattung Mensch zu gehören.

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  3. Im Namen der Wissenschaft: Quälende Tierversuche mit Affen in Deutschland
    Freitag, 26. Sep. 2014 07:14 – [tj]
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    Mein Kommentar dazu: auf höchste Weise ABARTIG und beschämend für die Menschheit, die so etwas duldet.

    Die SOKO Tierschutz zeigt verstörende Fotos und ein Video von Tierversuchen mit Affen, die unter anderem versuchen sich Implantate aus dem Hirn zu reißen. (Vorsicht: Fotos und Video inside)

    Vor kurzem hat ein verdeckter Ermittler der SOKO Tierschutz erschreckende Fotos und ein Video aus dem Tübinger Institut für biologische Kybernetik veröffentlicht, die das Leid der dort zu Forschungszwecken misshandelten Affen zeigen solen. Dort ist etwa zu sehen, wie die Tiere versuchen, die ihnen eingepflanzten Implantate aus dem Kopf zu reißen. Auch das sogeannte Training mit den Affen wird kritisiert.

    Für die Motivation werden die Tiere laut den SOKO-Angaben mit Wasser- und Nahrungsentzug zur Mitarbeit motiviert. Dazu werden die Tiere „für bis zu fünf Stunden am Tag in einem Primatenstuhl fixiert“. Dabei wird der Kopf an einem implantierten Kopfhalter festgeschraubt, damit sich die Affen nicht bewegen können.

    TIERVERSUCHE IN TÜBINGEN – Grundlagenforschung: Grundlegend falsch // SOKO TIERSCHUTZ e.V.
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    http://www.tweakpc.de/news/32650/im-namen-der-wissenschaft-quaelende-tierversuche-mit-affen-in-deutschland/
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    Traurige Grüße – Hubert

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  4. Ärzte gegen Tierversuche e.V. – Pressemitteilung vom 12.04.2016

    Ohne Kommentar von mir. Wer einer tierversuchsfreien Forschung offen gegenübersteht, der zeigt sich mit dem folgenden einverstanden. Bei anderen könnte man 1.000 Seiten schreiben, und es wäre doch nutzlos. Unsachgemäße Kommentare werden nicht genehmigt.

    Britische Wissenschaftler belegen: Affenhirnversuche nutzlos

    Eine aktuelle Veröffentlichung in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift ATLA* attestiert der Affenhirnforschung fehlenden Nutzen und empfiehlt, klinische Forschung mit Fokus auf den Menschen zu betreiben, um zu relevanten Erkenntnissen zu kommen. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche sieht darin erneut bestätigt, dass eine Abkehr von Tierversuchen geboten ist, um den medizinischen Fortschritt nicht länger aufzuhalten.

    Tierexperimentatoren rechtfertigen ihre Hirnforschung an Affen regelmäßig mit der Behauptung, die Tiere würden nicht leiden und der medizinische Nutzen sei groß. Die britischen Autoren untersuchten diese Aussagen und kommen zu dem Ergebnis, dass es für den Nutzen keine Belege gibt, sondern dieser vielmehr spekulativen Charakter hat und die Versuche zudem ethisch nicht vertretbar sind.

    Kernaussagen des Artikels sind, dass aufgrund der Unterschiede zwischen Affen- und Menschenhirn die am Tier gewonnenen Erkenntnisse irreführend sind. Die Bedeutung der Erkenntnisse aus der ethisch vertretbaren Forschung am Menschen werde von Affenexperimentatoren unterbewertet und der angebliche Nutzen derartiger Tierversuche überbewertet. Zudem werde fälschlicherweise behauptet, einige medizinische Errungenschaften wie die Funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT) oder die Tiefe Hirnstimulation, die unter anderem im Rahmen der Parkinsonforschung zum Einsatz kommen, gingen auf die Affenhirnforschung zurück. Tatsächlich jedoch wurde beispielsweise die fMRT bereits in den 1980er Jahren durch zwei unabhängige Forschungsgruppen in den USA ohne den Einsatz von Affenversuchen entwickelt.

    Die Autoren der Studie folgern, dass es für das Festhalten an der Affenhirnforschung keine Rechtfertigung gibt und fordern eine auf den Menschen bezogene Forschung beispielsweise mittels Transkranieller Magnetstimulation (TMS), Elektroencephalografie (EEG) oder Magnetencephalografie (MEG).

    In Deutschland werden unter anderem in Bremen, Göttingen, Magdeburg und am Tübinger Max-Planck-Institut Rhesusaffen durch Durst gefügig gemacht, damit sie mit angeschraubtem Kopf und Elektroden im Gehirn nach Forscherwunsch Aufgaben am Bildschirm erledigen. „Diese Hirnversuche dienen dem reinen Ausleben tierexperimenteller Forscherinteressen ohne klinische Relevanz“, erläutert Dipl.-Biol. Silke Strittmatter, Sprecherin des Ärztevereins. Der Verein fordert seit über sieben Jahren ein Ende der Experimente. Im September 2014 hatten von den Tierversuchsgegnerorganisationen Cruelty Free International und Soko Tierschutz verdeckt gemachte Filmaufnahmen aus Tübingen das Leid der Tiere sowie offensichtliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in die Öffentlichkeit gebracht. Aufgrund von Strafanzeigen der Ärztevereinigung und anderer Verbände wurden staatsanwaltschaftliche Ermittlungen eingeleitet. Ein Ergebnis steht noch aus.

    *Originalartikel: Bailey J. & Taylor K.: Non-human Primates in Neuroscience Research: The Case Against its Scientific Necessity. ATLA 2016: 44, 43-69

    Weitere Information:
    Stellungnahme zur angeblichen Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von Hirnversuchen an Affen:

    https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/projekte/stellungnahmen/1863-stellungnahme-zur-angeblichen-notwendigkeit-und-sinnhaftigkeit-von-hirnversuchen-an-affen

    Ärzte gegen Tierversuche e.V., Goethestraße 6-8, 51143 Köln, Tel.: 02203-9040990, Fax: 02203-9040991, info@aerzte-gegen-tierversuche… , http://www.aerzte-gegen-tierversuche….

    Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. besteht seit 1979 und ist ein bundesweiter Zusammenschluss aus Ärzten, Tierärzten und Naturwissenschaftlern, die Tierversuche aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ablehnen. Der Verein engagiert sich für eine moderne, humane Medizin und Wissenschaft ohne Tierversuche, die sich am Menschen orientiert und bei der Ursachenforschung und Vorbeugung von Krankheiten sowie der Einsatz tierversuchsfreier Forschungsmethoden im Vordergrund stehen.

    http://www.fellbeisser.net/news/aerzte-gegen-tierversuche-e-v-pressemitteilung-vom-12-04-2016

    Gruß Hubert

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